Suchen

Archiv der 'Anjelkas Spielwiese' Kategorie

Obenauf lege ich das Foto aus Veras Garten zur Sommerzeit, das eine harmonische Familie zeigt, unschuldig lächelnde Menschen, die noch nichts ahnen von dem, was an Geburt, Heirat und Tod auf sie zukommen wird.
Wie dieser letzte Satz schon nahelegt, handelt es sich bei dem gesuchten Buch um einen Familienroman. Einen Familienkriminalroman, gewissermaßen, aber mehr Familien- […]

von Siegfried Lenz
Vieles hat sich unter Weihnachten in Masuren ereignet, weniges aber kommt an Merkwürdigkeit gleich jenem Vorfall, den mein Großonkel, ein sonderbarer Mensch mit Namen Matuschitz, auslöste. Ich möchte davon erzählen, auf jede Gefahr hin.
Heinrich Matuschitz, ein fingerfertiger Besenbinder, hatte sich an einem fremden Motorrad vergangen und war für wert befunden, einzusitzen für ein […]

Vieles hat sich unter Weihnachten in Masuren ereignet, weniges aber kommt an Merkwürdigkeit gleich jenem Vorfall, den mein Großonkel, ein sonderbarer Mensch mit Namen Matuschitz, auslöste.
Das Wunder von Striegeldorf von Siegfried Lenz
Siegfried Lenz Weihnachten Masuren Striegeldorf

Wie schön ihr seid, meine Mädchen!
Wenn Du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen von Christine Brückner. Der gesuchte Satz entstammt dem Text Vergeßt den Eisvogel nicht. Sappho an die Abschied nehmenden Mädchen auf Lesbos.
Das Buch ist kein Roman, sondern eine Folge von fiktiven Monologen (um den Begriff “Texte” mal zu spezifizieren).
Monologisiert wird in einem […]

Um das Jahr 1800, in jenen Zeiten, als es noch keine Eisenbahnen gab, keine Chausseen, keine Gasbeleuchtung, keine Stearinkerzen, keine niedrigen Sofas mit Sprungfedern, keine unlackierten Möbel, keine blasierten Jünglinge mit Monokel, keine freidenkerischen weiblichen Philosophen, keine holden Kameliendamen, an denen unsere Zeit so reich ist - in jenen naiven Zeiten, als man im Reisewagen […]

Mary Kingsley folgte bei der Wahl ihrer Expeditionstracht dem Grundsatz:”… man hat nicht das Recht, in Afrika in Sachen herumzulaufen, für die man sich zu Hause schämen würde”. Deshalb trug sie einen bodenlangen, stabil gefütterten Wollrock, ergänzt durch ein steifes, enges und hochgeschlossenes Mieder, so wie es sich eben für viktorianische […]