Leseprobe aus „Kalteis“ von Andrea M. Schenkel

Die Krimibuchhandlung Hammet in Berlin präsentiert in den nächsten Wochen bis zum 05. 08. Leseproben aus dem neuen Krimi von Maria M. Schenkel †œKalteis†œ, der am 10.08. erscheint. Das Buch kann in der Buchhandlung für 12,90 Euro versandkostenfrei bestellt werden, und mit etwas Glück bekommt man eine von der Autorin handsignierte Ausgabe.

Die vierte und letzte Leseprobe aus „Kalteis“. Das Buch ist mittlerweile im Handel und noch bevor die erste Ausgabe von 50 000 Exemplaren ausgeliefert war, musste der Verlag 30 000 Bücher wegen der starken Nachfrage nachdrucken lassen. Weiterlesen

Der schönste erste Satz von Nick Hornby

Es steckt immer in mir drin, sucht einen Weg nach draußen.

Fever Pitch. Ballfieber – die Geschichte eines Fans von Nick Hornby

Nick HornbyNick Hornby, geboren am 17. April 1957 in Redhill, Großbritannien, ist ein britischer Schriftsteller. Er studierte Anglistik an der Universität Cambridge. Während seiner Studienzeit schrieb er Bühnen-, Fernseh- und Hörspiele, widmete sich jedoch erst 1992 ganz dem Schreiben. Zuvor war Hornby als Englischlehrer, u.a. für Immigranten, tätig.

Durch seinen autistischen Sohn Danny ist er Gründungsmitglied von TreeHouse, einer im Vereinigten Königreich beheimateten Organisation, die sich für eine bessere schulische Betreuung von autistischen Kindern einsetzt. Dieser Organisation kamen auch die Einnahmen aus dem Verkauf der Kurzgeschichten-Sammlung Speaking with the Angel, sowie dem der Filmrechte an How to be Good zugute.

Hornbys Schwager ist der britische Schriftsteller Robert Harris.

Neben der von ihm geschriebenen Prosa schrieb Nick Hornby auch für diverse Magazine und Zeitungen, so z.B. „The Sunday Times“, „Time“, „The Independent“. Heute ist er als Popmusikkritiker für „The New Yorker“ tätig.

Zum Schreiben von Prosa hat ihn vor allem Anne Tyler inspiriert, die er bei einem Treffen mit seinem Professor kennen lernte. Weitere Inspiration fand Hornby bei Raymond Carver, Richard Ford und Laurie Moore.

Die Titel seiner Bücher sind durchgehend unübersetzt geblieben, was unter anderem zu Diskussionen im Literarischen Quartett geführt hat.

Er ist bekennender Anhänger des FC Arsenal und hat darüber auch seinen Roman Fever Pitch geschrieben.

In seinen Werken scheint es einen manchmal unterschwelligen Bezug zu Behinderungen zu geben, was auch an Hornbys Sohn Danny liegen kann.

Ein weiteres immer wieder aufkommendes Thema in seinen Büchern sind Depressionen. Allerdings werden depressive Menschen bei Hornby nicht in der Art dargestellt, dass man mit ihnen Mitleid haben müsste oder sich beim Lesen selbst schlecht fühlt. Vielmehr vermittelt Hornby den Eindruck, dass depressive Menschen genauso zum Leben dazugehören wie Fußball gucken und dergleichen. In seinem neuesten Buch A Long Way Down thematisiert er Depressionen zentral. A Long Way Down stellt einen Versuch dar, Depressionen und insbesondere den Suizid unter einem nicht immer ganz ernst gemeinten Blickwinkel zu betrachten.

Im übrigen spielen moderne Medien wie das Fernsehen oder auch Tonträger (Popmusik) eine große Rolle in Hornbys Büchern. Nick Hornby vertritt den Standpunkt, dass die Menschen auch über Alltägliches lesen wollen und dass einem Buch etwas fehlt, es unehrlich ist, wenn ihm die Beschreibung des Alltäglichen genommen wird. Hornbys Erfolg scheint ihm recht zu geben.

Fever PitchKurzbeschreibung
Die verrückte Geschichte einer lebenslangen Liebe. Ein Fußballfan und sein Verein. Der Fan heißt Nick Hornby, sein Verein Arsenal London: ‚Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden . . .’Nick Hornby, 1957 geboren, studierte in Cambridge und arbeitete als Lehrer. Nach dem Erfolg von „Fever Pitch“ konnte er sich ganz dem Schreiben widmen. Mit seinen Romanen – „Fever Pitch“ und „High Fidelity“ – die beide verfilmt wurden, feierte er sensationelle Erfolge. Nick Hornby lebt im Norden Londons.

„Kalteis“ Lesung wegen Grausamkeit abgesagt

Wie die Süddeutsche berichtete, hat eine Buchhändlerin aus Bad Tölz eine geplante Lesung mit Andrea Maria Schenkel abgesagt. Der Mörder sei ihr zu grausam, habe die Frau am Telefon erklärt. „Kann sein“, sagt die Autorin, „er ist wirklich brutal. Aber so sind Serienmörder.“ Lutz Schulenburg, der Chef der Hamburger Verlags Edition Nautilus, fand das Buch „hart“, wie er sagt. „Beim ersten Lesen dachte ich – uuuuh.“ Trotzdem, weil Schenkel nicht mit der Gewalt spiele, wollte er das Manuskript unbedingt drucken. Schenkels Kalender ist nun weit über die Frankfurter Buchmesse hinaus ausgebucht mit Lesungen. Im September tritt sie im Münchner Literaturhaus auf.

Noch etwas mehr Werbung für „Kalteis“ und Andrea Maria Schenkel. Ich werde mir das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen, bin gespannt, ob die Veranstaltung im Literaturhaus am 24.09. wegen zu hoher Nachfrage ausgelagert werden muss. 🙂

Die Gefangenenbücherei der JVA Münster erhält 30 000 Euro Preisgeld

Die Gefangenenbücherei der Justizvollzugsanstalt Münster ist zur „Bibliothek des Jahres 2007“ gewählt worden und bekommt dafür 30 000 Euro Preisgeld. Sie sei eine „vorbildliche Einrichtung der sozialen Bibliotheksarbeit“, erklärten der Deutsche Bibliotheksverband und die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. In der Haftanstalt nutzen fast 80 Prozent der Insassen die Bücherei.

Folgende Historische Gegenüberstellung mag für sich sprechen:
Bestand der Gefangenenbücherei Weiterlesen

Die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann als Mammut Verfilmung

BuddenbrooksAm vergangenen Dienstag begann Heinrich Breloer mit den Dreharbeiten. Namen wir Armin Müller-Stahl, Iris Berben, Jessica Schwarz und August Diehl vermitteln den Eindruck eines Filmes von einiger Größe. Das Projekt wurde im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses vorgestellt. Beteiligt sind neben den Filmförderern aus Nordrhein-Westfalen (Filmstiftung NRW, Bayern (FFF) und Hamburg (FilmFörderung) die ARD-Sender bzw. ARD-Töchter WDR, NDR, SWR, BR, Degeto, Bavaria, Colonia Media. Auch Arte beteiligt sich und die Film-Interest GmbH. Der Kinostart ist für Ende 2008 angekündigt.

Die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, meiner Meinung nach ein Kunstwerk, habe ich erst im letzten Jahr gelesen, und ich war begeistert von dem detaillierten Gesellschaftsporträt, welches bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

In den 70ern gab es unter der Regie von Franz Peter Wirth eine 10-teilige Verfilmung der „Buddenbrooks“ und man kann gespannt sein, was Heinrich Breloer, der 2001 einen dreiteiligen Fernsehfilm über die „Manns“ drehte, heute aus dem Stoff macht.