Breaking Dawn von Stephenie Meyer – Band 4 der Twilight Saga

Am 04. August erscheint der vierte Band der Twilight Saga mit dem Titel Breaking Dawn in der englischsprachigen Originalausgabe. Die deutsche Übersetzung wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen, der Titel ist noch nicht bekannt. Es ist der letzte Teil der Geschichte um Bella und Edward aus Sicht der Protagonistin Bella Swan. Zur Zeit arbeitet Stephenie Meyer an einem Roman, der die Love-Story aus der Perspektive von Edward Cullen erzählt.

Nachtrag vom 30. Juli 2009: Soeben wurde gemeldet, dass der deutschsprachige Titel von Breaking Dawn „Bis(s) zum Ende der Nacht“ lauten und am 14. Februar erscheinen wird.

Autorin Stephenie Meyer hat noch keine Details über den Handlungsverlauf von „Breaking Dawn“ bekannt gegeben, aber sie äußerte, dass dieser der letzte Roman sei, der aus Bellas Sicht geschrieben sei. Ein Auszug von „Breaking Dawn“ wurde am 31. Mai 2008 in der englischsprachigen Spezial-Ausgabe von „Bis(s) zum Abendrot“ veröffentlicht. Vor kurzem gab Stephenie Meyer während einer Lesereise in Deutschland bekannt, dass dieser nun kommende Band von Shakespeares „Sommernachtstraum“ und einem anderen Roman inspiriert sei, dessen Titel sie aber bislang nicht enthüllte.

Breaking DawnBreaking Dawn

Das erste Kapitel „Verlobt“ beginnt wenige Tage vor der Hochzeit, als Edward auf der Jagd ist.

Bella fährt einen neuen auffallenden Sportwagen, einen Mercedes Benz s600 Guardian (Wächter), den ihr Edward gegeben hatte, nachdem ihr alter dreiundfünfziger Chevrolet endgültig den Geist aufgegeben hatte. Sie hält an einer Tankstelle, an der zwei Männer den Wagen bewundern und ihr erzählen, dass dieser Wagen weder in Europa noch in den USA bisher auf den Markt gekommen sei.

Als sie zuhause ankommt, bleibt Bella im Wagen sitzen und ruft mit dem Handy, das sie von Edward erhielt, Seth Clearwater an, der mit Edward seit ihrem gemeinsamen Kampf gegen Victoria befreundet ist, um sich zu erkundigen, wie es Jacob Black gehe.

Seth erzählt ihr, dass sich Jack, der seit Wochen ein Wolf geblieben sei, sich irgendwo in Nord-Kanada befinde und nicht nach Hause komme. Bella ist darüber wenig erfreut, erinnert sich dann an die Nacht, in der sie Charlie von ihrer Verlobung erzählte. Als Bella all ihren Mut zusammennahm, um ihrem Vater davon zu erzählen, hatte Charlie automatisch angenommen, Bella sei schwanger, und hatte hysterisch gelacht, als er sich vorstellte, wie Bellas Mutter auf diese Nachricht reagieren würde.

Bella erinnert sich, dass sie ziemlich geschockt war, als ihre Mutter diese Nachricht positiv aufgenommen und ihr sogar sofort Hilfe bei den Hochzeitsvorbereitungen angeboten hatte.

Als Bella nach Hause kommt, ist Alice gerade dabei, Charlies Smoking für die Hochzeit passend zu nähen, und teilt ihr mit, dass nun sie an der Reihe sei. Während Alice nun ihr Hochzeitskleid anpasst, begibt sich Bella zu ihrem „Glücklichen Ort“, um über ihre Liebe zu Edward und die kommenden Freuden der Flitterwochen nachzudenken….

Quelle: Wikipedia

In einer freundlichen Übersetzung von tinius von ReadingEase.  Vielen Dank dafür!

Freier Eintritt bei den Bayreuther Festspielen – virtuell

Wenige Tage vor der Eröffnung präsentierten sich die Bayreuther Festspiele mit einem neuen Auftritt im Internet. Die Seite www.bayreuther-festspiele.de biete nun auch multimediale Einblicke in das Festspielgeschehen, hieß es in einer Mitteilung. Neben einem virtuellen Rundgang durch das Festspielhaus wird in einem Podcast berichtet, wie die Produktionen entstehen.

Auf der Internetseite heißt es:

„Pünktlich zum Beginn der Generalproben am Donnerstag, 17. Juli 2008, startet der Web-Auftritt der Bayreuther Festspiele in ein neues Zeitalter. Die neu gestaltete Homepage bietet dann neben den üblichen Informationen zu Spielplan, Besetzung und künstlerischer Leitung der Festspiele auch zahlreiche Features, die einen ganz besonderen, multimedialen Einblick in das Festspielgeschehen zulassen und interessante Informationen zu Architektur und Geschichte der Bayreuther Festspiele bereit halten.“

Weiterhin soll in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit bestehen am Computer eine Aufführung der Bayreuther Festspiele †“ Katharina Wagners Interpretation der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg†œ †“ als Live-Stream auf der Homepage mitzuverfolgen.

Richard Wagner träumte von Festspielen für jedermann †“ offen und erschwinglich.

Quellen: Süddeutsche Zeitung, Wikipedia

Don Farrago meint hierzu: „Alles plumpe Publicity!“

Ich hatte schon vor Wochen vor, zu dem Thema zu bloggen (Wagner goes public – online, innovativ, erschwinglich), weil ich dachte, die Katharina W. geht tatsächlich neue Wege. Aber als ich dann feststellen musste, dass man für den (ohnehin selektiv limitierten) Livestream der Meistersinger-Premiere 49 Euronen berappen muss und ihn anschließend nur noch ein einziges Mal über sein registriertes Account ansehen/anhören kann, ist mir die Sache so übel aufgestoßen, dass ich es gelassen habe.

Die Marketing-Aussage, man wolle Wagner einer breiteren Öffentlichkeit (speziell der modernen Jugend) nahe bringen, ist eine grandiose Farce. Der Livestream ist sogar für den Großteil der Wagner-Fans absolut überteuert (wen interessiert schon das als †œexklusiv† angepriesene Backstage-Gelaber von Polit-, Adels- und C-Promi-Prolls), und das Public Viewing der Premiere für (immerhin bis zu) 15.000 Besucher ist eine Maßnahme, die während der EM und der WM fast täglich sogar von kleineren privaten Trägern gestemmt werden konnte. In Bayreuth profiliert sich dabei werbewirksam der Personal-Einspar-Profi Siemens.

†œDer Volksfestplatz wird mit 2.000 Sitzplätzen bestuhlt und drumherum eine große Picknick-Zone eingerichtet. Um den gesamten Platz herum wird ein großzügiges gastronomisches Angebot aufgebaut.†

Also auch hier bleiben Klein-VIPs beim Catering unter sich, von Musikgenuss gar nicht zu reden… Und um das großzügige gastronomische Angebot herum stehen dicht (ab)gedrängt die Normalbürger an überteuerten Pommesbuden und Bierständen (siehe Lageplan, und die drei bis vier übernächtigten Backpacker-Wagner-Fans, die aus fernen Gefilden anreisen, geraten mit Sicherheit in die Fänge der Security.

Bleibt noch das Benefiz-†Open Air† mit munteren Wagnerklängen und weiteren musikalischen Ausflügen von †œMitgliedern des Festspiel-Orchesters† am 1. August auf dem Bayreuther Geißmarkt †“ eine Gelegenheit für knapp 2.000 lokale und regionale Honoratioren, Weckleproduzenten und sonstige Gschäftleshuber, sich zu präsentieren.

Bayreuther Festspiele †“ innovativ, erschwinglich? Blödsinn!

Sido unter dem Einfluss von Brecht, Goethe und Roy Black

Laut Wikipedia wird davon ausgegangen, dass Paul Würdig, alias Sido, das Abitur gemacht habe, dies jedoch verschleiere, um den ghettoartigen Hintergrund der Kunstfigur Sido mit ihren Schulproblemen aufrechtzuerhalten.

Nur so ist dieser Bullshit Blödsinn, den ich heute in der Süddeutschen gelesen habe, irgendwie zu erklären.

„Gehört, gelesen, zitiert“:

„Ich bin eine Mischung aus Harald Juhnke und Kurt Krömer. Ich habe keine Vorbilder, auf die Ami-Rapper scheiße ich. Beeinflusst haben mich Brecht, bei dem ging es zur Sache. Und Goethe, die harten Sachen. Außerdem Zille, Juhnke und Roy Black. Nicht die Musik, aber sein Leben. […] Ich bin ein großartiger Dichter.“

Dies wurde, so die SZ, in der Donnerstagsausgabe der Bild-Zeitung veröffentlicht. Sein Album „Ich und meine Maske“ (Aggro Berlin, 2008) stand im Juni auf dem ersten Platz der deutschen Album-Charts!

Gestern habe ich ein wunderschönes Zitat von einem unbekannten Verfasser auf einem Blog entdeckt, und wer weiß, vielleicht ist das ja auch von Sido? 😉

München in 150 Jahren – Leserumfrage im Literaturhaus München

Im Literaturhaus München läuft derzeit das Projekt: Kollektivroman: „2158. Die letzten Tage von München“ zum 850sten Geburtstag der Landeshauptstadt von Bernhard Keller, Thomas Lang & Kerstin Specht – begleitet von Thomas Palzer. In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Im Rahmen diese Projektes hat das Literaturhaus eine Umfrage gestartet:

Gesucht werden fünf Dinge und Orte, die es in München auch in 150 Jahren noch geben soll, bzw. fünf, die es dann bestimmt nicht mehr geben wird.

Wer sich beteiligen möchte, kann seine Vorschläge, gerne auch mit Foto, unter dem Stichwort „2158“ per Mail an awendlandt@literaturhaus-muenchen.de schicken.

Meine Vorschläge hierzu:

Fünf Dinge und Orte die es in München in 150 Jahren noch geben wird:

Brezn und Bier

Die Isar

Den Englischen Garten mit dem Monopteros

Die Münchner Frauenkirche

Das Oktoberfest – natürlich!

Fünf Dinge und Orte, die es in 150 Jahren nicht mehr geben wird:

Den Mittleren Ring (oberirdisch)

Den Olympia Park

Die Münchner Tram

Den Hauptbahnhof (oberirdisch)

Den Ausblick auf die Alpen mit schneebedeckten Gipfeln

 

Annette Pehnt erhält den Thaddäus-Troll-Preis

Der Thaddäus-Troll-Preis ist ein Literaturpreis, der alle zwei Jahre durch den Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. öffentlich verliehen wird. Der Preis ist dem Schriftsteller und Vereinsgründer Thaddäus Troll gewidmet und wird an „jüngere, qualifizierte, aber noch wenig bekannte Autoren“ vergeben.

Die Jury des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg hat in diesem Jahr die Autorin Annette Pehnt (Mobbing, Haus der Schildkröten, Ich muß los, u.a.) den diesjährigen Thaddäus-Troll-Preis zuerkannt.

Die 1967 in Köln geborene deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin studierte Anglistik, Keltologie und Germanistik an den Universitäten in Köln, Galway (Irland), Berkeley (Kalifornien) und Freiburg im Breisgau. Ihr Studium schloss sie 1994 mit dem Magistergrad und dem ersten Staatsexamen ab; 1997 folgte die Promotion an der Universität Freiburg mit einer Arbeit zur irischen Literatur. Seit 1992 lebt Annette Pehnt, die verheiratet und Mutter von drei Kindern ist, als Literaturkritikerin und freiberufliche Schriftstellerin in Freiburg im Breisgau.

Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises findet im November im Stuttgarter Literaturhaus statt. Die Laudatio hält Hubert Spiegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Quelle: Börsenblatt