Heute Morgen habe ich hier 685 Spam-Kommentare gelöscht – gestern waren es zirka 2400, nachdem ich einige Tage nicht ins Dashboard geschaut hatte. Um sie zu löschen, benötige ich immer so um die fünf Minuten. Fünf Minuten, die ich eigentlich nicht verschwenden will – vor allem nicht mit einer derartigen Tätigkeit. Was soll das? Ich blogge hier nun schon seit 2007, aber eine derartige Flut von Spam habe ich bislang nicht erlebt. Haben Louis Vuitton, Nike oder Ray Ban und jede Menge asiatische Firmen es nötig so aggressiv zu werben? Geht´s nur mir so, oder erleben andere Blogs im Moment ebenfalls eine gigantische Flut von Spam? Und weiß jemand, wie man sich besser davor schützen kann?

Lesekreis_Dashboard

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Nachtrag: Inzwischen sind´s aktuell schon wieder 109 neue Spam-Kommentare. 👿

NYC_Public Library_2Die Public Library an der Fifth Avenue ist die größte öffentliche Bibliothek der Vereinigten Staaten. Sie hat täglich geöffnet und ist für alle New Yorker kostenfrei nutzbar. Direkt gegenüber des Haupteingangs liegt die 41. Straße, die über die Park Avenue zu New Yorks berühmten Hauptbahnhof (Grand Central Terminal) führt.

Bis Ende der 1990er Jahre diente dieser Straßenzug eher als Anlieferungszone für die Gebäude in der 42. Straße. Durch eine Initiative der Grand Central Partnership und mit Unterstützung der Public Library, Eigentümern und gewerblichen Mietern der 41. Straße und des New York City Departments of Transportation verwandelte sich die Straße in den Bibliotheksweg (Library Way).

Im Jahr 1996 wählte ein Gremium renommierter Literaturexperten und Bibliothekare bedeutende Zitate aus prominenten Werken der Literatur aus, die der Künstler Gregg LeFevre in 96 Bronzetafeln goss. Diese Bronzetafeln wurden in regelmäßigen Abständen in den Bürgersteigen entlang der 41. Straße verlegt. Die Initiative wurde mit einem „Excellence in Design“ Award von der New York City Kunstkommission im Jahr 1998 ausgezeichnet.

MasterpieceGestern startete im italienischen Fernsehen auf dem Kanal RAI 3 eine literarische Casting-Show unter dem Titel „Masterpiece“. Im Vorfeld wurden aus rund 5.000 eingesandten Manuskripten 70 sehr unterschiedliche Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt, die sich und ihre Werke nun in der Live-Show präsentieren und sich unterschiedlichen Aufgaben, wie zum Beispiel dem Verfassen eines Textes während der Sendung, stellen.

Zur Autoren-Jury gehören der 57-jährige italienische Richter und Autor von Kriminalromanen Giancarlo De Cataldo, der Bestsellerautor, Maler und Filmemacher Andrea de Carlo sowie die nigerianisch-ghanaische Schriftstellerin und Fotografin Taiye Selasi, die mit ihrem Debütroman „Diese Dinge geschehen nicht einfach so“ weltweit Beachtung fand.

„Das ist eine Herausforderung, kein Spiel“, erklärte Taiye Selasi und zeigte sich von der Qualität der Einsendungen begeistert. Wie in anderen Talente-Shows hat auch das Publikum einiges mitzureden.

Die ersten zwölf Autorinnen und Autoren traten am Sonntag an, Ende Februar 2014 soll ein Sieger/ ein Siegerin gekürt werden. Als Gewinn winkt die Veröffentlichung eines Buches, das im Mai 2014 im Verlagshaus Bompiani in einer Auflage von 100.000 Stück erscheinen soll.

Die Sendungsmacher hoffen durch die Show das in Italien wenig bekannte Metier des Schriftstellers ins Gespräch zu bringen und die Italiener zu mehr Lektüre zu stimulieren. In einer Umfrage haben nur 46 Prozent der Befragten angegeben, im Jahr 2012 zumindest ein Buch gelesen zu haben. (APA, 18.11.2013)

Quelle: der Standart.at
Quelle Foto: Masterpiece, RAI 3

Rose und Buch_1Der 23. April ist nicht nur Welttag des Buches, sondern in erster Linie ein Festtag zu Ehren des heiligen Georg, des legändären Drachentöters.

Seit 1995 ist der 23. April ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autorinnen und Autoren. Hierzulande verantstalten vor allem der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen diverse Aktionen um den höchsten Feiertag der Bibliophilen.

In Katalonien ist der Namenstag des St. Georg (Sant Jordi) nicht nur der Tag des Buches, sondern auch der Tag der Verliebten. In allen Städten bieten Buchhändler ihre Bücher zu Vorzugspreisen mit zirka 10 Prozent Rabatt an Straßenständen an. Die Einwohner kaufen dort Bücher für sich oder beschenken Familienmitglieder, Freunde und Bekannte. Als Zeichen der Wertschätzung und Liebe schenkt der Mann an diesem Tag seiner Frau, Freundin oder seinen Töchtern eine rote Rose, die Frauen revanchieren sich mit einem Buch. Mittlerweile schenken auch viele katalanische Unternehmen ihren Mitarbeitern Buchgutscheine.

Eine schöne Alternative zu unseren oftmals sehr aufwendigen Aktionen!

Quelle: Wikipedia – Welttag des Buches
Quelle Foto: birgitH – pixelio.de

LiteraturquizFür die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Blanvalet, Limes und Penhaligon, alle der Verlagsgruppe Random House zugehörend, ist unter anderen Sebastian Rothfuss zuständig. Er hält den Kontakt zu uns Bloggern und versorgt uns mit Rezensionsexemplaren.

Neuerdings werden nicht nur Bücher verschickt, sondern gleichzeitig ausführliche Anweisungen für die Gestaltung der Rezensionen mitgeliefert. „Ein bisschen einschüchternd ist das schon„, schrieb mir eine Rezensentin, für die ich kürzlich ein Rezensionsexemplar bei Blanvalet geordert hatte. Auch wenn wir hier alle diese „Bitten bzw. Regeln“, die sich bei genauerer Betrachtung als Verpflichtung entpuppen, längst einhalten, empfinde ich genauso.

Mag es als positiv angesehen werden, dass ein Verlag seine Vorstellung der Veröffentlichung einer Rezension formuliert, verlangt dieses Schreiben doch einige Vorgaben, die vielleicht nicht jeder Blog einhalten kann oder will. Schließlich nutzen nicht alle Blogs Facebook oder pflegen Beziehungen zu Onlinebuchhandlungen. Auch kommt es doch von Zeit zu Zeit vor, dass ein Buch so gar nicht den Erwartungen entspricht und man einfach nichts darüber berichten mag.

Leider habe ich keine Vorstellung davon, wie viele Rezensionsexemplare verschickt werden über die die Verlage niemals Feedback erhalten. Vielleicht ist die Anzahl so hoch, dass derartige Beipackzettel nötig sind. Ob allerdings bekannt ist wie zeitaufwendig die Gestaltung einer Rezension nach diesen Vorgaben ist, wage ich zu bezweifeln. Als einzige Belohnung winkt bei eventueller Verlinkung der Rezension bei Buchautor/Buchautorin etwas zusätzliche Werbung für den Rezensionsblog. Wäre es nicht fair, wenn Verlage ebenfalls verpflichtet wären die Rezensionen grundsätzlich zu verlinken?

Lest selbst:

Liebe Blogger,

wir freuen uns über Blogger-Rezensionen und schätzen ihre Wirkung und Überzeugungskraft bei den Lesern! Um unsere Zusammenarbeit fair und nachvollziehbar zu gestalten, haben wir ein paar Bitten bzw. Regeln aufgestellt. Deren Einhaltung ist die beste Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf. Vielen Dank!

Regeln:

  • Wir freuen uns über das Interesse an unseren Büchern, können aber nicht immer jeden Wunsch erfüllen. Gegebenenfalls schlagen wir Alternativen vor. Teils sind unsere Kontingente an Rezensionsexemplaren beschränkt, gerade bei Bestsellern. Deshalb bitten wir auch die Blogger mit denen wir regelmäßig zusammen arbeiten um Verständnis, dass nicht jedes Buch versendet werden kann. Das gilt übrigens genauso für unsere traditionellen Pressepartner wir Zeitungen, TV, etc.
  • Die Rezensionsexemplare müssen auf einem eigenen Blog oder als Clip auf youtube.de rezensiert werden, d.h. nur eine Besprechung auf bspw. amazon.de reicht nicht aus.
  • Nach erfolgter und veröffentlichter Rezension ist der Versand eines Beleglinks an sebastian.rothfuss@randomhouse.de Pflicht, ansonsten erfolgt keine weitere Bestückung mit Rezensionsexemplaren.
  • Mit dem Einreichen der Rezension geht die Einverständniserklärung einher, das wir mit Verweis auf die Quelle darauf zitieren und sie den Buchautor/die Buchautorin weiterreichen dürfen. Das kann auch zusätzliche Werbung für den Rezensionsblog bedeuten!
  • Wir versenden auch unkorrigierte Leseexemplare, die in Ausstattung/Aufmachung von den verkäuflichen Version abweichen. Diese dürfen wie alle Rezensionsexemplare nicht verkauft werden.
  • Wir können (außer bei von uns gezielt angekündigten Aktionen) keine Bücher vor dem Erscheinungstermin herausgeben.
  • Anstelle von Büchern versenden wir gerne auch E-Tickets (nicht kompatibel mit dem Kindle). Einen technischen Support dazu können wir aber nicht leisten.
  • Wir unterstützen keine Gewinnspiele oder Verlosungen.

Aufbau einer Rezension:

  • Eine Rezension sollte mehr als ein kurzer Tipp oder die Wiedergabe des Klappentextes sein. Eine Inhaltsangabe (ggf. mit Warnhinweisen bei Spoilern), eigene Meinung/Fazit, Autoreninfos, bibliografische Angaben, Bilder, etc. runden eine schöne und interessante Rezension ab.
  • Eine Verlinkung der Rezension mit der Buchseite auf unserer Homepage und/oder zu einem Onlinebuchhändler ist eingebaut.
  • Die herunterladbaren Cover und Widgets von unserer Homepage dürfen gerne rechtefrei im Rahmen einer Rezension verwendet werden. Auch das eigenständige Fotografieren und Onlinestellen dieser Bilder ist in Ordnung. Bei Autorenfotos muss das angegebene Copyright übernommen werden. Sofern Textstellen eindeutig gekennzeichnet werden, dürfen dürfen auch diese verwendet werden – ersetzen aber eine eigenständige Rezension nicht.
  • Idealerweise wird eine Rezension vielfältig eingesetzt, nicht nur im Blog, sondern bspw. auch auf amazon.de, lovelybooks.de, buchgesichter.de, usw.
  • Wir freuen uns über gepostete Rezensionen auf unserer jeweiligen Facebook.de-Seite:

www.facebook.de/blanvalet
www.facebook.de/penhaligonverlag
www.facebook.de/limesverlag

E-Mail-Verkehr (Ansprechpartner für Blanvalet, Limes und Penhaligon: Sebastian Rothfuss)

  • Eingehende E-Mails werden von uns bearbeitet, auch wenn keine unmittelbare Antwort erfolgt. Je nach Arbeitsaufkommen kann eine Antwort/Reaktion auch länger dauern, da bitten wir um Verständnis.
  • Bitte den Verlauf in jeder E-Mail belassen. So können wir immer rasch nachvollziehen, welche Informationen wir bereits ausgetauscht haben.
  • Bitte stets die vollständige Anschrift in jede E-Mail schreiben, damit wir wissen, wohin Rezensionsexemplare verschickt werden sollen.

Quelle: Beipackzettel Rezensionsexemplar vom Blanvalet Verlag

Nachtrag vom 11. April 2013, abends:
Nachdem dieser Beitrag für einigen Wirbel gesorgt hat und ziemlich ausführlich auf den Facebook-Seiten von Karla Paul, Zoë Beck oder Jutta Maria Herrmann diskutiert wurde, halte ich es für sinnvoll einige Details zu dem konkreten Vorfall nachzutragen.

Am 23. November 2011 habe ich die Rezension zu „Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness“ hier veröffentlicht. Wir haben uns darüber gefreut, dass sogar das Blanvalet-Team sich per Kommentar dafür bedankt hat. Im März 2013 ist die Fortsetzung erschienen. Nachdem die Rezensentin des ersten Teils gerne den zweiten lesen und rezensieren wollte, habe ich die Anfrage an Sebastian Rothfuss weitergeleitet und nochmals den Link zur ersten Rezension angehängt. Das Buch wurde prompt geliefert.  Doch statt ein paar netter Zeilen wie „wir freuen uns auf Ihre Rezension“ oder „schön, dass Sie die Fortsetzung ebenfalls rezensieren„, erhält meine Rezensentin eine Arbeitsanweisung. Wahrscheinlich lesen und besprechen die meisten Blogbetreiber/innen die Bücher selbst, hier ist es oftmals so, dass einige treue Blogbesucher ebenfalls Rezensionen schreiben. Für die Gestaltung und Veröffentlichung bin jedoch nur ich als Blogbetreiberin zuständig und verantwortlich. Insofern hätte ich mir gewünscht, zunächst über dieses Schreiben Kenntnis zu erhalten. Den Diskussionen auf Facebook und zum Teil auch hier in der Kommentarleiste konnte ich entnehmen, dass viele diese „Verhaltensregeln“ gutheißen. Mir geht das eindeutig zu weit, ich empfinde sowohl die Form der Mitteilung als auch den Inhalt als anmaßend. Wer sich die Zeit nimmt und unsere Rezensionen anschaut, wird erkennen, dass wir grundsätzlich unsere Bücher sehr ausführlich besprechen und schon immer die Anforderungen erfüllt haben. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Verlag wünsche ich mir, dass das auch erkannt wird.