Hochspannung: Literaturfest München mit Juli Zeh u. Ferdinand v. Schirach

Literaturfest München

Literaturhaus München im Saal am Dienstag, den 23.11.2010, um 20.30 Uhr

Juli Zeh und Ferdinand von Schirach – Doppelter Boden

Die Sitzung wird von Ilija Trojanow geleitet. Er wird Beistand geben und schlichten, wann immer es sein muss.

Gut und Böse, Schuld und Sühne, Täter und Opfer: Zwei erfolgreich schreibende Juristen lesen aus ihren Büchern und sprechen über die Verknüpfung von Fakten und Fiktionen, Poesie und Politik.

Beide Autoren profitieren beim Schreiben von ihren juristischen Kenntnissen. Als Kolumnistin reflektiert Juli Zeh scharfsichtig gesellschaftspolitische Themen. In ihrem Roman Corpus Delicti entwirft sie ein Science-Fiction-Szenario und stellt hoch aktuelle Fragen: Wie weit schränkt der Staat individuelle Rechte ein? Gibt es ein Recht des Einzelnen auf Widerstand?

Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach wurde mit seinen Erzählungsbänden Verbrechen und Schuld als die literarische Entdeckung gefeiert. Darin verarbeitet er die oft abgründigen Fälle seiner Praxis. Bohrend intensiv seziert er die moralische Verantwortung jedes Einzelnen.

Der Eintritt beträgt 8,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter 089-291 934 27

Geschenktipp für Rolling Stones-Fans: Life – Keith Richards Biografie

Geschenktipp für Rolling Stones-Fans: Life – Keith Richards Biografie

This is the Life. Believe it or not – I haven†™t forgotten any of it

Kurzbeschreibung
Ein großes Leben †“ der Rolling Stone erzählt

Bei den Rolling Stones erschuf Keith Richards die Songs, die die Welt veränderten. Sein Leben ist purer Rock†™n†™Roll. Jetzt endlich erzählt er selbst seine atemberaubende Geschichte inmitten eines „crossfire hurricane„. Und er tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die bis heute sein Markenzeichen geblieben ist. Die Geschichte, auf die wir alle gewartet haben †“ unverwechselbar, kompromisslos und authentisch.

Wie er als Kind in England die Platten von Chuck Berry und Muddy Waters rauf und runter hörte. Wie er Gitarre lernte und mit Mick Jagger und Brian Jones die bis heute größte Rockband aller Zeiten gründete †“ die Rolling Stones.

Er berichtet von dem frühen Ruhm und den berüchtigten Drogen-Razzien, die ihm sein Image als ewiger Rebell und Volksheld einbrachten. Wie er die unsterblichen Riffs zu Songs wie „Jumpin†™ Jack Flash“ oder „Honky Tonk Women“ erfand. Die Beziehung mit Anita Pallenberg und der tragische Tod von Brian Jones. Die Flucht vor der Steuerfahndung nach Frankreich, die legendären Konzerte und Tourneen in den USA. Isolation und Sucht. Die Liebe zu Patti Hansen. Streitereien mit Mick Jagger und die anschließende Versöhnung. Heirat, Familie, die Soloalben und die Xpensive Winos †“ und das, was am Ende bleibt.

Über die Autoren
Keith Richards wurde 1943 in London geboren. Er ist Gitarrist, Sänger, Songwriter und Mitgründer der Rolling Stones. Mit seiner Band The X-Pensive hat er einige Soloalben veröffentlicht. Heute lebt er mit seiner Frau Patti Hansen in Connecticut.

James Fox wurde 1945 in Washington, DC, geboren. Er kennt Keith Richards seit den frühen Siebzigerjahren, als er für die Sunday Times als Journalist tätig war. Sein Buch Weißes Verhängnis war ein internationaler Bestseller. Mit seiner Frau und seinen Söhnen lebt er heute in London.

Die gebundene Ausgabe umfasst 736 Seiten und ist im Oktober 2010 im Heyne Verlag (hier findet sich auch eine Leseprobe) erschienen. „Life“ ist für 26,99 Euro im Buchhandel erhältlich.

Literaturverfilmung: P.S. Ich liebe Dich am 12.12.10 auf RTL

Literaturverfilmung: P.S. Ich liebe Dich am 12.12.10 auf RTL

Die 29-jährige irische Schriftstellerin Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Autorinnen weltweit. Mit gerade einmal 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte. „P.S. Ich liebe Dich“ erschien 2004 im Fischer Verlag und wurde allein im deutschsprachigen Raum über 2 Million Mal verkauft. Danach folgten Jahr für Jahr weitere Weltbestseller in Millionenauflage. „Für immer vielleicht“ (2005), „Zwischen Himmel und Liebe“ (2006), „Vermiss mein nicht“ (2007), „Ich hab dich im Gefühl“ (2008), „Zeit deines Lebens“ (2009) und zuletzt „Ich schreib dir morgen wieder“ (2010) landeten direkt auf den Bestsellerlisten.

P.S. Ich liebe Dich (P.S. I Love You) wurde bereits 2007 für das US-amerikanische Kino unter der Regie von Richard LaGravenese mit Hilary Swank in der Hauptrolle verfilmt. Richard LaGravenese und Steven Rogers schrieben das Drehbuch. Ihnen wurde vorgeworfen, die Handlung von Irland nach Manhattan verlagert und sich nicht immer an die Romanvorlage gehalten zu haben.

Kritiker bezeichneten den Film, der am 17. Januar 2008 in den deutschen Kinos anlief, als „plump manipulativ“ und eine „frustrierende Mischung des Guten und des Schlechten„. Die Ausführung sei „nachlässig„. Nur einzelne Szenen würden funktionieren; fast alle Szenen mit Holly und deren Freundinnen würden falsch wirken. Die Darstellung von Hilary Swank sei enttäuschend.

An anderer Stelle hieß es: „Der Film sei wohl das intensivste Lebewohl der Filmgeschichte – anrührend, humorvoll und im besten Sinne sentimental.“

Immerhin spielte P.S. Ich liebe dich bei der Kinoauswertung weltweit 147,7 Millionen US-Dollar ein. Wer den Film im Jahr 2008 im Kino verpasst hat, kann ihn sich jetzt am 12.Dezember 2010 um 20.15 Uhr auf RTL ansehen.

Wer allerdings das Buch noch nicht gelesen hat, sollte die Zeit nutzen es nachzuholen. Denn wie so oft bei Literaturverfilmungen, ist auch hier der Roman einfach besser als die Verfilmung des Stoffes.

Kurzbeschreibung
Der Plan war einfach: zusammenbleiben, ein Leben lang. Doch nun ist Gerry tot. Gehirntumor. Und Holly, erst 29, bleibt alleine zurück. Wie soll sie nun weitermachen? Alles scheint zu Ende. Da taucht ein Paket mit Briefen auf: von Gerry, geschrieben in seinen letzten Lebenstagen, für Holly, für die nächsten Monate. „Werde Karaoke-Queen, Holly! Suche Dir endlich einen interessanten Job, Holly! Greif nach den Sternen, Holly! Und PS: Ich liebe Dich!“. Holly lacht, weint, und tut, was Gerry schreibt: sie lernt, wer ihre wahren Freunde sind. Sie lernt, sich ein wenig neu zu verlieben und macht mit jedem Brief einen Schritt in ein neues Leben und in neues Glück.

Die Taschenbuchausgabe umfasst 414 Seiten und ist für 8,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

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Literaturfest München: Text & Ton & Tanz am 20.11.10 in der Muffathalle

Literaturfest München

Muffathalle am 20.11.2010 um 21 Uhr

Text & Ton & Tanz mit Yang Lian, Ranjit Hoskoté, Assaf Gavron, José F.A. Oliver, Pedro Lenz, Heinrich Steinfest, Friedrich Ani, Nora Gomringer und der Express Brass Band

Performance, Poesie, Party! Die Akteure des forum:autoren rollen mit der Express Brass Band einen inspirierenden Klangteppich aus, auf dem auch getanzt werden darf.

Literaturfestfest ist, wenn Literatur rhythmisch wird und Musik einen poetischen Klang bekommt. Wenn Lyrik-Slammer und Wortlautmaler die Magengrube vibrieren lassen. Wenn europäische, nah- und fernöstliche Wortkunst die Seele zum Schwingen bringt.

Literaturfestfest ist, wenn neben- und nacheinander Texte und Töne auf die Bühne der Muffathalle kommen. Wenn die Performance mit Dichtung im Altertum beginnt und im Spoken Word und Rap endet.

Literaturfestfest ist, wenn die 15 Musiker der Express Brass Band diese Entwicklungsgeschichte zunächst begleiten und sich dann in den Vordergrund spielen. Wenn die Betriebstemperatur steigt, weil das Münchner Kollektiv eine Menge lauter Blechinstrumente spielt. Wenn ihr Sound, der im Jazz, Soul und Afrobeat wurzelt, zu einem Crescendo anwächst, das einen auf die Tanzfläche bläst.

Der Eintritt beträgt 15,00 Euro; ermäßigt 10,00 Euro. Kartenreservierung unter 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

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Literaturfest München: Programm vom 20.11.2010

Literaturfest München

Nachfolgend das Programm vom Samstag, den 20.11.2010, an den verschiedenen Veranstaltungsorten im Überblick:

Literaturhaus München im Saal ab 14 Uhr

Ein Weltkanon im Zeitalter der Globalisierung – Symposion mit Podiumsgesprächen

Moderation: Sigrid Löffler und Tilman Spengler

Was ist Weltliteratur? Was müssen wir kennen, um in einer globalisierten Welt ausreichend gebildet zu sein? Brauchen wir überhaupt eine internationale Grundbildung? In drei Runden diskutieren neun renommierte Autoren darüber, was Weltkanon sein könnte †“ geführt von zwei kundigen Moderatoren.

Sind wir Europäer literarisch wirklich so bewandert? Im Grunde gilt bei uns keiner als ungebildet, der die chinesischen, indischen oder afrikanischen Klassiker nicht kennt. Vielen genügen Goethe, Baudelaire oder Cervantes †“ doch andere sehen das Bildungsfundament bröckeln und uns im weltweiten Vergleich kulturell im Nachteil. Weil wir zu eurozentriert denken. Weil wir selten „fremdlesen†œ – und wenn, dann punktuell, mediengetrieben. Auf anderen Kontinenten ist der Blick oft geweitet: Dort wird eigene Literatur ebenso regelmäßig gelesen wie die europäischen Dichter und Denker.

Können wir fremde Kulturen, Literaturen und Menschen ohne religiöses oder geschichtliches Verständnis überhaupt integrieren? Welche Bedeutung hat die profunde, aktuelle Übersetzung fremder Klassiker †“ und ist überhaupt alles übersetzbar? Spannender Stoff für eine selten geführte Debatte, die auch für die globale Gesellschaft und Wirtschaft bedeutsam ist.

Sprache: Simultanübersetzung ins Deutsche

PODIUM 1
14.00 †“ 15.00 Uhr
Michael Krüger, Hermann Korte und Ilma Rakusa
Drei literarische Vermittler diskutieren: Michael Krüger, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Verleger, Hermann Korte, ein „Literaturkanonisierer“ und Mitherausgeber von Kindlers Literatur Lexikon sowie Ilma Rakusa, die Übersetzerin aus mehreren europäischen Sprachen.

PODIUM 2
15.30 †“ 16.30 Uhr
Umberto Eco, David Albahari und Rafael Chirbes
Hier treffen drei wichtige Stimmen aus dem Mittelmeerraum zu kontroversem Gespräch aufeinander: der italienische Schriftsteller und Semiotiker Umberto Eco, der jüdisch-serbische Autor und Übersetzer David Albahari und der engagierte Chronist Rafael Chirbes aus Spanien.

PODIUM 3
17.00 †“ 18.00 Uhr
Ranjit Hoskoté, Yang Lian und Nuruddin Farah
Drei Autoren aus verschiedenen außereuropäischen Kulturkreisen †“ und mit unterschiedlichen Standpunkten? Der indische Autor und Kunstästhetiker Ranjit Hoskoté, der im Exil lebende chinesische Dichter Yang Lian und der somalische Schriftsteller Nurrudin Farah.

Der Eintritt beträgt 12,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 291 934 27

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Literatur Moths um 17.30 Uhr

László Krasznahorkai und Karl-Markus Gauß – Östlich ist südlich von westlich

László Krasznahorkai und Karl-Markus Gauß sind Vertreter einer Weltliteratur, die alle Grenzen zwischen Kulturkreisen, Religionen oder Genres überschreitet.

László Krasznahorkai ist Ungar und lebt in Berlin. Für den vom Buddhismus beseelten Autor existieren die Dinge nebeneinander und miteinander †“ wie in Seiobo auf Erden, seinem Buch über eine japanische Göttin. Ob er die Mongolei oder New York beschreibt: Er weiß um unsere Sehnsucht nach Glauben und Mystik. Ein nicht minder exakter Beobachter ist der Salzburger Essayist und Kritiker Karl-Markus Gauß. Der Reisende durch Ost- und Zentraleuropa findet unbekannte Landschaften, belebt untergegangene Sprachen wieder und fördert vergessene Schätze zutage. So lässt er wundervolle Bücher wie Im Wald der Metropolen entstehen. Auf der Suche nach dem Fremden, das sich vertraut anfühlt, und dem Vertrauten, das fremd sein kann, schaffen beide Autoren kluge, weitgespannte Erzählungen, die dem alten Satz „Böhmen liegt am Meer†œ aufs Schönste entsprechen.

Der Eintritt beträgt 8 Euro; ermäßigt 6 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 291 613 26
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Gasteig: Kleiner Konzertsaal um 18 Uhr

Roswitha Budeaus-Budde, Hilde Elisabeth Menzel und Ulrike Schultheis – Die 100 besten Kinder und Jugendbücher
Für alle Kinder- und Jugendbuchfans

Die Highlights aus dem diesjährigen Kinder- und Jugendbuchprogramm †“ die drei Expertinnen begeistern wie jedes Jahr mit der kompetenten und unterhaltsamen Vorstellung ihrer Lesetipps.

Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, sich im großen Angebot der Neuerscheinungen zu orientieren und für sich die besten Bücher aus dem Kinder- und Jugendbuchbereich zu entdecken. Am Büchertisch vor Ort kann man viele der schönen Bücher direkt erstehen. Eine kommentierte Empfehlungsliste für 3,†“ Euro ist während der gesamten Bücherschau an der Infotheke im 1. OG erhältlich. Roswitha Budeus-Budde ist verantwortliche Redakteurin für die Kinder- und Jugendliteraturseite der Süddeutschen Zeitung. Hilde Elisabeth Menzel ist Rezensentin und Referentin im Jugendbuchbereich sowie Jurorin beim »Luchs«, der von Die Zeit und Radio Bremen vergeben wird. Ulrike Schultheis, Buchhändlerin und Rezensentin, war viele Jahre Mitglied der Jury zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Roswitha Budeus-Budde ist verantwortliche Redakteurin für die Kinder- und Jugendliteraturseite der Süddeutschen Zeitung.

Hilde Elisabeth Menzel ist Rezensentin und Referentin im Jugendbuchbereich sowie Jurorin beim »Luchs«, der von Die Zeit und Radio Bremen vergeben wird.

Ulrike Schultheis, Buchhändlerin und Rezensentin, war viele Jahre Mitglied der Jury zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Der Eintritt beträgt 6 Euro.

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Literaturhaus München im Saal um 19 Uhr

António Lobo Antunes und Ilija Trojanow – Doppelter Boden

„Wunschkonzert†œ für den Kurator: Ilija Trojanow trifft seinen Lieblingsautor, den Portugiesen António Lobo Antunes, der seinen neuen Roman vorstellt.

Einen Abend mit António Lobo Antunes zu verbringen ist für den Schriftsteller Ilija Trojanow ein Vergnügen. Fragt man ihn nach den Gründen, kommt er ins Schwärmen. Über Lobo Antunes‘ formale Meisterschaft und einzigartige Wortgewalt, mit der er die portugiesische Geschichte und Gesellschaft profund darstellt. Über die vielstimmigen Chöre, die er auf- und abbranden lässt.

„Er hat ein Oratorium der Literatur geschaffen, innovativ und überwältigend.†œ Was den Weltensammler-Autor außerdem fasziniert, und darin liegt eine thematische Gemeinsamkeit, ist die Art, wie Lobo Antunes sich an der Kolonialgeschichte, am Verhältnis Europa/Afrika, „abarbeitet†œ. In seinem aktuellen Werk, Mein Name ist Legion, hält der Portugiese das Brennglas auf die Elendsviertel von Lissabon †“ und verleiht den Menschen am Rande der globalisierten Gesellschaft eine starke Stimme.

In Zusammenarbeit mit dem Luchterhand Verlag

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089-291 934 27
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Black Box im Gasteig um 19 Uhr

Sissi Perlinger: Auszeit! Der Perlinger- Weg ins Glück

Schon in der Wiege ist für Sissi Perlinger klar, dass es für sie im Leben nur eines gibt: singen, tanzen, sich schminken und verkleiden.

Was ihre Umwelt als Spleen abtut, entpuppt sich als großes Talent und eröffnet ihr den Weg ins Showbusiness und zu einer Karriere als Tänzerin, Sängerin, Kabarettistin und Schauspielerin. In Auszeit! Der Perlinger-Weg ins Glück erzählt Sissi Perlinger die Geschichte ihres Lebens †“ ihre Suche nach Erfolg und beruflicher Anerkennung, aber vor allem auch von der Suche nach Glück und innerem Gleichgewicht. Dabei erkennt sie, dass man gar nicht um die halbe Welt düsen muss, um sich eine Auszeit zu gönnen. Denn wer bewusst lebt, der erlebt auch die alltäglichste Selbstverständlichkeit als Quelle großen Glücks.

Sissi Perlinger, 1963 in Furth im Wald geboren, ist Entertainerin, Schauspielerin und Multitalent. Die Bühne scheint ihr wahres Zuhause zu sein, auch wenn sie vorwiegend in München lebt.

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 8,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de
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Münchner Volkstheater – Foyer um 20 Uhr

Thomas Gsella und Ben Lewis – Zugespitzt und aufgespießt

Deutsch-britisches Satire-Doppel sorgt für spannenden Kontrast: Thomas Gsella (Blau unter Schwarzen) und Ben Lewis (Das komische Manifest) lesen und diskutieren.

Moderation: Knut Cordsen

Thomas Gsella, Ex-Chefredakteur des Satiremagazins TITANIC, ist der „jüngste Nachwuchsklassiker†œ (Eckart Henscheid) im Reich der Hochkomik. Er beherrscht „die Freibeuterkunst der literarischen Parodie†œ (FAZ) und schreibt komische Gedichte †“ von der Baby- bis zur Fußballlyrik. Die „Gsellammelte Prosa†œ nimmt nicht zuletzt demokratische Defizite unter die Lupe. Grimmepreisträger Ben Lewis hingegen durchleuchtet in seinem Manifest den satirischen Widerstand in der Diktatur. Bekannt für unterhaltsame, politische und historisch fundierte TV-Dokus, zeigt er mit seinem „revolutionären Witzbuch†œ, wie man von 1917 bis 1989 quer durch den „Ostblock†œ über repressive Staatsgewalten scherzte. Frei nach dem Motto: Lieber den Gulag riskiert, als sich eine Pointe verkniffen. Mit diesem Buch legt Lewis eine umfangreiche Kulturgeschichte des Humors in kommunistischen Zeiten vor.

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 7,00 Euro. Kartenreservierung unter 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

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Muffathalle um 21 Uhr

Text & Ton & Tanz mit Yang Lian,  Ranjit Hoskoté, Assaf Gavron, José F.A. Oliver, Pedro Lenz,  Heinrich Steinfest, Friedrich Ani,  Nora Gomringer und der Express Brass Band

Performance, Poesie, Party! Die Akteure des forum:autoren rollen mit der Express Brass Band einen inspirierenden Klangteppich aus, auf dem auch getanzt werden darf.

Literaturfestfest ist, wenn Literatur rhythmisch wird und Musik einen poetischen Klang bekommt. Wenn Lyrik-Slammer und Wortlautmaler die Magengrube vibrieren lassen. Wenn europäische, nah- und fernöstliche Wortkunst die Seele zum Schwingen bringt.

Literaturfestfest ist, wenn neben- und nacheinander Texte und Töne auf die Bühne der Muffathalle kommen. Wenn die Performance mit Dichtung im Altertum beginnt und im Spoken Word und Rap endet.

Literaturfestfest ist, wenn die 15 Musiker der Express Brass Band diese Entwicklungsgeschichte zunächst begleiten und sich dann in den Vordergrund spielen. Wenn die Betriebstemperatur steigt, weil das Münchner Kollektiv eine Menge lauter Blechinstrumente spielt. Wenn ihr Sound, der im Jazz, Soul und Afrobeat wurzelt, zu einem Crescendo anwächst, das einen auf die Tanzfläche bläst.

Der Eintritt beträgt 15,00 Euro; ermäßigt 10,00 Euro. Kartenreservierung unter 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

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Quelle: Literaturfest München