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Otfried Preußlers Räuber Hotzenplotz wird 50

1. August 2012 | Von | Kategorie: Dies und Das, Jugendliteratur, Lesekreis
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Am 1. August 1962 erschien die erste Geschichte vom Räuber Hotzenplotz mit Kasperl, Seppel, der Großmutter, dem Polizisten Alois Dimpfelmoser und dem Zauberer Petrosilius Zwackelmann.

Otfried Preußler wollte zur Abwechslung etwas Lustiges schreiben und entschied sich für eine Kasperlgeschichte, in der alle Charaktere vorkommen sollten, die zu einem “richtigen” Kasperlstück gehören. Er benannte den Räuber Hotzenplotz nach einer Stadt in Mährisch-Schlesien, die den deutschen Namen Hotzenplotz trägt.

Ursprünglich sollte nur ein einziges Buch über den Räuber Hotzenplotz erscheinen, doch nachdem Otfried Preußler von Kindern Anfragen, Bitten und detaillierte Vorschläge für weitere Hotzenplotz-Bücher bekommen hatte, entschloss er sich, ein weiteres Buch über den Räuber zu verfassen. Neues vom Räuber Hotzenplotz erschien 1969, die dritte und letzte Erzählung Hotzenplotz im Jahr 1973.

Der Thienemann Verlag feiert das 50-jährige Jubiläum mit mit einer Sonderausgabe von allen drei Bänden, in denen Mathias Weber die schwarz-weißen Originalzeichnungen von Franz Josef Tripp mit viel Liebe zum Detail koloriert hat. Eine neue Hörbuch-Edition, gelesen von Armin Rohde, erschien im Audio Verlag.

Auf der Verlagsseite können Kinder an einem Hotzenplotz-Quiz teilnehmen und in der Württembergischen Landesbibliothek findet seit dem 18. Juli und noch bis 15. September 2012 eine Sonderausstellung “50 Jahre Räuber Hotzenplotz” statt.

Quelle Fotos: © Thienemann Verlag

6 Kommentare
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  1. Passend zu seinem Geburtstag stand heute in unserer Tageszeitung ein Interview mit dem Räuber. ;)

  2. cool – und, was er erzählt er so? Bestimmt wollte er die Kaffeemühle gar nicht klauen, oder? ;-)
    LG

  3. Also, er führt ja schon seit Jahren das Wirtshaus “Zur Räuberhöhle” mit Biergarten und Mittagstisch! Jo… man kann sogar online reservieren! Übrigens sind Kasper, Seppel und die Großmutter seine Stammgäste. Die Räuberei hat er aufgegeben, war ihm wohl zu stressig (burn-out!). Und Diebstahl würde sich auch nicht mehr lohnen, besonders der von Kaffeemühlen. Es gäbe doch jetzt Espressomaschinen und eine steht sogar bei ihm auf dem Theke. Aber Wegelagerei würde noch immer funktionieren. Man nennt es heute halt nur Mautsystem… :lol:

  4. arrgh, jetzt hört sich das so an, als hättet ihr tatsächlich ein Wirtshaus bei euch in der Nähe, das vom Räuber höchstpersönlich betrieben wird!? ;-) Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass Kaffeemühlen heutzutage einen höchst antiquarischen Wert haben.
    Und ja, die Wegelagerei in Form eines Mautsystems ist höchst ärgerlich. :lol:

  5. Potzblitz, und das war nur ein kleiner Auszug aus dem Interview, und einen gewissen Herrn Preußler weigert er sich zu kennen. :lol:

  6. Potzblitz, das Interview ist ja hochinteressant! :lol:

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