Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 37/2012

Platz 1 : Shades of Grey – Gefährliche Liebe von E. L. James

Platz 2 : Shades of Grey 01 – Geheimes Verlangen von E. L. James

Platz 3 : Verwesung von Simon Beckett

Platz 4 : Die hellen Tage von Zsuzsa Bánk

Platz 5 : Das Lächeln der Frauen: Roman von Nicolas Barreau

Platz 6 : Die Sommerfrauen von Mary Kay Andrews

Platz 7 : Der sterbende König von Bernard Cornwell

Platz 8 : Léon und Louise von Alex Capus

Platz 9 : Wie ein Licht in der Nacht von Nicholas Sparks

Platz 10 : Unter Haien von Nele Neuhaus

Quelle: Spiegel Online Kultur

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 36/2012

Platz 1 : Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson

Platz 2 : Verachtung von Jussi Adler-Olsen

Platz 3 : Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec

Platz 4 : Die Legenden der Albae: Dunkle Pfade von Markus Heitz

Platz 5 : Die Frauen, die er kannte von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt

Platz 6 : Glaube der Lüge von Elizabeth George

Platz 7 : Der Mann, der kein Mörder war von Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt

Platz 8 : Die Tribute von Panem 02. Gefährliche Liebe von Suzanne Collins

Platz 9 : Die Tribute von Panem 03. Flammender Zorn von Suzanne Collins

Platz 10 : Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 36/2012

Platz 1 : Shades of Grey 01 – Geheimes Verlangen von E. L. James

Platz 2 : Verwesung von Simon Beckett

Platz 3 : Die hellen Tage von Zsuzsa Bánk

Platz 4 : Das Lächeln der Frauen: Roman von Nicolas Barreau

Platz 5 : Die Sommerfrauen von Mary Kay Andrews

Platz 6 : Léon und Louise von Alex Capus

Platz 7 : Unter Haien von Nele Neuhaus

Platz 8 : Wie ein Licht in der Nacht von Nicholas Sparks

Platz 9 : Tschick von Wolfgang Herrndorf

Platz 10 : Das Mädchen auf den Klippen: Roman von Lucinda Riley

Quelle: Spiegel Online Kultur

Jürgen Habermas erhält den mit 50.000 € dotierten Heine-Preis 2012

Der 73-jährige Soziologe und Philosoph Prof. Dr. Jürgen Habermas erhält den mit 50.000 Euro dotierten Heine-Preis 2012 der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Heine-Preis zählt zu den bedeutendsten Literaturpreisen in Deutschland. Seit 1972 wählt die durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf eingesetzte Jury „Persönlichkeiten, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten„.

Im Dezember 2012 wird Oberbürgermeister Dirk Elbers den Preis in einem Festakt in Düsseldorf überreichen.

Die Jury begründete ihr Votum wie folgt:

„Der Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2012 wird an Jürgen Habermas verliehen, als einen der weltweit bedeutendsten Denker der Gegenwart, für sein Lebenswerk, das durch freiheitliche Ideen der Aufklärung, seinen unermüdlichen Einsatz für ein demokratisch verfasstes Deutschland sowie seine streitbaren Beiträge zu den gesellschaftspolitischen Debatten Europas geprägt ist. Jürgen Habermas steht mit seinem kritischen Werk überzeugend in der Tradition des Schriftstellers und Intellektuellen Heinrich Heine.“

Oberbürgermeister Dirk Elbers, Vorsitzender der Jury, sagte nach der Entscheidung:

„Mit Jürgen Habermas ehrt die Landeshauptstadt Düsseldorf einen wichtigen Denker, dessen philosophisches Werk weltweite Ausstrahlung hat. Kaum ein anderer Intellektueller prägt so präzise und scharfsinnig die aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten in Deutschland und Europa, wie Jürgen Habermas. Mit dem Heine-Preis als einem der wichtigsten Literatur- und Persönlichkeitspreise im deutschsprachigen Raum würdigt Düsseldorf in diesem Jahr auch einen seiner großen Söhne.“

Quelle Foto: Wikipedia © Wolfram Huke at en.wikipedia , http://wolframhuke.de

NgŠ©gÄ© wa Thiong†™o im Literaturhaus München

Aufgrund des großes Interesses begann die Veranstaltung im Literaturhaus München am 14. September 2012 mit ein wenig Verspätung. Während das Literaturhausteam fleißig zusätzliche Stühle im Saal platzierte, standen die Besucher an der Kasse noch in einer Schlange, die bis ins Treppenhaus reichte. Kein Wunder, denn das Münchner Literaturhaus eröffnete das Herbstprogramm mit einem Paukenschlag. NgŠ©gÄ© wa Thiong†™o, der 74-jährige kenianische Schriftsteller und Literaturnobelpreisanwärter, war angekündigt.

Die Literaturkritikerin Sigrid Löffler moderierte die Veranstaltung. NgŠ©gÄ© wa Thiong†™o erzählte von seiner Kindheit, den vier Frauen seines Vaters, den 24 Geschwistern und wie er, der bis zu seinem 9. Lebensjahr barfuß gelaufen war, auf Drängen und mit Unterstützung seiner Mutter die Schule als Jahrgangsbester absolviert hatte und somit ein Stipendium der Makerere-Universität in Uganda und der University of Leeds in Großbritannien erlangte. Während seiner Schulzeit lernte er in seinem noch unter britischer Kolonialherrschaft stehenden Landes die Ungerechtigkeit der 2-Klassen-Gesellschaft kennen.

In englischer Sprache veröffentlichte er 1964 seinen ersten Roman Weep Not, Child. Seit 1978 übersetzt und publiziert er seine Werke, die er in seiner Muttersprache Kikuyu (Eigenbezeichnung: GÄ©kŠ©yŠ©) verfasst, ins Englische. Ende der 70er Jahre wurde Thiong†™o ohne Prozess unter der Herrschaft der Regierung von Daniel arap Moi inhaftiert.

Sein neuer Roman Herr der Krähen, der im Juni 2011 im A1 Verlag erschienen ist, ist eine lebendige, ausdrucksstarke Satire über den Prototyp des afrikanischen Despoten, die mit tiefgründigem Humor die Lebensbedingungen in einer zunehmend globalisierten Welt thematisiert, heißt es in der Kurzbeschreibung des Verlags. Die Textpassagen, die Knut Cordsen vom Bayerischen Rundfunk vorlas, bestätigten vor allem den tiefgründigen Humor. Der Büchertisch der Münchner Buchhandlung Lentner war nach der Veranstaltung fast komplett leer, vielleicht auch deshalb, weil Sigrid Löffler diesen Roman als das wichtigste afrikanische Buch des 21. Jahrhunderts bezeichnet hatte. NgŠ©gÄ© wa Thiong†™o nahm sich im Anschluss viel Zeit und signierte geduldig die vielen, vielen Exemplare, die ihm vorgelegt wurden.

NgŠ©gÄ© wa Thiong†™o mit seinen Söhnen Björn u. Thiong´o

Währenddessen nahmen zwei seiner Söhne, die ihn zu der Lesung begleitet hatten, hinter ihm auf der Bühne Platz. Björn, links im Bild, lebt in Schweden und arbeitet als Journalist und auch sein 17-jähriger Sohn Thiong†™o, rechts im Bild, will in die Fußstapfen seines Vaters treten. Zwei weitere Kinder, eine Tochter, die in Finnland lebt und ein Sohn, der gerade an der Universität in Kampala einen Abschluss in Deutsch gemacht hat, schreiben ebenfalls.