SZ-Magazin verlost Raucherparty

Ein Herz für RaucherDamit die rauchenden Bayern nicht beleidigt abwandern, verlost das SZ-Magazin zum Auftakt des strengsten Rauchverbots eine Raucherparty. In der Münchner Bar „M.C.Mueller“ darf eine Nacht lang so viel geraucht werden wie man will/schafft. Ein junge Dame wird mit einem Bauchladen voller Zigaretten umherspazieren und die ganze Nacht Feuer reichen. Beschwerden müssen nicht befürchtet werden, da man die Bar für sich und seine 49 rauchenden Freunde ganz alleine bevölkert. Gewarnt wird allerdings vor neidischen Blicken, die Passanten durch die Fensterscheiben in die Bar werfen könnten.

Fortgeschrittene Raucher über 18 Jahren können sich unter www.sz-magazin.de anmelden.

Teilnahmeschluss in der der 9. Januar 2008

Münchner Kinder-Krimi-Preis wird zum 6. Mal vergeben

Unter dem Motto: Schreib deinen eigenen Krimi und mach mit beim Schreibwettbewerb für Kinder! veranstaltet Kultur und Spielraum e.V. München in diesem Jahr zum 6. Mal ein Kinder-Krimifest.

Krimi Welt-Bestenliste im NovemberAlle eingesandten Krimis werden von einer Jury gelesen, die Gewinner werden in drei Altergruppen ermittelt.
Es gibt tolle Preise zu gewinnen.
Einer der Siegerkrimis wird für Bayern 2 / radio Mikro als Hörspiel bearbeitet. Die Kinderkrimis werden veröffentlicht und einem breiten Publikum präsentiert.
Die Preisträger lesen aus ihren Krimis bei der Preisverleihung im Literaturhaus, im Rahmen der Kinder-Kriminacht in der Seidlvilla und in der Kinder- und Jugendbibliothek im Gasteig.

Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 9 bis 14 Jahren aus dem Großraum München.
†¢ Der Krimi darf maximal drei Schreibmaschinen-Seiten (nicht kleiner als Schriftgröße 10 Punkt)umfassen.
†¢ Auf jedem Manuskript müssen auf der ersten Seite folgende Angaben stehen: Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse, Schule und Klasse.
†¢ Bitte nur Kopien einsenden †“ die Manuskripte können aus organisatorischen Gründen leider nicht zurückgeschickt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Schickt euren Krimi bitte an:
Kultur & Spielraum e.V., Ursulastraße 5, 80802 München Kennwort: Krimipreis
Einsendeschluss: 21. Januar 2008 (Poststempel)

Neue Bestellrekorde im Internet vor Weihnachten

Die Akzeptanz von Bestellungen per Internet erreichte neue Ausmaße. Nicht nur der weltweit wohl bekannteste Online-Händler Amazon hat in den letzten Wochen von 2007 sämtliche Bestellrekorde gebrochen. Auch auf den Boom digitaler Speichermedien wirkt sich das aus. Lt. Amazon wurde bei dem Versandhaus allein in den zwei Monaten vor Weihnachten von jedem hundertsten  Deutschen ein MP3-Player bestellt. Großbritannien ist da schon weiter. Bereits 90 Prozent aller Musiktitel wurden nur noch online und nicht mehr auf CD erstanden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung 

Tom Wolfe wechselt zu Little, Brown

Tom WolfeSein jüngster Roman „Ich bin Charlotte Simmons“ floppte, deshalb wechselt nun der 76jährige Tom Wolfe zu Little, Brown. Dort wird voraussichtlich 2009 sein nächster Roman „Back to Blood“, der in Miami spielt, erscheinen.

Seit 1965 war der Urvater des „New Journalism“, Tom Wolfe, Autor für den Verlag Farrar, Strauss & Giroux. Dort veröffentlichte er Textsammlungen wie „Radical Chic“ und „The Electric Kool-Aid Acid Test“, sowie seine Romane „Fegefeuer der Eitelkeiten“ und „Ein ganzer Kerl“.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Friedrich Ani ist Tabor Süden

Friedrich AniFriedrich Ani hat sich zu seinem Helden bekannt!

„Ja, ich gebe es endlich zu: Jedesmal, wenn ich über ihn schreibe, bin ich Tabor Süden. Doch vor einigen Monaten, bei der Arbeit an dieser unerwarteten Geschichte, war Tabor Süden ich. Ich war es, der im Restaurant „Adria“ saß und darüber sinnierte, wie es war, als ich in den Siebzigern mein erstes Zimmer in der Nähe bezog, in der Münchner Ainmillerstraße. Das Adria war mein Tages- und Nachtasyl, hier tauchten all jene auf, die ich gerne in meinen Büchern gesehen hätte,“ berichtet Friedrich Ani in seinem Artikel Wo alles anfing – Das „Adria“ ist zu: eine Erinnerung von Friedrich Ani.

AdriaDas Schwabinger Lokal „Adria“ hat am vergangenen Sonntag nach 35 Jahren geschlossen. Heute ist in der Süddeutschen Zeitung ein wehmütiger Artikel von Friedrich Ani über seine Zeit in der Münchner Nacht-Schwärmer-Szene zu lesen. Eine Zeit in der er noch im Münchner Stadtteil Schwabing zu Hause war und im „Adria“ nicht die Aufgehübschten und Gestriegelten, sondern die Meerlosen, die von ihren eigenen nicht sehr hohen Wänden Bedrohten, die Wegelagerer einer Stadt, die von der Gegenwart Versehrten saßen.

„Alles, was ich weiß von den Menschen in München oder mir einbilde, von ihnen zu wissen, habe ich im Adria gelernt, nirgendwo sonst. Im Adria lernte ich, wie schwer das Schauen ist, wenn man kein Zuschauer sein, sondern das Schauen selbst werden will, um eines Tages, vielleicht, Wörter daraus zu formen, die von Menschen handeln, die es wirklich gibt und über die zu schreiben ein Schriftstellerleben lohnt.“

Inzwischen wohnt Friedrich Ani in München am Nockherberg. Er hat eine neue Tabor-Süden-Geschichte geschrieben und wundert sich ein wenig, denn sie heißt ausgerechnet „Der verschwundene Gast“ und erscheint Anfang Februar in der Edition Nautilus – mit beigelegter CD, auf der Ani mit der Band Schorsch & de Bagasch den „Tabor-Süden-Song“ singt.