OECD-Studie: 72 % der Deutschen lesen Zeitung

Vom Ende der Zeitung kann keine Rede sein – das ist das Ergebnis einer nun veröffentlichten Studie der OECD.

Zu groß seien die Unterschiede von Land zu Land und von Titel zu Titel, heißt es. In Deutschland etwa sind die Reichweiten im internationalen Vergleich weiter hoch: 71% der Erwachsenen gaben hier 2009 an, am Vortag oder erst kürzlich eine Zeitung gelesen zu haben.

Das sind zwar nicht so viele wie in Island (96%) oder Japan (92%), aber deutlich mehr als anderswo in der westlichen Welt, etwa Spanien (42%) oder Großbritannien (33%).

Die ganze Studie ist online unter oecd.org – Directorate for Science, Technology and Industry einsehbar.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

4 Gedanken zu „OECD-Studie: 72 % der Deutschen lesen Zeitung

  1. Ja, aber der Rückgang ist dramatisch, auch hierzulande, da läßt sich nichts schönreden. Die Verlage lassen sich natürlich nicht in die Karten schauen, aber Abos werden gekündigt das es nur so kracht. Online, das sagt ja auch die Studie, gibts keine nennenswerten Einnahmen.

  2. ja eben, es gibt leider keine Vergleichszahlen, oder ich habe sie nicht gefunden. Diese Studie ist aber auch gigantisch! Kannst du dir nicht vorstellen, dass in Zukunft die Einnahmen der Print-Medien tatsächlich online über bezahlte Artikel ausgeglichen werden? Mich wundert ja das Ergebnis der Briten am meisten…
    LG

  3. Mh, also ich lese jeden Morgen meine regionale Tageszeitung. Mir würde etwas fehlen, denn was gibt es schöneres in der Früh? KZZ = Kaffee-Zeitung-Zigarette! 😉

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