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Der Katalane – Lesung mit Noah Gordon im Literaturhaus München

12. August 2008 | Von | Kategorie: Bücher, Dies und Das, Lesekreis, Lesungen, Literaturhaus München, München, Termine

Quasi mit einem Paukenschlag beendet das Literaturhaus München die Sommerpause. Am Dienstag, den 02. September, stellt Noah Gordon seinen neuen Roman “Der Katalane” vor. Der Synchronsprecher Christian Brückner liest die deutschen Textpassagen. Die Journalistin Margarete von Schwarzkopf (NDR) wird die Lesung moderieren.

Noah GordonDer US-amerikanische Schriftsteller Noah Gordon wurde am 11. November 1926 in Worcester/Massachusetts geboren. Er studierte Journalismus und englische Sprache an der Boston University und schloss 1950 sein Studium erfolgreich ab. Danach arbeitete er viele Jahre beim Boston Herald. Nachdem er immer wieder Erzählungen veröffentlicht hatte, erlebte er bereits mit seinem ersten Roman “Der Rabbi” den Durchbruch.

Besonders erfolgreich sind seine Romane rund um die fiktive Mediziner-Dynastie der Familie Cole (Der Medicus, Der Schamane, Die Erben des Medicus). Historische Hintergrundfigur des Medicus ist Avicenna. Seine neuesten Werke befassen sich mit der Inquisition und der jüdischen Kulturgeschichte.

Für den zweiten Roman “Der Schamane” aus der Medicus-Serie erhielt er im Frühjahr 1993 den „James Fenimore Cooper Prize for Historical Fiction“.

Der Katalane

Der KatalaneKurzbeschreibung
Vier lange Jahre war Josep Àlvarez im fernen Languedoc, um die große Kunst des Weinmachens zu erlernen – und um sich vor den Schergen zu verstecken, die den Grafen von Reus des Nächtens in Madrid kaltblütig ermordet hatten. Nun, zurück in seinem Heimatdorf, hofft Josep, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllen kann. Vollmundigen Wein möchte er auf dem Gut seiner Väter kultivieren. Doch die Reben sind vertrocknet, die Geldforderungen seines Bruders für den Erbhof horrend. Tapfer nimmt Josep zusammen mit seiner Geliebten den Kampf ums Überleben auf, bis ihn die Vergangenheit einholt …

Katalonien 1870. Josep erstarrt, als die Schüsse fallen. Der Mann sollte eigentlich nur verhaftet werden. Aus Angst vor den Schergen, die das Leben des Grafen von Reus Juan Prim auf dem Gewissen haben, flieht Josep über die Grenze ins Languedoc. Im französischen Exil entdeckt er seine Leidenschaft für Wein – und träumt schon bald davon, die Kunst des Weinmachens in seine Heimat zu bringen. Als ihn eines Tages die Nachricht vom Tod seines Vaters ereilt, kehrt Josep zurück. Doch ob es ihm gelingen wird, in einer Region, in der Winzer wie sein Vater bisher nur Essig erzeugen konnten, süffigen Wein zu keltern? Außerdem ist das Familiengut heruntergekommen, die Rebstöcke tragen kaum Frucht. Und sein Bruder, der rechtmäßige Erbe des Hofs, presst aus Josep auch noch den letzten cèntim. Josep beginnt gerade, alle Schwierigkeiten zu meistern, er hat eine Frau gefunden, die seinen Traum teilt, da taucht jener Mann im Dorf auf, der weiß, dass Josep als Einziger den Mord an Juan Prim bezeugen kann. Bleibt Josep wieder nur die Flucht?

“Prägnanz ist Gordons höchste Qualität. Er fältelt eine weit verzweigte Handlung auf, bis das Panorama einer vergangenen Welt entstanden ist – so plastisch wie in den großen realistischen Romanen des 19. Jahrhunderts.” Welt am Sonntag

Gebundene Ausgabe: 496 Seiten, erschienen im August 2008 im Blessing Verlag, 19,95 Euro

Veranstalter: Blessing Verlag <- auf der Website des Verlags findet man eine Lese- und Hörprobe, sowie ein Video zu dem Buch.

Stiftung Literaturhaus
Dienstag, 2.9. um 20 Uhr im Saal des Literaturhauses München, Salvatorplatz 1, Eintritt: 10,00 Euro bzw. 8,00 Euro ermäßigt

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5 Kommentare
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  1. Das ist wahrlich ein Pauken äh Steinschlag, den keiner überleben dürfte, der auch nur ansatzweise Ansprüche an literarische Qualität stellt…. . ;) Wenigstens mag trösten, daß Christian Brückner eine sehr angenehme Stimme zum Vorlesen hat und die Alternative, das Abschiedspiel von KingKong Kahn bei Bayern München, in etwa genauso sinnlos ist, nur viel teurer…. ;) LG tinius

  2. :lol: tinius, irgendwie habe ich nur auf diesen deinen Kommentar gewartet.
    Aber du musst doch zugeben, dass Der Medicus, damals als er raus kam, noch relativ einzigartig war. So richtig schön für´s Gemüt, oder hast du es etwa gar nicht gelesen?
    LG

  3. Ich habe den Fehler gemacht, den “Medicus” zu lesen. :( Neben der “Päpstin” war das wohl einer meiner größten Fehler und reine Verschwendung von Lebenszeit. Das Marketing allerdings war sehr effektiv. Und seit wann ist oberflächliches Blabla was für das Gemüt ? LG tinius

  4. Ich weiß nicht, würde es nicht als Fehler bezeichnen, ist bei mir bestimmt an die 20 Jahre her, und ich meine mich zu erinnern, dass es eine nette unkomplizierte Strandlektüre war. Also genau richtig in der Zeit für mein Gemüt ;-)
    LG
    P.S.: wasn los bei dir, bist ja so produktiv!?

  5. Inwieweit produktiv ? Die Rezensionsanzahl bewegt sich im üblichen Rahmen, alles andere sind relativ wichtige Meldungen, die ich eh regelmäßig veröffentliche…. . LG tinius

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