Der schönste erste Satz von Karl Olsberg

Karl OlsbergDas schrille Pulsieren der Sirene gellte durch die Station.

Das System von Karl Olsberg

Das SystemKurzbeschreibung
Bislang ging es Mark Helius blendend. Seine Softwarefirma in Hamburg steht kurz vor der Präsentation einer Weltneuheit: DINA, das erste intelligente Kommunikationssystem, soll den Investoren vorgestellt werden. Doch DINA macht unerklärliche Fehler, und die Präsentation gerät zum Fiasko. Auf einmal steht Mark vor den Trümmern seiner Existenz. Die Investoren wollen ihn feuern, er ist überschuldet, seine Frau wirft ihm Versagen vor. Da wird auch noch sein Freund und Mitgründer Ludger Hamacher ermordet. Alle Indizien belasten Mark. Während er verzweifelt versucht, seine Unschuld zu beweisen, spielen überall auf der Welt die Computer verrückt. Hat jemand die DINA-Software in einen hoch gefährlichen Virus verwandelt? Stecken Cyber-Terroristen hinter dem Mord? Oder hat gar das Internet selbst einen eigenen Willen entwickelt? Zusammen mit der Hackerin Lisa Hogert stellt Mark sich einem gnadenlosen Kampf auf Leben und Tod.Beängstigend realistisch schildert Karl Olsberg ein Alptraum-Szenario: Was wäre, wenn wir eines Tages die Kontrolle verlieren über eine Technik, von der wir uns selbst immer abhängiger gemacht haben? – ‚Das System‚ wird Ihren Blick auf unsere Welt verändern.

Über den Autor
Karl Olsberg, geb. 1960, studierte Betriebswirtschaft in Münster und promovierte über Künstliche Intelligenz. Er war Unternehmensberater bei McKinsey, Marketingleiter eines TV-Senders, erfolgreicher Gründer von zwei Unternehmen der New Economy, u.a. Preisträger „Start up des Jahres 2000“ der „Wirtschaftswoche“. Heute ist er Unternehmensberater in Hamburg und schreibt seit einigen Jahren. 2005 wurde er Sieger des Kurzgeschichtenwettbewerbs des „Buchjournals“ mit der Erzählung „Taubers Sammlung“. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Männer sind wie Pfirsiche von Harald Martenstein

Männer sind wie PfirsicheKurzbeschreibung
Ob Harald Martenstein vor wachsender Rinderlosigkeit, ja Rinderfeindlichkeit in Deutschland warnt, ob er erläutert, wie man Steuerverwaltungen in den Wahnsinn treiben kann, indem man statt 94 Cent 49 Cent überweist, oder ob er sich mit den literarischen Vorbildern von Serienkillern in den Zeiten, bevor es Computerspiele gab, befasst, immer trifft er ins Herz deutscher Empfindsamkeit. Alltäglichem Wahnsinn, verwaltungstechnischem Irrsinn und medienwirksamem Problemgejammer begegnet der Egon-Erwin-Kisch-Preisträger mit einer Mischung aus Anarchie, lustvollem Sezieren und gnadenlosem Beim-Wort-Nehmen. Texte, die uns die Welt erklären, ohne dass wir hinterher klüger wären.

Manche entscheiden sich, um ihren Exhibitionismus auszuleben, für die Pornoindustrie. Andere wählen dafür Die Zeit, oder schreiben Bücher. Mit diesen Worten leitet heute die Süddeutsche ihren SZ Buch-Tipp ein. Harald Martenstein, Autor, Kolumnist und Egon-Erwin-Kisch-Preisträger wurde vor einem halben Jahr für sein Romandebüt „Heimweg“ von den Kritikern nahezu einhellig gelobt. Nun bringt er Männer sind wie Pfirsiche “ subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer auf den Markt. Der Pfirsich ist ihm dabei Metapher für das steinobstartige Unglück des an sich monogamen Mannes. Wenn erst einmal das Fruchtfleisch um einen herum vergammelt ist, bleibt einem auch gar nichts anderes übrig als die Einbahnehe bis zum Ende aller Tage. Kinderkriegen, Krieg und Kommunalpolitik heißen nur drei der offenen gesellschaftlichen Wunden, in die Martenstein außerdem seinen kritischen Zeigefinger legt.

Eine Lesung mit dem kritischen Zeit-Autor findet am Montag, den 22. Oktober um 20 Uhr im Münchner Volkstheater, Brienner Straße 50, statt. Unterstützt wird er an dem Abend von dem Grünen-Politiker Rezzo Schlauch und den Schauspielern Nina Kunzendorf und Axel Milberg, die auf der Bühne ihre Lieblingstexte des Kolumnisten rezitieren. Kartenreservierung unter 089 / 523 46 55

„Harald Martenstein ist Kult.“
Berliner Zeitung

Münchner Bücherschau – Lesen, Hören, Entdecken

Vom 14. November bis zum 2. Dezember 2007 findet die 48. Münchner Bücherschau statt. Beinahe rund um die Uhr, täglich von 8.00 bis 23.30 Uhr, ist die große Buchausstellung im Münchner Gasteig im ersten und zweiten Stock geöffnet. Schauen, lesen, hören, schmökern, entdecken, sich einen Überblick über die rund 20.000 ausgestellten Neuerscheinungen, Best- und Longseller verschaffen, heißt die Devise an den 19 Bücherschau-Tagen. Hochkarätige Autoren und Autorinnen werden anwesend sein. Also, unbedingt den Terminkalender freihalten für Barbara Vine, Wladimir Kaminer, Margriet de Moor, Cornelia Funke, Marc Levy, Fay Weldon, John von Düffel, Frank Goosen, Marina Lewycka, Barbara Rütting, Mats Wahl, Iris Berben, Oliver Bottini, Jan Costin Wagner, u.v.a.

Spielregeln für den „Schönsten ersten Satz“ – ein Rätsel im Lesekreis

  • Jede/r darf teilnehmen.
  • Berechtigt für einen Neuvorschlag sind diejenigen, die den aktuellen Satz einem Buch unter Angabe von AutorIn und Titel zuordnen können.
  • Der erste Satz vom Vorwort darf nicht verwendet werden.
  • Am besten eignen sich Klassiker der Weltliteratur. Wir hatten es mit den Anfängen von Faust, oder dem verfälschten Anfang von Oscar FragezeichenWildes †œBildnis des Dorian Gray†, oder mit einem völlig unbekannten Werk von Fritz Walther zu tun hatten. Faust und Wilde waren natürlich sofort offensichtlich, also zu einfach, während dieses Fritz-Walther-Buch uns ewig beschäftigt hat. Das war zwar lustig, im Endeffekt allerdings nicht ganz passend, weil es einfach sehr wenig mit Literatur zu tun hat. Das eigentlich Schwierige daran ist, Bücher oder Autoren von Bedeutung zu finden, die nicht auf Anhieb im www zu finden sind.
  • Die Sätze dürfen nicht verfälscht werden.
  • Markante oder verräterische Namen im Text dürfen durch drei Punkte ersetzt werden.
  • Erzählbände und Versepen sind unter Umständen möglich.
  • Der Satz muss betreut werden. Das heißt, der Aufgabensteller sollte möglichst zeitnah die Fragen der Mitspieler moderieren.

Letztendlich ist die ganze Rätselaktion hier sehr zufällig und spontan entstanden und in erster Linie soll sie der Unterhaltung dienen. Wir haben mittlerweile festgestellt, dass es durchaus interessant ist, sich, oftmals sehr intensiv, mit in Vergessenheit geraten Autoren und Autorinnen zu beschäftigen.Keks Zur Belohnung winkt dem Sieger/der Siegerin ein Keks! Wir freuen uns über jedes neues „Gesicht“.