Buchskandale

Feuchtgebiete erobern die Bühne - Bestseller-Theater in Halle

11. Juli 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Dies und Das, Lesekreis

Die “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche kommen auf die Bühne. Nach dem Bestseller-Roman entsteht am Neuen Theater Halle ein gleichnamiges Bühnenstück:
“Christina Friedrich wird ihre Arbeit mit dem Studio Halle fortsetzen: Unter ihrer Regie beginnen die Proben zur Uraufführung der Stückfassung von Charlotte Roches viel diskutiertem und noch mehr gelesenem Buch “Feuchtgebiete”. Premiere am 27. September um 20.00 Uhr in […]



Maxim Biller muss für Esra nun doch nicht zahlen!

10. Juli 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Dies und Das, Lesekreis, München

Das Oberlandesgericht München hat entschieden, dass die Voraussetzungen für eine Entschädigung nicht gegeben sind.
Die ehemalige Freundin von Maxim Biller fühlte sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt, da sie durch die Beschreibung der Romanfigur “Esra” ohne weiteres als reale Person zu identifizieren sei.
Das Landgericht München I hatte im Februar der Schadensersatzklage der ehemaligen Freundin des Schriftstellers stattgegeben. […]



20 000 Euro Schmerzensgeld für Florian Havemanns “Havemann”

27. Juni 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Dies und Das, Lesekreis

Wie die Berliner Anwaltssozietät Hertin bestätigte, hat das Landgericht Berlin am Dienstag einer Protagonistin des Buches “Havemann” zu Lasten des Autors Florian Havemann und des Suhrkamp-Verlags ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro zugesprochen.
Die von Hertin vertretene Klägerin, die anonym bleiben möchte, in dem Havemann-Buch aber mit Klarnamen erwähnt und als femme fatale denunziert wird, […]



1966 verboten: Mephisto von Klaus Mann

21. April 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Bücher, Lesekreis

Mephisto von Klaus Mann
Mephisto erschien 1936 im Amsterdamer Exilverlag Querido und wurde 1956 erstmals in Deutschland im Ostberliner Aufbau-Verlag verlegt. 1966 wurde seine Verbreitung in der BRD gerichtlich verboten, 1981 erschien trotz des Verbots eine Neuausgabe. Der Roman wurde zu einem Kultbuch: eine exemplarische Geschichte über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral.
Erzählt wird […]



1774 ein Skandal: Die Leiden des jungen Werther von Goethe

15. April 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Bücher, Geschenktipp, Lesekreis

“Es schlägt zwölfe! So sei es denn! Lotte! Lotte, lebe wohl! Lebe wohl!” So lauteten Werthers letzte Worte, bevor er sich vor unerfüllter Liebe erschießt. Heute ist der Schluss von Goethes Die Leiden des jungen Werther eine der berühmtesten Selbstmord-Szenen der Literaturgeschichte. Damals aber glich sie einem Tabubruch! Denn der Suizid, noch dazu aus Liebe, […]



1995 zu brutal: American Psycho von Bret Easton Ellis

6. April 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Bücher, Dies und Das, Lesekreis

Als das Buch 1991 erscheinen sollte, zog der Verlag Simon & Schuster sein Angebot zurück. Zu brutal. Der Vintage Books Verlag brachte eine geänderte Fassung in den USA heraus. In Deutschland kam American Psycho 1995 auf den Index. Sechs Jahre später war es wieder frei verkäuflich, da der Verlag Kiepenheuer und Witsch gegen das Verbot […]



1958 zu sexistisch: Lolita von Vladimir Nabokov

3. April 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Bücher, Dies und Das, Lesekreis

Jerry Tallmer, Kritiker der Zeitschrift The Voice, war vom Stoff etwas überfordert. “300 Seiten Sex” habe er nun im Kopf, schrieb Tallmer, als er im Blatt 1958 Vladimir Nabokovs Erzählung Lolita besprach. Das sei ihm bei weitem “zu viel”. Auch bei anderen Kritikern fiel das Buch erstmal durch.
Lolita ist der bekannteste Roman von Vladimir Nabokov, […]



Tod eines Kritikers von Martin Walser

10. Januar 2008 | Von dolcevita | Kategorie: Buchskandale, Bücher, Freestyle Bücherrätsel, Lesekreis, Leseproben

Der meist diskutierte Roman des Jahres 2002
Tod eines Kritikers von Martin Walser
Gestern nacht vom Mord geträumt, wieder vom längst geschehenen. Nichts vom Opfer. Nur die Angst, entdeckt zu werden. Diesmal das Opfer im eigenen Haus vergraben. Einzige Chance, nicht entdeckt zu werden: ausgraben und irgendwo weit weg loswerden. Das ist doch vorrstellbar. Das muß gehen. […]