Platz 1 : †œSchlafende Engel† von Michael Collins
Platz 2 : †œDer Grenzgänger† von Matti Rönkä
Platz 3 : †œFeuertod† von Astrid Paprotta
Platz 4 : †œCaesar† von Gisbert Haefs
Platz 4 : †œCallgirls† von Elmore Leonards
Platz 5 : †œDie Stunde des Mörders†³ von Stuart MacBride
Platz 5 : †œDer zweite Tod† von Daniel Scholten
Platz 5 : †œGottlos† von Karin Slaughter
Platz 6 : †œAllmachtsdackel† von Christine Lehmann
Platz 6 : „Der Großaktionär“ von Petros Markaris
Monat: Juli 2007
Ganz Frankfurt ist Feuer und Flamme – Krimi – „Feuertod“ von Astrid Paprotta
Versicherungsbetrug, Korruption, Brandstiftung, Mord. Es geht hoch her in Astrid Paprottas neuen Krimi „Feuertod“. Beim Brand in einem Frankfurter Haus kommt die Anwältin und Stadtverordnete Ellen Rupp ums Leben. Sie hatte die Stadt sicherer machen wollen.
Das Leben ist nicht schön. Es ist wenig. Und wenn†™s vorbei ist, kommt nichts hinterher. Wer jetzt Nachtwind spürt und den Tag in den Türen stehen sieht, hat Recht. Hier geht†™s um Brecht. Unter anderem. Und um Mord, um Brandstiftung, Korruption, Versicherungsbetrug, Mitleid, Frankfurt, späte Liebe und eine alte Geschichte, deren Wunden noch brennen, deren Asche noch glüht, eine Geschichte, die sich durch diesen Roman zieht wie kalter Rauch. Weiterlesen
Der schönste erste Satz von Stephen King
Für die Öffentlichkeit sind die Ehefrauen berühmter Schriftsteller praktisch unsichtbar, und niemand wußte das besser als Lisey Landon.
LOVE von Stephen King
Stephen Edwin King, geboren am 21. September 1947, Portland, Maine, Vereinigte Staaten, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er wurde berühmt durch seine Horror-Romane, die ihn zu einem der kommerziell erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts machten.
Seine Eltern waren der Seemann Donald Edwin King und dessen Frau Nellie Ruth. Sie hatten 1939 geheiratet und 1945 einen Jungen namens David adoptiert. Nachdem sein Vater den damals zweijährigen Stephen King und seine Familie 1949 verlassen hatte, war seine Mutter gezwungen, ihn und seinen Bruder allein zu erziehen. Sie konnte ihre Familie mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs ernähren und zog in dieser Zeit sehr oft um.
Stephen King schrieb bereits im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Im Kino sah er sich häufig Science-Fiction- und Fantasy-Filme an, woher auch seine Vorliebe für Horrorgeschichten stammt. Im Alter von 13 Jahren fand er einen Karton voller unvollendeter Manuskripte seines Vaters, hauptsächlich Horror- und Science-Fiction-Geschichten. King schreibt in seinem autobiografischen Werk „Das Leben und das Schreiben†œ, dass dies für ihn ein prägendes Erlebnis war. Im Alter von 19 Jahren veröffentlichte er seine Geschichte „I Was A Teenager Grave Robber†œ im Magazin „Comics Review†œ.
Von 1966 bis 1970 studierte King Englisch an der Universität von Maine, wo er seine spätere Frau Tabitha Spruce kennenlernte. Am 2. Januar 1971 heirateten die beiden. Ab 1971, nach Abschluss seines Studiums, unterrichtete King in der Stadt Hampton in Maine als Englischlehrer. Sein Einkommen reichte jedoch kaum aus, um seine Familie zu ernähren, weswegen er nebenbei nachts als Bügler in einer Wäscherei arbeitete. So blieb ihm nur wenig Freizeit, die er nutzte, um Kurzgeschichten zu schreiben. Obwohl es ihm hin und wieder gelang, eine Geschichte zu verkaufen, war er noch weit davon entfernt, sein Einkommen allein durch seine schriftstellerische Tätigkeit erwerben zu können. Bereits vor seinem ersten Erfolg schrieb King mehrere Romane, welche aber von den Verlegern nicht akzeptiert worden waren. Später veröffentlichte er sie überarbeitet unter dem Pseudonym „Richard Bachman†œ.
n einem gemieteten Wohnwagen begann King, seinen Roman „Carrie†œ zu schreiben. Wie King in „Das Leben und das Schreiben†œ verriet, hielt er das „Carrie†œ-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Mülleimer. Seine Frau fand es dort, fischte es heraus und spornte King dazu an, den Roman zu vollenden. King tat dies, und 1973 akzeptierte der Verlag „Doubleday†œ den Roman. Kurz darauf erwarb die New American Library die Taschenbuchrechte für die Rekordsumme von 400.000 Dollar. Durch dieses Ereignis und durch die erfolgreiche Verfilmung des Buches wurde King schlagartig bekannt. Überschüttet von Geld und Ruhm entschloss er sich, den Beruf des Lehrers aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. Wenig später erschien sein Buch „The Shining†œ, das ebenfalls ein Bestseller wurde.
In den folgenden Jahren veröffentlichte King viele Romane und Kurzgeschichtensammlungen mit immensem kommerziellen Erfolg. Viele seiner Romane wurden verfilmt, zum Beispiel 1976 „Carrie†œ von Brian de Palma und 1980 „Shining†œ von Stanley Kubrick.
Stephen King will seinen nächsten Thriller nicht in Buchform veröffentlichen, sondern in der Juli-Ausgabe (2007) des US-Männer-Magazins Esquire.
Kurzbeschreibung von LOVE
DAS BÖSE KOMMT NACHTS. – DAS HERZ STIRBT ZULETZT.
Liseys berühmter Mann ist tot – und sein Nachlass weckt albtraumhafte Erinnerungen und Ahnungen in ihr, die bald grausame Gewissheit werden … In Stephen Kings vielleicht dichtestem und persönlichstem Roman geht es um die Geheimsprache der Liebe und die Allgegenwart des Wahnsinns. Lisey ist seit zwei Jahren Witwe. Bereits lange vor seinem Tod hat ihr Mann Scott Landon – ein hochangesehener Romanautor – für sie eine Spur mit Hinweisen ausgelegt, die sie nun immer tiefer in seine von Dämonen bevölkerte Vergangenheit führt. Stück für Stück werden sorgsam verdrängte Erinnerungen in ihr wach: an eine andere Welt, die sie einst mit Scott besucht hat, tagsüber ein märchenhaftes Paradies, während nachts überall das Böse lauert. Ob Scott dort auf sie wartet, damit sie ihn ins Leben zurückholt? Plötzlich tritt ein Verrückter auf den Plan, der sich Zack McCool nennt und es auf Scotts schriftstellerischen Nachlass abgesehen hat. Und um seine Forderungen zu bekräftigen, verletzt er Lisey auf bestialische Weise …
„Ich küsse dich dreimal“ – Napoleons schönster Liebesbrief an Joséphine wird heute in London versteigert
Nach einem Streit mit seiner zukünftigen Ehefrau Josephine versprach Napoleon: „Ich küsse dich dreimal“. Heute wird der Brief in London versteigert. Was ein Liebesfest hatte sein sollen, wurde ein verdorbener Abend. Tränen, Eifersucht, schlechtes Gewissen, laute Worte und zum Abschied Türenknallen: So darf man sich wohl den Anlass vorstellen für den Brief, den ein reuiger General Napoleon Bonaparte am nächsten Morgen um neun Uhr früh an seine Geliebte sandte, die, wie er demütig schrieb, „unvergleichliche Joséphine“. Dieser Brief steht heute bei Christie’s in London zum Verkauf. Für die zwei vergilbten Seiten im Oktavformat erwartet das Londoner Auktionshaus zwischen 30.000 und 50.000 Pfund Sterling.
Quelle: Napoleons schönster Liebesbrief – Die Welt Online vom 3. Juli 2007
Quelle Foto: Wikipedia
„Das ist Rufmord“ – Kabarettist Dieter Hildebrandt über seine NSDAP-Mitgliedschaft – von der er erst jetzt erfuhr
„Betrügerische journalistische Arbeit“
Kabarettist Dieter Hildebrandt spricht im Interview über seine NSDAP-Mitgliedschaft – von der er erst jetzt erfuhr: „Vielleicht war es meine Mutter.“
Die Sache klingt spektakulär: In der Zentralkartei der NSDAP wurden die Schriftsteller Siegfried Lenz und Martin Walser sowie der Kabarettist Dieter Hildebrandt als Parteimitglieder geführt. Das hat das Magazin Focus herausgefunden. Kabarettist Hildebrandt, 80, spricht von einer „liederlichen, betrügerischen journalistischen“ Arbeit.
Das Interview von Martin Zips mit Dieter Hildebrandt ist unter www.sueddeutsche.de nachzulesen