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Der schönste erste Satz von Sebastian Haffner

22. Oktober 2007 | Von | Kategorie: Bücher, Der schönste erste Satz

Sebastian HaffnerIch: das war Anfang 1933 ein junger Mann von 25 Jahren, gut ernährt, gut angezogen, gut erzogen, freundlich, korrekt, schon ein wenig abgeschliffen und geglättet, jenseits der eigentlichen, schlenkrigen Studentenjugendlichkeit, aber im Ernst noch unausprobiert – ein Druchschnittsprodukt der deutschen bürgerlichen Bildungsschicht im Ganzen und im übrigen ein ziemlich unbeschriebenes Blatt.

Geschichte eines Deutschen von Sebastian Haffner

Sebastian Haffner (* 27. Dezember 1907 in Berlin; † 2. Januar 1999 in Berlin; eigentlich Raimund Pretzel) war ein deutscher Publizist.

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23 Kommentare
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  1. Das Buch hat einen Prolog von einigem Umfang, der Satz da oben ist nicht diesem Prolog entnommen, sondern der eigentliche Anfang, also wie es die Regeln vorschreiben :-)
    hm, bin echt gespannt, was er uns bringen wird. So viele Wörter voller Brisanz im Ganzen, aber nichts Spektakuläres im Einzelnen.

  2. Grundgütiger, wie lange steht denn das jetzt schon wieder hier ohne meine Duftmarke – ist irgendwer schon kurz vor der Lösung?

  3. Tja, tut mir leid, ich kann offenbar doch googeln – “Geschichte eines Deutschen” von Sebastian Haffner.

  4. :lol: nein, ist erst einige Sekunden da!
    Du könntest übrigens Sturmflut lesen – ich fand es sehr beeindruckend, fällt mir gerade ein, Anjelka

  5. och nö, jetzt bin ich aber baff, buff, oder wie auch immer sprachlos? Ich habs versucht und es ging nicht….

  6. Tja, es trifft jeden von uns mal … dideldum :-)

  7. Ich glaube dafür bekommst du eine Torte – schick mir mal deine Adresse per Mail – Don hatte ich auch schon eine Packung Kekse angeboten, aber er rückt mit der Adresse nicht raus – Don vielleicht bekommst du auch eine Torte, weil du so verdammt treu bist und hier so viel Zeit mit uns verbringst :-)

  8. fall mal wieder gleich von Stuhl hier vor Lachen, Anjelka du singst ja!!! Ich höre es bis hierher…

  9. Welche Sturmflut und von wem? Regional würd es ja zu mir passen. Obwohl ich schon berechnet hab, daß ich auch im Falle eines Abschmelzens der Polkappen bis zu meinem Ableben kaum noch von einer Sturmflut erreicht werde.

  10. Meine Adresse lautet: südlich von Schloß Holkenäs, welches sich etwa anderthalb Meilen südlich von Glücksburg befindet. Und treu bin ich auch – ich hatte ja nur noch nicht so viel Gelegenheit dazu. Außerdem ziehe ich feines Käsegebäck und Smoerrebroed vor. ;-)

  11. und, macht dich das glücklich? Ich meine, dass dich keine Sturmflut erreicht? Vielleicht wäre ein Ortswechsel ja mal ganz erfrischend ;-)
    Ooops, dann gibts ???,
    Smørrebrød, Smørrebrød, røm-pøm-pøm-pøm…(als Smørrebrød wird in Dänemark ein oft fantasievoll belegtes Butterbrot bezeichnet)

  12. Daß mich keine erwischt, macht mich schon glücklich. Oder sagen wir mal, ich hätte wahrscheinlich nicht mehr lange Zeit, unglücklich zu sein, wenn mich denn eine erwischt. Ich bin mal bei Sturmflut fast von der Mole in Hanstholm gespült worden, und im Falle des Falles wäre ich gewißlich nicht mehr lebendig an Land gekommen.

    Woher hast Du den die ø? Ich hab sowas nicht auf meiner Tastatur.

  13. Zwei Erste Sätze an einem Tag muß aber genügen, ich werde jetzt nicht noch einen dritten einstellen, sondern damit warten. Bis morgen oder übermorgen?

  14. Ich finde diese Sonderzeichen nie, habe sie kopiert. Ja, wahrscheinlich haben wir wie die Katzen auch 7 oder 9 Leben – und irgendwann hat man das Gefühl sie verbraucht zu haben ;-)
    Sturmflut ist von Margriet de Moor – schau dir den Beitrag an, habe ihn heute auf die Seite gestellt..

  15. Übermorgen wäre schon sehr hart :-( was mache ich denn dann bis dahin?

  16. :lol:Ja mei – dann halt morgen.
    Ich hab auch schon einen Satz – garrrrrantiert googlefest!
    *drei Kreuze schlägt*

  17. Mit meinen Smilies funktioniert es leider nicht immer so wie gewünscht.

    Na gut, ich könnte auch jetzt schon – wenn Du gerade Zeit hast.
    Hoffentlich reißt mir Don F. dann nicht den Kopf ab. Diesmal ein Satz für unsere zahlreichen Münchener Leser:

    “An einem späten Aprilnachmittag des Jahres 1600 rumpelte ein offener Karren, von zwei Pferden gezogen, über den teils steinigen, teils morastigen Feldweg, den man ehemals die Straße von Nürnberg nach München nannte.”

    Hinweise gibt’s dann auf der neuen Seite.

  18. Tja, und ich habe gedacht, Dolcevita würde es langsam angehen lassen – und schon ist die Tortenschlacht vorbei, und die Damen tauschen kulinarische und typografische Weisheiten aus…

    @ Dolcevita: Ich stehe eher auf jefilltes Kamel, da könnte ich mir das mit der Adresse glatt noch mal überlegen… ;-)

  19. oh je, na dann nimm dir schon mal frei ;.)

  20. Donnilein, du hier, uuhiiii “vorfreudeandiedeckespring” – bin irgendwie albern heute Abend und der Satz ist eh verdorben – grummel @Anjelka

  21. Tststs, hier wird nicht gegrummelt, ich hab doch nun extra schon neu vorgelegt.

  22. @ http://codex.wordpress.org/Using_Smilies < - für Anjelka – bitte schön :-) und danke für den Neuen – klingt gut!

  23. :lol: Merci – möge es nützen!

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