Der schönste erste Satz von Joseph Sheridan LeFanu

AutorEs war Winter, etwa die zweite Woche im November, und starke Windstöße rasselten an den Fenstern und wehklagten und wetterten in unseren hohen Bäumen und den efeubedeckten Schornsteinen.

Onkel Silas oder Das verhängnisvolle Erbe von Joseph Sheridan LeFanu

Joseph Sheridan Le Fanu wurde 1814 in Dublin als Sohn von Thomas Philip Le Fanu und Emma Lucretia Dobbin Le Fanu geboren. Nach seiner Ausbildung an der Universität von Dublin erscheint 1838 seine erste Erzählung, The Ghost and the Bonesetter, im Dublin University Magazine.

In seinen zahlreichen Erzählungen geht es oft um Geister oder andere unheimliche Erscheinungen. Am bekanntesten ist wohl Carmilla, eine Geschichte einer lesbischen Vampirin. Die Erzählung spielt in der Steiermark. Sie erschien in der Sammlung In a Glass Darkly (1872).

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Er war zu Lebzeiten Historiker, Lehrer, Politiker, Schriftsteller und in irgendeiner Form mit Kleist verbunden. Er hatte 13 Kinder!

Folgender Text stammt aus seiner Feder:

Es saß schon mancher Maler in müßiger Stunde vor seinem Spiegel und zeichnete sich selbst.

Wir haben ihn ausfindig gemacht!

1848 Heinrich Zschokke stirbt am 27. Juni auf dem Gut Blumenhalde bei Aarau und hinterläßt zwölf Söhne und eine Tochter.

Der schönste erste Satz von Johannes Heinrich Daniel Zschokke

AutorEs saß schon mancher Maler in müßiger Stunde vor seinem Spiegel und zeichnete sich selbst.

Selbstschau von Johannes Heinrich Daniel Zschokke

Johann Heinrich Daniel Zschokke, geboren am 22. März 1771 in Magdeburg, gestorben am 27. Juni 1848 in Aarau, häufig Heinrich Zschokke, auch Johann von Magdeburg und Johann Heinrich David Zschokke genannt, war ein deutscher Schriftsteller und Pädagoge. Er ließ sich in der Schweiz einbürgern und übernahm in der Folge zahlreiche politische Ämter und wirkte als liberaler Vorkämpfer und Volksaufklärer.

Als Schriftsteller wandte sich Zschokke anfangs der Räuber- und Schauerromantik zu, etwa in der Tragödie Graf Monaldeschi (1790) und den Romanen Abällino der große Bandit (1793) und Alamontade, der Galeerensklave (1803). Später schrieb er moralische Erzählungen mit aufklärerischer Tendenz. Seine Novellen (Der tote Gast, Das Goldmacherdorf) waren beim Publikum sehr beliebt, ebenso sein Erbauungsbuch Stunden der Andacht. 1814 erschien seine Erzählung Hans Dampf in allen Gassen.

Zschokke war zu seiner Zeit einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller. Außerdem machte er sich verdient durch Forschungen zur älteren Schweizer Geschichte und mit der Herausgabe volkserzieherischer Zeitschriften. Er gehörte u.a. der Literarischen Gesellschaft des Kantons Luzern an, in die auf seinen Antrag hin am 4. März 1799 auch sein Freund Markus Vetsch, Mitglied des helvetischen Grossen Rates und der helvetischen Tagsatzung, aufgenommen wurde. Daneben gab er zahlreiche Zeitungen heraus; sein 1804 gegründetes Wochenblatt „Der Schweizerbote†œ erschien bis 1879.

Milan Kundera erhält Staatspreis für Literatur 2007

Milan Kundera erhält den mit 300.000 tschechischen Kronen (etwas 10.900 Euro) dotierten wichtigsten Literaturpreis seines Heimatlandes Tschechien. Ob er ihn annimmt und zur Preisverleihung zum Nationalfeiertag am 28. Oktober persönlich erscheint, ist allerdings fraglich.

Die unerträgliche Leichigkeit des SeinsDer heute 78-jährige Kundera lebt seit 1975 in Paris, seit 1981 ist er französischer Staatsbürger – die tschechoslowakische Staatzugehörigkeit war ihm in den 70er Jahren aberkannt worden – und seit 1985 gibt Milan Kundera keine Interviews mehr. Und wenn dann nur noch schriftlich. Zu oft fühlte er sich missverstanden. Das Verhältnis zu seinem Heimatland Tschechien ist nicht von Leichtigkeit geprägt, jahrzehntelang war es eher unerträglich. Ein Essay-Duell mit Vaclav Havel über die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 und die Sicht auf die eigene Nation Ende der 60er Jahre hatte sein übriges getan, um das Verhältnis zu seinem Heimatland zu zerrütten. Einige seiner Bücher sind bis heute nicht in seiner Muttersprache erschienen, von Exilauflagen einmal abgesehen. Der Autor hatte immer wieder sein Veto eingelegt. Erst 2006 konnten seine tschechischen Landsleute wieder „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ auf Tschechisch kaufen und bescherten dem Buch einen riesigen Erfolg. Kundera schreibt seit Jahrzehnten auf Französisch.

Mit dem Staatspreis ist wohl die Hoffnung verbunden, dass Kundera die Übersetzung und Herausgabe seiner Romane in Tschechien beschleunigt.