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September 2005: Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone – Mark Haddon

1. September 2005 | Von | Kategorie: Bücher, Bücher aus dem Lesekreis, Strandlektüre

Cover Supergute TageKurzbeschreibung
Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen: Mutig stellt er den schändlichen Verbrecher und erfährt außerdem, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben …

Über den Autor
Mark Haddon, geboren am 1962 in Northampton, ist ein englischer Schriftsteller, ausgebildet an der Uppingham School und am Merton College in Oxford.

Im Jahr 2003 gewann er den Whitbread Book of the Year Award für sein Buch Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone, (Originaltitel: The Curious Incident of the Dog in the Night-time). Darin versucht Haddon einen Einblick in die Weltsicht eines autistischen Jungen zu geben, der im Buch als Ich-Erzähler auftritt.

Laut einem Interview mit dem Autor bei Powells.com war es sein erstes Buch, welches er nicht als Kinder- oder Jugendbuch, sondern für Erwachsene konzipiert hatte. Deshalb sei er überrascht gewesen, als sein Verleger vorschlug, das Buch für beide Zielgruppen zu vermarkten.

Populär in Großbritannien sind Mark Haddons Jugendbücher der „Agent Z“-Reihe. Weiterhin schrieb er das Drehbuch für die BBC-Fernsehadaption von Raymond Briggs’ Erzählung Fungus the Bogeyman, ausgestrahlt im Jahr 2004. Dieses und ein anderes Drehbuch für das Kinderprogramm der BBC trugen ihm den BAFTA-Preis ein.

Mark Haddon ist verheiratet mit Dr. Sos Eltis, Dozentin am Brasenose College, mit der er in Oxford lebt.

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2 Kommentare
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  1. Geniales Buch! Wer mit Autisten bislang nichts zu tun gehabt hat, kommt ihnen damit ein kleines Stückchen näher.

    Es liest sich sehr flüssig und auch ‘mal eben in einem Rutsch durch.

  2. Ja, aber wirklich nur ein kleines Stückchen, denn die Realität sieht leider ganz aus.
    Wir haben im Lesekreis im Anschluss, weil uns das Thema sehr beschäftigt hat, “Buntschatten und Fledermäuse” von Axel Brauns gelesen und uns im ZDF aus der Sendereihe 37 Grad, die sich mit Autismus befasst hat, eine Aufzeichnung angesehen. Hier wurden schon ganz andere Fälle gezeigt. Axel Brauns, der selbst Autist ist, scheint da eine Ausnahme zu sein. Ihm ist es gelungen ein wenig aus seinem Mikrokosmos auszubrechen, indem er das Buch geschrieben hat.

    “Licht erstrahlte, Licht erlosch. Sicherheit fand ich in diesem Wechselspiel. Hingebungsvoll widmete ich mich dem Lichtschalter. Die Augenblicke verschmolzen. Die Zeit ertaubte.”

    Aber natürlich hast du Recht, die “Superguten Tage” sind genial geschrieben, echt lustig und vielleicht als Einstieg in die Materie Autismus zu empfehlen :-)
    Das Buch soll übrigens verfilmt worden sein und noch in diesem Jahr in die Kinos kommen….

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