Platz 1 : Stalins Geist von Martin Cruz Smith
Platz 2 : Das Gesetz der Ehre von Gianrico Carofiglio
Platz 3 : Lasst die Kadaver bräunen! von Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid
Platz 4 : Kind 44 von Tom Rob Smith
Platz 5 : Zeit der Raben von Charles Todd
Platz 6 : Der Hai von Shinjuku †“ Rache auf Chinesisch von Arimasa Osawa
Platz 7 : Ungeschoren von Arne Dahl
Platz 8 : Zwei Tote im Fluss von Iain McDowall
Platz 9 : Vergessene Schuld von Peter Temple
Platz 9 : Im Auftrag der Väter von Oliver Bottini
Monat: Januar 2008
Erstes Ladyfest In München – Drei Tage Lang

ladyfest München
25.01.2008 – 27.01.2008
Das ladyfest findet vom 25. – 27. Januar 2008 an diversen Orten in München statt.
Nachdem bereits in Berlin, Nürnberg, Wien oder Leipzig solche Veranstaltungen über die Bühne gegangen sind, will die veranstaltende Gruppe von Frauen mit Unterstützung des Kulturreferats auch in München dazu anregen, die Rollenzwänge von Männern und Frauen zu überdenken.
Starten wird es am Freitag gegen 13.00 Uhr mit einem Veranstaltungstechnik-Workshop in der Glockenbachwerkstatt.
Ab 15.00 Uhr hat dann auch das ladyfest Infocafe in der Glockenbachwerkstatt geöffnet. Das Infocafe wird das gesamte Wochenende als Anlaufstelle, Treffpunkt und Informationsplattform rund ums ladyfest dienen.
Ab ca. 15.00 Uhr öffnet die DiY-Station im Foyer der Glockenbachwerkstatt. Schauen, mitmachen, staunen und erstehen.
Über den gesamten Nachmittag und Abend verteilt finden zahlreiche Workshops zu den unterschiedlichsten Themen statt.
Für diejenigen die gerne Selbstgemachtes von KünstlerInnen bestaunen möchten, legen wir die diversen Ausstellungen ans Herz, die im Rahmen des ladyfest an unterschiedlichen Orten zu sehen sein werden.
Und damit noch nicht genug, wird es am Nachmittag einen Vortrag und am Abend ein Filmprogramm geben, bevor in den Abend mit einem fulminanten Konzert und DJ Programm gestartet wird.
Mit von der Partie sind u.a. die Gruppen: Why Don´t You Hear! (München), Cherry Sunkist (Linz), Riot Not Diet! (München)
Am Samstag – nach ein paar Stunden Schlaf – besteht die Möglichkeit sich zu einem gemeinsamen Frühstück in der Glockenbachwerkstatt zu treffen.
Gestärkt geht es zu den zahlreichen Workshops, dem Filmprogramm oder/und zu den Ausstellungen. Vor dem zweiten Abend mit zahlreichen Konzerten und DJs findet eine Lesung von Autorinnen und der Herausgeberin Sonja Eismann des neu erschienenen Buchs „Hot Topic“ statt.
Zum Abschluss des ersten ladyfest in München gibt es am Sonntag ein Brunch in der Glockenbachwerkstatt, mit Präsentation der Kurz-Doku-Filme der Filmgruppe zum ladyfest, einem Konzert von Des Ark und einer Abschlussdiskussionsrunde.
Wer es an den beiden vorigen Tagen nicht geschafft hat kann am Sonntag nochmal die Gelegenheit nutzen sich diverse Ausstellungen anzuschauen.
Gran Sol von Ignacio Aldecoas – ein großartiger Seefahrer-Roman
Klappentext
Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. Ignacio Aldecoa erzählt die Fahrt von dreizehn kantabrischen Fischern zu der Fischbank Gran Sol westlich von Irland. Die Männer mit ihren unterschiedlichen Temperamenten bilden eine Schicksalsgemeinschaft in einer Welt von salziger Nässe und klammer Scheußlichkeit: Sie zweifeln, streiten, trinken und träumen, schuften bis zum Umfallen, hadern mit dem Verlust ihrer Heimat und der Sehnsucht nach ihren Frauen. Sie sind allein mit sich auf dem urgewaltigen Meer, das ihnen Ort ewiger Bewährung ist.
Über das Produkt
Mit Gran Sol hat Ignacio Aldecoa ein zeitloses Werk über des Menschen Arbeit, die Liebe und den Tod geschaffen. Sein Mittel ist ein Realismus, der den Leser völlig absorbiert: Es ist das nackte Leben, das in diesem Roman pulsiert. Das macht Gran Sol zu einem literarischen Ereignis von ungeheurer Dichte, Faszination und archetypischer Gültigkeit (Kindlers Neues Literatur Lexikon).
Ausgezeichnet mit dem Kritikerpreis Premio de la Cr¡tica, der in Spanien für höchste literarische Anerkennung steht, zählt Gran Sol zu den wichtigsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Ignacio Aldecoa erzählt die Fahrt von dreizehn kantabrischen Fischern zu der Fischbank Gran Sol westlich von Irland. Die Männer mit ihren unterschiedlichen Temperamenten bilden eine Schicksalsgemeinschaft in einer Welt von salziger Nässe und klammer Scheußlichkeit: Sie zweifeln, streiten, trinken und träumen, schuften bis zum Umfallen, hadern mit dem Verlust ihrer Heimat und der Sehnsucht nach ihren Frauen. Sie sind allein mit sich auf dem urgewaltigen Meer, das ihnen Ort ewiger Bewährung ist.
Rezensionen von Tobias Lehmkuhl auf NDR Kultur vom April 2007 und auch hier unter dem Titel Nordwind ist Mordwind.
Tintenherz – Brandon Fraser und Eliza Bennett agieren als Mo und Meggie im Kinofilm
Das Filmangebot für Tintenherz kam damals aus Amerika und nicht aus Deutschland. Es ist ein sehr großes Filmprojekt und da Mo von
Brendan Fraser gespielt wird, sollte eben auch
Meggie als seine Tochter, gespielt von Eliza Bennett, Englisch sprechen.
Cornelia Funke hatte von Anfang Stimme und Gesicht von Brendan Fraser vor Augen gehabt, als sie die Figur von Mo entwarf. Deshalb kamen Brad Pitt und Colin Farrell, die das Studio anfangs vorgeschlagen hatte, für Cornelia Funke auch nicht in Frage.
Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem „Bücherarzt“, in einem alten Haus. Da steht eines Nachts ein merkwürdiger Mann vor der Tür. Er warnt Mo vor jemandem namens Capricorn. Bei Nacht und Nebel fliehen die drei, und nach und nach findet Meggie heraus, dass ihr Vater allerlei Geheimnisse vor ihr verbirgt. Wieso hat er sich zum Beispiel immer geweigert, ihr vorzulesen? Und was ist mit Meggies Mutter wirklich geschehen, die vor vielen Jahren verschwand?
In weiteren Rollen sind:
Staubfinger – Paul Bettany (Master and Commander (2003), A Beautiful Mind (2002), Ritter aus Leidenschaft (2001))
Farid – Rafi Gavron (Breaking and Entering – Einbruch und Diebstahl (2006))
Resa – Sienna Guillory (Eragon (2006), Tatsächlich … Liebe (2003))
Elinor – Helen Mirren (The Queen (2006), Elizabeth I (2005), Kalender Girls (2003))
Fenoglio – Jim Broadbent (Die Chroniken von Narnia (2005), Moulin Rouge (2001), Bridget Jones (2001)
Capricorn – Andy Serkis (Der Herr der Ringe (2001 -2003), King Kong (2005))
Mortola – Lesley Sharp (Vera Drake (2005), From Hell (2002))
Basta – Jamie Foreman (Layer Cake (2004), Oliver Twist (2005)
Cornelia Funke arbeitet bereits am Drehbuch zu „Tintenblut†œ, dem zweiten Teil der „Tintenherz†œ-Trilogie. „Aber zunächst muss der erste mindestens 100 Millionen Dollar einspielen†œ, sagte sie. „Sonst wird es keine Fortsetzung geben.†œ
Der Tintenherz Film wird wahrscheinlich im Frühjahr oder Sommer 2008 in die Kinos kommen.
20 Millionen oder 2,5 Millionen für Anna Amalia Bibliothek – Gericht schlägt Vergleich vor
In der Nacht zum 3. September 2004 brannte der Rokokosaal der Weimarer Anna Amalia Bibliothek völlig aus. Die Restaurierung aller 62.000 Bände, die beim Feuer selbst oder durch Löschwasser beschädigt wurden, wird voraussichtlich noch bis 2015 andauern. Der Neuerwerb der 50.000 unwiederbringlich verlorenen Bücher könne laut Direktor Michael Knoche mehr als 30 Jahre in Anspruch nehmen. Die Kosten für Restaurierung und Neuerwerb bezifferte Knoche auf 67 Millionen Euro.
Weil der Versicherungsvertrag nach Meinung des vorsitzenden Richters des Landgerichts Erfurt Karl-Heinz Buus nicht eindeutig formuliert ist, streiten die neun Versicherungen um Millionenzahlungen. Strittig ist, ob die Versicherungssumme bei 20 Millionen oder nur 2,5 Millionen lag. Das Gericht hat einen Vergleich auf Zahlungen in Höhe von 5 Millionen, ein Viertel der umstrittenen Summe, vorgeschlagen. Der Ausgang scheint völlig offen zu sein.
Geklärt werden muss ebenfalls, ob neben den Kunstgegenständen auch alle Bücher versichert waren oder nur entliehene Bücher oder Leihgaben. Diese Ansicht vertrat die AXA Art Versicherung AG vor Gericht. Sie repräsentiert 68 Prozent der Versicherungssumme innerhalb eines Konsortiums. Nach Angaben der Klassik Stiftung geht um die Interpretation eines Passus im Vertrag, wonach die Versicherung für „Kunst und Kunstobjekte aller Art“ gelte.