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Für Buchtrinker und Seitenfresser mit dem Faible für The BossHoss

24. Mai 2008 | Von | Kategorie: Dies und Das, Für Buchtrinker und Seitenfresser, Lesekreis, Videos

Im Urlaub ist ein Freund ständig mit der Musik von The BossHoss im Ohr und einem T-Shirt mit BossHoss-Logo rumgelaufen, auch Anne hat über die Band berichtet.
The BossHoss ist eine 7-köpfige Berliner Band, die 2005 damit bekannt wurde, Lieder von Interpreten und Musikgruppen aller Genres wie beispielsweise Britney Spears, Beastie Boys, OutKast oder The White Stripes im Country-Musik-Stil zu interpretieren.

Die Band tritt häufig in Feinripphemden sowie mit Stetsons und Sonnenbrillen auf. Ihren Musikstil bezeichnen sie selbst als Trash Country Punk Rock.

Die Band wurde 2004 von Alec „Boss“ Völkel und Sascha „Hoss“ Vollmer in Berlin gegründet. Zunächst spielten sie nur bei privaten Partys und in kleinen Berliner Clubs; Ende 2004 unterzeichneten sie bei Universal Music ihren ersten Major-Plattenvertrag.

Im April 2005 erschien die erste Single Hey Ya. Im Mai 2005 folgte die Veröffentlichung ihres Debütalbums Internashville Urban Hymns, außerdem coverten sie für Langnese deren Werbesong Like Ice In The Sunshine. Das Album stieg in Deutschland auf Platz 11 der Albumcharts, dazu spielte die Band rund 180 Konzerte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

The BossHoss steuerte 2006 die Filmmusik zum Film FC Venus – Elf Paare müsst ihr sein bei. Am 28. April erschien die erste Single-Auskopplung I Say a Little Prayer des Albums Rodeo Radio, das am 19. Mai 2006 auf den Markt kam und zur Hälfte Eigenkompositionen enthält. Auch 2006 war die Band mit 150 Konzerten auf Tournee.

Zur Veröffentlichung des zweiten Albums Rodeo Radio stieg das Debütalbum Internashville Urban Hymns ein Jahr nach Veröffentlichung wieder in die Charts ein und erreichte Ende Mai 2006 mit 100.000 verkauften CDs Goldstatus. Im Dezember 2006 wurde das zweite Album Rodeo Radio ebenfalls mit Gold ausgezeichnet.

Das Jahr 2007 begann mit einer Tour durch Kanada, gefolgt von der Veröffentlichung der aktuellen Single-EP Everything Counts/Truck´n´Roll Rules. Das Video dazu stammt von Regisseur Detlev Buck, zu dessen ersten Kinderfilm Hände weg von Mississippi The BossHoss den Titelsong beisteuerten.

Am 12. Oktober 2007 erschien die zweite Single-Auskopplung Monkey Business, gefolgt vom dritten Album Stallion Battalion Ende Oktober 2007 mit überwiegend Eigenkompositionen.

Am 7. März 2008 erschien ein Live-Album inklusive Konzert-DVD mit einer Aufnahme eines Konzerts in Köln vom 16. November 2007.

4 Kommentare
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  1. Dieses Lied ist auch ein echter Ohrwurm. Und “Gimme some sugar cause I am your neighbor” ist so richtig schöner Blödsinn :-). Die Kanadier wissen ja nicht so recht, was das alles soll, ob BossHoss Komiker sind oder es ernst meinen, die Kritiken sind zum Schießen unentschlossen. Danke für die Erwähnung, Dolcevita. War Euer Urlaub auch schön? Liebe Grüße, Anne

  2. hi anne,
    na ja, das Wetter war auch in Italien eher durchwachsen, d.h. in der ersten Woche viel Sonne und in der zweiten viel Regen. Seid ihr in den Pfingstferien auch verreist?
    Wie bist du denn auf The BossHoss aufmerksam geworden? Sie waren erst kürzlich hier in München im Backstage und Freunde von uns waren ganz begeistert von dem Konzert. Echt schräg, und ich kann die Kanadier verstehen, weiß auch noch nicht so recht was ich davon halten soll ;-)
    Wünsche dir einen schönen Tag! LG

  3. hi dolcevita,
    hmm, aber der Sommer kommt ja auch hierher… wir sind daheim geblieben, Pause kommt im Juni (so zumindest der Plan). Bez. the BossHoss: ein Freund hat ihre Musik mitgebracht, ich hab das Plakat zu spät gesehen. ich mag Rockabilly ganz gern, und Zweideutigkeit sehr, und ganz besonders Leute, die sich selbst auf die Schippe nehmen können.
    Es wird halt kompliziert wenn man vor Ort den Cowboymythos veräppelt. Selbsthumor gibt’s auf dem platten Land ja genug, siehe z.B. Annie Proulx “That Old Ace in the Hole” = “Mitten in Amerika”. Aber du kommst irgendwo jwd in Kanada oder den USA in eine urige Bar, wo eine Band live die Musik, die dort herkommt, spielt, mit weißen Glitzer-Franzen, toupierte Haaren, Dosenbier (oder besser noch: Bier aus Marmeladengläsern) – unglaublich. Ich bin absolut kein Countyfan, aber dort sing ich jedes Lied mit :-)

  4. erstaunlich ist ja, dass überhaupt eine Berliner Band in Amerika oder Kanada wahrgenommen wird. Aber ich denke auch, dass es mit der Art der Musik und dem Cowboymythos zusammenhängt. Ehrlich gesagt, beneide ich dich ein bisschen um die Erfahrung in irgendeiner urigen Bar in Kanada oder Amerika diese Musik gehört und mitgesungen zu haben…
    Ok, also warten wir auf den Sommer ;-)

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