Spannend und erotisch: Gezeichnete des Schicksals von Lara Adrian

Spannend und erotisch: Gezeichnete des Schicksals von Lara Adrian (Band 7)

In der Wildnis von Alaska lebt die Pilotin Alexandra Maguire und versorgt mit ihrem Flugzeug weit abgelegene Siedlungen. Auf einer ihrer Touren findet sie eine ganze Familie grausam und bestialisch ermordet auf. Alexandra will es zwar nicht wahrhaben, aber tief in ihrem Inneren weiß sie, dass diese Morde von Vampiren begangen wurden. In ihrer Kindheit war sie Zeugin wie ihre Familie einem ähnlichen Angriff zum Opfer fiel. Aus dem Grund hatte sie Florida verlassen, um in der Wildnis zu leben.  Die schlimmen Erlebnisse und Ängste ihrer Vergangenheit, die sie tief vergraben hat, holen sie jetzt wieder ein.
Auch der Orden in Boston erhält Kenntnis von dem schrecklichen Verbrechen. Die Ordensmitglieder vermuten, dass die Tat von Vampiren, die der Blutgier verfallen sind, begangen wurde und schicken ihren Vampirkämpfer Kade nach Alaska, um der Sache auf den Grund zu gehen. Kade geht mit gemischten Gefühlen zurück in seine Heimat. Ein familiäres Geheimnis belastet ihn schwer und hatte ihn auch dazu bewogen, dem Ruf des Ordens zu folgen und seine Heimat zu verlassen. Doch nun muss er seiner Familie stellen. Kade hat die Befürchtung, dass sein Weggehen das Problem verschlimmert hat und auch etwas mit den Morden zu tun haben könnte.
Alexandra und Kade treffen aufeinander und spüren sofort eine gegenseitige Anziehung und Vertrautheit. Gemeinsam machen sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder und stellen sich ihrer Vergangenheit.

Der siebte Teil von Lara Adrians Vampirreihe ist ein echter Kracher und gefällt mir sehr gut. Wer die Serie kennt, wird total begeistert sein. Von Anfang an ist der Plot hochspannend und sehr fesselnd. So wie man es von den Vorgängern gewohnt ist, hat Lara Adrian wieder flüssig und locker geschrieben. Die Geschichte hat keine Längen, und man möchte es eigentlich in einem Stück durchlesen. Wiederholungen aus den Vorgeschichten sind auf ein Minimum reduziert, was den Lesegenuss für die Kenner der Serie noch verstärkt. Aber auch für Neueinsteiger, denen die Serie unbekannt ist, ist das Buch sehr gut zu lesen. Lara Adrian verstrickt geschickt Informationen aus den voran gegangenen Büchern, ohne den Anfänger zu verwirren oder den treuen Leser zu langweilen. Natürlich kommt auch in diesem Buch die knisternde Erotik, die wir Fans lieben, nicht zu kurz. Eine sehr gelungene Fortsetzung der Serie. Spannend, actionreich und erotisch, so wie man die Vampire von Lara Adrian kennt und liebt. Da bekommt man so richtig Appetit auf weitere Folgen.

Die Taschenbuchausgabe von „Gezeichnete des Schicksals“ umfasst 400 Seiten, ist am 15. Juni 2010 im LYX Verlag erschienen und für 9,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

Der Lesekreis bedankt sich bei Lilli für diese schöne Rezension und beim LYX Verlag für die freundliche Überlassung des Rezensionsexemplares.

Lara Adrian, 3.v.links, und das LYX-Team Suse, Christina und Anja - Foto via Facebook

Die Autorin Lara Adrian ist derzeit auf Lesereise in Deutschland. Sie macht am 14.06.2010 Station in Berlin, am 16.06.2010 in der Mayerschen Buchhandlung in Dortmund und am 18.06.2010 im Thalia-Buchhaus CAMPE in Nürnberg.

In dem Video stellt der Verlag eine kurze Leseprobe zur Verfügung:

Kurzbeschreibung
Eine übermenschliche Kreatur macht die Einöde von Alaska unsicher und hinterlässt ein grauenhaftes Blutbad, wo immer sie auftaucht. Für die Pilotin Alexandra Maguire wecken die Morde Erinnerungen an ein schreckliches Ereignis aus ihrer Kindheit. Da tritt ein Fremder in ihr Leben, der überraschend tiefe Gefühle in ihr weckt. Der Vampirkrieger Kade wurde nach Alaska geschickt, um die brutalen Morde aufzuklären. Doch auch er wird von einem Geheimnis aus seiner Jugend verfolgt. Kade sieht sich einer dunklen Bedrohung gegenüber, die das zarte Band zu zerreißen droht, das zwischen ihm und der hübschen Alexandra entstanden ist.

Über den Autor
Lara Adrian lebt mit ihrem Mann an der Küste Neuenglands, umgeben von uralten Friedhöfen und dem Atlantik. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane, zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice. Weitere Infos unter www.laraadrian.com

Über die Übersetzerin
Katrin Kremmler, M.A., geboren 1972, Cartoonistin und Ethnologin, hat die Budapester Lesbenszene wissenschaftlich erforscht und die besten Jahre ihres Erwachsenenlebens dort verbracht.

Radischs Lesetipp: Drei starke Frauen von Marie NDiaye

Radischs Lesetipp: Drei starke Frauen von Marie NDiaye

Von der Zerrissenheit zwischen Afrika und Europa erzählt die französische Autorin Marie NDiaye

Der Roman der französischen Autorin Marie NDiaye „Drei starke Frauen“ ist das Buch, das Iris Radisch in diesem Frühjahr am stärksten beeindruckt hat, sagt die Literaturkritikerin in ihrem aktuellen Video auf Zeit Online. Die Französin Marie NDiaye ist eine ganz besondere Autorin mit einer ungewöhnlichen Lebensgeschichte. Ihr Vater kommt aus dem Senegal und hat die Familie verlassen, als sie erst ein Jahr alt. Schon immer wollte Marie NDiaye Schriftstellerin werden. Bereits ihr erstes Buch, das sie im Alter von 17 Jahren schrieb, ist sofort in den berühmten Éditions de Minuit in Frankreich angenommen worden. Inzwischen ist Marie NDiaye 43 Jahre alt und gondelt mit ihrer Familie, sie hat drei Kinder, durch die Welt, lebt mal in der Karibik, mal in der Normandie. Seit drei Jahren lebt sie in Berlin.

Die Wahl-Berlinerin erhielt in 2009 den renommierten französischen Literaturpreis Prix Goncourt für †œTrois femmes puissantes†, der am 21.06.2010 im Suhrkamp Verlag in der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Drei starke Frauen„ erscheint. Der preisgekrönte Roman beschreibt die Lebensgeschichte dreier Frauen im Spannungsfeld zwischen Afrika und Frankreich, deren Schicksale von Familiengeheimnissen, Demütigungen und Verrat geprägt sind.

Laut Iris Radisch hat der neue Roman von Marie NDiaye die Qualität ihrer früheren Bücher. Er ist von großer magischer Rätselhafigkeit. Die Autorin interessiert sich immer für die Nachtseite der Vernunft, sie interessiert sich dafür, was passiert, wenn Leben aus den Angeln brechen, wenn sie den Boden unter den Füßen verlieren. Hier ist diese Rätselhaftigkeit nicht mehr ganz so vage wie es in ihren früheren Romanen manchmal war. Sie kehrt darin das erste Mal literarisch in die Heimat ihres Vaters zurück. In den drei Geschichten, die einen Roman ergeben und jeweils in Afrika spielen, oder mit dem afrikanischen Kontinent verbunden sind, geht es über Gewalt, Brutalität, über das Auseinanderbrechen von Familien, über unheimliche Eltern-Kind-Beziehungen, Mann-Frau-Beziehungen. Dahinter ist jeweils diese nicht zu rettende Zerrissenheit zwischen Afrika und Europa das große Thema.

Das ganz Besondere an diesem Roman, so Radisch, ist der unvergleichbare literarische Stil. Sie sieht in der deutschen Gegenwartsliteratur nichts, was sie diesem Stil an die Seite stellen könnte; in seiner Raffinesse, in seiner Leichtigkeit, aber auch in seiner Akkuratesse.

NDiaye schafft es, in einem einzigen Satz, mehrere Schichten der Wirklichkeit klar einzufangen und vermittelt die Wichtigkeit, dass die drei starken Frauen, um deren Geschichte es hier geht, jeweils ihre Würde bewahren. NDiaye sagt, die größte Herausforderung in der Literatur ist lange nicht mehr das Böse, das war einmal, das ist die alte Zeit, es ist inzwischen das Gute. Ihr geht es darum, dass Menschen, egal durch welche Tragödie sie gehen, daran nicht zerbrechen, sondern ihre Würde das ist, was am Ende übrig bleibt. Ein starker Roman von Marie NDiaye.

Quelle: Radischs Lesetipp auf Zeit Online Quelle Foto: Flickr †“ Michael Ferrier, Tokyo

Twilight: Breaking Dawn startet am 24.11.11 in 3D in den deutschen Kinos

Jetzt ist es offiziell – der Dreh für „Breaking Dawn“ (Bis(s) zum Ende der Nacht) nach dem Weltbestseller von Stephenie Meyer beginnt noch in diesem Herbst.

Die Produktionsgesellschaft Summit Entertainment hat ebenfalls bestätigt, dass aus dem vierten Teil der Twilihgt-Saga zwei separate Filme entstehen werden. Breaking Dawn Teil 1 kommt am 18. November 2011 in die US-amerikanischen Kinos, in Deutschland startet der Film am 24. November 2011.

Bill Condon wird die Regie in beiden Filmen führen. Die Twilight-Stars Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner werden wieder zusammen mit Billy Burke als Charlie Swan sowie den Mitgliedern der Cullen-Familie, darunter Peter Facinelli als Carlisle, Elizabeth Reaser als Esme, Jackson Rathbone als Jasper, Nikki Reed als Rosalie, Ashley Greene als Alice und Kellan Lutz als Emmett werden auch in der neuen Produktion zu sehen sein.

Unter www.breakingdawnmovie.org werden permanent alle Neuigkeiten über die Verfilmung online gestellt.

Lesung mit Moritz Rinke am 22.06.10 im Literaturhaus München

Nachholtermin: „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“ – Lesung mit Moritz Rinke am 22.06.2010 um 20 Uhr im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1.

Moderation: Knut Cordsen (Bayerischer Rundfunk)

Stammt das angebissene Stück Butterkuchen im Tiefkühlschrank tatsächlich von Willy Brandt? Kann ein toter Onkel noch ein Kind zeugen? Wurde die schöne Kommunistin Marie von der Gestapo abgeholt oder von der eigenen Familie im Teufelsmoor vergraben? Und wie werden die Seelen der Menschen aufbewahrt?
Ausgerechnet als Paul Wendland in Berlin mit seinem Leben und seinen kuriosen Kunstprojekten in die Zukunft starten will, holt ihn die Vergangenheit ein. In Worpswede drohen das geschichtsträchtige Haus seines Großvaters und sein Erbe im Moor zu versinken – samt lebensgroßen Bronzestatuen von Luther über Bismarck bis zu Max Schmeling und Ringo Starr.

Moritz Rinke, geboren 1967 in Worpswede, lebt in Berlin. Er ist Autor zahlreicher erfolgreicher Theaterstücke, seine Reportagen, Geschichten und Essays wurden mehrfach ausgezeichnet. In seinem Romandebüt erzählt er vom Künstlerleben, von Familiengeheimnissen, von Ruhm, Verführung und Vergänglichkeit, vom Lieben und Verlassenwerden und von einem traditionsumwitterten Dorf im hohen Norden, das berühmt ist für seinen Himmel und sein flaches Land.

„Moritz Rinke verknüpft seine erfundene Familiengeschichte auf geschickte Weise mit der Historie des realen Kunst-Worpswede.“ Die Zeit

Kurzbeschreibung
Worpswas? – Worpswede! Moritz Rinke legt ein furioses Romandebüt vor. Stammt das angebissene Stück Butterkuchen im Tiefkühlschrank tatsächlich von Willy Brandt? Kann ein toter Onkel noch ein Kind zeugen? Wurde die schöne Kommunistin Marie von der Gestapo abgeholt oder von der eigenen Familie im Teufelsmoor vergraben? Und wie werden die Seelen der Menschen aufbewahrt?
Ausgerechnet als Paul Wendland in Berlin mit seinem Leben und seinen kuriosen Kunstprojekten in die Zukunft starten will, holt ihn die Vergangenheit ein. In Worpswede drohen das geschichtsträchtige Haus seines Großvaters und sein Erbe im Moor zu versinken – samt lebensgroßen Bronzestatuen von Luther über Bismarck bis zu Max Schmeling und Ringo Starr.
Die Reise zurück an den Ort der Kindheit zwischen mörderischem Teufelsmoor, norddeutschem Butterkuchen und traditionsumwitterter Künstlerkolonie nimmt eine verhängnisvolle Wendung. Vergessen geglaubte Familienfragen, aus dem Moor steigende historische Gestalten und die skurrile Begegnung mit einem mysteriösen Vergangenheitsforscher spülen ein ungeheuerliches Geflecht an Lügen und Geheimnissen aus einem ganzen Jahrhundert an die Oberfläche.
Moritz Rinke rührt sanft, aber vollkommen anarchisch und mit einer umwerfenden Tragikomik an die Lebensmotive, die Geschlechter-, Generations- und Identitätskonflikte seiner Figuren und ihre seelischen Abgründe. Er erzählt vom Künstlerleben, von Ruhm, Verführung und Vergänglichkeit und von einem Dorf im Norden, das berühmt ist für seinen Himmel und das flache Land.

Die gebundene Ausgabe umfasst 481 Seiten und ist 2010 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“ ist für 19,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

Veranstalter der Lesung sind der Verlag Kiepenheuer & Witsch  und das Literaturhaus München. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

OECD-Studie: 72 % der Deutschen lesen Zeitung

OECD-Studie: 72 % der Deutschen lesen Zeitung

Vom Ende der Zeitung kann keine Rede sein – das ist das Ergebnis einer nun veröffentlichten Studie der OECD.

Zu groß seien die Unterschiede von Land zu Land und von Titel zu Titel, heißt es. In Deutschland etwa sind die Reichweiten im internationalen Vergleich weiter hoch: 71% der Erwachsenen gaben hier 2009 an, am Vortag oder erst kürzlich eine Zeitung gelesen zu haben.

Das sind zwar nicht so viele wie in Island (96%) oder Japan (92%), aber deutlich mehr als anderswo in der westlichen Welt, etwa Spanien (42%) oder Großbritannien (33%).

Die ganze Studie ist online unter oecd.org – Directorate for Science, Technology and Industry einsehbar.

Quelle: Süddeutsche Zeitung