TUBUK DELUXE – ein Buchclub, der junge Literatur nach Hause bringt

Mit dem seit Anfang des Monats online gegangenen Buchclub Tubuk Deluxe wollen die Berliner sich neue Zielgruppen erschließen †“ umworben werden Liebhaber junger Literatur aus unabhängigen Verlagen, die beim „Prinzip Buchclub†œ für gewöhnlich an die Generation ihrer Eltern oder Großeltern denken.

TUBUK entdeckt das Prinzip Buchclub neu
Buchclub erinnert dich an deine Eltern?
Nicht mehr lange, denn jetzt gibt es den Buchclub für dich.

Mit TUBUK DELUXE eröffnet TUBUK einen Buchclub, der dir junge Literatur nach Hause bringt. Für 6 Euro im Monat und einen Zeitraum deiner Wahl bist du dabei.

Alle 3 Monate ein Buch nach Hause
TUBUK sucht für dich die Favoriten aus. Das sind Bücher, die besonders sind. Besonders schön, besonders intelligent, besonders spannend.
TUBUK schickt dir vier mal im Jahr ein Buch nach Hause.
So kannst du immer wieder neue Bücher entdecken
„, wirbt der Buchclub auf seiner Internetseite.

Bislang haben 36 Verlage und 43 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Tubuk.de angedockt; unter anderem Alexander, Bilger, Blumenbar, Edition Nautilus, Voland & Quist oder Weissbooks.

Das aktuelle Buch für diesen Sommer ist Rohstoff von Jörg Fauser.

Quelle: Börsenblatt, Tubuk

Bayerische Staatsbibliothek zeigt Ottheinrich-Bibel

Ottheinrich BibelAb 10. Juli zeigt die Bayerische Staatsbibliothek in München in einer Ausstellung die Ottheinrich-Bibel †“ das älteste erhaltene illustrierte Neue Testament in deutscher Sprache.

Die Ottheinrich-Bibel ist eine der kostbarsten Bilderhandschriften der Welt. Die wohl um 1425/30 geschriebene und wahrscheinlich in Regensburg teilweise illuminierte Handschrift überliefert eine frühe deutsche Übersetzung des Neuen Testaments (sogenannte Augsburger Bibelhandschrift). 1530 bis 1532 ließ Ottheinrich (Pfalz) die vorgesehene Bildausstattung durch Matthias Gerung im Renaissance-Stil vollenden. Im Dreißigjährigen Krieg nach Gotha gelangt, wurde der riesige Band in den 1860er Jahren in acht Einzelbände zerlegt. Drei Bände (I, II und VII) erwarb 1950 die Bayerische Staatsbibliothek.

Die restlichen fünf Bände wurden im März 2006 vom Eigentümer, der Herzog-von-Sachsen-Coburg-&-Gotha’schen-Kunststiftung kurz vor der geplanten Eintragung in das Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes aus Deutschland nach Großbritannien gebracht und sollten am 4. Dezember 2007 bei Sotheby’s in London zur Versteigerung kommen. Kurz zuvor wurden sie vom Freistaat Bayern für die Bayerische Staatsbibliothek erworben.

Erster nachgewiesener Eigentümer war Ottheinrich, der im Dezember 1530 den ersten Vertrag mit Matthias Gerung schloss, um die Illumination des kostbaren Codex zu vollenden. Ottheinrich nahm den Band nach Heidelberg mit. Im November 1622 entführte Kurfürst Maximilian von Bayern die Bibel nach München. Bei der schwedischen Besetzung Münchens 1632 nahm König Gustav Adolf von Schweden mit anderen Handschriften das Stück an sich. Er übergab es später Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar, von dem es an dessen Bruder Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha überging. Von etwa 1647 ab befand es sich in der Bibliothek von Schloss Friedenstein in Gotha. Fünf der acht Bänden gingen 1936 an das Kurpfälzische Museum in Heidelberg im Tausch gegen zwei Cranach-Gemälde (die seit 1945 verschollen sind). 2003 wurden diese Bände der Herzog-von-Sachsen-Coburg-&-Gotha’schen-Kunststiftung zurückgegeben. Mit anderen Kulturgütern brachten Familienangehörige des ehemals regierenden Hauses 1945 die in Gotha verbliebenen Teile der Bibel in ihren Besitz. Sie wurden 1950 an die Bayerische Staatsbibliothek verkauft, für die 2007 dann auch die anderen Teile erworben werden konnten.

Ottheinrich-BibelIllustration der Apokalypse durch Gerung, Blatt 294 recto

†œDie Ottheinrich-Bibel†œ , 10. Juli bis 10. August, Bayerische Staatsbibliothek, München (Schatzkammer, Ludwigstr. 16) †“ Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9†“17 Uhr, Do 9†“20 Uhr, Sa/So 13†“17 Uhr. An Feiertagen geschlossen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Quelle: Bayerische Staatbibliothek, Wikipedia

Alois Hotschnig erhält den Erich-Fried-Preis 2008

Der Erich-Fried-Preis 2008 geht an den österreichischen Autor Alois Hotschnig.

Der 1959 geborene Schriftsteller erhält die mit 14 600 Euro dotierte Auszeichnung Anfang November in Wien, teilten die Internationale Erich-Fried-Gesellschaft und das Literaturhaus Wien mit.

Der Erich-Fried-Preis ist ein Literaturpreis, der durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft für Sprache und Literatur verliehen wird. Gestiftet wird Preis vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, Sektion Kunst. Jedes Jahr wird vom Kuratorium ein Juror bestimmt, der wiederum alleinverantwortlich den Preisträger auswählt. Mit dieser Auszeichnung soll die Erinnerung an den bedeutenden österreichischen Schriftsteller Erich Fried wachgehalten werden.

Alleinige Jurorin in diesem Jahr war die deutsche Autorin Katja Lange-Müller. Hotschnig, der 1992 den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann, hat unter anderem den Roman Ludwigs Zimmer (2000) und den Erzählband Die Kinder beruhigte das nicht (2006) veröffentlicht.

Meine Entscheidung ist auf Alois Hotschnig gefallen, weil er aus der Sprache heraus erfindet„, sagte Katja Lange-Müller. Er behaupte und entwickle wie momentan kein anderer deutschsprachiger Schriftsteller die literarische Gattung der Erzählung.

Quellen: Süddeutsche Zeitung, Wikipedia

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 28/2008

Platz 1 : Die letzte Spur von Charlotte Link
Platz 2 : Träume süß, mein Mädchen von Joy Fielding
Platz 3 : Mieses Karma von David Safier
Platz 4 : Gottlos von Karin Slaughter
Platz 5 : Verblendung von Stieg Larsson
Platz 6 : So was wie Liebe von Anna McPartlin
Platz 7 : Drachenläufer von Khaled Hosseini
Platz 8 : Alle meine Schwestern von Judith Lennox
Platz 9 : Die Tochter des Fotografen von Kim Ewards
Platz 10 : Das Opfer von John Katzenbach

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 28/2008

Platz 1 : Feuchtgebiete von Charlotte Roche
Platz 2 : Schweigeminute von Siegfried Lenz
Platz 3 : Die Tore der Welt von Ken Follett
Platz 4 : Der Chinese von Hennig Mankell
Platz 5 : Lasset die Kinder zu mir kommen von Donna Leon
Platz 6 : Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery
Platz 7 : Urlaub mit Papa von Dora Heldt
Platz 8 : Nicht mein Tag von Ralf Husmann
Platz 9 : Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena
Platz 10 : Bis(s) zum Abendrot von Stephenie Meyer