Druckfrisch mit Denis Scheck am Sonntag, 28.08.2011 um 00.05 Uhr

Am kommenden Sonntag, den 28. August 2011, heißt es leider erst um 00.05 Uhr wieder †œDruckfrisch †“ Neue Bücher mit Denis Scheck† im Ersten. Folgende Titel werden in der Sendung vorgestellt:

Die Tagebücher in Bildern von Fritz J. Raddatz

Fritz J. Raddatz ist einer der bekanntesten und umstrittensten Intellektuellen in Deutschland. Sozialist und Porschefahrer, Utopist und Champagnerschlürfer. In seinen Tagebüchern, die im letzten Herbst erschienen, hat er ein großartiges Sittenbild des deutschen Literaturbetriebs gezeichnet. Ein Buch wie dieses hat es noch nicht gegeben. Von Rudolf Augstein bis Marion Dönhoff, von Günter Grass bis Hans Magnus Enzensberger zeigt es die deutschen Intellektuellen, ja überhaupt die ganze bundesrepublikanische Gesellschaft, wie sie so hellsichtig nie beschrieben worden ist: wahrgenommen mit dem Sensorium eines Hochempfindsamen, subjektiv und treffend, anteilnehmend, scharfzüngig. Das Buch, das von der Kritik immer erhofft, von den Schriftstellern aber nie geschrieben worden ist – der große Gesellschaftsroman der Bundesrepublik, das Balzac’sche Porträt unserer Zeit -, hier ist es. Und vermutlich war niemand so geeignet, es zu schreiben, wie Fritz J. Raddatz.

Eistau von Ilija Trojanow

In seinem neuen Roman erzählt Ilija Trojanow von einem Wissenschaftler, der an Bord eines Kreuzfahrtschiffs für Polartouristen seinen ganz eigenen Klimakrieg führt. Ein Mann, der die Gletscher so sehr liebt, dass er an ihrem Sterben verzweifelt: Zeno hat sein Leben als Glaziologe einem Alpengletscher gewidmet. Als das Sterben seines Gletschers nicht mehr aufzuhalten ist, heuert er auf einem Kreuzfahrtschiff an, um Touristen die Wunder der Antarktis zu erklären. Doch auf seiner Reise verzweifelt er an der Ignoranz der Urlauber, der mangelnden Achtung vor der fremden Welt und der fortschreitenden Schmelze des Eises. Ilija Trojanows neuer Roman erzählt mit gewaltiger Wortkunst von einem Mann, der auszieht, um für die Gletscher zu kämpfen. Ein poetischer und leidenschaftlicher Roman über die Erhabenheit der Natur und die Gefährdung unserer Welt.

Isländersagas von Arthur Bollason

Bis heute kennt auf Island jedes Kind die Sagas, die Urtexte und Mythen des Landes. In „Druckfrisch“ erläutert der isländische Autor und Kulturvermittler Arthur Bollason, was die Faszination dieser archaischen Geschichten ausmacht.

Zwei deutsche Neuausgaben stehen im Mittelpunkt: „Die Saga von Njall“ und die große Edition der „Isländersagas“.

Deadwood von Peter Dexter

Denis Scheck empfiehlt …den besten Western aller Zeiten.

Deadwood bildete in den USA die Vorlage für eine spektakuläre HBO-Fernsehserie, doch erst jetzt kann man dieses Kultbuch auf Deutsch für sich entdecken.
Ein alternder Revolverheld, ein rachedurstiger Hurentreiber und ein skrupelloser Kopfgeldjäger: In Deadwood treffen drei Männer aufeinander, von denen keiner die Stadt unversehrt verlassen wird. Pete Dexter hat einen furiosen Roman über das wahre Gesicht des Wilden Westens geschrieben. Dakota-Territorium, 1876. Der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok und sein Freund Charlie Utter erreichen mit einem Treck, der aus Cheyenne kommt, die Goldgräberstadt Deadwood. Obgleich von Alter und Krankheit gezeichnet, ist Wild Bill immer noch in der Lage, jeden Mann in einem fairen Duell zur Strecke zu bringen. Er aber möchte nichts weiter, als seine Tage in Ruhe im Saloon verbringen. Nur ist Deadwood kein Ort, an dem man Ruhe findet. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Und so trachtet bald schon mehr als ein Mann nach Wild Bills Leben. Denn er ist einer der wenigen, die in dieser Stadt noch Recht von Unrecht unterscheiden können … In „Deadwood“ stützt sich Pete Dexter auf historische Quellen und schildert den Wilden Westen so, wie er tatsächlich war: schmutzig, korrupt, voller Gier und roher Gewalt. Doch seine Haltung ist die eines lakonisch erzählenden Chronisten. Und so wird aus einem Tatsachenroman über die Anfänge Amerikas fast beiläufig eine menschliche Komödie voller Melancholie und schwarzem Humor.

Quelle:  Druckfrisch

Höllenspektakel: Unterwegs im Namen des Herrn von Thomas Glavinic

Unterwegs im Namen des Herrn von Thomas Glavinic

Die Pilgerfahrt auf den Balkan soll eigentlich zur Erleuchtung führen. Doch die bleibt aus. Thomas Glavinic und der Fotograf Ingo stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch: Die vierzehnstündige Busfahrt nach Bosnien mit den kauzigen Mitreisenden war schlimm genug. Im Pilgerort Medjugorje landen die beiden in einer perfekten Abfertigungsmaschinerie für gläubige Touristen. Zermürbt von den endlosen Gebeten der Religionsanhänger, versuchen sie zu fliehen, doch schon bald wünschen sie sich, sie wären bei den Predigern geblieben. Mit seinem neuen, brillanten Buch beweist Glavinic: Er ist böse – vor allem sich selbst gegenüber.

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten; Verlag: Carl Hanser (29. August 2011)

Leseprobe „Unterwegs im Namen des Herrn“ von Thomas Glavinic © Hanser Verlag 

2. Kapitel

Die Pilgerpässe †“ Botschaft der Gospa †“ Ingo stellt sich schlafend †“ Erweckungserlebnisse †“ Der Rosenkranz †“ Es gibt Würstel!
In Leibnitz, etwa zwanzig Kilometer vor der slowenischen Grenze, steigen weitere Pilger zu, und damit sind wir vollständig. Der Reiseleiter nimmt sich wieder das Mikrophon.
»Ich werde jetzt die Pilgerpässe und eine Botschaft der Gospa verteilen. Ich sag die Namen, der Besitzer meldet sich, dann bring ich ihm die Sachen. Die Pilgerpässe hängts euch bitte um, damit man den Namen sieht. Vorher noch eine Kleinigkeit: Während der Pilgerreise wollen wir uns als Brüder und Schwestern im Glauben begegnen und uns duzen. Und dann muss in Slowenien Rosenkranz gebetet werden, da brauchen wir einen Vorbeter oder eine Vorbeterin. Könnts euch schon überlegen, wer von euch will.«
Wir wollen was? Rosenkranz? Vorbeter? Botschaft von wem? Ich schaue zu Ingo zurück, der nickt nur, und unter seinem Auge zuckt es. Ich denke darüber nach, dass der Reiseleiter nie von beten
spricht, er sagt immer »betten«. »Vorbetten«. »Vorbetter«.
»Es muss Rosenkranz gebettet werden.« Das gefällt mir sehr. Lange dauert es nicht, da höre ich meinen Namen. Der Reiseleiter schaut über mich hinweg, als er mir den Pilgerpass und einen losen Zettel reicht.
Der Pilgerpass ist eine Art Visitenkarte, an die eine Schnur befestigt ist. Neben einem Bild der Jungfrau Maria steht mein Name. Auf dem Zettel ist links das Logo des Reisebüros, rechts ebenfalls das Bild der Jungfrau zu sehen, und über dem Bild der Muttergottes findet man kleingedruckt die genaue Anschrift des Reisebüros. Unter der Überschrift »Botschaft der Königin des Friedens in Medjugorje« steht:

Lieber Thomas,
Von neuem rufe ich dich auf, mir mit Freude zu folgen. Ich möchte euch alle zu meinem Sohn und eurem Erlöser führen. Bist du dir nicht bewusst, dass du ohne Ihn weder Freude noch Frieden und keine Zukunft, sowie kein ewiges Leben hast. Deshalb, mein lieber Thomas, nutze diese Zeit des frohen Gebetes und der Hingabe.
Danke, lieber Thomas, dass du meinem Ruf gefolgt bist.

Darunter, kleiner gedruckt: Botschaft der Gospa an Mirjana, am 2. August 2010

Liebe Kinder!
Heute lade ich euch ein gemeinsam, mit mir, zu beginnen, das Himmelreich in euren Herzen zu errichten, zu vergessen, was für euch persönlich ist und, durch das Beispiel meines Sohnes geleitet, an das zu denken, was Gottes ist. Was erwartet er von euch? Erlaubt Satan nicht, euch die Wege des irdischen Wohlergehens zu öffnen, die Wege ohne meinen Sohn. Meine Kinder, sie sind trügerisch und von kurzer Dauer. Denn mein Sohn existiert. Ich biete euch ewiges Glück und den Frieden, die Einheit mit meinem Sohn, mit Gott. Ich biete euch das Reich Gottes. Ich danke euch.

Am österreichischen Grenzübergang gibt es keinen längeren Aufenthalt. Als wir kurz hinter einem anderen Bus zu stehen kommen, klebt Rudi ein riesiges Muttergottesbild vorn auf die Windschutzscheibe. Hinter mir sind seltsame Geräusche zu hören, es klingt, als hätte sich jemand verschluckt. Im Niemandsland zwischen Österreich und Slowenien machen wir Toilettenpause. Der Reiseleiter treibt uns bald wieder mit einem schrillen Pfiff zusammen und fragt schon in kleiner Runde an der Tür, wer sich zum Vorbetten meldet. Alle steigen stumm und mit gesenktem Kopf ein. Während wir im Bus auf Nachzügler warten, greift der Reiseleiter zum Mikrophon.
»An dieser Grenze ist es gewesen, da hat eine Pilgerin einmal eine Erweckung gehabt. Genau da drüben war es. Sie war eine Zweifelnde und Suchende. Sie ist neben mir gestanden. Plötzlich packt sie mich am Arm und sagt: †ºDu, ich spüre etwas, und ich möchte wissen, spürst du es auch?†¹ Na, ich hab nichts gespürt und ihr das auch gesagt. Sie ist fünf Minuten dagestanden, dann ist sie in Tränen ausgebrochen. Einen Monat später war sie Ordensschwester.«
»Jööööh«, sagt die schöne alte Bäuerin verzückt.
»Wow«, ruft Jim der Amerikaner und klatscht.
»Sie hat zu mir gesagt: †ºEigentlich muss ich nicht mehr mitfahren, denn ich weiß alles, was ich wissen wollte. Aber aus Dankbarkeit fahre ich mit.†¹ Schwester Antonia heißt sie jetzt. Vergangenes Jahr war sie zum fünfundzwanzigsten Mal unten.«
Der alte Kappenmann steigt ein und versucht mit dem Reiseleiter ein persönliches Gespräch zu beginnen, wird von diesem jedoch schroff nach hinten gescheucht. Wir rollen auf den slowenischen Grenzposten zu. Ein vollbärtiger Beamter winkt uns durch. Rudi steuert den Bus wieder auf die Autobahn, und der Reiseleiter gibt über Mikrophon bekannt, dass in Slowenien immer der Rosenkranz gebettet werden muss, weswegen wir jetzt sofort den Vorbetter brauchen. Schweigen. Auch die vier Frauen neben mir schauen aus
dem Fenster.
»Einen brauchen wir. Herr Thomalla! Ach so, Entschuldigung, Domweber. Nicht? Frau Josefa? Bitte, Frau Josefa!«
Schweigen. Der Reiseleiter steht im Gang und wirft durchdringende Blicke auf die Pilger.
»Herr Ludwig? Ach so, Leo, Entschuldigung. Herr Leo, doch! Kommen Sie! Nein? Herr Jim? No?«
Stille. Der Reiseleiter starrt nach hinten.
»Gar niemand? Einer muss doch. Frau Andrea, Sie können das. Aber sicher! Ach so, Anna! Am Anfang hab ich immer die Namen noch nicht so intus.«
Stille. Der Reiseleiter starrt nach hinten.
»Herr Stefan? Resi? Die Resi vielleicht diesmal? Ach so, Rosi, meiner Seel.«
Zwei, drei, vier Minuten unerträgliche Stille. Die Szene wird immer bizarrer. Seit fünf, seit sechs, seit sieben Minuten steht der Reiseleiter vor uns, der Bus wackelt, der Reiseleiter wackelt, der alte Reiseleiterkopf wackelt bekräftigend auf und ab, die dürren Hände krümmen sich zu einem flehenden Bittebitte um das Mikrophon. Wieder und wieder machen diese greisen Hände bitte-bitte. Bitte-bitte, bittebitte, bitte-bitte. Und der Kopf nickt: Ja! Ja! Ja! Oja! Und mir fällt plötzlich auf, dass er sich nur zwei Namen problemlos gemerkt hat: Thomas und Ingo. Nachdem eine weitere lange Minute vergangen ist,
verändert sich etwas an seiner Miene. Er fixiert jemanden, das merke ich. Er sagt nichts, schaut aber eine Person im hinteren Teil des Busses unverwandt an. Dabei geht der Kopf begütigend auf und ab, ja, oja, bitte-bitte. Es sieht so grotesk aus, dass ich nicht einmal einen Schluck Wasser nehmen kann, weil ich am Wackelgesicht des Reiseleiters hänge, dessen Blick irgendjemanden hinter mir gnadenlos durchbohrt. Wenn ich seinen Ausdruck beschreiben müsste, würde ich sagen, er will dieses Gebet trinken, er muss es
haben, unbedingt, sonst verhungert oder verdurstet er auf der Stelle.
»Ja, kommen Sie! Erwin. Sehr gut. Aber jetzt schnell!«
An mir vorbei taumelt der Postangestellte nach vorne, in der Hand einen Rosenkranz. Er bekommt das Mikrophon und muss sich in die erste Reihe setzen. Er und der Reiseleiter wechseln ein paar Worte, der Postangestellte fragt etwas, der Reiseleiter sagt: »Wie du willst.«
Ringsum werden Rosenkränze gezückt, und der Postmann beginnt, in das Mikrophon zu beten. Die übrigen Pilger wiederholen den Refrain. Es klingt wie ein Hexenchor. […] Fortsetzung der Leseprobe beim Hanser Verlag

Über den Autor

Thomas Glavinic, 1972 in Graz geboren, lebt in Wien. 1998 erschien sein Debüt Carl Haffners Liebe zum Unentschiedenen. Es folgten Herr Susi (2000), Der Kameramörder (2001) und Wie man leben soll (2004). Bei Hanser erschien 2006 der Roman Die Arbeit der Nacht, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, Das bin doch ich (2007) und Das Leben der Wünsche (2009). Zuletzt erhielt er den Literaturpreis 2010 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft.

Buchtrailer

Die 100 mächtigsten Frauen der Welt 2011 – Angela Merkel wieder auf Platz 1

Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes hat †œThe World´s 100 Powerful Women“ ermittelt.

Nachdem Angela Merkel im letzten Jahr auf Platz vier rangierte, hat es die Bundeskanzlerin in diesem Jahr wieder auf den ersten Platz geschafft. Sie ist als einzige Deutsche unter den 100 mächtigsten Frauen der Welt vertreten. Angela Merkel löste die US-amerikanische First Lady Michelle Obama ab, die auf Platz 8 abrutschte.

Die Liste der mächtigsten Frauen spiegelt den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss von Frauen aus allen gesellschaftlichen und beruflichen Gebieten wider. So wurden neben Politikerinnen und Geschäftsführerinnen auch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Unterhaltung aufgestellt. Nach Angaben des Magazins verwalten die Hundert Powerfrauen insgesamt rund 30 Billionen Dollar (knapp 21 Billionen Euro) und sind im Durchschnitt 54 Jahre alt.

Die mächtigsten Frauen der Welt 2011:

1 Angela Merkel – Chancellor, 57 ,Germany, Politics
2 Hillary Clinton – Secretary of State,63, United States, Politics
3 Dilma Rousseff – President, 63,  Brazil, Politics
4 Indra Nooyi – Chief Executive, PepsiCo, 55,  United States, Business
5 Sheryl Sandberg – COO, Facebook, 41, United States,  Business
6 Melinda Gates – Cofounder, Cochair, Bill & Melinda Gates Foundation, 47 United States, Non-Profit
7 Sonia Gandhi – President, Indian National Congress Party, 64,  India, Politics
8 Michelle Obama – First Lady, 47, United States, Politics
9 Christine Lagarde – Managing Director, International Monetary Fund, 55,  France, Non-Profit
10 Irene Rosenfeld – CEO, Kraft Foods,  58, United States, Business
11 Lady Gaga – Entertainer, 25, United States, Celebrity/Lifestyle
12 Jill Abramson – Executive Editor, NY Times, 57, United States, Media
13 Kathleen Sebelius – Secretary of Health and Human Services, 63, United States, Politics
14 Oprah Winfrey – Media Personality, 57, United States, Media
15 Janet Napolitano – Secretary of Homeland Security, 53, United States, Politics
16 Susan Wojcicki – SVP, Advertising, Google, 43,  United States, Business
17 Cristina Fernandez – President, 58, Argentina, Politics
18 Beyoncé  Knowles – Entertainer, Designer, 29, United States, Celebrity/Lifestyle
19 Georgina Rinehart – Mining Tycoon, 57, Australia, Billionaire
20 Cher Wang – Cofounder, Chair, HTC; VIA Technologies, 52, Taiwan, Business
21 Margaret Hamburg – Commissioner of the Food and Drug Administration, 56, United States, Politics
22 Michele Bachmann – Presidential Candidate, 55, United States, Politics
23 Julia Gillard – Prime Minister, 49, Australia, Politics
24 Mary Schapiro – Chair, Securities and Exchange Commission, 56, United States, Politics
25 Anne Sweeney – Co-Chair of Disney Networks; Pres., Disney-ABC Tele., 53,  United States, Business
26 Aung San Suu Kyi – General Secretary, National League For Democracy, 66, Myanmar, Politics
27 Ursula Burns – CEO, Xerox, 52, United States, Business
28 Amy Pascal – Co-Chair, Sony Pictures, 53, United States, Business
29 Angelina Jolie – Actress, Humanitarian, 36, United States, Celebrity/Lifestyle
30 Josette Sheeran – Executive Director, UN World Food Programme, 57, United States, Non-Profit
31 Arianna Huffington – Editor-In-Chief, Huffington Post, 61, United States, Media
32 Gail Kelly – CEO, Westpac Group, 55, Australia, Business
33 Chan Laiwa & family – Chair, Fu Wah International Group, 70, China, Billionaire
34 Sarah Palin – Political Commentator, 47, United States, Celebrity/Lifestyle
35 Cynthia Carroll – CEO, Anglo American, 54, United States, Business
36 Helene Gayle – CEO, CARE USA, United States, Non-Profit
37 Carol Bartz -CEO, Yahoo!, 62, United States, Business
38 Ellen Kullman – CEO, Dupont, 55, United States, Business
39 Jin Sook Chang – Cofounder, Chief Merchandising Officer, Forever 21, 48, United States, Business
40 Safra Catz -President, Oracle, 49, United States, Business
41 Angela Braly, CEO, Wellpoint, 50, United States, Business
42 Marissa Mayer -VP, Local, Maps & Location Services, Google, 36, United States, Business
43 Chanda Kochhar – CEO, ICICI Bank, 49, India, Business
44 Christiane Amanpour – News Achor, This Week, 53, United States, Media
45 Patricia Woertz – CEO, Archer Daniels Midland, 58, United States, Business
46 Lynn Laverty Elsenhans – CEO, Sunoco, 55,  United States, Business
47 Diane Sawyer – News Anchor, World News, 65,  United States, Media
48 Zhang Xin & family – Cofounder, CEO, SOHO China, 46, China, Business
49 Queen Elizabeth II – Monarch, 85, United Kingdom, Politics
50 Helen Clark – Administrator, UN Development Programme,61, New Zealand, Non-Profit
51 Helen Boaden – Director, BBC News Group, 55, United Kingdom, Media
52 Nancy Pelos – Democratic Leader, House of Representatives, 71, United States, Politics
53 Queen Rania Al Abdullah – Monarch, 40, Jordan, Politics
54 Bonnie Hammer – Chairman, Cable Entertainment and Cable Studios, NBCU, 61, United States, Business
55 Ellen DeGeneres – Talk Show Host, 53, United States, Celebrity/Lifestyle
56 Katie Jacobs Stanton – VP, International Strategy, Twitter, 41, United States, Business
57 Shari Arison – Heiress, Philanthropist, 53, Israel, Billionaire
58 Angela Ahrendts – CEO, Burberry, 51, United States, Business
59 Yingluck Shinawatra – Prime Minister,44, Thailand, Politics
60 Gisele Bündchen – Supermodel, Environmentalalist, 31, Brazil, Celebrity/Lifestyle
61 Joanne (J.K.) Rowling, Author, 46, United Kingdom, Celebrity/Lifestyle
62 Ellen Johnson-Sirleaf – President, 72, Liberia, Politics
63 Lubna S. Olayan – CEO, Olayan Financing Company, 56, Saudi Arabia, Business
64 Andrea Jung – CEO, Avon, 53, United States, Business
65 Sri Mulyani Indrawati – Managing Director, World Bank, Indonesia, Non-Profit
66 Ann Curry – Coanchor, TODAY show, 54, United States, Media
67 Sallie Krawcheck – Pres., Global Wealth and Invest., Bank of America, 46, United States, Business
68 Margaret Chan – Director-General, World Health Organization, 64, China, Non-Profit
69 Anna Wintour – Editor-in-Chief, Vogue, 61, United States, Media
70 Abigail Johnson – President, Fidelity Investments, 49, United States, Business
71 Judith Rodin – President, The Rockefeller Foundation, 66, United States, Non-Profit
72 Ho Ching – CEO, Temasek Holdings, 58, Singapore, Business
73 Carol Meyrowitz – CEO, TJX Companies, 57, United States, Business
74 Mary Callahan Erdoes – CEO, J.P. Morgan Asset Management, 44, United States, Business
75 Greta Van Susteren – Host, On the Record, 57, United States, Media
76 Mary Barra – SVP, Global Product Development, General Motors, 49, United States, Business
77 Ana Patricia Botin – CEO, Santander UK,50, Spain, Business
78 Guler Sabanci & family – Chair, Sabanci Holding, 56, Turkey, Business
79 Miuccia Prada – Chair, Head Designer, Prada Group, 62, Italy, Business
80 Denise Morrison – CEO, Campbell Soup Company, 57, United States, Business
81 Tina Brown – Editor-in-Chief, The Daily Beast, Newsweek, 57, United States, Media
82 Virginia Rometty – SVP, Group Executive Sales, Marketing and Strategy , IBM, 53, United States, Business
83 Drew Gilpin Faust – President, Harvard University,63, United States, Non-Profit
84 Sheri McCoy – Vice Chair, Johnson & Johnson, 52, United States, Business
85 Alice Walton – Heiress, Art Patron, 61, United States, Billionaire
86 Laura Chinchilla – President, 52, Costa Rica, Politics
87 Ngozi Okonjo-Iweala – Finance Minister, 57, Nigeria, Politics
88 Sue Naegle – President, HBO Entertainment, 42, United States, Business
89 Mindy Grossman – CEO, HSN, 53, United States, Business
90 Ruth Porat – CFO, Morgan Stanley, United States, Business
91 Diane Von Furstenberg – CEO, Diane Von Furstenberg Studio, 64, United States, Business
92 Jan Fields – President, McDonald’s USA, 56, United States, Business
93 Maria Ramos – Group CEO, Absa Group Banks, 52, South Africa, Business
94 Marjorie Scardino – CEO, Pearson, 64, United States, Business
95 Risa Lavizzo-Mourey – CEO, Robert Wood Johnson Foundation, 56, United States, Non-Profit
96 Beth Mooney – CEO, KeyCorp, 56, United States, Business
97 Nonkululeko Nyembezi-Heita – CEO, ArcelorMittal South Africa, 52, South Africa, Business
98 Dominique Senequier – CEO, AXA Private Equity, 58, France, Business
99 Kiran Mazumdar-Shaw – Founder, Chair, Biocon, 58, India, Business
100 Beth Brooke – Global Vice Chair, Ernst & Young, 52, United States, Business

Quellen: Forbes, ZEIT Online Foto: © Armin Linnartz – Wikipedia

Abstimmen über den Deutschen Phantastik Preis 2011

Der dpp (Deutscher Phantastik Preis) wird jährlich von den Besuchern des Online-Magazins Phantastik-News in zehn verschiedenen Kategorien vergeben. Der Nominierungsrunde im Frühjahr folgt eine Endrunde im Sommer. Noch bis zum 31.08.2011 kann abgestimmt werden. Die Bekanntgabe der Sieger  und die Verleihung der Awards findet am 15. Oktober 2011 auf dem BuchmesseCon statt.

Die Finalisten:

Bester deutschsprachiger Roman

Bernd Perplies: Für die Krone (LYX)
Christoph Marzi: Grimm (Heyne)
Ju Honisch: Jenseits des Karussels (Feder & Schwert)
Kai Meyer: Arkadien brennt (Carlsen)
Markus Heitz: Judastöchter (Knaur)

Bestes deutschsprachiges Romandebüt

Ales Pickar: In den Spiegeln 1 †“ Die dunkle Stadt (Vedra)
Carsten Zehm: Staub-Kristall (Acabus)
Gesa Schwartz: Grim †“ Das Siegel des Feuers (LYX)
Harald A. Weissen: Begegnung mit Skinner (Sieben)
Ralph Haselberger: Fast tot (Persimplex)

Bester internationaler Roman

Brom: Der Kinderdieb (Pan)
Iain Banks: Welten (Heyne)
Michael Laimo: Dämonenfeuer (Otherworld)
Neil Gaiman: Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard (Arena)
Scott Westerfeld: Leviathan †“ Die geheime Mission (cbj)

Beste deutschsprachige Kurzgeschichte

Gunter Arentzen: „Scham†œ (aus: Dark Vampire †“ Geisterspiegel.de)
Michael Zandt: „Nazi Zombie Holocaust†œ (aus: Das Buch der lebenden Toten †“ Evolver)
Nadine Boos: „Finja-Danielas Totenwache†œ (aus: Die Audienz †“ Wurdack)
Sören Steding: „Frederika und der kleine Zombie†œ (aus: Das Buch der lebenden Toten †“ Evolver)
Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser: „Das Herz des Jägers†œ (aus: Geschichten unter dem Weltenbaum †“ Low)

Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung

Geisterspiegel.de: Dark Vampire (Romantruhe)
Hans-Stephan Link [Hg]: Weltentor (Noel)
Lothar Mischke [Hg]: Geschichten unter dem Weltenbaum (Low)
Stefan Cernohuby [Hg]: Von Feuer und Dampf (Arcanum)
Thomas Fröhlich & Peter Hiess [Hg]: Das Buch der lebenden Toten (Evolver)

Beste Serie

Maddrax (Bastei)
Mark Brandis (Wurdack)
Perry Rhodan (VPM)
Richard Schwartz: Das Geheimnis von Askir (Piper)
Vampir Gothic (Romantruhe)

Bester Grafiker

Arndt Drechsler
Christine Schlicht
Ernst Wurdack
Mark Freier
Thomas Thiemeyer

Bestes Sekundärwerk

Fandom Observer
Hither Shore †“ Jahrbuch der Deutschen Tolkien Gesellschaft (Scriptorium Oxoniae)
Magira †“ Jahrbuch zur Fantasy, Hermann Ritter & Michael Scheuch (Fantasy Club e.V.)
Nautilus †“ Abenteuer und Phantastik (Abenteuer Medien)
phantastisch! (Achim Havemann)

Bestes Hörbuch/Hörspiel

Ernst Vlcek & Neal Davenport: Dorian Hunter 10: Der Folterknecht (Zaubermond)
Gruselkabinett 40/41: Jane Austen: Northanger Abbey (Lübbe)
Gruselkabinett 44/45: H. P. Lovecraft: Berge des Wahnsinns (Lübbe)
Mythos & Wahrheit 5: Dracula (Stimmbuch)
R. A. Salvatore: Drizzt 13: Das Vermächtnis (Lausch)

Beste Internet-Seite

www.bibliotheka-phantastika.de
www.fantasyguide.de
www.geisterspiegel.de
www.phantastik-couch.de
www.zauberspiegel-online.de

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CORINE 2011 – Die Preisträger im Überblick

CORINE 2011: Die Preisträger im Überblick

Heute hat das Kuratorium der CORINE die Preisträgerinnen und Preisträger für 2011 bekanntgegeben. Das Kuratorium vergibt die Auszeichnung in acht Kategorien nach den Kriterien: Qualität der Texte, Aktualität der Themen, Erfolg beim Publikum und zeitnahes Erscheinen. Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten wird die CORINE 2011 am 17. November in Anwesenheit der Preisträger und geladenen Gästen in München zum elften Mal verliehen.

Die CORINE ist der einzige Buchpreis, der im Rahmen einer TV-Gala verliehen wird. Die 90-minütige TV-Gala wird am 22. November um 22.25 Uhr auf 3sat und am 26. November um 22.25 Uhr vom Bayerischen Rundfunk gesendet.

Die österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Nöstlinger wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und erhält den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Die Preisträgerinnen und Preisträger in den acht Kategorien:

Belletristikpreis des ZEIT-Verlages

Lügen über meinen Vater von John Burnside (Originaltitel: A Lie about my Father), Bernhard Robben (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
Eine Geschichte von alttestamentarischer Wucht †“ John Burnsides großer Text über seinen Hass auf den Vater
Am Ende wünscht John Burnside seinem Vater nur noch den Tod. Er hat für den Mann, der über Jahre die Familie terrorisiert, der lügt und säuft, einzig Hass übrig. Doch er verbirgt seine Gefühle und schweigt. Bis die Begegnung mit einem Fremden ihn zwingt, sich seinen Erinnerungen zu stellen und diese Geschichte von alttestamentarischer Wucht zu erzählen.
Der Vater war ein Nichts. Als Säugling auf einer Türschwelle abgelegt. Zeitlebens erfindet er sich in unzähligen Lügen eine Herkunft, will Anerkennung und Bedeutung. Er ist brutal, ein Großmaul, ein schwerer Trinker, ein Tyrann. Seine Verachtung zerstört alles, die Mutter, die Familie, John. Dieser hat als junger Mann massivste Suchtprobleme, landet in der Psychiatrie und erkennt in den eigenen Exzessen den Vater. Erst die Entdeckung der Welt der Literatur eröffnet ihm eine Perspektive. Nur einem Autor vom Kaliber John Burnsides kann es gelingen, eine solche, auch noch autobiographische Geschichte in Literatur zu überführen. So ist dieses Buch ein radikal wahrer Blick in die menschlichen Abgründe und zugleich eine Feier der Sprache.

Bilderwelten

Dylan Thomas – Waliser. Dichter. Trinker. Biographie und Bildband mit ausgewählten Gedichten und Textauszügen von Elke Heidenreich und Tom Krausz

Kurzbeschreibung
Mick Jagger, Paul McCartney, Bob Dylan, Richard Burton und Anthony Hopkins sie alle verehren Dylan Thomas und sind von ihm beeinflusst. Aber wer war dieser weltberühmte Unbekannte? Elke Heidenreich schildert uns einen exzessiv und kompromisslos lebenden Dichter, der mit 39 Jahren als erfolgreicher Künstler und vom Alkohol zerstörter Mann starb, und erschließt uns sein lyrisches Werk, darunter das wohl bekannteste Hörspiel Unter dem Milchwald. Engagiert und mitreißend ist ihr mit biografischen Notizen und Texten von Zeitgenossen verflochtener Text. Die Fotografien von Tom Krausz eröffnen dem Betrachter die atmosphärisch dichte Stimmung der walisischen Heimat des Dichters, und es wird deutlich, dass ohne die Begegnung mit dieser schroffen Landschaft dessen wortgewaltige Kunst nicht zu begreifen ist.

Hörbuchpreis

Das Beste aus meinem Liebesleben. Geschichten und Songs über die Liebe an guten und an schlechten Tagen von Axel Hacke und Ursula Mauder

Kurzbeschreibung
»Wenn man die Alternativen bedenkt, geht es dem Menschen mit seinem Paarungsverhalten nicht schlecht. Wir müssen nicht, wie die Aale, für die Sensation des einzigen Geschlechtsaktes im Leben Tausende von Kilometern, an Haien und Kraken vorbei, in irgendeine Sargasso-See schwimmen. Nur zum Beispiel. Wir haben es ganz gut. Kennen ein Gefühl, das Liebe heißt. Leben, in vielen Fällen, friedlich mit einem Menschen anderen Geschlechts ein ganzes Leben lang zusammen. Es gibt ja Leute, die hassen es, wenn schon um fünf vor sechs am Nachmittag im Büro das Telefon klingelt und ihre Stimme Wo bleibst du denn? fragt. Es gibt auch welche, die könnten schreien vor Wut, wenn sie auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ziel mit dem Auto rechts abbiegen, und die Stimme vom Beifah­rer­sitz fragt sofort, warum sie nicht geradeaus gefahren seien. Jedoch: Ohne die Frage, ohne die Stimme wäre es ihnen auch nicht recht. Natürlich wäre es einfacher zu lieben, wenn es all die Wobleibstdudenns nicht gäbe, wenn die Liebe tagaus, tagein immer so groß bliebe, wie sie eigentlich ist. Aber so einfach sind das Leben und die Liebe nicht zu haben.« »Das Beste aus meinem Liebesleben« versammelt Axel Hackes Geschichten aus den Beziehungssümpfen des Alltags Geschichten, die man mit größtem Vergnügen liest.

Zukunftspreis

Selbst ist der Mensch. Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins von Antonio Damasio (Originaltitel: Self Comes to Mind: Constructing the Conscious Brain), Sebastian Vogel (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
Vom Sein zum Bewusstsein
Antonio Damasio ist einer der bedeutendsten Neurowissenschaftler unserer Zeit, seine Bücher sind internationale Bestseller. In seinem neuesten Werk widmet er sich einer Frage, die Neurologen, Philosophen und Psychologen seit Jahrhunderten rätseln lässt: Wie entsteht Bewusstsein? Mit seiner Antwort erklärt Damasio, wie der Mensch zum selbstbewussten Wesen wurde und dabei Fähigkeiten wie Sprache, Kreativität und Moral entwickelte.
Seit dreißig Jahren erforscht Antonio Damasio, wie der menschliche Geist arbeitet. Aufgrund überraschender wissenschaftlicher Ergebnisse kann er zeigen, dass das menschliche Bewusstsein ein biologischer Prozess ist, der im Gehirn entsteht. Damit widerlegt Damasio die hartnäckige Vorstellung vom menschlichen Geist als etwas Eigenständiges, das vom Körper getrennt betrachtet werden müsse. In seiner Arbeit geht Damasio über die klassischen Wege, den menschlichen Geist zu untersuchen, hinaus: Neben der Verhaltensforschung und den Neurowissenschaften führt er erstmals eine evolutionäre Perspektive ein. Dadurch gelingt es ihm, unser Verständnis von der Entwicklung des menschlichen Geistes entscheidend zu erweitern.

Jugendbuchpreis der Waldemar-Bonsels-Stiftung

abends um 10 von Kate de Goldi (Originaltitel: The 10 PM Question) , Ingo Herzke (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
In Frankies Parsons Leben ist alles verlässlich. Konstant. Vorhersehbar. Sogar die ständige Ergänzung seiner sowieso schon langen Liste von Sorgen. Tageslauf, Wochenplan, Jahresrhythmus – nichts ändert sich. Das Morgenmiauen der Fettkontrolle. Der tägliche Zickzack-Weg zum Bus mit seinem besten Freund Gigs. Die schlechte Laune seiner großen Schwester. Sein Klassenlehrer Mr A und dessen liebste Waffe: das Wörterbuch. Die Klangwand-Abende von Onkel George und Louie. Die ausgelassenen Besuche der Tanten. Der Küchenduft bei der Heimkehr. Und die absolut zuverlässige Antworten seiner Mutter – immer abends um zehn. Doch dieses Jahr ist alles anders. Das liegt an Sydney. An ihren liebevollen, neugierigen, taktlosen Fragen. Und Frankie Parsons Welt gerät aus den Fugen. Eine bittersüße Familiengeschichte über Angst und Mut und darüber, was das Leben ausmacht.
Empfohlenes Alter: 12 bis 17 Jahre

Klassik Radio Publikumspreis

Als ich vom Himmel fiel. Wie mir der Dschungel mein Leben zurückgab von Juliane Koepcke

Kurzbeschreibung
»Für mich war der Dschungel nie eine grüne Hölle, sondern der Ort, der mich am Leben hielt.« Es sollte der Beginn der Weihnachtsferien sein †“ und endete für 91 Menschen mit dem Tod: Flug 508, der am 24. Dezember 1971 über dem peruanischen Regenwald abstürzte. Nur die damals 17-jährige Juliane, die neben ihrer Mutter in der Maschine saß, überlebte. Zwei Jahre hatte Juliane mit ihren Eltern im Dschungel gelebt und alles über den Urwald gelernt. Mitreißend erzählt sie jetzt erstmals ihre eigene Geschichte: von dem Paradies ihrer Kindheit unter lauter Tieren. Davon, wie der tropische Regenwald für sie zur Schule des Überlebens wurde. Und wie sie heute als Biologin und engagierte Umweltschützerin hilft, dieses Wildreservat zu bewahren.

Wirtschaftsbuchpreis der vbw †“ Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

Wie eine Volkswirtschaft wächst… und warum sie abstürzt von Peter D. Schiff und Andrew J. Schiff (Originaltitel: How an economy grows and why it crashes), Egbert Neumüller (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
„Halten Sie einen Vortrag über Volkswirtschaft, und Sie werden sehen, wie schnell Ihr Publikum müde wird. Erzählen Sie Ihren Zuhörern jedoch eine Geschichte, über die sie schmunzeln können, dann sind Sie in der Lage, ihnen fast alles beizubringen.“ Getreu diesem Motto lehrte der berühmte Ökonom Irwin Schiff seine Söhne die Grundlagen der Volkswirtschaft. Die Geschichte, die er Ihnen dazu erzählte, haben Peter und Andrew Schiff nun aufgeschrieben. Klug und amüsant an die heutige Zeit angepasst zeigen sie, wie politisches und ökonomisches Fehlverhalten den Zusammenbruch ganzer Volkswirtschaften auslösen können. Ihr Buch ist eine Fabel darüber, wie Politik und menschliche Schwächen dazu führen, dass die Gesetze von Angebot und Nachfrage missachtet werden – was bei allen Beteiligten zu massiven finanziellen Kopfschmerzen führt. Das Buch wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2010 mit dem International Book Award 2010 ausgezeichnet.

Der Preis wird seit 2001 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Bayern vergeben.

Quelle: CORINE