Black Dagger Ladies Online †“ Heimkehr [Kapitel 18]

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Heimkehr
Kapitel 18

Sie würde versuchen so viel Abstand wie möglich zu ihm zu halten. So etwas sollte nicht noch einmal passieren. Angestrengt verdrängte sie die Gedanken an seine Berührungen. Sie fiel in einen tiefen Schlaf und träumte von Bowen.
Ein lautes Pochen drang in die Endlosschleife ihrer Träume. Es hörte einfach nicht auf. „Ich zähle bis drei, und wenn du dann nicht aufmachst, dann komme ich einfach rein.†œ Gedämpft hörte Doc Angies Stimme. Hm, okay soll sie zählen und reinkommen, dann müsste Doc nicht aufstehen. Was war das eigentlich auf ihrem Kopf. Oh, es war im Kopf, ihr brummte unglaublich der Schädel. „Eins, zwei, drei!†œ Die Tür öffnete sich einen Spaltbreit und Angie steckte den Kopf herein. „Dohooooc?†œ Sie kam rein. „Ist es etwa schon Morgen?†œ, brummte Doc, setzte sich ganz langsam auf, rieb sich die Augen und drückte die Hände an die Schläfen. „Morgen? Es ist fast Mittag, Hase. Ich wollte wissen wie es dir geht. Und dir Bescheid sagen, dass heute Abend eine kleine Feier stattfindet, im Blackpearl-Club. Du musst auch kommen.†œ Angie sah sich im Zimmer um, sie sah die leeren Flaschen und Gläser rumstehen, sagte aber nichts dazu. Doc stand auf und ging zur Bar. Mit einem Glas Wasser, in dem sich eine Tablette auflöste, kam sie zurück. Sie setzte sich aufs Sofa. Dann ertönte Ef-Efs Stimme aus dem Badezimmer. „Bonjour, moi Angel bist du gekommen, um mit misch zu baden? Isch bin der glücklischste Dämon der Welt.†œ Angie sah zum Bad „Ich würd da nicht reingehen†œ, empfahl Jane ihr. Angie setzte sich zu ihr aufs Sofa, griff zum Telefon und bestellte bei Tiago extra starken Kaffee. Sie lächelte Doc zu „Und, wie geht†™s dir?†œ „Ach, keine Ahnung, habe Kopfschmerzen. Und bevor du fragst, hier lies selbst.†œ Sie reichte auch ihr den Brief „Es wäre echt nett, wenn du Duncan davon in Kenntnis setzt.†œ Im Gegenzug zog Angie Norberts Brief hervor und reichte diesen an Doc. Als sie fertig gelesen hatten, hatten beide Tränen in den Augen „Wow, Norbert, oh man …†œ Angie schluckte. „Ja allerdings, und Bowen auch.†œ Dann umarmten sie sich. Als Angie sich von Doc löste, hatte sie einen grüblerischen Ausdruck im Gesicht „Was?†œ Jane kannte diesen Gesichtsausdruck. „Du riechst nach Wolf. Diesen moschusartigen Geruch erkenne ich sofort.†œ Vor ihr konnte Doc auch nichts verheimlichen. Sie erzählte ihr von Cyrus und auch von dem „Zwischenfall†œ. Angies Stirn legte sich in Falten. „Ich weiß, was du denkst. Wie konnte ich nur, armer Bowen. Glaub mir, ich fühle mich selbst mies deswegen. Das wird nicht wieder passieren. Außerdem waren wir beide ziemlich betrunken.†œ Zu den Stirnfalten gesellte sich noch ein wissender Blick. „Jane, das ist es nicht, ich verurteile dich bestimmt nicht deswegen, ganz im Gegenteil.†œ Es klopfte. Angie öffnete die Tür, ließ Tiago den Kaffee servieren und komplimentierte ihn wieder hinaus. Doc schnupperte an ihrer Tasse und nahm einen Schluck. „Hm, ich mache mir vielleicht auch zu viele Gedanken, ich weiß auch nicht. Er ist so … , da bin ich irgendwie schwach geworden. Aber Bowen …†œ Angie trank auch etwas Kaffee. „Ich habe schon oft bemerkt wie er dich beobachtet. Ich dachte, er hätte nur ein Auge auf dich wegen Bowen. Du weißt schon, Kumpels und so. Aber jetzt, wo wir das von Bowen wissen, erscheint alles in einem anderen Licht. Cyrus war bestimmt selbst verwundert. Gefährtinnen sind absolut tabu in jeder Hinsicht. Und das Wichtigste, hast du dir Cyrus mal genau angesehen? Muss schwer sein, ihm zu widerstehen.†œ Sie grinste wissend.
„Zum Glück sind wir übermorgen zurück auf der Insel und wir zerstreuen uns erst mal alle.†œ
„Ja, endlich nach Hause. Wie läuft es eigentlich zwischen Duncan und dir?†œ
Sie räusperte sich. „Ich weiß genau, es wird immer nur ihn für mich geben.“
„Wow. Das freut mich für dich. Ich hoffe, ich bin die erste, die erfährt, wenn ihr die Verbindung eingeht. Was macht ihr denn, wenn wir anlegen?†œ
„Mmh … ich glaube, er will mir seinen Stammsitz in Schottland zeigen. Und du?†œ
„Ich weiß noch nicht, mal sehen.†œ Angie stellte ihre Tasse ab
„So Hase, ruh du dich noch bisschen aus. Wir sehen uns ja heute Abend auf der Party.†œ Angie ging und Doc legte sich wieder ins Bett.

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Nach der Rede von Duncan gingen Kerstin und Drago auf das Oberdeck. Es war eine unglaublich schöne Nacht. „So viele Sterne, und jeweils einer davon ist jetzt Norbert und Bowen†œ, dachte Kerstin für sich. Drago sah sie von der Seite an und schmunzelte.
„Was?“, fragte sie ihn. Er drehte sich zu ihr, nahm sie in die Arme und küsste sie ganz zart auf die Stirn. „Das war gerade ein ganz toller Gedanke von dir.  Immer wenn wir jetzt nach oben gucken, wissen wir, dass die Zwei bei uns sind.“
Kerstin stiegen Tränen in die Augen. Soweit hatte sie gar nicht gedacht. Aber sie hatte mal in einem indianischen Buch gelesen,  dass die Hinterbliebenen den Verstorbenen eine Kerze anzündeten, um ihnen am Tag des Abschieds den Übergang zu erleichten. So wollte sie es auch für die Beiden tun. Drago stimmte zu. Zusammen legten sie sich auf eine der vielen Liegen, kuschelten sich zusammen und hingen ihren Gedanken nach.
Plötzlich musste Kerstin an die Abschiedsbriefe denken, die die Brüder vor ihrem Einsatz in Peru geschrieben hatten …
„Nein,  Schatz, ich werde dir meinen Brief nicht geben. Was ich geschrieben habe, ist jetzt unwichtig. Wir haben beide diesen Kampf überlebt. Und Gott bewahre, ich möchte sowas eigentlich auch nicht noch einmal erleben“, sagte Drago energisch. Kerstin wollte noch etwas erwidern, aber Drago schnitt ihr mit einem dicken Kuss das Wort ab.  „Nein!  Und das ist mein letztes Wort.†œ
Kerstin ergab sich und ließ die Sache auf sich beruhen, schließlich war sie trotz aller Trauer um Norbert und Bowen froh, dass es Drago nicht erwischt hatte. Eng aneinander liegend, die Stille genießend, schliefen sie auf dem Deck ein.
Es war schon fast Mittag, als Kerstin wach wurde in die auf sich ruhenden Augen von Drago  sah. „Hey, wie lange beobachtest du mich schon?†œ, fragte sie ihn ganz verschlafen. Er lächelte. „Och, das erste Mal kurz vor Sonnenaufgang. Dann bin ich selbst wieder eingeschlafen. Irgendjemand hat uns heute Nacht zugedeckt. Weißt du eigentlich, dass ich dein Schnarchen wie das eines kleinen Igels liebe?“  Zur Bestätigung gab er ihr einen innigen Kuss. „Oh man, die letzten Tage waren wohl etwas viel. Ich hab geschlafen wie ein Stein und ich fühl mich auch ein bisschen so. Ich glaube, wir werden alt.†œ
Theatralisch zog Kerstin einen Schmollmund und Drago knuffte sie dafür in die Rippen. Langsam kam Wind auf und Kerstin bekam eine Gänsehaut. Als Drago den Vorschlag machte, in die Kabine zurück zu gehen, war Kerstin ganz Feuer und Flamme. Eigentlich hatten sie noch gar keine Zeit füreinander gehabt, seit sie auf die Seraphim zurück waren. Kerstin ließ ein paar ihrer Gedanken zu Drago schweben. An seiner Atmung konnte sie merken, dass ihm diese Gedanken gefielen. Auf dem Weg durch die Flure begegneten sie Angie, die gerade die Tür von Docs Kabine schloss.
Durch ihr Nicken gab sie zu verstehen, dass es Doc einigermaßen gutging. Im Vorbeigehen berührten Kerstin und Angie sich kurz an den Händen und lächelten sich an. Dann war Angie auch schon um die nächste Ecke verschwunden. In Dragos Kabine angekommen, ging Kerstin schnurstracks in das große Badezimmer, um sich eine heiße Wanne zu gönnen. Jetzt, als sie zur Ruhe kam, spürte sie ihre Muskeln wie schon lange nicht mehr. „So ein heißes Bad ist so herrlich entspannend“, dachte sie mit Absicht. Wenige Sekunden später stand auch schon Drago hinter ihr. Er prüfte die Wassertemperatur und streute verschiedene Badezusätze in das Wasser. Gleich verbreitete sich ein fein-herber Duft im Badezimmer. Kerstin bewunderte das Spiel seiner Muskeln, den Farbwechsel seiner Haut. Langsam spürte sie eine innere Wärme an vielen Stellen an und in ihrem Körper. Drago drehte sich zu ihr und begann ihre Bluse aufzuknöpfen. Bereitwillig ließ sie es geschehen. Der Duft der Badezusätze breitete sich weiter aus und Kerstin schloss die Augen. Jedes Mal, wenn er sie von einem Kleidungsstück befreit hatte, berührte er sanft mit seinem Mund die nackte Stelle. Er ließ sich verdammt viel Zeit dabei.

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Als beide ins Schlafzimmer kamen, sah Kerstin einen Brief auf dem kleinem Tischchen an der Eingangstür liegen. Stirnrunzelnd sah Kerstin Drago an und hielt den Brief in die Luft. Aber Drago zuckte nur mit den Schultern und machte es sich auf dem großen Bett gemütlich.
Der Brief enthielt eine Einladung für den heutigen Abend. Kerstin verdrehte die Augen. „Müssen wir da hin? Ich bin so müde“, sagte sie mit gespielter Quengelei. Aber natürlich freute sie sich trotzdem darauf alle ihre Schwestern und auch Brüder zu sehen. Vor allem freute sie sich auf Lilli. Was sie wohl jetzt gerade machte?

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Nach der Versammlung eilte Fernando zurück zur Krankenstation und schlüpfte leise zu Lilli ins Zimmer. Sie schlief tief und fest, was ihn nicht verwunderte. Obwohl sie es nicht wahrhaben wollte, war sie noch sehr geschwächt. Fernando lehnte sich mit dem Rücken an die Tür und beobachtete seine schlafende Elfe. In seinen Augen lag all die Liebe, die er für Lilli empfand und ihr Anblick erwärmte sein Herz. Er freute sich auf die Zukunft, die er mit dieser wundervollen Frau an seiner Seite verbringen würde. In seinem Inneren erschienen Bilder schöner Momente, die er mit ihr erleben wollte. Doch plötzlich durchfuhr ihn eine eisige Kälte und die schrecklichen Ereignisse des Kampfes holten ihn wieder ein. Der Verlust von Norbert und Bowen, die Verwundung von Lucy und Lilli, es traf ihn wie ein Vorschlaghammer. Seine Trauer um seine Freunde und seine Angst um Lilli übermannten ihn. Er fing an zu zittern und seine Beine versagten ihm den Dienst. Langsam rutschte er an der Tür hinunter, mit den Armen umklammerte er seine zitternden Knie, er legte seinen Kopf darauf und fing an hemmungslos zu weinen. Er konnte sich gar nicht mehr beruhigen, und er war froh, dass ihn seine Brüder so nicht sehen mussten. Er, der Starke, der Besonnene, der Fels in der Brandung, saß hier am Boden wie ein Häufchen Elend und wurde von Weinkrämpfen geschüttelt. Als seine innere Verzweiflung am stärksten war, und er dachte, er müsste vor Kummer und Trauer zerspringen, spürte er zarte Finger, die über seinen Kopf strichen. Er spürte warme, zärtliche Arme die ihn umfingen und sanft wiegten. Leise, liebevolle Worte durchbrachen die Dunkelheit und Kälte, die ihn fest im Griff hatten. „Nando, Liebster.†œ Fernando hob den Kopf und blickte mit tränenverschleierten Augen in das Gesicht, das er so sehr liebte. Obwohl er immer noch am ganzen Körper zitterte, breitete sich sofort eine wohltuende Wärme in ihm aus. Bevor Lilli reagieren konnte, lag sie an seiner Brust. Fernando hielt sie eng umschlungen und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren. „Oh Gott, Lilli! Tu mir so etwas nie wieder an. Noch einmal verkrafte ich das nicht†œ, sagte er mit gebrochener Stimme. Lilli löste sich zart aus seiner Umarmung und schaute ihm tief in die dunklen Augen. „Nie wieder. Ich schwöre es!†œ Fernando nahm ihr Gesicht zärtlich in beide Hände und fing an sie vorsichtig zu küssen. Die Stirn, die Augen, die Nasenspitze, jeden Zentimeter ihres Gesichtes bedeckte er sanft mit seinen Lippen, und Lilli spürte in jeder Berührung seine tiefen, bedingungslosen Gefühle. Jetzt wurde ihr schmerzlich bewusst, was sie diesem tollen Mann abverlangt hatte. Sie begriff, was ihn sein Versprechen, ihr unter gar keinen Umständen sein Blut zu geben, gekostet hatte. Sie fühlte sich so dumm und schämte sich dafür, dass sie so eigensinnig und verbohrt war. Sie hatte sich unnötig in Lebensgefahr gebracht und sie beide fast ins Unglück gestürzt. Sie rückte etwas von Fernando ab und nahm seine Hände von ihrem Gesicht. Traurig und schuldbewußt schaute sie ihn an. „Nando, ich war so blöd und uneinsichtig. Bitte verzeih mir, dass du mir dieses dumme Versprechen geben musstest. Oh, ich war so …, so …, ach ich weiß auch nicht, in was ich mich da verrannt hatte. Beinahe hätte ich alles kaputt gemacht. Ich werde mir das nie verzeihen.†œ „Stop, Lilli. Bevor du dich jetzt mit Selbstvorwürfen quälst, muss ich dir etwas gestehen.†œ Fernando lächelte Lilli etwas schief und unsicher an. „Ich hätte es gebrochen, wenn dein Zustand noch länger so kritisch gewesen wäre, hätte ich mich darüber hinweggesetzt und dir mein Blut gegeben. Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass ich dich, wegen diesem Versprechen, hätte sterben lassen?†œ Lilli lächelte zurück: „Nein, natürlich nicht.†œ Sie kuschelte sich an seine Brust und in Gedanken beschimpfte sie sich als dumme, blöde, doofe Zicke. Fernando nahm sie behutsam in seine Arme, es fühlte sich so unheimlich gut an, sie so zu halten. Seinen kleinen Nervenzusammenbruch hatte er fast schon wieder vergessen. „Ab und zu tut es doch ganz gut, sich mal etwas gehen zu lassen†œ, dachte er sich und küsste Lilli aufs Haar. „So, jetzt geht es aber wieder ins Bett. Du hättest überhaupt nicht aufstehen dürfen. Du hast immer noch die Infusion im Arm und dein Kreislauf ist auch noch nicht stabil†œ, sagte er und stand zusammen mit Lilli auf. „Oh, schade, ich fand es eigentlich ganz gemütlich mit dir auf dem Boden zu liegen†œ, sagte Lilli mit einem verschmitzten Lächeln.

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„Der Boden ist nicht gerade der ideale Platz für eine Schwerverletzte, und wir können es uns ja auch auf dem Bett gemütlich machen.†œ Fernando führte Lilli langsam zu ihrem Bett. Obwohl sie die Zähne zusammenbiss, konnte sie einen kleinen Stöhner nicht verhindern. Fernando schaute sie durchdringend an. „Du hast Schmerzen.†œ Lilli setzte ihre beste Unschuldsmiene auf. „Nein, geht schon, ist nicht so schlimm.†œ Fernandos Gesicht verfinsterte sich und sein Tonfall war jetzt sehr ärgerlich. „Mensch, Lilli, jetzt spiel doch hier nicht die Heldin. Du hast ein Riesenloch im Brustkorb und zwei Rippen gebrochen, ich weiß, dass du große Schmerzen hast. Sag es mir doch einfach, dann erhöhen wir die Dosis deiner Medikamente.†œ Lilli schaute ihn trotzig an. „Nein, ich brauche keine höhere Dosis, es geht mir blendend.†œ Fernando hob sie vorsichtig hoch und ließ sie ganz behutsam in die Kissen sinken. Jetzt war es um ihre Selbstbeherrschung geschehen. Sie musste vor Schmerz das Gesicht verzerren und ein lautes „Aua†œ ließ sich auch nicht mehr verhindern. Fernando beugte sich zu ihr herunter und strich ihr sanft über das Strubbelhaar. „Warum willst du denn nicht, dass ich dir helfe? Du hast nur unnötig Schmerzen.†œ Lilli machte jetzt ein sehr zerknirschtes Gesicht. „Ja, ich weiß es ja, aber ich werde so müde von den Medikamenten und ich will jetzt nicht schlafen. Ich will dich betrachten, dich streicheln, dich küssen, mit dir reden und mich darüber freuen, dass ich noch bei dir bleiben durfte. Außerdem möchte ich unsere Siegesfeier nicht verpassen.†œ Fernando lächelte sie an. „Also, ich möchte nicht der Grund dafür sein, dass du Schmerzen leidest. Ich erhöhe jetzt die Dosis, ob du willst oder nicht, ich bin hier der Arzt. Ich verspreche dir, dass ich die ganze Zeit bei dir bleibe, und wenn du einschläfst, dann bin ich an der Reihe dich zu betrachten und zu streicheln. Die Siegesfeier ist erst morgen. Bis dahin geht es dir schon ein bisschen besser, und du kannst sicher daran teilnehmen. Allerdings gibt es da ein paar Einschränkungen. Du setzt dich in einen hübschen Rollstuhl, es wird nicht getanzt, es gibt für dich auch keinen Alkohol und die Anweisungen deines Arztes werden genau befolgt.†œ Lilli verdrehte die Augen. „Na, Klasse! Das gibt ja eine tolle Siegesfeier. Also gut, dann höre ich jetzt mal auf meinen Arzt und füge mich.†œ Fernando gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. „Genau das wollte ich hören.†œ Er nahm die nötigen Veränderungen an Lillis Infusion vor, legte sich zu ihr aufs Bett und streckte die Arme zur Seite. „So, dein lebensgroßes Kuschelkissen ist da, mach es dir so bequem wie möglich.†œ Das brauchte er Lilli nicht zweimal zu sagen. Sie schmiegte sich in seine Armbeuge, legte ihren Kopf an seine Schulter und fing an über seine Brust zu streicheln. „Wenn die Schmerzen jetzt noch weg wären, könnte ich es tagelang so aushalten†œ, sagte sie schmunzelnd. Es dauerte nicht lange und Lilli war in einen tiefen, heilsamen Schlaf gefallen. Fernando hielt sie die ganze Nacht im Arm und träumte von ihrer gemeinsamen Zukunft.
Morgens klopfte es an der Tür und Lucy streckte den Kopf herein. „Hallo, ihr Beiden, ich will gar nicht lange stören. Oh, Entschuldigung. Lilli schläft noch.†œ „Tut sie nicht und du störst auch nicht, komm rein und setz dich kurz†œ, rief Lilli freudestrahlend und winkte lebhaft mit dem Arm. „Aua! Mensch das nervt. Herr Doktor, wann hört denn das mit den Schmerzen endlich auf?†œ Fernando grinste. „Mach mir keine Vorwürfe. Du wolltest es so haben, jetzt musst du dich ein wenig in Geduld üben und abwarten. Wenn du mein Blut gewollt hättest, wäre die Heilung schon viel weiter.†œ Lucy setzte sich auf den Stuhl neben Lillis Bett. „Da ist wohl wieder der Elfen-Dickschädel zum Vorschein gekommen. Viel Spaß Fernando, ich kenne ihn schon zu Genüge. In ein paar Jahren hast du dich daran gewöhnt†œ, sagte Lucy lachend. Lilli brachte ein schiefes Lächeln zustande: „Es ist ja schon gut. Der Elfen-Dickschädel hat sich schon eines Besseren belehren lassen. Und wie geht es dir? Darfst du das Krankenhaus schon verlassen?†œ „Ja, meine Ärztin hat mich schon entlassen und mich wieder auf die Menschheit losgelassen. Es geht mir auch schon wieder super. Ich habe keine Schmerzen mehr und von der Brandwunde ist kaum noch was zu sehen. Unsere Doc hat da ein echtes Wundermittel zusammengebraut. Und wie geht es dir, mein Hase?†œ „Jetzt im Moment ganz gut†œ, sagte Lilli und grinste verschmitzt. „Aber ehrlich gesagt, habe ich schon starke Schmerzen, und ich bin auch noch ziemlich wackelig auf den Beinen. Ich gebe es ja gar nicht gerne zu, aber ich bin schon ganz schön angeknockt.†œ

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Lucy nickte. „Ja, diesmal hattest du mehr Glück als Verstand. Und, was sagt der Onkel Doktor, darf unsere Patientin heute auf die Siegesfeier?†œ „Ja, ich darf, wenn ich mich schön brav in einen Rollstuhl setze und keine Dummheiten mache.†œ „Klasse! Das muss ich gleich den anderen sagen. Ich mache mich jetzt sowieso wieder auf den Weg und schau mal, ob ich bei den Vorbereitungen helfen kann. Dann bis heute Abend. Ich freue mich schon riesig.†œ Lucy sprang auf, gab Lilli einen Kuss auf die Stirn und flitzte zur Tür raus. Fernando beugte sich herab zu Lilli und küsste sie. „Na, meine Schöne, wie ist das werte Befinden?†œ Lilli legte den Kopf zurück und lächelte ihn an. „Ich würde mal sagen, sehr besch…eiden. Obwohl, die Schmerzen haben schon etwas nachgelassen. Aber ich fühle mich immer noch so unheimlich schlapp, als hätte ich tagelang nicht geschlafen.†œ Fernando strich ihr mit den Fingern sanft über die Wange. „Du wirst dich noch eine Zeit lang schonen müssen. Kampfeinsätze sind die nächsten drei Monate erst einmal gestrichen.“ Lilli zog enttäuscht eine Schnute. „Echt? So lange bin ich schachmatt gesetzt? Was mache ich denn dann die ganze Zeit?†œ Fernando lächelte sie an. „Genau darüber wollte ich mit dir noch sprechen. Zuerst fahren wir ja jetzt mal zurück auf eure Insel, wo wir Bowen und Norbert bestatten.†œ Lilli hatte sofort Tränen in den Augen als sie diese beiden Namen hörte, sie hatte die Brüder sehr lieb gewonnen und in ihr Herz geschlossen. „Norbert und Bowen werden bei uns auf der Insel bestattet? Es ist schön, dass wir sie bei uns behalten dürfen. Wie geht es Jane und Angie?†œ Auch Fernando hatte wieder glasige Augen bekommen und rang mit seiner Fassung. „Jane geht es so weit gut. Sie hält sich tapfer. Angie ist auch ziemlich gefasst, Duncan unterstützt sie tatkräftig. Vielleicht trösten sie auch die Briefe, die Norbert und Bowen hinterlassen haben, ein bisschen.†œ Lilli starrte auf die Zimmertür. „Ich weiß genau wie die beiden sich jetzt fühlen. Ich wünsche mir, dass sie stärker sind als ich es war. Es ist gut, dass Angie Duncan an ihrer Seite hat, aber Jane ist jetzt ganz alleine.†œ Fernando strich aufmunternd über Lillis Arm. „Nein, das ist sie nicht. Sie hat euch Schwestern, und wir Brüder sind auch für sie da.†œ Lilli schaute ihn traurig an. „Ich weiß, aber das ist nicht dasselbe.†œ Lilli schüttelte leicht den Kopf und wischte sich mit dem Handrücken über die Augen. „So, und was wolltest du jetzt noch mit mir besprechen?†œ Fernando räusperte sich. „Ja, also Duncan und Sweetlife haben uns allen anschließend einen ausgiebigen Urlaub genehmigt, und ich will zu meiner Familie nach Argentinien reisen.†œ Fernando schluckte hörbar. „Und jetzt wollte ich dich fragen, ob du dir vorstellen könntest mich zu begleiten. Weißt du, auf unserer Rinderfarm könntest du dich optimal erholen. Ich könnte mich den ganzen Tag um dich kümmern und mein Vater ist ja auch ein ausgezeichneter Arzt, du hättest die beste Betreuung. Und meine Familie würde dich unheimlich gerne kennenlernen, ich habe…†œ Lilli legte lächelnd ihre Finger auf Fernandos Lippen. „Ist ja schon gut. Natürlich komme ich mit, sehr gerne sogar. Ich freue mich auf dein Zuhause und auf deine Familie. Fernando, ich liebe dich, und wo du bist, da will ich natürlich auch sein.†œ Fernando strahlte vor Freude. „Ich kann dir gar nicht sagen, wie glücklich du mich machst. Es wird dir sicher gefallen und …†œ „Sei doch jetzt einfach mal still und küss mich†œ, unterbrach Lilli ihn und fing an Fernando leidenschaftlich zu küssen. Sie schmiegte sich an ihn, ihr Kuss wurde immer leidenschaftlicher und ihre Hände fanden ihren Weg unter sein Shirt. Doch als sie noch fordernder werden wollte, beendete Fernando ihren Kuss und fing ihre Hände mit seinen ab. Lilli stöhnte vor Schmerz auf und ließ frustriert ihren Kopf auf seine Brust fallen. „Ja, alles klar, Herr Doktor. Ich habe es gespürt†œ, sagte sie mit zusammengebissenen Zähnen, „dafür ist es eindeutig noch zu früh. Ich bin jetzt auch ganz brav.†œ Fernando half ihr sich so schmerzfrei wie möglich zurückzulegen und lächelte sie etwas mitleidig an. „Mit einsichtigen Patienten arbeite ich am liebsten.†œ Lilli zog eine Grimasse und zeigte kurz ihre Zungenspitze. Fernando musste laut lachen. „Oh ja, mit dir als Patientin werde ich noch viel Spaß haben.†œ Er schüttelte Lilli die Kissen auf und überprüfte ihre Infusion. „Ich werde dich jetzt mal kurz verlassen und hören, was es Neues gibt. Ich komme dann später zurück, und dann wechseln wir den Verband. Vielleicht schläfst du noch ein bisschen, damit du heute Abend fit für die Feier bist.†œ „Wieso muss ich fit für die Feier sein?

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Ich darf ja doch nur im Rollstuhl herumsitzen†œ, meckerte Lilli nicht ganz ernsthaft. Fernando öffnete die Tür und drehte sich lächelnd noch einmal zu ihr um. „Ich liebe dich auch, und jetzt sei nett und höre auf das, was dir dein Lieblingsdoktor gesagt hat.†œ

Die Siegesfeier.
Alle waren damit einverstanden, die Feier um ein paar Tage zu verschieben. Es war einfach noch zu früh für uns so kurz nach dem Kampf. Auch aus Respekt Norbert und Bowen gegenüber, und einige mussten erst wieder zu Kräften kommen. An dem Tag, als die Party endlich stattfinden sollte, saßen wir am frühen Nachmittag in Docs Kabine gemütlich zusammen und redeten über dies und das, tranken Kaffee und ließen uns eine köstliche Torte schmecken – ohne Männer, nur wir Mädels. Selbst Lilli in ihrem Rollstuhl, in dem sie zum Glück nur noch stundenweise sitzen musste, ließ es sich nicht nehmen und hat sich von Nando hierher fahren lassen. Plötzlich sprang Kerstin mit einem Lachen auf, klatschte in die Hände und rief laut: „Kinders, ich habe eine tolle Idee für die Feier heute Abend!†œ Strahlend sah sie uns der Reihe nach an. Als sie unsere volle Aufmerksamkeit hatte und sie unsere neugierigen Gesichter sah, legte sie los: „ Wisst ihr noch, ist schon eine Weile her, auf Docs Geburtstag?†œ Fragend sahen wir uns an. „Los, kommt schon! Was haben wir damals gemacht? Nah?†œ Auffordernd wedelte sie mit ihren Händen. Endlich fiel der Groschen! Na klar! Jetzt wussten wir, was sie meinte und lachten nickend. „Mh, meinst du, wir könnte das hier auch…?†œ, fragte Lilli skeptisch. „Na klar, warum denn nicht? Mensch, wann werden wir mal wieder so eine Gelegenheit haben? Wahrscheinlich nicht so schnell, wenn überhaupt jemals wieder! Heute Abend ist doch genau richtig!†œ Kerstin war in ihrer Begeisterung nicht zu bremsen. „Das wäre doch der Hammer. Mädels, stellt euch nur mal die Gesichter von den Jungs vor.†œ Dann sah sie erschrocken zu Doc und murmelte: „Oh, tut mir leid, Jane.†œ Aber die schüttelte nur den Kopf und sagte mit fester Stimme: „Braucht es nicht, und du hast recht! Es ist unsere Siegesfeier. Die Trauerfeier kommt in ein paar Tagen. Alles hat seine Zeit. Und heute ist die Zeit zu feiern! Ich glaube auch fest daran, dass Bowen und Norbert damit einverstanden wären.†œ „Doc, wenn du nicht möchtest…, ich meine, du musst ja nicht mitmachen†œ, sagte ich leise zu ihr. „Doch, ich mache gerne mit, das lenkt mich ab. Außerdem fällt Lilli doch aus. Gut, dass wir die Kleider doch noch eingepackt haben. Und ich weiß auch schon, wer uns bei der ganzen Sache helfen wird! Ihr holt eure Sachen, aber so, dass die Jungs nichts merken, es soll ja eine Überraschung werden. Wir treffen uns dann in einer halben Stunde wieder hier und proben das ganze mal, ja? Ein bisschen Zeit haben wir ja noch, die Party ist erst um 20h.†œ Jane wirkte auf einmal irgendwie gelöster, und ihr Lächeln war fast schon wieder so wie früher. „Okay, in einer halben Stunde wieder hier†œ, stimmte ich zu. Dann liefen wir schnell und unbemerkt in unsere Kabinen.
Unsere Kleider hingen auf den Bügeln. Wir hatten unsere schönsten und schärfsten Dessous an. Lilli war gerade dabei meine Haare zu einer komplizierten Frisur zu stecken, gab dann aber seufzend auf und meinte, offen sehe eh besser aus, als es an der Tür klopfte. „Ich bin`s, Tiago. Äh, seid ihr? …äh, also ihr wisst schon!†œ, klang es gedämpft durch die Tür. Wir sahen breit grinsend zu Doc. Ich flüsterte ihr zu: „Oh bitte.†œ Sie kicherte und zwinkerte uns zu: „Okay, zum Abschluss quasi†œ, dann rief sie laut: „Ja klar, wir sind fast nackt. Also komm ruhig rein.†œ „Ja, ja, den Witz kenn ich schon†œ, rief Tiago und riss mit Schwung die Tür auf. Sein Blick war einfach göttlich! Er starrte uns ungläubig mit offenem Mund der Reihe nach an. Dann zuckte er zusammen und rief verzweifelt: „Aah, ich hätte es mir ja eigentlich denken können! Oh man, Mädels! Ihr seid ja wohl verrückt!†œ, und drehte sich schnell um. Zu schnell, denn die Tür war schon wieder zu und er knallte mit dem Kopf dagegen. „ Autsch! Sch… Verdammter Mist!†œ, fluchte er und rieb sich die Stirn, blieb aber mit dem Gesicht zur Tür stehen. Uns liefen mittlerweile die Tränen vor lauter Lachen übers Gesicht. „Tja, sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt†œ, sagte Doc leichthin und stand auf. „Nun komm schon, du hast uns doch schon im Bikini gesehen. Also, dreh dich ruhig wieder um!†œ

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„Ich werde mich hüten†œ, murmelte er und setzte noch kaum hörbar mit einem Seufzer hinzu: „Das würde nur noch viel peinlicher!†œ Um den armen Tiago zu erlösen, zogen wir schnell unsere Kleider an. Sie hatten alle den gleichen Stil, tief ausgeschnitten, fast rückenfrei, bodenlang, die Träger bestanden aus feingliedrigen Metallkettchen in den Farben der Kleider. An den Seiten waren sie fast bis zu den Hüften geschlitzt. Das sorgte für die nötige Beinfreiheit, die wir brauchten. In Höhe der Oberschenkel waren Vorder- und Rückenteil an der Hüfte mit zwei, den Trägern ähnelnden, Kettchen verbunden. Da das Vorderteil ab den Hüftkettchen in einem V bis zum Boden auslief, war die Vorderansicht unserer Beine unbedeckt. Jedes Kleid hatte eine andere Farbe, meines leuchtend rot. Der Stoff war aus einem fließenden Material und mit Pailletten übersät. Die Farbe von Docs Kleid war ein schönes leuchtendes Lila, Lucys Mittelblau, Kerstins Silbern und Lillis war Moosgrün. Unsere Pumps waren mit dem gleichen Stoff wie unsere Kleider überzogen. „Tiago, die Luft ist rein. Kannst dich wieder umdrehen†œ, sagte Doc lächelnd, setzte sich an den kleinen Schminktisch und fing an ihr Make-up zu erneuern, das durch unsere Lachattacken doch mächtig gelitten hatte. „Oh nein, Doc, dir glaube ich nicht mehr! Angie?†œ, fragte Tiago unsicher. Doc verdrehte nur die Augen. „Ja, kannst du wirklich†œ, antwortete ich ihm und drückte ihm die CD in die Hand. „Titel Nummer 4 und vielleicht noch 5. Meinst du, wir können unbeobachtet im Ballsaal proben? Also einmal müssen wir mit den Kleidern mindestens üben. Wir ziehen uns aber erst kurz vorher um. So möchte ich nicht den ganzen Abend rumlaufen.†œ Tiago sah uns staunend mit großen Augen an und sagte dann mit belegter Stimme: „Wow! Ihr seht ja einfach wow aus!†œ Als er sich wieder gefangen hatte, räusperte er sich verlegen und sprach dann weiter: „Doc hat mich ja schon eingeweiht und mir erzählt, was ihr vorhabt. Die Jungs sind alle auf der Brücke beschäftigt. Ich habe die Order, mich um den Ballsaal zu kümmern, also haben wir freie Bahn.†œ Da kam mir eine Frage in den Sinn, die ich schon die ganze Zeit stellen wollte, aber immer wieder vergessen hatte: „Tiago, sag mal, wer ist eigentlich noch auf dem Schiff? Ich meine, du kannst doch nicht alleine das ganze Schiff sauber halten, kochen, waschen und so weiter. Habt ihr unsichtbare Helfer hier an Bord?†œ „Ja, das würde ich auch gerne wissen†œ, warf Lucy ein und Lilli bemerkte: „Ja, genau, irgendwer muss doch auch die ganzen Vorräte auffüllen.†œ Mittlerweile sahen wir ihn alle neugierig an und warteten auf seine Antwort. Tiago lachte und nickte dann: „Ja, wir haben natürlich Helfer hier, also Personal, und es ist tatsächlich zum Teil unsichtbar. Wir haben vor vielen, vielen Jahren einem Volk der Zwerge in einem Krieg, in den sie unverschuldet geraten waren, beigestanden und so vor dem Untergang bewahrt. Aus Dankbarkeit haben sie sich dem Orden angeschlossen. Seitdem sind sie unsere treuen Bediensteten, Helfer, unsichtbaren guten Geister oder Angestellte – wie immer ihr sie nennen wollt. Ungefähr 30 Männer arbeiten hier auf dem Schiff. Andere sind weltweit mit dem Orden unterwegs. Doch die meisten von ihnen sind auf dem Anwesen in Schottland und leben auch dort. Manche von ihnen arbeiten hier überwiegend nachts. Sie können sich tatsächlich unsichtbar machen, wenn sie wollen. Einige von den Männern sind sogar Mitglieder des Ordens geworden. Die Größten von ihnen werden zwar nur ca. 1,40 m, aber man sollte nie den Fehler machen und sie unterschätzen, denn sie sind erstaunlich stark, flink und schnell. So meine Lieben, jetzt wird es Zeit für die Probe. Wie gesagt, die anderen sind beschäftigt und die Zwerge habe ich schon informiert, sie sind verschwiegen. Ach übrigens, sie sehen anders aus als ihr euch vorstellt.†œ Ich hätte gerne noch mehr über die dienstbaren Geister erfahren, aber er hatte recht, uns rannte die Zeit davon. Also machten wir uns leise und unauffällig auf den Weg zum Ballsaal.
Die Proben hatten wir mit viel Spaß und Gekicher hinter uns gebracht, und es hat erstaunlich gut geklappt. Wir wussten noch die genaue Schrittfolge und die Bewegungen stimmten auch. Tiago war uns eine große Hilfe, und obwohl wir immer wieder den Saal verstohlen und möglichst beiläufig musterten, konnten wie keinen der Zwerge entdecken. Doch nun war es an der Zeit sich chic für den großen Abend zu machen und alle eilten in ihre Kabinen zurück, um sich umzuziehen.

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Eine große Auswahl an Abendkleidern besaß ich nicht. Das Weiße hatte ich ja damals zerrissen, also blieb nur noch das grüne Seidenkleid. Das stand mir eigentlich ganz gut, reichte bis knapp unter das Knie und hatte einen Schlitz an der Seite, damit man sich auch noch bewegen konnte. Es war so raffiniert geschnitten, dass es ziemlich eng aussah, aber mir doch erstaunlich viel Bewegungsfreiheit ließ. Nur war es tief ausgeschnitten, sehr tief! Nicht vorne, nein, da war es sogar ziemlich hochgeschlossen, aber hinten nicht. Da ging es ziemlich weit runter! Okay, mal sehen, was mein Schotte dazu sagte. Ich stand vor dem Spiegel im Bad und hatte mir die Haare zu einem langen Zopf geflochten und dann locker zu einem Knoten verschlungen und festgesteckt. „Duncan? Kannst du mir mal bitte helfen?†œ, rief ich und mühte mich mit dem Verschluss der Kette mit dem Herzanhänger ab. Kurz hatte ich ein Déjà-vu. Doch da tauchte auch schon Duncan hinter mir auf und lächelte mein Spiegelbild an. Wie immer sah er umwerfend aus. Der maßgeschneiderte tiefblaue Anzug saß perfekt und brachte seine breiten Schultern voll zur Geltung. Das rauchgraue Hemd aus reiner Seide schimmerte leicht bläulich im Licht, je nachdem wie er sich bewegte. Die obersten 2 Knöpfe waren offen. Auf eine Krawatte oder Fliege hatte er verzichtet, er trug nur einen seidenen Schal locker um den Hals in der gleichen Farbe des Anzugs. Sein schulterlanges Haar hatte er nicht zusammengebunden wie sonst, sondern trug es offen. Er wusste genau, dass ich das so am liebsten mochte. Dann sah ich seinen Blick, wie er meine Rückansicht musterte. Schnell drehte ich mich zu ihm um und lächelte ihn an: „Und? Wie findest du mein Kleid? Ich weiß, ein bisschen tief ausgeschnitten.†œ Er sah über meinen Kopf hinweg in den Spiegel und hatte somit natürlich eine noch bessere Sicht. „Ach, das ist Absicht? Und ich dachte schon, es wär nicht fertig geworden, weil der Rücken und noch ein bisschen mehr fehlt†œ, schmunzelte er und drückte mich an sich. Seine Fingerspitzen glitten sanft über meinen Rücken und wie zufällig bis zu meinem Nacken. Langsam zog er die Nadeln aus meinem Knoten. Sofort fiel der Zopf lang über den Rücken. Dann löste er noch vorsichtig die Flechten und breitete meine Haare so aus, dass mein Rücken bedeckt war. „Ey Duncan, nicht!†œ, protestierte ich halbherzig, doch er küsste mich nur und murmelte: „Bitte, sonst muss ich heute bestimmt noch jemanden verprügeln.†œ Plötzlich löste er sich von mir, strich sich mit einer Hand durch seine Haare und wirkte auf einmal etwas nervös. Er sah mich ernst an, atmete tief durch und sagte: „Angie. Ich … ich muss dir noch was sagen. Also ich …†œ, weiter kam er jedoch nicht, denn in diesem Moment klopfte Kerstin energisch an die Tür und rief: „Los ihr zwei, es wird Zeit!†œ Drago setzte noch hinzu: „Was immer ihr auch gerade macht, es ist bestimmt unanständig und …Aua! Hase, das tut doch weh†œ, hörte ich ihn empört jammern. Ich musste lachen: „Sag es mir lieber später, Duncan, jetzt lass uns gehen.†œ Er zögerte und sah mich unschlüssig an. Doch dann reichte er mir seinen Arm und sagte fest: „Ja, später. Lass uns feiern gehen.†œ Was er mir an dem Abend sagen wollte, habe ich erst sehr viel später erfahren.
Nachdem wir uns im Restaurant mit einem köstlichen Menü gestärkt hatten, gingen wir zum Ballsaal. Der Saal war dezent festlich geschmückt und sah einfach wunderschön aus. Das indirekte Licht war gedimmt und von den vielen Kerzenleuchtern, die überall im Raum platziert waren, ging noch zusätzlich ein romantisches warmes Licht aus. Die Bühne, auf der vor nicht allzu langer Zeit noch ein Orchester gespielt hatte, und die für unseren Auftritt entsprechend dekoriert und präpariert war, war mit einem Vorhang verdeckt. Diesmal sollte die Musik vom Band kommen, was uns für unseren Auftritt nur Recht war. Die Musikanlage hatten wir ja schon am Nachmittag getestet. Sie war das Beste, was der Markt derzeit zu bieten hatte. Und da sahen wir auch den ersten Zwerg! Er stand hinter dem Mischpult. Erkennen konnten wir nicht viel, aber er sah wirklich nicht so aus wie ein normaler Zwerg. Es kam mir vor, als wären Monate vergangen seit wir zum ersten Mal diesen Saal betreten hatten. Mit uns trafen Lilli und Nando ein. Lilli war zwar endlich ihren Rollstuhl los, stützte sich aber noch auf Nandos Arm ab.

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Sie hatte ein weitschwingendes, mintfarbenes Neckholder-Kleid an. Doc Jane stand in ihrem enganliegenden auberginefarbenen Mini-Kleid mit Cyrus und Tiago zusammen. Lucy hatte ein silberfarbenes Etuikleid an, sie stand mit Gavin und Raphaello bei Jean, Eric und Tim. Auch die Jungs hatten sich ordentlich in Schale geschmissen und sahen sehr gut aus. Selbst Drago wirkte richtig elegant. Kerstin trug ein schwarzes Hosenkleid mit einem Strassgürtel locker auf der Hüfte. Alles in dem Saal war perfekt arrangiert, doch die Krönung war die Champagner-Pyramide, die in der Mitte des Saales auf einem Tisch aufgebaut war. Duncan steuert mit mir darauf zu. Doc grinste mich schelmisch an und wollte sich eines der unteren Gläser greifen. Ich hielt den Atem an, doch dann zwinkerte sie uns zu, und nahm das, was Cyrus ihr reichte. Er und Tiago kümmerten sich wirklich rührend um sie, ohne aufdringlich zu wirken, so wie gute Freunde eben. Als alle mit vollen Gläsern versorgt waren, schnippte Duncan an sein Glas und sofort sahen ihn alle erwartungsvoll an. „Ich will keine Rede halten, nur kurz sagen, dass wir es heute Abend mal ordentlich krachen lassen wollen! Und wir werden uns diesmal auch von nichts und niemanden stören lassen.†œ Ich sah ihn ungläubig von der Seite an. Mein Duncan will es ‚krachen lassen†˜? „Heute Abend wollen wir nicht an den Kampf und, ihr wisst schon denken, sondern uns einfach mal richtig amüsieren. Das haben wir uns verdient! Also auf uns!†œ Er hob das Glas in die Höhe und alle riefen gleichzeitig: „Auf uns!†œ, und stießen mit den Gläsern an. Das war wohl das Signal für den DJ, denn plötzlich klang aus den versteckten Lautsprechern, die überall im Saal verteilt waren, flotte Tanzmusik. Lächelnd nahm Duncan mein Glas und stellte es zusammen mit seinem auf einem Tablett ab, nahm meine Hand und führte mich auf die Tanzfläche. Er war ein ausgezeichneter Tänzer. Er führte mich sicher und schnell über das Parkett. Aus den Augenwinkeln sah ich Lucy in Gavins Armen an uns vorbeischweben. Auch Kerstin und Drago, sogar Lilli und Nando tanzten. Er hatte sie einfach auf den Arm genommen, und sie umklammerte seinen Nacken. Glücklich lächelnd bewegten sie sich zum Takt der Musik. Doc tanzte abwechselnd mit Tiago und Cyrus. Nach zwei Tänzen wurde plötzlich das Licht schwächer und verlöschte dann ganz. Nur die Kerzen brannten noch. Auch die Musik war verstummt. Duncan und ich standen gerade in der Mitte der Tanzfläche, als ich bemerkte, wie Drago Kerstin mit einem breiten Grinsen an den Rand der Tanzfläche zog. Als ich mich umsah, standen alle anderen auch am Rand und schienen auf Etwas zu warten. Die Jungs nickten Duncan lächelnd zu, die Mädels zuckten nur verwundert mit den Schultern. Was passiert denn jetzt? Ich sah Duncan fragend an, doch der hielt mich nur am Arm fest und gab gerade dem DJ ein Zeichen. Da brannten Schweinwerfer auf. Die Lichtkegel waren genau auf uns ausgerichtet. „Duncan? Was…?†œ, fragte ich leise. Doch er nahm nur meine Hand, küsste sie und flüsterte: „Überraschung…!†œ Dann deutete er mir an, stehen zu bleiben, während er sich einige Schritte rückwärts bewegte. Ich fühlte mich ziemlich unbehaglich so im Mittelpunkt dieses gleißenden Lichts zu stehen, doch als die ersten Takte der Musik erklangen, schnappte ich überrascht nach Luft und suchte Duncans Blick. Oh nein! Duncan zwinkerte verschmitzt. Dann sah er mich grimmig an, warf seinen Schal auf den Boden, zog sein Jackett aus und schleuderte es weit über die Tanzfläche. Ich musste schmunzeln und stellte mich in Positur. Okay, mein Highlander, dann tanzen wir eben Tango! Und es war einfach fantastisch. Er beherrschte jeden Schritt, jede Bewegung, die Drehungen – es war einfach unglaublich – und es stimmte – es war wirklich fast so berauschend wie Sex auf dem Parkett
Nachdem die letzten Takte der Musik verklungen waren und ich schweratmend in seinen Armen lag, war es sekundenlang still, dann applaudierten alle lautstark und die Jungs pfiffen anerkennend. Ich versteckte meinen hochroten Kopf an Duncans Brust: „Du… Woher hast du gewusst, dass das meine Lieblingsstelle aus dem Film ist?†œ „Das hat mir ein Vögelchen Gezwitschert†œ, murmelte er schmunzelnd und küsste mich. Danach musste ich mich erst mal mit Champagner abkühlen. Naja, und etwas Mut antrinken, denn unser Auftritt nahte mit riesigen Schritten.

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Tiago lenkte unauffällig die Jungs zur kleinen Bar, die sich ganz am anderen Ende des Saales befand. Unsere Kleider und Schuhe waren schon hinter der Bühne. Der DJ hatte genaue Anweisungen. In einer halben Stunde sollte es losgehen, also entschuldigte ich mich als erste und verschwand in dem Raum hinter der Bühne. Kurze Zeit später kamen Lilli und Lucy. Lilli sagte lachend: „War gar nicht so einfach. Für Nando bin ich jetzt mit Lucy unterwegs zur Toilette.†œ Da kamen auch schon Doc und Kerstin. Doc schwenkte eine Flasche Champagner und sagte verschwörerisch: „Das ist Medizin gegen Nervenflattern!†œ Ich riss ihr die Flasche aus der Hand und nahm einen tiefen Schluck. „Danke, den brauchte ich jetzt. Nach Duncans Aktion eben, flattern nicht nur meine Nerven.†œ „Das war aber eine ganz tolle Aktion, ehrlich! Das hätte ich ihm nie zugetraut! Wie ihr beide da so über das Parkett… wow!†œ, schwärmte Lucy. „Ich will auch!†œ, sagte Kerstin nervös und nahm mir die Flasche aus der Hand. Nachdem wir gemeinsam die Flasche geleert hatten, schlüpften wir schnell in die Kleider und Schuhe, prüften und besserten unser Make-up aus und dann standen wir auch schon auf der Bühne. Nur Lilli saß auf einem Stuhl in der Mitte, rechts standen Lucy und Kerstin, links Jane und ich – alle mit dem Rücken zum Publikum. Ein Mikro brauchten wir nicht, denn wir sangen Playback. Als Tiago uns ankündigte und der Vorhang sich langsam hob, atmeten wir noch einmal tief durch, hoben langsam unsere Arme über den Kopf und stellten unsere Beine etwas auseinander. Wir hörten hinter uns ein erstauntes Raunen und Dragos anerkennendes Pfeifen, das mittlerweile jeder kannte. Schon fing die Lichtanlage auf der Bühne mit der Musik von Beyoncè Single Ladies im Takt an zu flackern. Dann wirbelten wir herum und legten los! Gut, die Schritte waren nicht immer so perfekt wie sie eigentlich sein sollten, und manchmal auch nicht ganz synchron, besonders nach dem vielen Champagner, aber das störte uns nicht im Geringsten. Unsere geschmeidigen und sexy Bewegungen machten das alles wieder wett. Wir hatten einen unheimlichen Spaß und bewegten uns ausgelassen zu dem Rhythmus. Laut sangen wir den Text mit und tanzten um den Stuhl, auf dem Lilli saß. Als die letzten Takte verklungen waren, fielen wir uns lachend in die Arme. Ach tat das gut mal wieder so richtig ausgelassen zu sein, alles Negative hinter sich zu lassen und nur Spaß zu haben! Das hatten wir alle so sehr vermisst. Lange blieben wir aber nicht alleine, denn die Jungs enterten die Bühne, lobten überschwänglich unsere Tanzeinlage und verlangten lautstark nach einen Zugabe. „Okay, könnt ihr haben, aber nur wenn ihr mitmacht!†œ, forderte ich sie auf und sah Duncan herausfordernd an. Der lächelte schon wieder so komisch und klatschte nur einmal in die Hände. Dann wurden wir von unseren Jungs geschnappt und von der Bühne getragen. Tiago trug Jane. „Da oben ist es für uns alle zu klein†œ, meinte Duncan nur knapp und küsste mich auf die Nase. Auf der Tanzfläche ließen sie uns runter. Dann geschah etwas sehr erstaunliches! Die große Flügeltür schwang auf und etwa 20 Zwerge kamen zögernd bis an den Rand der Tanzfläche und lächelten uns freundlich an. Auch sie waren festlich gekleidet und ohne die ansonsten für Zwerge typischen zerknautschten Gesichter und struppigen Bärte einfach gutaussehend. Der Größte unter ihnen, er ging mir gerade bis unters Kinn, stellte sich mit einer leichten Verbeugung vor: „ Mein Name lautet Gimli.†œ Ich sah ihn fragend an, doch er lächelte nur und schüttelte wissend den Kopf. „Nein, nicht verwandt oder verschwägert – nur Namenvetter. Wir fühlen uns sehr geehrt, den Damen dienlich gewesen zu sein. Wir hoffen, Sie waren mit uns zufrieden.†œ Er wartete unseren Dank gar nicht erst ab, sondern zog sich mit einer weiteren Verbeugung wieder zurück. Dann ging wieder das Licht aus, diesmal auch die Kerzen. Neugierig standen wir Mädels da und warteten, was die Jungs für eine Überraschung für uns hatten. Plötzlich ging eine Lichtanlage an, die die kleine auf der Bühne weit in den Schatten stellte! Überall waren die Strahler verteilt, die den Raum mit flackernden und strahlenden Lichtern überflutete. Über unseren Köpfen schwebte zusätzlich eine gigantische Discokugel, die sich langsam drehte. Gavin gab dem DJ ein Zeichen und schon erklang aus den Lautsprechern fetzige Rockmusik, die uns sofort in die Beine fuhr. Und so rockten wir mit den Jungs den Saal.

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Es war weit nach Mitternacht, als die Jungs uns mit einem geheimnisvollen Lächeln an Deck führten. Die Nacht war klar und der Mond schien. Die See war ruhig, es gab kaum Wellen und der Wind war nur ein Streicheln auf der Haut. Alle hatten sich an Deck versammelt. Doc wurde von Tiago und Cyrus untergehakt. Duncan legte den Arm um mich, räusperte sich und sagte dann: „Es war ein schöner und gelungener Abend. Nun haben wir zum Abschluss noch die letzte Überraschung für euch Mädels. Schaut mal zum Heck.†œ Wir drehten uns in die Richtung und schon knallte es ziemlich laut. Ein Feuerwerk! Rakete um Rakete wurde in die Höhe geschossen, explodierten in allen Farben am Himmel und spiegelten sich wider auf der Oberfläche des Meeres. Ein Gold- und Silberregen nach dem anderen ergoss sich ins Meer. Das sah so wunderschön aus, dass mir die Tränen in die Augen schossen. Ich schmiegte mich an Duncan und bewunderte mit ihm das Schauspiel. Dies war Dann hauchte ich nur: „Danke, mein Schotte†œ, und war einfach nur glücklich.

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Fortsetzung folgt von Lilli

Legende der Ladies

Angie und Zahlmeister: (Norbert Petersen †“ lernt Angie bei Abendessen kennen, verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihm †“ alias Robert Pattinson) †“ später stellt sich raus †“ er ist ein Vampir und sie ist eine Hexe! Na ja, eigentlich ist sie nur eine halbe Hexe, ein Erbe ihrer Großmutter mütterlicherseits.
Angie und Jean de Castelle:1. Offizier: ( zwei Auftritte †“ 1. fängt Angie auf, als sie mit ihren High-Heels fast gefallen wäre, 2. Angie beschreibt kurz den tieferen Eindruck, den sie von ihm hat, Jean entpuppt sich später als Werwolf †“ alias George Clooney)
Angie und Duncan Thorpe: Magisch voneinander angezogen entwickelt sich die Liebe zwischen Angie und Duncan im Laufe der Story langsam aber unabänderlich weiter. Die beiden starken Charaktere prallen aufeinander wie Feuer und Wasser. Bleiben sie zusammen, oder hat das Schicksal für sie einen anderen Weg vorgesehen?
Meisterin im Kampf mit Messern, zieht damit Scheitel oder spaltet Schädel, ganz nach Bedarf. Angie kann unter günstigen Bedingungen auch fliegen, allerdings nur nüchtern, und sie sieht in der Dunkelheit genauso gut wie im Tageslicht.

Kate ist 175 Jahre alt, eine Vampirin und dementsprechend deutlich jünger – nämlich 26 Jahre
Kate und Kaptitän Crispin Bones: ( Auftritte mit Kate, einmal wimmelt er sie ab und dann sitzt sie auf seinem Schoß – in Bones schlummert ebenfalls ein Werwolf 😉 †“ alias Jackman)
Sie verbringt die beiden ersten Nächte an Bord der mit Bones. Bones wohnt in einem Glasraum oberhalb der Brücke.
Kate ist in technischen Dingen ein Ass. Sie repariert LKW und Schweizer Präzisionsuhren in kürzester Zeit und öffnet jedes Schloss im Handumdrehen. Sie befasst sich mit den Plänen zum Bau eines Rettungs-U-Bootes für die MS Seraphim. Kate verlässt die Schwesternschaft und begleitet Bones nach Miami, um das neue U-Boot zu testen.

Doc ist 235 Jahre alt und eine in Avalon geborene halbe Elfe oder besser gesagt eine „Merküre“ – also eine merkwürdige Zauberin eben 😉 (das Ergebnis der Beziehung einer Walküre mit dem keltischen Magier Merlin), bleibt allerdings für die Ewigkeit schlappe 28 Jahre.
Doc und Bowen McRieve (2. Offizier): mit Pistole im Hosenbund, ganz kurzer Auftritt zu Beginn, begleitet Doc, Doc hat ein Déjà-vu †“ und dann ein anregendes Meeting in ihrer Kabine mit Brüderschaftskuss nach Wodka-Absacker †“ alias WODKAGOTT – Bowen ist ebenfalls ein Vampir
In der zweiten Nacht dann, oh la la…
Doc und Cyrus, Barkeeper der Poolbar mit Badeschlüppi und Steward beim Dinner und zusätzlich Werwolf (alias Theo Theodoridis)
Doc ist die Chemikerin. Sie kann Messer und Sterne mit einer besonderen Substanz versehen, die bei Kontakt mit Blut den Gegner sofort für mindestens sechs Stunden bewegungsunfähig macht. Schleudert Energiebälle aus ihren Händen. Sie ist ebenfalls die Schamanin der Clique.

Kerstin und Tim Wiesel, athletischer Steward: ( 1 Auftritt mit kurzem Körperkontakt auf Kerstins Zimmer, dann nächtliches Treffen im und am Pool, mit anschließender Massage; Tim ist ein Werwolf 😉 , in der zweiten Nacht an Bord hat Vin eine leidenschaftliche Bettszene mit Kerstin †“ alias Vin Diesel)
Kerstin und Drago: Die Figur „Drago“ kommt in New Orleans neu ins Spiel. Drago ist ein Drache und ein Cousin von Angie. Ihr rettet er in einer brenzligen Situation das Leben und kommt danach mit an Bord der MS Seraphim. Um Drago gibt es ein dunkles Geheimnis, zunächst ein Mitglied der Bruderschaft, wurde er nach dem vermeintlichen Tod von Lindsay, einer Schwester des Clans, für deren Tod verantwortlich gemacht und vom Clan verstoßen. Schnell wird klar, dass er und Kerstin nicht nur durch die Fähigkeit des Gedankenlesens miteinander verbunden sind, auch körperlich ist die Anziehungskraft extrem stark.
Kerstin ist Kampfsportmeisterin und kann mit ihren schnellen, geschmeidigen Bewegungen jeden sofort kampfunfähig machen. Kerstin ist Sweetlifes Tochter und somit eine Viertelgöttin.

Mehr zu Drago: In New Orleans taucht Drago auf. Als Spitzel der Bruderschaft bei den Dragons eingesetzt, konnte er Angies Leben retten, als diese in Gefangenschaft geriet. Drago ist Angies Cousin und ein Gestaltenwandler und Drache. Vom ersten Moment an fühlen Kerstin und er eine starke Verbindung, sie können die Gedanken des jeweils anderen lesen und fühlen auch körperlich eine starke Anziehung. Es kommt zu einem Konflikt zwischen Tim und Drago. Angie versucht zu vermitteln….

Lilli ist eine richtige Waldelfe und im Moment ganze 343 Jahre alt und somit die Oma an Bord. 😉
Lilli und Dr. Fernando Zoom (Auftritt beim Dinner, sitzt neben Lilli und ist Schiffsarzt und Vampir †“ tauscht dann später heiße Küsse mit Lilli an Deck aus, wird aber von Angie gestört, Lilli verbringt die zweite Nacht mit ihm, möchte eigentlich nur Sex, hat Angst sich zu verlieben, da der Verlust ihrer früheren großen Liebe André sie traumatisiert hat, schafft es dann aber ihr Trauerzeit zu beenden und beschließt ihren „Nando heiß und innig zu lieben †“ alias Orlando Bloom). Fernando stammt aus Argentinien aus einer reichen Familie, Mutter Rinderzüchterin, Vater Arzt, Erziehung in der Schweiz, Studium in Havard
Lilli ist spezialisiert auf Computer, kann jeden Code knacken und läuft von Zeit zu Zeit, wenn sie sich gewaltig ärgert, oder ihre Gefühle in Wallung geraten, entsprechend der Farbe des Waldes, grün an. 😉 – Lilli stammt aus dem Teutoburger Wald, lebte bei den Hugenotten in Frankreich, saß im Kerker und landete schließlich in München, weil dort die Menschen sooooo nett sind. 😉 Lucy lernte sie auf Wanderschaft kennen, die restlichen Ladies traf sie in München in einer zwielichtigen Gegend – hm, was sie dort wohl gesucht haben.
Lilli erfährt im Laufe der Geschichte, dass sie eine Hüterin und Königin des Waldes und der Erde ist und die uralte Macht der Elfen bsitzt, die Kräfte der Natur zu rufen und zu beherrschen. Ihre Großmutter war eine Hüterin, und da Lilli die letzte weibliche Elfe aus ihrem Geschlecht ist, wurde diese Macht an sie vererbt.

Lucy und Gavin Dandy (Fitness-Trainer, trinkt Likör 42 und gibt Aerobic-Kurse, und ist ein Feuerelfe – alias David Gandy)
Lucy ist ein Findelkind und wächst unter ärmlichen Verhältnissen in einem Kloster in Rom auf. Im Alter von 15 Jahren haut sie dort ab, nachdem ihre Freundin Maria zu Tode gequält wurde. Nach langer Zeit der Wanderung durch Europa, lernt sie schließlich Lilli kennen. Lucy ist spezialisiert auf Computer, kann jeden Code knacken. Lucy gehört zu der Spezies der Katzen und hat dementsprechend 7 Leben, na ja, nicht ganz, das eine oder andere ist ihr schon abhanden gekommen.
Lucy und Gavin verlassen bei Kuba die Seraphim, um in Havanna weitere Erkundigungen über das Vorhaben der Red Dragon herauszufinden. Hier treffen sie unvermutet auf Lindsay.

Lindsay: Lindsay gehört zum Clan der Bruderschaft und war in ihrem Leben besonders Drago zugetan. Nachdem Drago wegen eines Auftrags weggeschickt wurde, nahm sie sich das Leben, indem sie von einer Klippe sprang. Ihre Leiche wurde allerdings nie gefunden. Unvermittelt taucht sei quicklebendig in Havanna während des Empfangs auf. Sie lässt Gavin ein geheimnisvolle Botschaft zukommen und bittet um ein Treffen.

Tiago, brasilianischer Mitarbeiter der Rezeption (alias Tiago Riani)

Duncan Thorpe †“ Anführer der †œSchwarzen Orchidee† †“ ein Vampir (alias Adrian Paul)

Eric von Castell †“ (alias Johnny Depp) Cousin von Duncan Thorpe und Verbindungsmann zu Sweetlife <- sitzt zu Hause am PC und wird bald wahnsinnig vor Stolz auf ihre tuffen Ladies an Bord der MS Seraphim. Sweetlife ist die Mutter von Kerstin und war irgendwie mit einem Gott oder Halbgott verheiratet – hm, aber was war sie nochmal selbst???

Mr. Hattori Hayabusa, ein japanischer Ninja, der für seine Schwert-Kampfkunst berühmt ist und den Ladies bei einem Japan-Auftritt als Dolmetscher gedient hat. Die Orchideen haben ihn halbtot gefunden, nachdem er von den den Dragons wegen möglicher Informationen über die Ladies und die Bruderschaft gefoltert wurde. Wird von Schiffsarzt Dr. Fernando Zoom wieder zusammengeflickt. Ist wieder relativ fit, möchte aber nicht nach Peru und gegen die Dragon zu kämpfen, sondern nach Japan zurück um wieder zu Kräften zu kommen.

Ef-Ef – sprechender Dämon in Hamster-Gestalt mit französischen Akzent. Ein Produkt von Docs nicht ganz ausgereiften magischen Kräften. Ist ziemlich frech, hört allerdings auf Doc und erkennt sie als Herrin an.

Don Goose (Gift- und Kampfzwerg) und Hack Vreße †“ auf jeden Fall feindlich gesinnt.

Moggovitor, genannt Vito – Aztekengott und mächtiger Dämon – Kontakt über Sweetlife – freundlich gesinnt (alias Viggo M.)

Quelle Fotos: Flickr.com



Dostojewskis Idiot über die Todestrafe und die Praxis in den USA

Dostojewskis Idiot über die Todestrafe und die Praxis in den USA

Washington – Ob er letzte Worte sprechen wolle, wurde Ronnie Lee Gardner gefragt. „Will ich nicht, nein“, antwortete der 49-Jährige, der gefesselt auf einem Stuhl im Exekutionsraum des Staatsgefängnisses von Utah saß. Er trug einen orangefarbenen Overall mit einer Zielmarkierung über seinem Herz. Eine dunkle Maske wurde ihm über den Kopf gezogen. Die fünf Freiwilligen des Exekutionskommandos, die in rund acht Meter Entfernung hinter Schießscharten Aufstellung genommen hatten, feuerten präzise. Eines der Gewehre des Kalibers 30 war ungeladen. Am Freitagmorgen, 20 Minuten nach Mitternacht, war die Hinrichtung ausgeführt. Richter und der Gouverneur von Utah hatten die Umwandlung der Strafe in lebenslange Haft abgelehnt.

Anders als bei der Hinrichtung am 18.06.2010 in den USA, berichtet der Protagonist Fürst Myschkin in Dostojewskis Roman „Der Idiot“ über eine Exekution mittels Guillotine. „Wenn man jemanden, der getötet hat, dafür tötet, so ist die Strafe unverhältnismäßig größer als das Verbrechen. Die Tötung auf Grund eines Urteilsspruches ist unverhältnismäßig schrecklicher als die von einem Räuber begangene.“

Auszug aus Fjodr Michailowitsch Dostojewski „Der Idiot“

Der Idiot (Идиот), Dostojewskis zweites großes Werk, erschien 1868. Es handelt von der Geschichte des Fürsten Myschkin, der wie Dostojewski selbst unter Epilepsie leidet und aufgrund seiner Güte, Ehrlichkeit und Tugendhaftigkeit in der St. Petersburger Gesellschaft scheitert.

[…]Was mag mit der Seele in diesem Augenblick vorgehen? In was für krampfhafte Zuckungen wird sie versetzt? Es ist eine Peinigung der Seele, weiter nichts! Es gibt ein Gebot: †ºDu sollst nicht töten!†¹, und da tötet man nun, weil jemand getötet hat, auch ihn? Nein, das darf nicht sein! Es ist jetzt schon einen Monat her, daß ich das gesehen habe; aber es ist mir bis heute, als ob ich es vor Augen hätte. Ich habe fünfmal davon geträumt.«

Der Fürst war beim Sprechen aufgelebt, eine leichte Röte war auf sein blasses Gesicht getreten, obgleich er äußerlich so still und ruhig redete wie vorher. Der Kammerdiener hörte ihm mit teilnahmsvollem Interesse zu und wünschte, wie es schien, nicht mehr, sich von dem Gespräch loszumachen; vielleicht war auch er ein Mensch mit Einbildungskraft und einem Hange zum Nachdenken.

»Es ist wenigstens noch gut, daß nicht viel Quälerei dabei ist, wenn der Kopf abfliegt«, bemerkte er.

»Wissen Sie was?« erwiderte der Fürst lebhaft. »Da sagen Sie das nun, und alle Leute sagen es ebenso wie Sie, und die Maschine, die Guillotine, ist ja auch zu diesem Zweck erfunden. Aber mir ging gleich damals ein gewisser Gedanke durch den Kopf: wie, wenn das sogar noch schlimmer wäre? Das scheint Ihnen lächerlich und seltsam; aber wenn man etwas Einbildungskraft besitzt, so kann einem wohl auch ein solcher Gedanke in den Kopf kommen. Überlegen Sie nur: nehmen wir zum Beispiel die Folter; dabei gibt es Schmerzen und Verwundungen, das heißt körperliche Qualen, und daher lenkt dies alles den Gefolterten von dem seelischen Leiden ab, so daß er nur von den Wunden Qualen empfindet bis zu dem Augenblick, wo er stirbt. Aber der ärgste, stärkste Schmerz wird vielleicht nicht durch Verwundungen hervorgerufen, sondern dadurch, daß man mit Sicherheit weiß: nach einer Stunde, dann: nach zehn Minuten, dann: nach einer halben Minute, dann: jetzt in diesem Augenblick wird die Seele aus dem Körper hinausfliegen, und man wird aufhören, ein Mensch zu sein, und daß das sicher ist; die Hauptsache ist, daß das sicher ist. Wenn man so den Kopf gerade unter das Messer legt und hört, wie es über dem Kopf herabgleitet, dann muß diese Viertelsekunde das Allerschrecklichste sein. Wissen Sie wohl, daß das nicht eine Phantasie von mir ist, sondern daß das schon viele gesagt haben? Ich glaube das so bestimmt, daß ich Ihnen gegenüber diese meine Ansicht offen ausspreche. Wenn man jemanden, der getötet hat, dafür tötet, so ist die Strafe unverhältnismäßig größer als das Verbrechen. Die Tötung auf Grund eines Urteilsspruches ist unverhältnismäßig schrecklicher als die von einem Räuber begangene. Derjenige, den Räuber töten, wird bei Nacht gemordet, im Walde, oder sonst auf irgendeine Weise; in jedem Falle hofft er noch bis zum letzten Augenblick auf Rettung. Es hat Beispiele gegeben, daß einem schon die Kehle durchgeschnitten war und er doch noch hoffte und entweder davonzulaufen suchte oder um sein Leben bat. Aber hier ist einem diese ganze letzte Hoffnung, mit der das Sterben zehnmal so leicht ist, mit Sicherheit genommen. Hier ist ein Urteilsspruch, und die ganze schreckliche Qual besteht in dem Bewußtsein, daß man mit Sicherheit dem Tode nicht entgehen kann, und eine schlimmere Qual als diese gibt es auf der Welt nicht. Man führe einen Soldaten in der Schlacht einer Kanone gerade gegenüber und stelle ihn dorthin und schieße auf ihn; er wird noch immer hoffen; aber man lese diesem selben Soldaten das Urteil vor, das ihn mit Sicherheit dem Tode weiht, und er wird den Verstand verlieren oder zu weinen anfangen. Wer kann denn glauben, daß die menschliche Natur imstande sei, dies zu ertragen, ohne in Irrsinn zu geraten? Wozu eine solche gräßliche, unnütze, zwecklose Marter? Vielleicht gibt es auch einen Menschen, dem man das Todesurteil vorgelesen hat, den man sich hat quälen lassen, und zu dem man dann gesagt hat: †ºGeh hin; du bist begnadigt!†¹ Ein solcher Mensch könnte vielleicht erzählen. Von dieser Qual und von diesem Schrecken hat auch Christus gesprochen. Nein, so darf man mit einem Menschen nicht verfahren!« […]

65 Prozent der Amerikaner befürworten nach einer Gallup-Umfrage vom vergangenen Oktober die Todesstrafe. Seit 2002 ist dieser Wert nahezu konstant geblieben. Die Zahl der Gegner ist seit damals von 26 auf 31 Prozent leicht gestiegen. 1936 war die Zahl der Todesstrafenbefürworter mit 59 Prozent noch geringer. Mit 80 Prozent erreichte sie 1994 einen Spitzenwert. Und obwohl 59 Prozent glauben, dass in den letzten fünf Jahren mindestens einmal ein Unschuldiger hingerichtet wurde, ist jeder Zweite (49 Prozent) der Ansicht, es gebe zu wenige Exekutionen. 2009 wurden in den USA 52 Menschen hingerichtet (2008: 37).

Quellen: Projekt Gutenberg, Welt Online

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 25/2010

Platz 1 : Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl von Stephenie Meyer

Kurzbeschreibung
Hauptfigur des Romans ist Bree Tanner, ein Vampirmädchen, dem „Bis(s)†œ-Leser im dritten Band, „Bis(s) zum Abendrot†œ, bereits begegnet sind. Sie schildert ihre Reise mit einer Armee neugeborener Vampire, die aufgebrochen ist, um Bella Swann und die Cullens zu vernichten. Das neue Buch öffnet einen Blick auf die dunkle Seite von Bellas und Edwards Welt.
Stephenie Meyer: „Ich bin selbst ganz überrascht von diesem Roman. Als ich 2005 mit der Arbeit begann, war es einfach ein Versuch, der mir helfen sollte, die andere Seite von „Bis(s) zum Abendrot†œ zu verstehen. Ich dachte, daraus könnte vielleicht eine Kurzgeschichte werden, die ich auf meine Website stellen würde. Dann begann ich, an „The Twilight Saga: The Official Guide†œ zu arbeiten und dachte, dies wäre ein passender Ort für Brees Geschichte. Doch der Text wurde viel länger als ich zunächst geplant hatte, so dass schließlich ein Roman daraus entstanden ist.†œ
Mehr über „Bree Tanner“ findet sich hinter dem Link.

Platz 2 : Hummeldumm: Das Roman von Tommy Jaud

Kurzbeschreibung

„Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird.“
Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur „irgendwas“ buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses „irgendwas“ ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.
„Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.“

Platz 3 : Ich schreib dir morgen wieder von Cecelia Ahern

Kurzbeschreibung
Tamara hat immer nur im Hier und Jetzt gelebt – und nie einen Gedanken an morgen verschwendet. Bis sie ein Tagebuch findet, in dem ihre Zukunft schon aufgezeichnet ist … Eine verzaubernde Geschichte darüber, wie das Morgen unsere Gegenwart verändern kann – der neue wunderbare Roman der jungen irischen Weltbestsellerautorin.
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist – und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden.

Platz 4 : Der Augensammler von Sebastian Fitzek

Kurzbeschreibung
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt

Platz 5 : Der Feind im Schatten von Henning Mankell

Kurzbeschreibung
Dieser neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen… Der neue Bestseller des Krimi-Autors aus Schweden.

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Platz 6 : Schöner Schein: Commissario Brunettis achtzehnter Fall von Donna Leon

Kurzbeschreibung
Jedes Jahr im Mai dürfen sich die vielen deutschen Brunetti-Fans auf einen neuen Krimi mit dem venezianischen Commissario aus der Feder von Donna Leon freuen. In Schöner Schein ermittelt der sympathische Guido Brunetti bereits in seinem achtzehnten Fall, in dem er den kriminellen Machenschaften der Müllmafia auf die Spur kommt.
Nichts als schöner Schein – das denken sich wohl die Leute, wenn sie »la Superliftata« in der Calle begegnen. Brunetti aber merkt, dass sich hinter den starren Zügen von Franca Marinello Geheimnisse verbergen. Nicht anders als hinter den feinen Fassaden von Venedig: Den Machenschaften der Müllmafia auf der Spur, entdeckt Brunetti die Kehrseite der Serenissima.

Platz 7 : Letzte Nacht in Twisted River von John Irving

Kurzbeschreibung
Von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks. Die Odyssee eines Kochs und seines Sohns durch New Hampshire und halb Amerika, ausgelöst durch eine tragische Verwechslung. Die Geschichte einer großen Liebe und vieler kleiner.
Über den Autor
John Irving wurde 1942 in Exeter in New Hampshire geboren. Als Berufsziele gab er schon sehr früh an: Ringen und Romane schreiben. Irving lebt und schreibt heute abwechselnd in New England und Kanada.

Platz 8 : Erbarmen von Jussi Adler-Olsen

ErbarmenKurzbeschreibung
Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?“
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?
„Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.“ politiken.dk

Platz 9 : Die Tribute von Panem 02. Gefährliche Liebe von Suzanne Collinsvon

Kurzbeschreibung
Spürst du, was sie wirklich fühlt?
Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod …
Die grandiose Fortsetzung des Bestsellers ‚Die Tribute von Panem Tödliche Spiele‘. Nominiert zum Book of the Year (Publishers Weekly)
‚Überwältigend!‘ (Stephenie Meyer)

Platz 10 : Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

biss-zum-ende-der-nachtKurzbeschreibung
Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist.Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Leben wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden …

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 25/2010

Platz 1 : Das Böse in uns von von Cody Mcfadyen

Kurzbeschreibung
Ein Flug nach Virginia. Alles wie gewohnt. Die Passagiere fühlen sich wohl. Auch Lisa. Bis sich ihr Nachbar zu ihr herüberlehnt und flüstert: „Lisa, ich werde dich jetzt töten.“ Nach der Landung findet die Besatzung Lisas Leiche. Die FBI-Agentin Smoky Barrett hat lediglich einen Hinweis: ein silbernes Kreuz mit der Zahl 143 im Körper der Toten. Zählt der Mörder seine Opfer? Smoky hat es offenbar mit einem Serienkiller zu tun. Denn im Internet tauchen brutale Videos von Hinrichtungen auf. Die Filme verraten, dass jedes Opfer Sünden begangen hatte, die wie ein Schatten auf seiner Seele lasteten: Mord, Kinderschändung, Vergewaltigung. Mit seinen Taten will der Mörder die Schuld seiner Opfer sühnen. Smoky Barrett steht als Nächste auf seiner Liste. Denn auch sie hat ein finsteres Geheimnis.

Platz 2 : Eine ganz andere Geschichte von Håkan Nesser

Kurzbeschreibung
Die Bretagne im Sommer: Ein paar schwedische Touristen verbringen im Finistère ein paar vergnügte Urlaubswochen. Es ist eine zusammengewürfelte Gesellschaft: zwei Paare und zwei Einzelkämpfer, alles in allem sechs Leute, die freizeitbedingt miteinander Freundschaft schließen. Sie baden, sie essen, sie machen Ausflüge und flirten ein wenig über die Ehegrenzen hinweg. Und als die Ferien vorbei sind, trennen sich ihre Wege, wie das ja oft der Fall ist. Übrig bleiben ein paar vereinzelte Fotos, womöglich ein Gruppenbild, das ein oder andere Aquarell †“ und ein anonymes Tagebuch, das ihre Eskapaden schildert, wie sich später herausstellen wird, als die Tragödie bereits ihren Lauf genommen hat. Denn fünf Jahre später beginnt jemand, sie zu töten, einen nach dem anderen, wobei die Morde Gunnar Barbarotti, Inspektor in Kymlinge, jeweils zuvor brieflich angekündigt werden. Der Fall erregt große Aufmerksamkeit in den Medien, die Polizei steht naturgemäß unter Druck. Der Mörder indes spielt Katz und Maus mit den Ermittlern †“ und erscheint unbegreiflicher und unberechenbarer als je zuvor. Was ist damals in der Bretagne wirklich passiert? Und warum bekommt ausgerechnet Inspektor Barbarotti die Briefe? Im zweiten Buch um Gunnar Barbarotti, „Eine ganz andere Geschichte†œ, begegnen wir erneut dem geläuterten Zweifler und Gott herausfordernden Mann, den wir bereits im Kriminalroman „Mensch ohne Hund†œ kennengelernt haben. Seine Berufskarriere erscheint ihm immer dubioser, während sein Privatleben plötzlich völlig neue Perspektiven aufweist.

Platz 3 : Gezeichnete des Schicksals von Lara Adrian

Kurzbeschreibung
Eine übermenschliche Kreatur macht die Einöde von Alaska unsicher und hinterlässt ein grauenhaftes Blutbad, wo immer sie auftaucht. Für die Pilotin Alexandra Maguire wecken die Morde Erinnerungen an ein schreckliches Ereignis aus ihrer Kindheit. Da tritt ein Fremder in ihr Leben, der überraschend tiefe Gefühle in ihr weckt. Der Vampirkrieger Kade wurde nach Alaska geschickt, um die brutalen Morde aufzuklären. Doch auch er wird von einem Geheimnis aus seiner Jugend verfolgt. Kade sieht sich einer dunklen Bedrohung gegenüber, die das zarte Band zu zerreißen droht, das zwischen ihm und der hübschen Alexandra entstanden ist.
Mehr über den Inhalt zu „Gezeichnete des Schicksals“ findet sich hinter dem Link.

Platz 4 : Verblendung von Stieg Larsson

verblendungKurzbeschreibung
Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt. Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen. Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis. -> mehr Infos zu der Trilogie und zum Film

Platz 5 : Der verborgene Garten von Kate Morton

Kurzbeschreibung
Ein verwunschener Garten, eine adlige Familie, ein dunkles Geheimnis
Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheilvollen Versprechen, das zwei Freundinnen ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Manor nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt.
Blackhurst Manor, Cornwall, Anfang des 20. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Eliza bei ihrem Onkel auf Blackhurst Manor, dem Familienbesitz der Mountrachets, auf. Sie und ihre Cousine Rose werden schnell unzertrennlich. Um der Welt der Erwachsenen zu entfliehen, erkunden sie das geheimnisvolle Anwesen und entdecken einen verborgenen Garten mit einem Cottage †“ ein Ort, an den sich die fantasievolle Eliza immer wieder zurückziehen kann. Doch als die Mädchen erwachsen werden, zerbricht ihre einstige Freundschaft. Rose verliebt sich in Nathaniel, und als die beiden heiraten, zieht sich Eliza in das Cottage zurück, um sich ganz dem Schreiben von Geschichten zu widmen. So ahnt sie nicht, dass Rose zutiefst unglücklich ist, weil ihre Ehe kinderlos bleibt. In ihrer Verzweiflung bittet sie Eliza um Hilfe. Ein unheilvoller Plan wird in die Tat umgesetzt und bestimmt fortan das Schicksal der nachfolgenden Generationen …

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Platz 6 : Alles Glück kommt nie von Anna Gavalda

Kurzbeschreibung
»Unterhaltungsliteratur vom Feinsten, gute Geschichte blendend erzählt, besser geht s nicht!« Elke Heidenreich
Charles Balanda, Ende Vierzig, ist ein erfolgreicher Architekt und glücklich mit seinem Leben. Bis er einen Brief bekommt, in dem nur drei Worte stehen: Anouk ist tot. Von da an ist nichts mehr, wie es war. Denn Anouk ist seine große Liebe gewesen, bis…? Was damals geschah, lässt Charles nicht mehr los. Er begibt sich auf Spurensuche und merkt, dass er sich eigentlich nach einem ganz anderen Leben sehnt. Ein wunderbares Feuerwerk an witzigen Dialogen und unvergesslichen Szenen. Ein Buch über das große Glück, die Schatten der Vergangenheit und über die ganz, ganz große Liebe.

Platz 7 : Vergebung von Stieg Larsson

vergebungKurzbeschreibung
Wer suchet, der tötet
Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte.
Klappentext
†œLarssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend.† taz
†œSo packend, dass man dafür Urlaub nehmen sollte!† TV Spielfilm
†œStieg Larssons erzählerische Virtuosität (…) lässt seine Trilogie weit über das Genre des Polit-Thrillers hinauswachsen: Sie ist ein großer Gesellschaftsroman.† Der Spiegel

Platz 8 : Verdammnis von Stieg Larsson

VerdammnisKurzbeschreibung
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin „Millennium“ eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.

Platz 9 : Sommersehnsucht von Nora Roberts

Kurzbeschreibung
Gefühlvoll und berührend: der zweite Roman des großen Jahreszeiten-Zyklus
Freundschaft und Liebe †“ das geht nicht zusammen. Zu dumm nur, dass sich Emmas langjähriger Freund Jack, ein erfolgreicher Architekt, völlig überraschend als ihre große Liebe erweist. Nun steckt die Floristin der erfolgreichen Hochzeitsagentur »Vows« in der Klemme, zumal sie weiß, wie sehr Jack an seiner Freiheit hängt. Doch auch Jack muss erkennen, dass seine Gefühle für Emma über Freundschaft hinausgehen. Gut, dass die romantische Emma immer auf ihre drei besten Freundinnen Parker, Mac und Laurel zählen kann!

Platz 10 : Nein! Ich will keinen Seniorenteller: Das Tagebuch der Marie Sharp von Virginia Ironside

Kurzbeschreibung
Ein bezauberndes, witziges Lesevergnügen für alle, die sich so alt fühlen, wie sie sind
Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und damit schlicht alt. Ein Grund zum Feiern, wie sie findet. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschulkurse besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren, die nur so alt sind, wie sich fühlen †“ sie stürzt sich lieber kopfüber in das Vergnügen, nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehört ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben …
Vom Vergnügen, endlich nicht mehr jung sein zu müssen.
„Keine leeren Floskeln, keine leeren Entmutigungen. Sondern die Erfahrungen einer liebenswerten Frau, die um keinen Preis jünger sein möchte, als sie ist und gerade dadurch wesentlich jugendlicher erscheint als manche, die dem Jugendkult verfallen sind.“ (NDR 1 )

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Jugendliteraturpreis: Tribute von Panem gewinnt Buxtehuder Bullen

Jugendliteraturpreis: Die Tribute von Panem gewinnt Buxtehuder Bullen

Die amerikanische Autorin Suzanne Collins erhält den mit 5 000 Euro dotierten Jugendliteraturpreis „Buxtehuder Bulle“

Die Jury habe sie am Dienstagabend für ihr Werk „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele„, erschienen 2009 im Oetinger Verlag, ausgewählt, teilte die niedersächsische Stadt Buxtehude mit. Von rund 60 Jugendbüchern hatten es sieben Titel aus dem Jahr 2009 in das Finale geschafft.

Der Buxtehuder Bulle ist ein renommierter Preis für Jugendliteratur, der 1971 von dem Buxtehuder Buchhändler Winfried Ziemann initiiert wurde. Seit 1981 ist die Trägerschaft auf die Stadt Buxtehude übergegangen. Der Preis wird einmal jährlich für das beste erzählende Jugendbuch des Vorjahres verliehen. Namensgeber für den Preis ist der friedliebende Stier Ferdinand aus dem gleichnamigen Kinderbuch des US-amerikanischen Schriftstellers Munro Leaf.

Die Jury besteht aus elf Jugendlichen und elf Erwachsenen. Sie gibt traditionell keine Begründung für ihre Entscheidung bekannt. Zu den Preisträgern gehören u.a. Stephenie Meyer für Bis(s) zum Morgengrauen (2006) und Markus Zusak für Die Bücherdiebin (2008).

Kurzbeschreibung
Überwältigend! Von der Macht der Liebe in grausamer Zeit … Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln – was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben? Eine faszinierende Gesellschaftsutopie über eine unsterbliche Liebe und tödliche Gefahren, hinreißend gefühlvoll und super spannend.

Quelle: Süddeutsche Zeitung