Harry Luck, Chef vom Dienst/Nachrichten bei Focus-Online, seit Juli 2007 stellvertretender Nachrichtenchef, hat sich von Gabriele Pauli inspirieren lassen und einen Krimi mit dem Titel „Das Lächeln der Landrätin“ geschrieben. Erscheinen wird das Buch im Mai diesen Jahres.

Darin gerät die bayerische Landrätin Pia Blum wegen pikanter Fotos in die Schlagzeilen, die den Eindruck nahe legen, die populäre Politikerin habe eine Vergangenheit im Rotlichtmilieu. Parallelen zu den Latexhandschuhfotos von Pauli sind keineswegs zufällig. „Ich erzähle nicht die echte Geschichte von Gabriele Pauli, aber inspiriet hat mich der reale Fall durchaus“, sagt Harry Luck. Als Nachrichtenredakteur bei Focus-Online hat er selbst immer wieder über die vielen überraschenden Wendungen der CSU-Affäre um Pauli berichtet. „Die Geschichte der Fürther Landrätin bietet viel Stoff für Spannungsliteratur, Intrigen, Machtkämpfe, Konflikte und eine Prise Erotik“.

In Lucks Roman bewirbt sich die Landrätin um den Posten der bayerischen Ministerpräsidentin – die echte Pauli hatte um den CSU-Vorsitz gekämpft. Doch während in der Realität spätestens bei Rufmord Schluss war, gibt es im Buch einen echten Mord. „Ein Krimi ohne Mord geht natürlich nicht“, erklärte der Autor seinen Kunstgriff.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Aus dem Umfeld der ehemaligen CDU-Rebellin wurde bekannt, dass Gabriele Pauli an einem Roman arbeitet. Die ersten Seiten habe sie bereits geschrieben und nun sei sie auf der Suche nach einem Verlag.

Das Buch solle von ihrer Rolle in Zusammenhang mit dem Sturz des früheren bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber handeln.

Erst vor wenigen Tagen hatte Pauli versichert, sie bleibe ein politischer Mensch. Über ihre beruflichen Ambitionen schweigt sie bisher.
Über die Nachfolger von Edmund Stoiber sagte sie: „Da ist kein Gleichklang. Beckstein hat die Fraktion nicht im Griff und Huber repräsentiert Bayern in Berlin mehr schlecht als recht.“ Außerdem versuchten beide Politiker, „sich aus der Verantwortung zu stehlen“.

Zu den Kommunalwahlen 2008 war sie nach 18 Jahren an der Spitze des Fürther Landrats nicht mehr angetreten. Sie sei frei wie ein Vogel, und vertraue auf ihre Kraft und den Himmel.

Quelle: Focus Online