Als Kelsey sich auf einen Ferienjob im Zirkus einlässt, hat sie nicht gedacht, dass dieser Job ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Denn ihre oft schlaflosen Nächte verbringt sie bei dem weißen Tiger Ren, der, wie sich herausstellt, keineswegs ein einfacher Tiger ist.
Ren oder Dhiren, wie er eigentlich heißt, ist ein indischer Prinz. Er und sein Bruder Kishan wurden vor mehreren hundert Jahren mit einem Fluch belegt, der ihnen nur 10 Minuten am Tag erlaubt, eine menschliche Gestalt anzunehmen. Das heißt, vorausgesetzt sie sind in Freiheit.
Da Ren anfangs in dem Zirkus eingesperrt lebt, kauft Mr Kadam, ein alter Freund der Familie, ihn dem Zirkusdirektor ab und fliegt mit ihm nach Indien. Als Mr Kadam Kelsey fragt, ob sie Ren gerne begleiten möchte, beschließt sie, ihre Pflegeeltern zu verlassen und mit Ren in das unbekannte Land zu reisen. Hier trifft sie auch Rens Bruder Kishan, der als schwarzer Tiger immer in Freiheit im Dschungel gelebt hat.
Mit dem Ziel die beiden Brüder von dem Fluch zu erlösen, wandert sie mit Dhiren durch den Dschungel. Sie folgen den rätselhaften Hinweisen der Göttin Durga, die sie an gefährliche und verwunschene Orte führen. Obwohl Kelsey sich fest vornimmt, nichts für Ren zu empfinden, gelingt ihr das überhaupt nicht. Für die beiden beginnt eine abenteuerliche Reise durch fantastische Welten mit viel Gefühlschaos und eine atemberaubende Liebesgeschichte.
Fazit: Mich hat das Buch so fasziniert, weil es in einer ungewöhnlichen fremdartigen Welt spielt. Es geht in erster Linie nicht nur um die Liebe zwischen Kelsey und Ren, sondern auch um Freundschaft und Vertrauen. Kelsey ist sehr selbstbewusst und trifft ihre eigenen Entscheidungen. Der Mythos um den Fluch wird auch am Ende nicht gelöst, sodass die Spannung anhält und ich die Fortsetzung kaum erwarten kann.
Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Lilian (14 Jahre) für diese schöne Buchbesprechung und beim Heyne Verlag für die freundliche Überlassung eines Rezensionsexemplares.
Die gebundene Ausgabe von „Der Kuss des Tigers“ umfasst 544 Seiten, sie ist im Januar 2012 für 16,99 Euro im Heyne Verlag erschienen. Die Fortsetzung der als Trilogie angelegten Jugendbuchreihe ist am Juni 2012 unter dem Titel „Pfad des Tigers – Eine unsterbliche Liebe“ erschienen.
Kurzbeschreibung
Eine Liebe für die Ewigkeit
Nie im Leben hätte die achtzehnjährige Kelsey Hayes gedacht, dass sie einmal nach Indien reisen würde. Und schon gar nicht mit einem Tiger als Reisegefährten! Doch ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert ihr Leben ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, dem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt Kelsey, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht.
Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert sie keine Sekunde, ihren Schützling zu begleiten. In dem fremden Land angekommen, erfährt sie, dass Ren ein tragisches Geheimnis verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Im Laufe der Zeit hat er die Hoffnung aufgegeben, jemals Erlösung zu finden †“ bis er in Kelsey das Mädchen kennenlernt, das hinter die Fassade der wilden Bestie zu blicken vermag. Doch finstere Mächte wollen Rens Befreiung verhindern. Wird die Liebe Kelseys zu ihrem Tigerprinzen ausreichen, um Ren zu helfen?
Über die Autorin
Colleen Houck studierte an der University of Arizona und arbeitete siebzehn Jahre lang als Dolmetscherin für Gebärdensprache, bevor sie beschloss, sich dem Schreiben zu widmen. Ihr erster Roman Kuss des Tigers erschien zunächst als E-Book im Eigenverlag, eroberte die Herzen der Leserinnen und Leser im Sturm und belegte wochenlang Platz 1 der Kindle-Bestsellerliste. Die Autorin lebt gemeinsam mit ihrem Mann in Salem, Oregon.
Yalla! Hier kommt die YOLO sich an der Abstimmung zur Wahl des Jugendwortes 2012 zu beteiligen. Es geht nicht darum zu spoilern und es ist auch nicht akk und nur etwas für Blowmos, sondern awesome, leider geil und pyro, was in diesem Jahr wieder zur Auswahl steht.
Langenscheidt sucht zum 5. Mal in Folge das „Jugendwort des Jahres„. Bis Ende Oktober 2012 sind Jugendliche, ob mit oder ohne Schenkelpellen, Waschbärfressen oder Winkelfleisch, Jung gebliebene, Sprachjongleure und ganz einfach alle, die Spaß an neuen Wortschöpfungen haben, aufgerufen, sich unter www.jugendwort.de an der Abstimmung zu beteiligen.
Zur Wahl stehen die Top 30 der aktuellen Jugendsprache, Wortkreationen, die von der Redaktion des Langenscheidt Verlags in den vergangenen Monaten in Schulklassen in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich, auf der Jugendmesse YOU und in Zusammenarbeit mit dem Jugendmagazin SPIESSER gesammelt wurden.
Nachfolgend die Top 30 aus dem Voting
akk – egal
awesome – toll, cool
Blowmo – Angeber
burgern – mehrere Personen werfen sich auf jemanden und lachen dabei
crank – abgefahren, erstaunlich
Cryley – trauriger Smiley
dietern – lästern, jemanden runtermachen
Facebookschlampe – Facebook®-User, der unbekannte Leute als Freunde hinzufügt oder akzeptiert, um seine Freundesliste zu vergrößern
forever alone – für immer alleine
Fu! – Scheiße!
Funky Hole – Funkloch
geröttgert – werden rausgeschmissen/entlassen werden
griechen – verschwenden
Komasutra – versuchter Geschlechtsverkehr zwischen zwei sehr betrunkenen Personen
kontrageil – nicht super
leider geil – cool
me gusta – gefällt mir
nerden – exzessiv Computer spielen
planken – sich horizontal an einer ungewöhnlichen Stelle auf etwas legen
pyro – gigantisch, wahnsinnig, top
Schenkelpelle – Leggins
Shizzl – unnützer Kram
spoilern – anderen den Spaß verderben, indem man wichtige Informationen verrät, z. B. das Film- oder Buchende
Tanzung; eine Tanzung machen – feiern gehen
Waschbärfresse – Frau mit zu viel schwarzem Augen-Make-up
wulffen – 1. jemandem die Mailbox vollquatschen; 2. lügen; 3. auf Kosten anderer leben, etwas umsonst bekommen
Winkefleisch – Oberarmspeck
Yalla! – Beeil dich!
YOLO – Abkürzung von „you only live once“; Aufforderung eine Chance zu nutzen
Laseria – extrem gute Party
Die aus der Abstimmung hervorgehende Shortlist mit 15 Wörtern wird im November einer Jury aus Fachleuten, Medienvertretern und ausgewählten Jugendlichen vorgelegt, die das „Jugendwort des Jahres 2012“ kürt. Ziel der Initiative ist es, die Jugendlichen zu einem kreativen Umgang mit der Alltagssprache zu motivieren und die Ergebnisse zu dokumentieren.
Die Autorin und Journalistin Wiebke Lorenz, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg.
Wiebke Lorenz arbeitet für Zeitschriften wie „Cosmopolitan“ und verfasst Drehbücher für TV-Filme. Neben zahlreichen Kurzgeschichten und ihrem Erstling „Männer bevorzugt“ veröffentlichte sie den Roman „Liebe, Lügen, Leitartikel“ (2000), der unter dem Titel „Welcher Mann sagt schon die Wahrheit?“ fürs Fernsehen verfilmt wurde sowie die Romane „Was? Wäre? Wenn?“ (2003) und „Allerliebste Schwester“ (Blessing 2010). Zusammen mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann veröffentlichte Wiebke Lorenz seit 2006 zusätzlich mehrere Romane sehr erfolgreich unter dem Pseudonym „Anne Hertz„.
Im September 2012 erscheint ihr neues Buch unter dem Titel „Alles muss versteckt sein“ im Karl Blessing Verlag. Der Thriller handelt von Mordfantasien, die auf erschreckende Weise Realität werden.
Wer mehr über Wiebke Lorenz erfahren möchte, findet die sympathische Autorin auf ihrer Homepage oder auf Facebook.
7 Fragen an Wiebke Lorenz
1. Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?
Uff, ehrlich sagt: keine Ahnung. Aber vielleicht mit jemandem, der irgendwo in der Karibik eine lauschige Strandbar hat. Ja, das klingt doch nicht schlecht! Und dann dabei selbst möglichst viel chillen!
2. Welche Projekte warten auf ihre Vollendung?
Viele, viele, viele! Momentan arbeite ich an dem Kinodrehbuch zu meinem Roman „Was? Wäre? Wenn?“. Die Vollendung ist hoffentlich schon bald!
3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Unpünktlichkeit. Da bin ich echt ein richtiger Spießer und ärgere mich immer sehr, ich wünschte, ich könnte da etwas entspannter sein. Dafür bin ich selbst aber auch immer zuverlässig. Oder jedenfalls meistens. 😉
4. Worauf sind Sie besonders stolz?
Hmmmm … Ich würde sagen, immer auf den jeweils neuesten Roman, also wechselt das ständig. Und ich bin stolz, dass ich mein erstes Buch so lange an Verlage geschickt habe, bis es einer genommen hat. 23 Absagen musste ich kassieren, aber ich habe nicht aufgegeben. Doch, darauf bin ich stolz.
5. Mit welcher historischen Figur/Person hätten Sie sich gerne zum Essen
verabredet?
Mit Edgar Allan Poe, mit dem hätte ich gern mal geplaudert. Und mit Oscar Wilde!
6. Über welche verpasste Gelegenheit ärgern Sie sich noch heute?
Na ja, vermutlich bin ich jetzt wirklich zu alt, um noch Eiskunstlaufprinzessin zu werden, oder? Nein, eigentlich ärgere ich mich über nichts, denn meistens vergesse ich so etwas ziemlich schnell. Bringt ja auch nichts außer schlechte Laune.
7. Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?
Ich habe neben der Schule als Zimmermädchen im „Rheinpark-Plaza-Hotel“ in Neuss gejobbt und außerdem Konzertkritiken für die Neuss-Grevenbroicher-Zeitung geschrieben.
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Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Wiebke Lorenz, dass Sie uns diesen kleinen Einblick in ihr Leben gewährt hat.