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Schweizer Buchpreis 2008 - 4 Schweizer und ein Nordlicht auf der Shortlist

2. Oktober 2008

Zum ersten Mal hat die Jury des Schweizer Buchpreises eine Shortlist veröffentlicht. Vier Autoren und eine Autorin sind nominiert. Das Preisgeld beträgt insgesamt 60 000 Schweizer Franken, die Preisträgerin bzw. der Preisträger des Schweizer Buchpreises erhält 50 000  Schweizer Franken (ca. 32 800 Euro); die übrigen Autorinnen und Autoren der Nominationsliste erhalten jeweils 2 500 [...]



Herzzeit: Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan

19. August 2008

“Atemloser und verzweifelter haben zwei Liebende kaum je um Worte gerungen: Die in der deutschen Literaturgeschichte nur wenig bekannte Liebesbeziehung dieser beiden Dichter gehört zu den dramatischsten und folgenreichsten Begebenheiten der deutschen Literatur.” Mitherausgeberin Andrea Stoll stellt den erstmals zugänglichen Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vor. <- Artikel [...]



Corine 2008: Dr. Günther Beckstein ehrt Martin Walser

12. August 2008

Den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten erhält Martin Walser für sein Lebenswerk.
“Martin Walser hat sich mit seinen Werken einen unwiderruflichen Platz in der literarischen, intellektuellen und politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland geschaffen.”
Seit mehr als 50 Jahren veröffentlicht Martin Walser Romane, Essays, Hörspiele, Reden, Theaterstücke. Er zählt zu den profiliertesten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Sein Werk bildet [...]



Georg-Büchner-Preis 2008 geht an Josef Winkler

18. Juni 2008

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis in diesem Jahr dem österreichischen Schriftsteller Josef Winkler. Josef Winkler habe auf die Katastrophen seiner katholischen Dorfkindheit mit Büchern reagiert, deren obsessive Dringlichkeit einzigartig sei, heißt es in der Begründung der Jury.
Der Preis ist mit 40.000 Euro dotiert und wird auf der Herbsttagung der Deutschen [...]



Der schönste letzte Satz von Max Frisch

3. Januar 2008

Es ist ein Tag im September, und wenn man aus den finstern und gar nicht kühlen Gräbern wieder ans Licht kommt, blinzeln wir, so grell ist der Tag; ich sehe die roten Schollen der Äcker über den Gräbern, fernhin und dunkel das Herbstmeer, Mittag, alles ist Gegenwart, Wind in den staubigen Disteln, ich höre Flötentöne, [...]



Martin Mosebach in der Ludwig-Maximilian-Universität

12. November 2007

Die neue Wohnung im Frankfurter Bahnhofsviertel, eine tote Taube im Schlafzimmer und eine schrille Hinterhofgesellschaft - das ist der Anfang der Beziehungskrise von Ina und Hans. Die Menschen in Martin Mosebachs neuestem Roman “Der Mond und das Mädchen” (erschienen im Hanser Verlag) verheddern sich in einem bizarren Konstrukt aus Lebenslügen- und scheitern. Sie verändern eine [...]



Georg-Büchner-Preis für Martin Mosebach und Der Mond und das Mädchen

30. Oktober 2007

Letzten Samstag erhielt Martin Mosebach den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Der Büchner-Preis ist der wichtigste Deutsche Buchpreis und mit 40.000 Euro dotiert. Die keineswegs unumstrittene Entscheidung hat dem Autor nicht nur Ehre, sondern auch Ungemach in Form von zahlreichen Polemiken eingebracht. Siehe hierzu einen ausführlichen Bericht in der Neuen Züricher Zeitung
Kurzbeschreibung
Ein [...]