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Juni 2002: Was am Ende bleibt – Paula Fox

1. Juni 2002 | Von | Kategorie: Bücher, Bücher aus dem Lesekreis

Cover Was am Ende bleibtKurzbeschreibung
Psychogramm einer Ehe: Seit fünfzehn Jahren verheiratet, beruflich erfolgreich, kinderlos, wohlsituiert, sind Sophie und Otto Bentwood der Inbegriff eines arrivierten Ehepaars der gehobenen Mittelschicht New Yorks. Unausgesprochen, und doch in jedem Satz spürbar, sind die unterschwelligen Spannungen, die unter der glatten Oberfläche der scheinbar harmonischen Beziehung arbeiten. Erste Risse werden sichtbar, als Ottos Geschäftspartner im Streit aus der gemeinsamen Anwaltskanzlei ausscheidet. Obgleich Otto den Vorfall herunterzuspielen versucht, greift die berufliche Krise mehr und mehr auf seine Ehe über.
Sophies Unbehagen, ihre vage Angst vor einem Erstarren der Beziehung wie vor möglicherweise einschneidenden Veränderungen, verdichtet sich zu einem akuten Gefühl der Bedrohung. Mehrere halbherzige Ausbruchversuche enden in der Sackgasse, die Situation bleibt auf beklemmende Weise in der Schwebe. Ob die Krise eine rasch überwundene Episode sein wird, oder ob sie droht, die berufliche und private Existenz des Paares zu zerstören, bleibt offen.
Die Wiederentdeckung von Paula Fox’ 1971 zuerst erschienenem Roman war in den USA eine literarische Sensation. Das Buch wurde als eines der wichtigsten amerikanischen Werke des 20. Jahrhunderts gefeiert. Nun liegt das schmale Meisterwerk endlich in deutscher Übersetzung vor und hat auch hierzulande seinen Siegeszug bei Lesern wie Kritikern angetreten.

Über die Autorin
Paula Fox, geboren am 22. April 1923 in New York, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, die in New York lebt. Lange Zeit war sie vergessen, heute sieht man sie als eine Klassikerin der Moderne.

Die Eltern – der Vater irischer Abstammung, die Mutter aus Kuba – kümmerten sich nicht um sie und ließen sie bei einem Geistlichen aufziehen. Im Alter von sechs Jahren kam Paula in ein Kinderheim nach Kalifornien. Zwei Jahre später zog sie auf eigenen Wunsch zur Familie ihrer Mutter nach Kuba. Dort gab es ein sehr einfaches, hartes Leben auf einer Zuckerrohrplantage. 1933 kehrte sie zusammen mit ihrer Großmutter nach New York zurück. Mit nur 12 Jahren war Paula Fox bereits auf neun verschiedene Schulen gegangen. Heute, im Jahr 2004, ist sie verheiratet, hat drei Kinder und mehrere Enkelkinder – eines davon ist die Sängerin Courtney Love.

In ihrem meisterhaften Roman Was am Ende bleibt schildert sie, wie sich das fragile Zusammenleben eines gutsituieren, amerikanischen, kinderlosen Ehepaares durch eine Kleinigkeit, einen Katzenbiss, in alltägliches Grauen verwandelt.

Mit „In fremden Kleidern“ erzählt Paula Fox autobiographisch von ihrer Kindheit und Jugend.

Ein weiterer Kinderroman ist “Paul ohne Jakob”

Was am Ende bleibt eignet sich vorzüglich für Diskussionen in einem Lesekreis.

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