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	<title>Lesekreis &#187; Der schönste erste Satz</title>
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		<title>Rätseln über den ersten Satz bei Elke Heidenreich und Lesen!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 19:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesekreis]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Lesen! im ZDF &#8211; Sendung am 05. September wird zum 3. Mal nach einem Buch gesucht. In dem Gewinnspiel geht es um Autor und Titel von folgendem ersten Satz:
Mein Vater und meine Mutter hätten in New York bleiben sollen, wo sie sich kennengelernt und geheiratet haben und wo ich geboren wurde. 
Wer den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a title="Lesen! im ZDF" href="http://lesekreis.org/2008/08/14/lesen-im-zdf-am-05-september-mit-christian-bruckner/" target="_blank">Lesen! im ZDF &#8211; Sendung am 05. September</a> wird zum 3. Mal nach einem Buch gesucht. In dem <a title="Lesen! im ZDF" href="http://lesen.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,7299440,00.html" target="_blank">Gewinnspiel</a> geht es um Autor und Titel von folgendem ersten Satz:</p>
<p><em><strong>Mein Vater und meine Mutter hätten in New York bleiben sollen, wo sie sich kennengelernt und geheiratet haben und wo ich geboren wurde. </strong></em></p>
<p>Wer den ersten Satz nicht erkennt, kann ihn auf Anhieb im Netz finden. Gesucht wird:</p>
<p><a title="Die Asche meiner Mutter" href="http://www.amazon.de/gp/product/3800092093?ie=UTF8&amp;tag=lesekreis034-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3800092093" target="_blank"><strong>Die Asche meiner Mutter von Frank McCourt</strong></a></p>
<p><a title="Die Asche meiner Mutter" href="http://www.amazon.de/gp/product/3800092093?ie=UTF8&amp;tag=lesekreis034-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3800092093" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2501" title="die-asche-meiner-mutter1" src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/09/die-asche-meiner-mutter1.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a><strong><em>Kurzbeschreibung</em></strong><br />
Der Roman <em>Die Asche meiner Mutter</em> ist ein bestürzendes Dokument einer Kindheit in Limerick von den 1920er bis zu den 1940er Jahren. Frank McCourt schildert in seinen Irischen Erinnerungen (so der Untertitel) das ihm und seiner Familie widerfahrene Leid der Unterprivilegierten aus kindlicher Perspektive, ohne jedoch auf Humor und Optimismus zu verzichten.<br />
Inhalt: McCourt verbringt seine ersten Lebensjahre als ältestes Kind einer irischen Familie in New York. Da die USA der Familie nicht den erhofften Wohlstand bringen und die jüngste Tochter Margaret aufgrund der schlechten Versorgung stirbt, geht die Familie zurück nach Irland. In den Slums von Limerick leben die sechs Kinder mit ihren Eltern am Rand des Existenzmismus – Vater Malachy vertrinkt die Armenunterstützung im Pub und lässt seine Kinder abends zu irischen Freiheitsliedern singen. Mutter Angela bettelt, um die Kinder vor dem Verhungern zu bewahren, dennoch sterben die Zwillingsbrüder an Unterernährung. Franks Kindheit wird auch durch absurde Erlebnisse mit religiösen und staatlichen Autoritäten geprägt. Der selbstständige Junge spart schon als Kind für die Rückkehr in die USA. Mit 19 begibt er sich auf ein Schiff nach New York, um ein neues Leben anzufangen.</p>
<p>Aufbau: McCourts Geschichte orientiert sich an dem Muster der mündlich wiedergegebenen Historie. Als Zeitzeuge gibt der Autor Zeugnis einer typischen Kindheit in den irischen Slums der 1920er Jahre. Die Unterdrückung durch Armut und Kirche stellt McCourt als Verursacher des familiären Unglücks dar. Die sozialen Umstände, darunter Alkoholismus und katholische Intoleranz, zeigt der Autor als spezifisch irisch. Priester und Schulmeister werden als Hüter einer unduldsamen Klassengesellschaft vorgeführt, die den Ärmsten keine Möglichkeit gibt, aus ihrem Joch auszubrechen.</p>
<p>Das Buch ist eine Hommage an die Mutter des Autors, die ihre von Leid geprägte Existenz selbstaufopfernd für das Überleben ihrer Kinder einsetzte. Trotz des ernsten Themas schildert McCourt die einzelnen Episoden humorvoll aus kindlich-jugendlicher Perspektive, d. d. im Präsens und in einfachen Worten.</p>
<p>Wirkung: McCourts erster Roman löste in den USA und Europa einen Boom kindheitsbezogener Erinnerungsliteratur aus. Das große öffentliche Interesse am Schicksal McCourts veranlasste den Autor mit dem Roman Ein rundherum tolles Land (1999) von seinen Erlebnissen als Erwachsener in den USA zu berichten.</p>
<p><em><strong>Über den Autor</strong></em><br />
<a href="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/09/frank-mccourt1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2499" title="frank-mccourt1" src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/09/frank-mccourt1.jpg" alt="" width="119" height="146" /></a><a title="Frank McCourt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_McCourt" target="_blank">Frank McCourt</a> wurde 1930 in Brooklyn in New York als Kind irischer Einwanderer geboren, wuchs in Limerick in Irland auf und kehrte 1949 nach Amerika zurück. Dreißig Jahre lang hat er an New Yorker High Schools unterrichtet. Für sein erstes Buch, &#8220;Die Asche meiner Mutter&#8221;, 1996 erschienen, erhielt er den Pulitzerpreis, den National Book Critics Circle Award und den L.A. Times Book Award. Er lebt mit seiner Frau Ellen in New York und Connecticut.</p>
<p>Quellen: <a title="Wikipedia" href="http://wikipedia.org" target="_blank">Wikipedia</a>, <a title="Lesen! im ZDF" href="http://lesen.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,2042868,00.html" target="_blank">Lesen! im ZDF</a></p>
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		<title>Moby Dick von Herman Melville</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 09:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzbeschreibung
Die Geschichte des sagenumwobenen weißen Wales und seines von grenzenlosem Hass getriebenen Jägers Kapitän Ahab ist ein moderner Mythos. Der besessene einbeinige Walfänger und der geisterhafte Wal liefern sich einen geradezu archaischen Kampf auf Leben und Tod. Die Neuübersetzung, für die Matthias Jendis mit dem renommierten Rowohlt-Preis ausgezeichnet wurde, erfasst Melvilles Sprache erstmals in ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/08/moby-dick.jpg"><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/08/moby-dick.jpg" alt="" title="moby-dick" width="500" height="500" class="alignleft size-full wp-image-2154" /></a><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Die Geschichte des sagenumwobenen weißen Wales und seines von grenzenlosem Hass getriebenen Jägers Kapitän Ahab ist ein moderner Mythos. Der besessene einbeinige Walfänger und der geisterhafte Wal liefern sich einen geradezu archaischen Kampf auf Leben und Tod. Die Neuübersetzung, für die Matthias Jendis mit dem renommierten Rowohlt-Preis ausgezeichnet wurde, erfasst Melvilles Sprache erstmals in ihrer unendlichen Vielstimmigkeit, in ihrem Pathos und in ihrer Präzision. Auch der sorgfältige wissenschaftliche Apparat dieser Ausgabe setzt Maßstäbe.</p>
<p><strong>Inhalt</strong><br />
<a title="Moby Dick" href="http://www.amazon.de/gp/product/3442727316?ie=UTF8&amp;tag=lesekreis034-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442727316" target="_blank">Moby-Dick</a> beginnt mit einem der <strong>berühmtesten ersten Sätze der Weltliteratur: „Call me Ishmael“ („Nennt mich Ismael“)</strong>. Es folgt die Ich-Erzählung des Matrosen Ismael (sein voller Name wird nie genannt), der ursprünglich aus einer guten Familie stammt, sich aber aus Gründen der Innerlichkeit (weil ihm in der über ihn hereinbrechenden Alltäglichkeit unerträglich schwermütig wird) entscheidet, als einfacher Matrose zur See zu fahren. Er selbst spricht von einem unbändigen Drang in ihm, der ihn überkomme, wenn er des Festlands überdrüssig sei. Ismael hat bereits einige Fahrten auf Handelsschiffen hinter sich, will nun aber auf einem Walfänger anheuern.</p>
<p>Auf dem Weg zur Walfängerinsel Nantucket an der amerikanischen Ostküste steigt Ismael in New Bedford in der Herberge des ominösen Peter Coffin ab, wo er den Harpunier Queequeg kennen lernt. Queequeg ist ein über und über tätowierter Südseeinsulaner, ein Kannibale, der sich trotz seines zunächst furchteinflößenden Äußeren jedoch bald als Idealbild des „edlen Wilden“ oder, in Melvilles Worten, „ein George Washington im Gewand eines Kannibalen“ erweist. Ismael und Queequeg werden bald zu Blutsbrüdern.</p>
<p>In Nantucket heuern beide auf einem bizarr dekorierten Walfänger an, der (vorbedeutungsvoll) nach dem ausgerotteten Stamm der Pequot-Indianer benannt ist; auch die Warnungen des alten Elijah (möglicherweise ein Verrückter, möglicherweise ein Seher – der Prophet Elija ist in der Bibel der Gegenspieler König Ahabs) vor dem Kapitän des Schiffes stellen die Reise unter kein gutes Vorzeichen.</p>
<p>Die Fahrt beginnt an Weihnachten. Der Kapitän Ahab lässt sich anfangs nicht an Bord blicken. Erst nach einiger Zeit auf See kommt er aus seiner Kabine und erklärt der Mannschaft anlässlich einer überaus pathetischen, der Manipulation seiner Untergebenen dienenden, Szene das wahre Ziel der Fahrt. Er will Moby Dick, den weißen Wal, der ihm das Bein abriss, jagen und erlegen. Als Anreiz für die Mannschaft nagelt er eine Golddublone an den Hauptmast, die derjenige erhalten soll, der den Wal als erster sichtet. Die Mannschaft, aufgeheizt durch den charismatischen und wahnsinnigen Kapitän, schwört sich auf Ahab und dessen Ziel ein.</p>
<p>Ahabs einziger wahrer Gegenpart ist der erste Obermaat, Starbuck, ein kühner und erfahrener Seemann, der nüchtern und rational denkt und durch seine Religiosität auffällt. In der Folge kommt es zu mehreren Konfrontationen zwischen Ahab und Starbuck. Einmal erwägt Starbuck sogar heimlich, Ahab zum Schutze der Mannschaft zu töten, lässt aber im letzten Moment davon ab. Die Mannschaft der Pequod stammt aus allen Teilen und Schichten der USA und der Welt. Neben einem Indianer und zwei schwarzhäutigen Afrikanern sind Seeleute aus Holland, Frankreich, Island, Malta, Sizilien, den Azoren, China, der Isle of Man, aus dem Nahen Osten, aus Tahiti, Portugal, Dänemark, England, Spanien und den Philippinen an Bord. Das Schiff bildet die Vielfalt der Welt als Mikrokosmos ab.</p>
<p>Nachdem das Schiff das Kap der Guten Hoffnung umrundet hat, erfolgen mehrfache Sichtungen von Walen, die auch von der Mannschaft gejagt und erlegt werden. In diesem Zusammenhang werden Fang und Verarbeitung der Wale sachgerecht und detailliert beschrieben. Unterbrochen wird die Fahrt regelmäßig durch Begegnungen mit anderen Schiffen, deren Kapitäne Ahab jedes Mal nach dem Verbleib des Weißen Wales befragt. Im letzten Teil des Romans wird Queequeg todkrank. Auf seinen Wunsch hin wird ihm ein Sarg gezimmert. Letztlich überlebt Queequeg (weil er noch Dinge zu erledigen habe, wie er selbst behauptet), und sein Sarg wird als Ersatz für den verlorengegangenen Rettungsring genutzt. Nach einer Fahrt durch den Indischen Ozean und durch die indonesischen Inseln bekommt die Pequod östlich von Japan endlich Kunde von einer Sichtung des Weißen Wals. Die Jagd auf ihn dauert drei Tage. Dabei wird Ahab von Moby Dick unter Wasser gezogen, und der Wal rammt und versenkt die Pequod. Als einziger überlebt Ismael die Katastrophe. Er rettet sich auf den Sarg Queequegs und wird später von einem Walfänger entdeckt.</p>
<p><strong>Klappentext</strong><br />
&#8220;Lest dieses ungeheure Buch.&#8221;<br />
Joachim Kalka, Frankfurter Allgemeine Zeitung</p>
<p>&#8220;Matthias Jendis&#8217; gelungene Übersetzung, die sich erstmals auf einen gesicherten Originaltext bezieht, stellt sich auf die Seite der Lesbarkeit &#8211; aber nicht in einem trivialen Sinne der Nivellierung des Fremden &#8230; Sie beeindruckt durch eine genaue Herauspräparierung der vielen Einzelformen und Sprachfelder, derer sich Melville bedient, der chronikalischen, theatralischen, juristischen, theologischen und so weiter; zu den Einzelheiten findet man noch einen wertvollen, über hundert Seiten langen Kommentaranhang von Daniel Göske, dem Herausgeber der Werkausgabe.&#8221;<br />
Joachim Kalka, Frankfurter Allgemeine Zeitung</p>
<p><a href="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/08/hermanmelville.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2148" title="hermanmelville" src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/08/hermanmelville.jpg" alt="Herman Melville" /></a><strong>Über den Autor</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Melville">Herman Melville</a> (1819 bis 1891) stammte aus einer verarmten New Yorker Familie. Er ging früh zur See und verdingte sich als Matrose, unter anderem auch auf Walfängern. Seine Reisen führten ihn bis in die Südsee. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte als freier Schriftsteller und war von 1866 bis 1885 als Zollinspektor in New York tätig. Der Romancier und Autor von Kurzgeschichten und Lyrik gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller. Sein Meisterwerk &#8220;Moby-Dick&#8221; zählt zu den Klassikern der Weltliteratur.</p>
<p>Quelle: <a title="Wikipedia" href="http://wikipedia.org" target="_blank">Wikipedia</a></p>
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		<title>Rätseln über den ersten Satz bei Elke Heidenreich und Lesen!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 09:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesekreis]]></category>
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		<description><![CDATA[Der erste Satz &#8211; Kleines Literatur-Quiz
Auch diesmal dreht sich das Gewinnspiel &#8220;Der erste Satz&#8221; um den Anfang aus einem bekannten Buch.
Die Frage lautet:
Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte.
Unter den richtigen Einsendungen wird ein Paket mit Büchern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der erste Satz &#8211; Kleines Literatur-Quiz</p>
<p><span style="font-weight: normal;">Auch diesmal dreht sich das Gewinnspiel &#8220;Der erste Satz&#8221; um den Anfang aus einem bekannten Buch.</p>
<p>Die Frage lautet:</p>
<p><strong>Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte.</strong></span></strong></p>
<p>Unter den richtigen Einsendungen wird ein Paket mit Büchern, die Elke Heidenreich in der aktuellen Sendung vorgestellt hat, verlost.  Zu jeder Ausgabe von <em>Lesen!</em>wird ein neues Buch gesucht.</p>
<p>Einsendeschluss für dieses Gewinnspiel ist der <strong>01. September 2008</strong>.</p>
<p>Na, wer weiß es?</p>
<p>Es ist nicht wirklich eine Herausforderung, oder? Wer es tatsächlich nicht weiß, findet die Antwort <a href="http://lesekreis.org/2008/01/14/ein-romancier-der-uns-nicht-mit-dem-spiegelbild-seines-bauchnabels-belaestigt/">hier</a>. Der gesuchte Autor ist nämlich ein Romancier, der uns laut Marcel Reich Ranicki nicht mit dem Spiegelbild seines Bauchnabel belästigt. <img src='http://lesekreis.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.lesen.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,7258886,00.html">Lesen! im ZDF</a></p>
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		<title>Rätseln über den ersten Satz bei Elke Heidenreich und Lesen!</title>
		<link>http://lesekreis.org/2008/05/05/ratseln-uber-den-ersten-satz-bei-elke-heidenreich-und-lesen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 21:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesen! im ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Satz
Ab sofort gibt es im Anschluss an die Lesen!-Sendung jeweils ein kleines Literatur-Quiz in Form eines Gewinnspiels. Wer sich also für Literatur interessiert, kann einen literarisch wertvollen Preis gewinnen, wenn eine knifflige Frage richtig beantwortet wird.
Das Gewinnspiel &#8220;Der erste Satz&#8221; dreht sich um bekannte Bücher und deren Anfang. In der Sendung vom 01.05. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der erste Satz</strong></p>
<p>Ab sofort gibt es im Anschluss an die Lesen!-Sendung jeweils ein kleines Literatur-Quiz in Form eines Gewinnspiels. Wer sich also für Literatur interessiert, kann einen literarisch wertvollen Preis gewinnen, wenn eine knifflige Frage richtig beantwortet wird.<br />
Das Gewinnspiel &#8220;Der erste Satz&#8221; dreht sich um bekannte Bücher und deren Anfang. In der Sendung vom 01.05. lautete die Frage:</p>
<p>Welches Buch beginnt mit dem Satz:</p>
<p><strong><em> Viele Jahre später sollte der Oberst Aureliano Buendía sich vor dem Erschießungskommando an jenen fernen Nachmittag erinnern, an dem sein Vater ihn mitnahm, um das Eis kennenzulernen.</em></strong></p>
<p>Wer es noch nicht weiß, kann die Antwort <a href="http://lesekreis.org/2008/01/12/hundert-jahre-einsamkeit-von-gabriel-garcia-marquez/">hier</a> finden.</p>
<p>Die Zitate stammen alle aus Büchern, die sich bei der Wahl zum beliebtesten Buch der Deutschen 2004 im ZDF unter den ersten 50 fanden. Beteiligt an der Wahl haben sich 250 000 Leser und folgende wurden gewählt:</p>
<p>1. Tolkien, John Ronald Reuel – Der Herr der Ringe<br />
2. Bibel<br />
3. Follett, Ken – Die Säulen der Erde<br />
4. Süskind, Patrick – <a href="http://lesekreis.org/2008/01/14/ein-romancier-der-uns-nicht-mit-dem-spiegelbild-seines-bauchnabels-belaestigt/">Das Parfum</a><br />
5. Saint-Exupéry, Antoine de – <a href="http://lesekreis.org/2007/07/13/der-schoenste-erste-satz-von-antoine-de-saint-exupery-13/">Der kleine Prinz</a><br />
6. Mann, Thomas – <a href="http://lesekreis.org/2007/10/12/der-schoenste-erste-satz-von-thomas-mann-45/">Buddenbrooks</a><br />
7. Gordon, Noah – Der Medicus<br />
8. Coelho, Paulo – Der Alchimist<br />
9. Rowling, Joanne K. – Harry Potter und der Stein der Weisen<br />
10. Cross, Donna W. – Die Päpstin<br />
11. Funke, Cornelia – Tintenherz<br />
12. Gabaldon, Diana – Feuer und Stein<br />
13. Allende, Isabel – Das Geisterhaus<br />
14. Schlink, Bernhard – <a href="http://lesekreis.org/2007/07/04/der-vorleser-von-bernhard-schlink-wird-verfilmt/">Der Vorleser</a><br />
15. Goethe, Johann Wolfgang von – <a href="http://lesekreis.org/2007/06/29/der-schoenste-erste-satz-von-johann-wolfgang-von-goethe-5/">Faust. Der Tragödie erster Teil</a><br />
16. Ruiz Zafón, Carlos Ruiz – <a href="http://lesekreis.org/2004/02/01/februar-2004-der-schatten-des-windes-carlos-ruiz-zafon/">Der Schatten des Windes</a><br />
17. Austen, Jane – Stolz und Vorurteil<br />
18. Eco, Umberto – <a href="http://lesekreis.org/2007/06/26/der-schoenste-erste-satz-von-umberto-eco-aus-der-name-der-rose4/">Der Name der Rose</a><br />
19. Brown, Dan – Illuminati<br />
20. Fontane, Theodor – Effi Briest<br />
21. Rowling, Joanne K. – Harry Potter und der Orden des Phönix<br />
22. Mann, Thomas – Der Zauberberg<br />
23. Mitchell, Margaret – Vom Winde verweht<br />
24. Hesse, Hermann – Siddhartha<br />
25. Mulisch, Harry – Die Entdeckung des Himmels<br />
26. Ende, Michael – Die unendliche Geschichte<br />
27. Hahn, Ulla – Das verborgene Wort<br />
28. McCourt, Frank – Die Asche meiner Mutter<br />
29. Hesse, Hermann – Narziß und Goldmund<br />
30. Zimmer Bradley, Marion – Die Nebel von Avalon<br />
31. Lenz, Siegfried – Deutschstunde<br />
32. Márai, Sándor – Die Glut<br />
33. Frisch, Max – Homo Faber<br />
34. Nadolny, Sten – Die Entdeckung der Langsamkeit<br />
35. Kundera, Milan – <a href="http://lesekreis.org/2007/06/24/das-corpus-delicti-aus-die-unertraegliche-leichtigkeit-des-seins-von-milan-kundera/">Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins</a><br />
36. García Márquez, Gabriel – <a href="http://lesekreis.org/2008/01/12/hundert-jahre-einsamkeit-von-gabriel-garcia-marquez/">Hundert Jahre Einsamkeit</a><br />
37. Irving, John – Owen Meany<br />
38. Gaarder, Jostein – Sofies Welt<br />
39. Adams, Douglas – Per Anhalter durch die Galaxis<br />
40. Haushofer, Marlen – <a href="http://lesekreis.org/2005/05/01/mai-2005-die-wand-marlen-haushofer/">Die Wand</a><br />
41. Irving, John – Gottes Werk und Teufels Beitrag<br />
42. García Márquez, Gabriel – <a href="http://lesekreis.org/2007/06/18/der-schoenste-erste-satz-von-gabriel-garcia-marquez-aus-liebe-in-zeiten-der-cohlera-2/">Die Liebe in den Zeiten der Cholera</a><br />
43. Fontane, Theodor – Der Stechlin<br />
44. Hesse, Hermann – Der Steppenwolf<br />
45. Lee, Harper – <a href="http://lesekreis.org/2007/09/29/der-schoenste-erste-satz-von-harper-lee-34/">Wer die Nachtigall stört&#8230;</a><br />
46. Mann, Thomas – Joseph und seine Brüder<br />
47. Strittmatter, Erwin – Der Laden<br />
48. Grass, Günter – Die Blechtrommel<br />
49. Remarque, Erich Maria – <a href="http://lesekreis.org/2007/11/21/im-westen-nichts-neues-von-erich-maria-remarqu/">Im Westen nichts Neues</a><br />
50. Schätzing, Frank – Der Schwarm</p>
<p>Quelle:<a title="Lesen! im ZDF" href="http://lesen.zdf.de/" target="_blank"> Lesen! im ZDF</a></p>
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		<item>
		<title>Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz von Fruttero &amp; Lucentini</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 19:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesen! im ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz
Der erste Satz:
Als Mr. Silvera endlich (look, look, Mr. Silvera) den Sicherheitsgurt lockert und sich über seine Sitznachbarn hinüberreckt, um aus dem Flugzeugfenster zu spähen, ist Venedig schon wieder verschwunden; er sieht nichts als ein fernes Stück aluminiumfarbenes Meer und ein ganz nahes, massiges Aluminiumtrapez, den Flügel.
Kurzbeschreibung
Eine stürmische Romanze bahnt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz</strong></p>
<p>Der erste Satz:<br />
Als Mr. Silvera endlich (look, look, Mr. Silvera) den Sicherheitsgurt lockert und sich über seine Sitznachbarn hinüberreckt, um aus dem Flugzeugfenster zu spähen, ist Venedig schon wieder verschwunden; er sieht nichts als ein fernes Stück aluminiumfarbenes Meer und ein ganz nahes, massiges Aluminiumtrapez, den Flügel.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492211739?ie=UTF8&amp;tag=lesekreis034-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3492211739" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1664" title="fruttero-lucentini" src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/04/fruttero-lucentini.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Eine stürmische Romanze bahnt sich an zwischen Mr. Silvera, dem geheimnisvollen, polyglotten Reiseleiter mit verblüffend profunder Kenntnis von Venedigs Historie und Kunst, und der römischen Principessa, die im Auftrag eines Auktionshauses eine venezianische Gemäldesammlung begutachtet. Doch was weiß der &#8220;Mystery Man&#8221; über den raffinierten Kunstschmuggel, dem die Aristokratin mit seiner Hilfe auf die Spur zu kommen versucht? Dieser Roman ist eine bittersüße Liebesgeschichte, eine faszinierende Hommage an Venedig und zugleich ein aufregender Krimi.<br />
Die Hauptfigur des Buches, Mr. Silvera, ist ein &#8220;Mann um die 40, groß und mager, mit einem scharf geschnittenen Medaillenkopf und leicht gekrümmten Schultern&#8221;. Bezeichnend für ihn ist sein grashalmdünnes, nur sehr schwer deutbares Lächeln und seine viel sagende Antwort auf schwierige Fragen &#8212; &#8220;ah&#8221;. Man könnte sich für ihn alle möglichen Berufe vorstellen, aber er passt nur sehr schwer in das Bild eines Reisebegleiters. Mit unendlicher Geduld lässt er die immer wiederkehrenden Begeisterungsausbrüche der Touristen, die er durch Venedig führt, über sich ergehen: &#8220;Look, look, Mr. Silvera!&#8221;</p>
<p><strong>Autorenporträt</strong><br />
Hinter den beiden Nachnamen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fruttero_&amp;_Lucentini">Fruttero &amp; Lucentini</a> (oft auch nur F&amp;L) verbergen sich die beiden italienischen Krimiautoren Carlo Fruttero, geboren 1926 und Franco Lucentini (1920–2002). Als sehr erfolgreiches Autorenduo auftretend, werden sie auch &#8220;Die Firma&#8221; (La ditta) genannt. Ihre Romane sind meist nicht nur Krimis, sondern enthalten auch hintergründige Gesellschaftskritik. Zudem leiteten sie gemeinsam von 1961-1986 das Science Fiction-Magazin Urania, welches bei Mondadori in Mailand erscheint und traten für den Verlag Einaudi in Turin als Übersetzer in Erscheinung.</p>
<p>In <em>Der Lieberhaber ohne festen Wohnsitz</em> spielen Fruttero und Lucentini die verschiedenen Möglichkeiten der Figur des Mr. Silvera bravourös durch, selbst der CIA und der KGB werden nicht ausgelassen, doch diese Lösung ist für die beiden Autoren natürlich zu primitiv. Sagen sie doch von sich, dass sie genau die Bücher schreiben, die sie selbst gerne lesen würden. In einem Interview führen sie aus, dass sie bei diesem Projekt zum Ziel hatten, das alte Venedig sichtbar zu machen und so zu erhalten, bevor es in einem Abfallhaufen versinkt. Und dieses Ziel haben sie zweifelsohne erreicht.</p>
<p>Ein schönes Buch, wirklich sehr empfehlenswert!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der schönste erste Satz von James Sallis aus Driver</title>
		<link>http://lesekreis.org/2008/04/16/der-schonste-erste-satz-von-james-sallis-aus-driver/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 08:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
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		<description><![CDATA[Als er viel später in einem Motel am nördlichen Stadtrand von Phoenix mit dem Rücken an die Zimmerwand gelehnt dasaß und beobachtete, wie die Blutlache sich ihm langsam näherte, fragte sich Driver, ob er einen schrecklichen Fehler begangen hatte.
James Sallis, geboren am 21. Dezember 1944 in Helena, Arkansas, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Poet, Kritiker, Redakteur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als er viel später in einem Motel am nördlichen Stadtrand von Phoenix mit dem Rücken an die Zimmerwand gelehnt dasaß und beobachtete, wie die Blutlache sich ihm langsam näherte, fragte sich Driver, ob er einen schrecklichen Fehler begangen hatte.</strong></p>
<p><a href="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/04/jamessallis1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1602" title="jamessallis1" src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/04/jamessallis1.gif" alt="" width="225" height="168" /></a><a href="http://www.jamessallis.com/">James Sallis</a>, geboren am 21. Dezember 1944 in Helena, Arkansas, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Poet, Kritiker, Redakteur, Musiker und Übersetzer.</p>
<p>Bereits zu Studienzeiten an der Tulane University in New Orleans konnte Sallis erste Texte veröffentlichen. Nach dem Studium zog er erst nach Iowa und dann nach London. Dort entstand auch sein erster Prosa-/Gedichtband<em> A Few Last Words</em>. Zusätzlich brachte er mit seinem Freund und Kollegen Michael Moorcock das Magazin <em>New Worlds</em> heraus. Er übersetzte Raymond Queneau und Alexander Puschkin ins Englische und veröffentlichte eine Biografie von Chester Himes. Momentan lebt er mit seiner Frau Karyn in Phoenix (Arizona).</p>
<p>Bekannt wurde Sallis besonders durch seine bis heute sechs Bücher umfassende Reihe um den schwarzen Privatdetektiv <em>Lew Griffin</em>.</p>
<p>James Sallis wurde für mehrere Literaturpreise nominiert, darunter für den Anthony, den Nebula, den Edgar, den Shamus sowie den Gold Dagger Award. 2008 wurde die deutsche Übersetzung von <em>Drive</em> mit dem <a href="http://lesekreis.org/2008/01/20/andrea-m-schenkel-gewinnt-deutschen-krimipreis-2008-mit-kalteis/">Deutschen Krimi Preis</a> ausgezeichnet.</p>
<p><a href="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/04/driver.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1603" title="driver" src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/04/driver.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Kein Wort zuviel, keines zuwenig. Ein Held, der keiner sein will, und eine Blondine, mit der die ganzen Probleme anfangen. Als Kulisse die heruntergekommenen Motels und zwielichtigen Bars von L. A. James Sallis macht aus einer simplen Pulpstory ein kleines Meisterwerk.<br />
Driver ist kein Verbrecher. Jedenfalls nicht im engeren Sinne. Er ist nur der beste Stuntfahrer, den man in Hollywood kriegen kann. Und manchmal fährt er bei Raubüberfällen den Fluchtwagen, obwohl ihn das gar nicht so richtig interessiert. Genauso wenig wie die Hollywoodfilme. Eigentlich will er nur fahren. Aber dann läuft einer dieser Überfälle schief, und Driver findet sich in einem schäbigen Motel in Arizona wieder, mit mehreren Leichen im Zimmer und einer Tasche voller Geldscheine. Eigentlich sollte auch er tot sein, denn der Raubüberfall war eine abgekartete Sache &#8230; ¯Driver® von James Sallis ist ein literarischer Glücksfall: ein fesselnder, atmosphärisch dichter und zugleich virtuos erzählter Kriminalroman, eine Hommage an den klassischen Roman noir, die fast beiläufig zu großer Literatur wird.</p>
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		<title>Der schönste erste und letzte Satz von Ken Follett aus Die Tore der Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 12:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesekreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anfang:
Gwenda war 8 Jahre alt, aber sie fürchtete sich nicht vor der Dunkelheit. 
Der letzte Satz:
Der Windstoß erstarb so plötzlich, wie er gekommen war, doch Caris und Merthin hielten sich weiter in den Armen und standen noch lange auf dem Gipfel der Welt. 
Kurzbeschreibung
Wir schreiben das Jahr 1327.
Am Tag nach Allerheiligen werden vier Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anfang:</p>
<p><strong>Gwenda war 8 Jahre alt, aber sie fürchtete sich nicht vor der Dunkelheit. </strong></p>
<p>Der letzte Satz:</p>
<p><strong>Der Windstoß erstarb so plötzlich, wie er gekommen war, doch Caris und Merthin hielten sich weiter in den Armen und standen noch lange auf dem Gipfel der Welt. </strong></p>
<p><a title="Die Tore der Welt" href="http://partnernet.amazon.de/gp/associates/network/build-links/individual/get-html.html/028-8348633-6594111?ie=UTF8&amp;asin=3785723164" target="_blank"><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/03/die-tore-der-welt.jpg" alt="Die Tore der Welt" /></a><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Wir schreiben das Jahr 1327.<br />
Am Tag nach Allerheiligen werden vier Kinder aus der Stadt Kingsbridge Zeugen eines Kampfes &#8211; und eines tödlichen Geheimnisses.<br />
Caris, Tochter eines Wollhändlers und Nachkomme von Jack Builder, hat den Traum, Ärztin zu werden. Merthin, ein Nachfahre von Toms Stiefsohn Jack, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Gwenda, Kind eines Tagelöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris&#8217; Vetter, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden &#8211; um jeden Preis.<br />
Stolz und Rache, Ehrgeiz und Liebe wird das Leben dieser Menschen bestimmen. Sie werden Reichtum und Armut, Krieg und Pest erleben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tag leisteten.<br />
Nach dem Jahrhundertwerk &#8220;Säulen der Erde&#8221; hat Bestseller-Autor Ken Follett 18 Jahre später seine Erzählung fortgesetzt. Der neue historische Roman spielt 200 Jahre später am gleichen Schauplatz und macht den Beginn einer neuen Zeit lebendig.</p>
<p><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/03/ken-follett.jpg" alt="Ken Follett" /><strong>Über den Autor</strong><br />
<strong><a href="http://www.ken-follett.com/de/index.html" target="_blank"> Ken Follett</a></strong>, geboren am 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales, ist ein britischer Schriftsteller.</p>
<p>Er wurde 1949 in Cardiff als Sohn von Martin und Veenie Follett geboren. Als er zehn Jahre alt war, zog die Familie nach London.</p>
<p>Er studierte zu Beginn der 1970er Jahre Philosophie am University College London. Danach arbeitete er mehrere Jahre als Journalist und begann, Romane zu schreiben.</p>
<p>Ken Follett wurde durch den Thriller „Die Nadel“ bekannt. Der Roman wurde in 30 Sprachen übersetzt, rund 12 Millionen Mal verkauft und mit dem Edgar Award ausgezeichnet. Verfilmt wurde er mit Donald Sutherland.</p>
<p>Seine Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst.</p>
<p>Verheiratet ist er, in zweiter Ehe, mit Barbara, Abgeordnete des britischen Unterhauses, mit der er sowohl in Chelsea (London) als auch auf dem Land in Hertfordshire lebt.</p>
<p>Der Bestseller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_S%C3%A4ulen_der_Erde" target="_blank"><strong>Die Säulen der Erde</strong></a> (engl. Original The Pillars of the Earth, erschienen 1990) ist ein 1151-seitiger historischer Roman von Ken Follett, der im mittelalterlichen England des 12. Jahrhunderts spielt.</p>
<p>Die Fortsetzung des Romans mit dem Titel „World Without End“ erschien Anfang Oktober 2007 in Englisch und unter dem Titel &#8220;<strong>Die Tore der Welt</strong>&#8221; am 29. Februar 2008 auf Deutsch.</p>
<p>Man kann dieses Genre für trivial halten oder nicht &#8211; gut gemacht ist „Die Tore der Welt“ allemal. Auch wenn die Geschichte eine Weile braucht, um in die Gänge zu kommen, wird ihr Fortgang doch bald interessant genug, um immer wieder eine Seite umzublättern. Wenn es also ein historischer Roman sein soll, ist man mit diesem gut bedient. Oder eben mit dem Vorgänger: Die amerikanische Moderatorin Oprah Winfrey wählte „Die Säulen der Erde“ gerade als Empfehlung ihres Buchclubs. Eine ausführliche Rezension über &#8220;Die Tore der Welt&#8221; gibt es beispielsweise bei der <a href="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E41B2634CFFF045F5B5829A699EED0851~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton" target="_blank">FAZ</a>.</p>
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		<title>Der schönste erste und letzte Satz von Richard Adams aus Unten am Fluß</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 09:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
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		<category><![CDATA[Leseproben]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Die Anschlagtafel
Chor: Warum wehklagst du so, wenn nicht bei einem Bild des Schreckens?
Cassandra: Das Haus dampft nach Tod und tropfendem Blut.
Chor: Wieso? Es nur der Geruch nach dem Altaropfer.
Cassandra: Der Gestank ist wie Grabeshauch.
Äschylus Agamememnon
Der gelben Schlüsselblumen waren verblüht. [...]
[...] Der Mond, der am wolkenlosen östlichen Himmel voll aufgegangen war, bedeckte die hohe Einsamkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Die Anschlagtafel</strong></p>
<p>Chor: <em>Warum wehklagst du so, wenn nicht bei einem Bild des Schreckens?</em><br />
Cassandra: <em>Das Haus dampft nach Tod und tropfendem Blut.</em><br />
Chor: <em>Wieso? Es nur der Geruch nach dem Altaropfer.</em><br />
Cassandra: <em>Der Gestank ist wie Grabeshauch.</em><br />
Äschylus Agamememnon</p>
<p><strong>Der gelben Schlüsselblumen waren verblüht.</strong> [...]</p>
<p>[...] Der Mond, der am wolkenlosen östlichen Himmel voll aufgegangen war, bedeckte die hohe Einsamkeit mit seinem Licht. Wir sind uns des Tageslichtes nicht als etwas bewußt, das die Dunkelheit verdrängt. Selbst wenn die Sonne wolkenlos ist, scheint das Tageslicht uns einfach der natürlich Zustand von Erde und Luft. Wenn wir an die Downs denken, denken wir an die Downs bei Tag, wie wir an ein Kaninchen mit seinem Fell denken. Es mag Leute geben, die sich das Skelett im Inneren eines Pferdes vorstellen, aber die meisten von uns tun das nicht; und wir stellen uns gewöhnlich die Downs nicht ohne Tageslicht vor, selbst wenn das Licht nicht Teil der Downs ist, wie die Haut Teil des Pferdes ist. Wir nehmen das Tageslicht als selbstverständlich hin. Aber mit dem Mondlicht ist das etwas anderes. Es ist unbeständig. Der Mond nimmt ab und wieder zu. Wolken können ihn in einem Ausmaß verdunkeln, wie sie es beim Tageslicht nicht vermögen. Wasser benötigen wir, aber einen Wasserfall nicht. Wo man ihn antrifft, ist er etwas Besonderes, eine schöne Zierde. Wir brauchen das Tageslicht, und in gewissem Maß ist es eine Frage der Nützlichkeit, aber das Mondlicht brauchen wir nicht. Wenn es kommt, dient es keiner Notwendigkeit. Es verwandelt. Es fällt auf Böschungen und das Gras, trennt einen langen Halm von dem anderen, verwandelt eine Wehe brauner, mit Reif überzogener Blätter aus einem einzigen Haufen in zahllose blitzende Splitter oder schimmert längs nassen Zweigen, als ob das Licht selbst dehnbar wäre. Seine langen Strahlenbündel strömen weiß und scharf zwischen den Baumstämmen, aber ihre Klarheit vergeht, wenn sie bei Nacht in die dunkle Ferne von Buchenwäldern zurückweichen. Im Mondlicht scheinen zwei Äcker gemeinen Straußgrases wogend und knöcheltief, zerzaust und struppig gleich einer Pferdemähne, wie eine Bucht von Wellen, voll von schattigen Rinnen und Vertiefungen. Es ist so dick und verfilzt, daß selbst der Wind es nicht bewegt, aber das Mondlicht scheint ihm Stille zu verleihen. Wir nehmen das Mondlicht nicht als selbstverständlich hin. Es ist wie der Schnee oder wie der Tau an einem Julimorgen. Es enthüllt nicht, sondern verwandelt, was es bedeckt. Und seine geringe Intensität &#8211; soviel geringer als die des Tageslichtes &#8211; macht uns bewußt, daß es dem Hügelland etwas Zusätzliches verleiht, um ihm für kurze Zeit eine einzigartige, wunderbare Eigenschaft zu geben, die wir bewundern sollten, solange wir können, denn bald wird es wieder verschwunden sein [...]</p>
<p>[...] <strong>Hazel folgte, und zusammen glitten sie davon, liefen leichtfüßig durch den Wald hinunter, wo die ersten Primeln zu blühen begannen.</strong></p>
<p><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/02/richard-adams1.jpg" alt="Richard Adams" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Adams" target="_blank"><strong>Richard George Adams</strong></a>, geboren am 9. Mai 1920 in Newbury, England, besser bekannt als Richard Adams, ist ein britischer Schriftsteller. Sein im Jahr 1972 erschienener Roman Unten am Fluss über eine Gruppe Wildkaninchen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind, wurde zu einem weltweiten Bestseller.<br />
Nach seinem Einsatz in der britischen Armee im Zweiten Weltkrieg von 1940 bis 1946, schloss er im Jahr 1948 sein Studium der neueren Geschichte am Worcester College an der Universität von Oxford mit einem Master-Abschluss ab. Von 1948 bis 1974 arbeitete er als Beamter für das Ministry of Housing and Local Government, ein Vorläufer des späteren britischen Umweltministeriums, in London.</p>
<p>Unten am Fluss (englischer Originaltitel: Watership Down) ist im Jahr 1972 erschienen. Der namensgebende Hügel Watership Down, nördlich von Hampshire gelegen, stellt einen der zentralen Handlungsorte der Geschichte dar. Auch alle anderen Schauplätze existierten zumindest zur Zeit der Veröffentlichung tatsächlich. Unten am Fluss war das erste und bis heute erfolgreichste Buch des Autors; die weltweite Gesamtauflage wird auf über 50 Millionen Stück geschätzt.</p>
<p>Nach dem kommerziellen Erfolg von Unten am Fluss gab Richard Adams nach der Veröffentlichung seines nächsten Werks Shardik im Jahr 1974 seinen ursprünglichen Beruf auf und wurde hauptberuflicher Schriftsteller. Als Präsident der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals und Kandidat der unabhängigen Konservativen engagierte er sich außerdem für Tierschutz und die Einstellung der Fuchsjagd in England. Aus steuerlichen Gründen zog er später auf die Isle of Man. Heute lebt er zusammen mit seiner Ehefrau Elizabeth in Whitchurch, weniger als 20 Kilometer von seiner Geburtsstadt entfernt.</p>
<p><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/02/unten-am-flus.jpg" alt="Untern am Fluß" /><strong>Kurzbeschreibung<br />
</strong>Ein ungeschminktes Abbild der menschlichen Gesellschaft und die packende Saga vom langen Weg in die Freiheit.<br />
Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen: Der junge Fiver spürt, dass seinem Volk das Verderben droht. Nur seine engsten Freunde kann er überreden, mit ihm das Kaninchengehege zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen. Was sie unterwegs durchleben, ist so beispielhaft wie fesselnd: zahllose Abenteuer, Meuterei, Treuebruch und Heldentum, Schlachten mit hohem Blutzoll &#8211; und schließlich der glückliche Einzug ins Land der Freiheit und des Friedens.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der schönste erste und letzte Satz von Julia Franck aus Die Mittagsfrau</title>
		<link>http://lesekreis.org/2008/02/20/der-schoenste-erste-und-letzte-satz-von-julia-franck-aus-die-mittagsfrau/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 09:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Der schönste letzte Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Lesekreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Fensterbrett stand eine Möwe, sie schrie, es klang, als habe sie die Ostsee im Hals, hoch, die Schaumkronen ihrer Wellen, spitz, die Farbe des Himmels, ihr Ruf verhallte über dem Königsplatz, still war es da, wo jetzt das Theater in Trümmern lag. [...)

[...] Die Dunkelheit besänftigte, es war ganz ruhig.
Klappentext
In der Lausitz verlebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Fensterbrett stand eine Möwe, sie schrie, es klang, als habe sie die Ostsee im Hals, hoch, die Schaumkronen ihrer Wellen, spitz, die Farbe des Himmels, ihr Ruf verhallte über dem Königsplatz, still war es da, wo jetzt das Theater in Trümmern lag. [...)<br />
</strong></p>
<p><strong>[...] Die Dunkelheit besänftigte, es war ganz ruhig.</strong></p>
<p><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/02/die-mittagsfrau.jpg" alt="Die Mittagsfrau" /><strong>Klappentext</strong><br />
In der Lausitz verlebt Helene eine idyllische Kindheit, die mit Ausbruch des ersten Weltkriegs jäh endet. Der Vater wird nach Osten geschickt und kehrt nur zum Sterben nach Hause zurück, die jüdische Mutter zieht sich zunehmend vor den Anfeindungen ihrer Umgebung in die Verwirrung zurück. Blind am Herzen nennt Helene das und fürchtet die zunehmende Kälte der Mutter, die ihre Töchter kaum mehr wahrzunehmen scheint. Helene möchte Medizin studieren, ein ungewöhnlicher Traum für eine Frau zu Beginn des Jahrhunderts. Nach dem Tod des Vaters zieht sie Anfang der zwanziger Jahre mit ihrer Schwester Martha nach Berlin, und während Martha ihrer Freundin Leontine wieder begegnet, lernt Helene Carl kennen. Als der kurz vor der Verlobung stirbt,verliert sie den Sinn für das Dasein. Sie flieht in die Arbeit und will das Leben überleben. Auf einem Fest stellt sich ein gewisser Wilhelm vor, er ist begeisterter Ingenieur, der Reichsautobahnen bauen und Helene heiraten möchte. Die schnell scheiternde Ehe mit ihm führt Helene nach Stettin, wo ihr Sohn zur Welt kommt. Die Liebe, die der kleine Junge fordert, die Nähe, die er sucht, werden ihr zunehmend unerträglich, und bald schon geht ihr der Gedanke vom Verschwinden nicht mehr aus dem Kopf. Schließlich trifft sie eine ungeheuerliche Entscheidung.</p>
<p><strong>Das Buch überzeugt durch sprachliche Eindringlichkeit, erzählerische Kraft und psychologische Intensität (<a href="http://lesekreis.org/2007/10/08/julia-franck-erhaelt-deutschen-buchpreis-2007/" target="_blank">Deutscher Buchpreis 2007</a>).</strong></p>
<p><strong>Julia Franck im Münchner Literaturhaus in einer <a href="http://lesekreis.org/2007/10/17/julia-franck-im-muenchner-literaturhaus-souveraen-und-konzentriert/" target="_blank">Lesung</a>.</strong></p>
<p><strong>Ihr preisgekrönter Roman, dessen Geschichte vom Vorabend des ersten Weltkriegs bis ins geteilte Deutschland der 50er-Jahre reicht, hat (s)ein Vorbild in ihrer Familie (<a href="http://lesekreis.org/2007/11/26/ein-interview-mit-julia-franck/" target="_blank">Interview</a>).</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der schönste erste Satz aus Asterix als Gladiator</title>
		<link>http://lesekreis.org/2008/02/16/der-schoenste-erste-satz-aus-asterix-als-gladiator/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 22:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dolcevita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Der schönste erste Satz]]></category>
		<category><![CDATA[Lesekreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Parviboni, in castris Romanorum, magna perturbatio et confusio est. nam Caligula Perplexus, praefectus Galliae, Gracchum Cuculum centurionem visitaturus est, nunc Caligula a litore propinquo adevenit, ubi triremis eius  in ancoris stat.
In Kleinbonum, im Lager der Römer, herrschen große Bestürzung und Verwirrung, denn Caligula Alavacomgetepus, der Präfekt Galliens, hat seinen Besuch bei Zenturio Gracchus Nenjepetus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parviboni, in castris Romanorum, magna perturbatio et confusio est. nam Caligula Perplexus, praefectus Galliae, Gracchum Cuculum centurionem visitaturus est, nunc Caligula a litore propinquo adevenit, ubi triremis eius  in ancoris stat.</p>
<p>In Kleinbonum, im Lager der Römer, herrschen große Bestürzung und Verwirrung, denn Caligula Alavacomgetepus, der Präfekt Galliens, hat seinen Besuch bei Zenturio Gracchus Nenjepetus angekündigt. Nun ist Caligula an der nahe gelegenen Küste eingetroffen, wo sein Dreidecker vor Anker liegt.</p>
<p><a href="http://donfarrago.blogspot.com/" target="_blank">Don Farrago</a> am 18. Februar, 2008</p>
<p><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/02/asterix-als-gladiator.jpg" alt="Asterix als Gladiator" /><strong>Asterix als Gladiator:</strong> Troubadix, der Barde des Dorfes, wird von den Römern gefangen, um in Rom Cäsar zum Geburtstagsgeschenk gemacht zu werden. Dieser kann mit dem Barden nichts anfangen und will ihn im Kolosseum den Löwen zum Fraß vorwerfen. Asterix und Obelix reisen Troubadix nach und lassen sich zu Gladiatoren ausbilden, um zu ihm vordringen zu können. Durch ihre übermenschlichen Kräfte können sie im Circus so beeindrucken, dass sie mit ihrem Freund zurückkehren dürfen. Dieser Band behandelt die Freude der Römer an Bädern und grausamen Zirkusspielen. Sowohl die Piraten als auch Obelix&#8217; Spruch <strong>„Die spinnen, die Römer!“</strong> erscheinen hier erstmals.</p>
<p><img src="http://lesekreis.org/wp-content/uploads/2008/02/rene.jpg" alt="René Goscinny" /><strong>Autorenportrait</strong><br />
Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. &#8220;Belloy, Ritter ohne Rüstung&#8221; (für die Zeitschrift OK) und &#8220;Verbrechen lohnt sich nicht&#8221; (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo &#8220;Belloy&#8221;, &#8220;Tanguy&#8221; und &#8220;Laverdure&#8221; und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. &#8220;Pitt Pistol&#8221; und &#8220;Der unglaubliche Korsar&#8221;, dann folgten &#8220;Luc Junior&#8221; (für La Libre Belgique), &#8220;Benjamin und Benjamine&#8221; (für &#8220;Top Magazin&#8221;) und &#8220;Umpah-Pah&#8221; (für &#8220;Tintin&#8221;). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich &#8220;Pilot&#8221; nannte. Als Krönung entstand dann &#8220;Asterix der Gallier&#8221;. Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur.<br />
1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverlag. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: &#8220;Der kleine Nick&#8221; (mit Sempe), &#8220;Lucky Luke&#8221; (für Morris), &#8220;Isnogud&#8221; (mit Tabary), &#8220;Umpah-Pah&#8221; und &#8220;Asterix&#8221; (mit Uderzo).<br />
Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.</p>
<p><strong>Running Gags</strong><br />
Wesentlichen Anteil am typischen Humor der Serie haben Running Gags. Viele Ereignisse, zumeist solche, die sich am Rande ereignen, wiederholen sich seit Jahrzehnten in fast jedem Band in immer neuem Zusammenhang. Für die Kenner der Reihe gehören sie zum unverzichtbaren Bestandteil einer jeden Folge; dabei sind Abweichungen von dem üblichen Ablauf oft besondere Pointen.</p>
<p>Einige Beispiele:</p>
<p>* Die „Stilllegung“ des Barden Troubadix, insbesondere zum traditionellen Schlussbankett, meist durch den Schmied Automatix.<br />
* Der Kommentar von Obelix zu allen ihm unverständlichen Verhaltensweisen: „Die spinnen, die Römer (Briten, Griechen, Ägypter, Gallier usw.)“.<br />
* Der keilereiauslösende Disput des Schmiedes Automatix mit dem Fischhändler Verleihnix über die Frische von dessen Fischen.<br />
* Die diversen Stürze des Häuptlings Majestix von seinem Schild, wobei meist den Trägern die Schuld zugewiesen wird.<br />
* Die stets vergeblichen Versuche des als kleiner Junge in einen Topf mit Zaubertrank gefallenen Obelix, den Trank erneut verabreicht zu bekommen (die außer im Band Asterix und Kleopatra nie von Erfolg gekrönt sind).<br />
* Die empfindlichen Reaktionen von Obelix, wenn er als dick bezeichnet wird („Wer ist hier dick?“, „Ich seh hier keinen Dicken, Du, Asterix?“).<br />
* Der übermäßige Appetit von Obelix und seine besondere Vorliebe für Wildschweine in allen Variationen mit Ausnahme der gekochten Zubereitung in Pfefferminzsauce („Das arme Schwein.“).<br />
* Die Sympathie des Hündchens Idefix für Bäume, die es in Tränen ausbrechen lässt, wenn Bäume gefällt werden.<br />
* Das regelmäßige &#8217;sich mit der Sichel in den Finger schneiden&#8217; des Druiden Miraculix, wenn dieser von Asterix gerufen wird.<br />
* Die Umschreibung von Wutausbrüchen und Beschimpfungen mit Sonderzeichen und Symbolen – teilweise in einer Schrift, deren Aussehen mit der jeweiligen Kultur assoziiert wird.<br />
* Die Zusammentreffen von Asterix und Obelix mit der Piratenbande unter Rotbart, dessen Schiff dabei grundsätzlich versenkt wird. Die Figuren der Piraten sind der Comic-Serie Der rote Korsar entnommen.<br />
* Die altklugen lateinischen Zitate des Piraten Dreibein, meist nach der Versenkung des Schiffes durch die Gallier.</p>
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