Facebook Seite Feed abonnieren

Der schönste erste Satz von Edgar Allan Poe

6. November 2007 | Von | Kategorie: Bücher, Der schönste erste Satz

Wir hatten jetzt den Gipfel der höchsten Felsklippe erreicht.

Der Sturz in den Maelstrom von Edgar Allan Poe

Edgar Allan PoeEdgar Allan Poe, geboren am 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; gestorben am 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland, war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er begründete das Genre der Kriminalliteratur, das Genre der Science Fiction und der Horrorstory.

Poe hatte großen Einfluss auf den Symbolismus und auf die Entwicklung der phantastischen Literatur (nicht zu verwechseln mit Fantasy-Literatur) und auf die Kriminalliteratur, insbesondere auf Jules Verne, Arthur Conan Doyle und H. G. Wells. Sein Frühwerk ist beeinflusst von Autoren der deutschen Romantik, u. a. E.T.A. Hoffmann und Friedrich de la Motte Fouqué. Zu seinen späteren Einflüssen gehören Charles Dickens, den er auch persönlich kennen lernte, Henry Wadsworth Longfellow (den er literarisch befehdete) und Fürst Hermann von Pückler-Muskau.

Zu seinen stilprägenden Erzählungen gehören Der Untergang des Hauses Usher (The Fall of the House of Usher) und Die Abenteuer Gordon Pyms (The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket). Mit Der Doppelmord in der Rue Morgue (The Murders in the Rue Morgue) gilt er als einer der Erfinder der Detektivgeschichte und des deduktiv arbeitenden Krimihelden, der seine Fälle durch Logik und Kombinationsgabe löst. Darüber hinaus wirkte er im Übergang von der Romantik zum Symbolismus als Vermittler, zuerst nach Frankreich und von dort aus wieder zurück in die USA und nach Deutschland, wo sich im Umfeld des Expressionismus eine starke Rezeption seiner Werke entwickelte. Charles Baudelaires Poe-Übersetzungen sind in Frankreich maßgeblich.

Sein zu Lebzeiten erfolgreichstes Buch war ein malakologisches Schulbuch mit dem Titel The Conchologist´s first book or, a system of testaceous malacology. Dieses Buch wurde allerdings nicht von ihm selbst verfasst, sondern der Verlag wollte mit dem Namen Poes die Verkaufszahlen erhöhen. Poe schrieb lediglich das Vorwort und bekam eine erkleckliche Summe Geld für diesen Handel. Poe beschäftigte sich auch stark mit Fragen der Logik, so mit Geheimschriften (z. B. in Der Goldkäfer) und so genannten Automaten – frühen Robotern – beispielsweise im Aufsatz Maelzels Schachspieler über einen Schachautomaten.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist sein lyrisches Werk. The Raven (deutsch Der Rabe) und The Bells gelten als die ersten bedeutenden Gedichte Amerikas in der Weltliteratur.

Poe maß bei der Konzeption seiner Gedichte der Musik und dem logisch-formalen Aufbau einen hohen Stellenwert bei und sorgte oft für die klangliche Veranschaulichung der im Gedicht beschriebenen Dinge (The Bells), was ihn zu einem Vorläufer des Symbolismus machte. Poes großes Sujet, das in vielen Geschichten immer wieder auftaucht, ist der Tod einer schönen Frau (Morella, Ligeia, Annabel Lee). Oft thematisiert wird auch die Vorstellung einer lebendig begrabenen Person (The Fall of the House of Usher, The Premature Burial). Vielfach erscheinen in Poes Geschichten auch Personen, die geradezu vom „Wahn“ gepackt ihr eigenes Unglück provozieren oder trotz Kenntnis des sich anbahnenden Ungemachs scheinbar machtlos direkt in ihr Verderben laufen und sich darüber verzehren (The Tell-Tale Heart, The Black Cat). Poe, der – auch dank zahlreicher Verfilmungen – sein Image als „Horrorautor“ wohl nie ganz verlieren wird, ist, sieht man sein Werk als Ganzes – er verfasste Satiren, Essays, Lyrik und Erzählungen, ja sogar höchst komplexe naturwissenschaftliche Abhandlungen – nicht einfach unter einen Oberbegriff zu bringen. Sein Werk hat zahlreiche bedeutende Autoren der klassischen Moderne wesentlich inspiriert, u. a. Stéphane Mallarmé, Vladimir Nabokov und Arno Schmidt; letzterer ist zusammen mit Hans Wollschläger der bedeutendste Übersetzer der Werke Poes ins Deutsche. Er stellte die Arbeit an einer Poe-Übersetzung in den Mittelpunkt seines Hauptwerks Zettels Traum.

Seit 1922 erinnert das Edgar-Allan-Poe-Museum in Richmond, Virginia (USA) an das Werk des Autors. Es ist im „The Old Stone House“ untergebracht, unweit Poes seinerzeitigen Wohnsitzes.

Tweet about this on TwitterShare on Google+Share on Facebook

31 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Hallo Christoph,

    ich werde heute wohl noch nicht viel Nützliches zur Sache beitragen, aber Du könntest doch was Nützliches beitragen in Form von ein paar Hinweisen, hm?

  2. hallihallo, sorry, für meine Verspätung – habe gerade unseren letzten ersten Satz aufbereitet und hatte noch keine Gelegenheit zur Gratulation und Keksübergabe. Das mache ich hiermit feierlich :lol:
    Ist das eigentlich dein erster Keks, lieber Christoph?
    Ich werde heute nicht länger an deinem Neuvorschlag arbeiten, muss unbedingt noch ca. 300 Seiten Harry Potter lesen, aber nicht weitererzählen ;-)
    Meine Güte, ist das schön, dass es dir besser geht, liebe Anjelka, ich kann mir das gar nicht vorstellen, vier Tage mit Kopfschmerzen flach zu liegen, passiert dir das oft?
    Schönen Abend meine Lieben!

  3. Vielen Dank für den Keks!
    Ich gebe mal drei Hinweise:

    1. Der Verfasser ist männlich.
    2. Er lebt nicht mehr.
    3. Er ist sehr bekannt.

    Viel Spaß bei Harry Potter und von mir auch viele Genesungswünsche an Dich liebe Anjelka.

  4. Guten Tag allerseits!

    :-) Merci, Christoph, bin vollständig genesen.
    Der Verfasser ist also ein berühmter, aber toter Mann (er wird doch wohl nicht von der höchsten Felsklippe gestürzt sein?).
    Es scheint einen Ich-Erzähler zu geben.
    Der Satz klingt etwas merkwürdig für einen Buchanfang, so mitten aus dem Text herausgegriffen. Mal abgesehen davon, daß mir die Grammatik durch die beiden aufeinanderfolgenden Auslassungen nicht so recht nachvollziehbar ist.

    Aber ich kann nicht sagen, daß mich das schon wirklich weiterbringt. Ein paar Hinweise (Zeit und/oder Ort der Handlung, der Niederschrift, Nationalität des Autors etc. beispielsweise) mehr wären ganz sicherlich hilfreich.

    Wo steckt denn eigentlich Don F.? Auf Kameljagd?

    @dolcevita
    Die Kopfschmerzen hab ich im Abstand von einigen Wochen, aber eigentlich hatte ich seit einiger Zeit gehofft, sie losgeworden zu sein. Tja, vertan. Immerhin hört’s ja zuverlässig immer wieder auf.
    Bist Du denn gestern noch zum Ende gekommen mit Harry?

  5. @Anjelka: Hallo, meine Liebe, nein, Harry schafft mich, habe ihn bis halb zwei zu bezwingen versucht, und nun sitze ich hier völlig übermüdet und unbefriedigt :-)
    Ich hoffe ja inständig, dass unser Don auf Kameljagd ist und sich nicht anderweitig vergnügt ;-)
    Na hoffentlich vergeht viel Zeit bis zur nächsten Kopfschmerz-Attacke!

    @Christoph: Ja, so wird das nix, da musst du uns noch etwas mehr verraten….

    Schönen Tag allerseits und herzliche Grüße :-)

  6. Guten Morgen, die Damen sind schon neugierig? Also gut, der Autor stammt aus Amerika und wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geboren.
    @Dolcevita – Er war ein guter Schwimmer :-)
    Viele Grüße!

  7. och Christoph, sorry, aber irgendwie ist die Luft ein wenig heraus. Einen schwimmenden Autor präsentierst du uns hier, oh je…

  8. Hallo, Ihr beiden,

    mich überkam gerade eben auch das schlechte Gewissen, als Du Dich meldetest, dolcevita.

    Tut mir leid, Christoph, daß gerade jetzt, wo Du dran bist, so eine Art Stimmungsabfall eintritt, und daß Du deshalb von uns im Moment so wenig Resonanz bekommst.

    Aber dies ist ja Kür und nicht Pflicht, nicht wahr?

    Nicht böse sein ;)

    Ich werd mich jetzt mal auf die Suche nach dem Schwimmer machen, obwohl ich gerade fürchterlich an Seelenschmerz leide und außerdem nicht richtig gucken kann.

    Ob ich dabei allerdings Erfolg habe … hm, schau’n mer mal.

  9. ist ja interessant, wieso schmerzt deine Seele, meine Liebe?
    Und klar ist es Kür und nicht Pflicht, vielleicht machen wir mal eine Pause, wenn wir den Schwimmer gefunden haben :-)
    Nicht böse sein, Christoph..

  10. Nein, so fürchterlich ist es nun auch wieder nicht, sonst würde ich nichts mehr schreiben und auch nichts mehr suchen. Und es ist auch nicht irgendwie besonders, sondern eher das, was überall mal anfällt. Liebeskummer, Weltschmerz, Schnupfen.

    Abgesehen davon sollte ich mir unbedingt zu Herzen nehmen, was im Untertitel eines der Leitartikel der vorletzten Zeit stand: “Eine neue Generation findet nichts dabei, ihr Privatleben im Internet vermarkten zu lassen”. Auch wenn es hier natürlich nicht um Vermarktung geht – weiß ich ja. Aber wenn man “Holkenäs” schon an erster Stelle nicht mehr unter Fontane, sondern unter Anjelka findet, gibt mir das sehr zu denken. Gut, daß ich noch keine Spielwiese hab, auf der ich schreibe, “was mich bewegt”, dann würde ich heute tiefe Düsternis dort verbreiten.

    Schreiben wär vielleicht überhaupt mal eine gute Ablenkung für mich, Hauptsache, es muß nicht sinnvoll sein.

    Aber erstmal such ich ja den Schwimmer. Berühmt, amerikanisch und geboren in der ersten Hälfte des 19. Jh.s – der muß doch auffindbar sein, so viele kommen da doch gar nicht in Frage.

    Bei meinen Nachforschungen hab ich jedenfalls schon mal festgestellt, daß Hawthorne ein sehr hübscher Mann war.

  11. echt, den schaue ich mir gleich mal an, ich meine Hawthorne :-)
    Ich habe eben auch mit Erschrecken festgestellt, als ich nachgesehen habe, wer alles über “Vom Winde verweht – Teil 3″ heute berichtet hat, dass unter meiner Headline “hallihallo – sorry für die Verspätung..” steht :lol: Na ja, bei Google werden eben auch Prioritäten gesetzt.
    Nochmal zu deiner “Spielwiese”!!! Was möchtest du denn schreiben? Soll/kann das denn auch etwas mit Literatur zu tun haben? Dolce meinte gerade, dass er dir einen eigenen Blog einrichten könnte. Ich kann dich allerdings auch als Autorin freischalten, dann kannst du hier eigene Beiträge verfassen und reinstellen, evtl. dann eben unter einer eigenen Kategorie. Oder du schreibst einfach etwas, schickst es mir per Mail und ich stell das dann rein. Also, schreib was! :-)
    (auf etwas mehr Düsternis kommt es auch nicht)
    Anjelka, jetzt mal ehrlich, du kannst doch Liebeskummer, Weltschmerz und Schnupfen nicht in einem Atemzug nennen….

  12. :) Um Himmelswillen, dolcevita, denk jetzt bloß nicht, in mir sei jetzt plötzlich der Schreibtrieb hervorgebrochen und ich bräuchte eine Spielwiese, die ich überfluten kann.
    Wenn mir nach Überflutung ist, überflute ich hier.

    Und ich kann sehr wohl WeltschmerzLiebeskummerSchnupfen in einem Atemzug nennen, siehst Du ja – es ist alles relativ, und so genial wie Einstein fühl ich mich nach zwei Glas Wein zuviel auch …

    Was Hawthorne angeht, das Wort “hübsch” trifft es in seiner vollen Bedeutungsbreite, denke ich.

    Dem Schwimmer hab ich mich aber bisher noch nicht genähert, weil ich mal was essen mußte.

  13. Ach ja, wenn ich eine Spielwiese überfluten würde, dann hätte das selbstverständlich mit Literatur zu tun. Aber ich hab da gar nicht so viel Flut zu bieten, ich glaub, mamalinde ist die vom literarischen Fach, oder hab ich mich da verhört?

    Irgendwie ist mein vorheriger Kommentar schon wieder in Deinem Spamfilter versackt. Der scheint meine literarischen Qualitäten schon mal nicht zu schätzen ;-)

  14. so so, ich denke sehr wohl, dass du, im Gegensatz zu mir, auch im literarischen Sinn (gibt es das überhaupt?) überfluten kannst ;-)
    Habe dich aus dem Spamfach gekramt und verstehe immer noch nicht wieso du da manchmal landest…
    Ich glaube übrigens, dass wir Poe suchen…

  15. Ja, das schien mir auch schon so. Der Ich-Erzähler ist zur gesuchten Zeit am ehesten bei Poe zu vermuten. Poe war allerdings weder hübsch noch glücklich, sondern hatte meistens noch mehr als zwei Gläser Wein zuviel getrunken, glaub ich.

    Ob es einen literarischen Sinn gibt, weiß ich auch nicht, aber dieser Frage werde ich heute nicht mehr nachgehen.

    Ich verabschiede mich jetzt schon mal vorbeugend, für den wahrscheinlichen Fall, daß ich die Lösung heute nicht mehr finde.

    Morgen ist auch noch ein Tag. Hat das Scarlett nicht auch immer gesagt?

    Gut’s Nächtle. (Hat sie wahrscheinlich nicht gesagt)

  16. wow, ja ich glaube das hast du von Scarlett geklaut ;.) Ok, dann bis morgen, erhole dich von deinen vielen Kümmernissen und träum was Schönes – gute Nacht!
    Ich stelle insgeheim mal weitere Überlegungen an…

  17. Hallo und guten Morgen und einen Tusch nebst Keks für Dolchevita!
    Es ist von Edgar Allan Poe aus “Ein Sturz in den Maelstorm”
    Die fehlenden Satzglieder sind: den Gipfel
    Wie bist du darauf gekommen?
    Viele Grüße, Christoph
    P.S.: Ich finde es sehr schade, wenn es keine neuen ES-Aktionen gibt.

  18. :) Guten Morgen, Christoph!

    Soso, Poe war also ein guter Schwimmer. Und ich wollte mich gerade dahingehend äußern, daß es Poe wohl doch nicht sein wird, weil er ja keine Romane geschrieben hat, obwohl natürlich klar ist, daß auch Erzählungen regelgerecht sind.

    Ich hab ja gestern noch eine Reihe von Poe-Erzählungsanfängen durchgesehen, aber diese war natürlich mal wieder nicht dabei, vermalefizt!

    Gut ausgesucht!

    :D Und Glückwunsch an dolcevita für die Findigkeit!

  19. Ach ja, Christoph, ich hab dolcevita übrigens nicht so verstanden, daß es keine ES-Aktionen mehr gibt. Nur daß wir vielleicht mal ein paar Tage Pause machen, damit die Raterei wohldosiert und dafür mit längerem Atem vonstatten gehen kann.

  20. Uuh, bin ich dämlich … Mit “Felsenklippe” statt “Felsklippe” wär das ja zu googeln gewesen. Und stattdessen hab ich immerzu mit cliff, rock, stack und dergleichen gesucht. Aber “crag” wär’s gewesen. Wenigstens kann ich meinen Grundwortschatz “Natur” im Englischen auf diese Weise noch erweitern.

  21. ah, schön euch zu sehen! Danke für die Geschenke, Christoph :-)
    Du meinst wahrscheinlich “Maelstrom”, gell?
    Ok, denke auch wir machen nur ein paar Tage Pause, dann habe ich Zeit etwas Neues zu finden. Habt ihr gesehen, dass der offizielle schönste erste Satz da lautet: “Ilsebill salzte nach” von Günter Grass aus Der Butt –
    @Anjelka, wie heißt das noch auf platt? Mine Fru die Ilsebill, will nich so wie ick wohl will? Na ja, wahrscheinlich völlig falsch geschrieben.
    Hast du denn nun schon was parat? Und startest du erholt und mit neuer Kraft und ohne Düsternis in den Tag?
    Herzliche Grüße an alle ES-Fans :-)
    ach so, ich habe den Gipfel eingefügt und dann war es ganz einfach, was anderes hätte doch gar nicht in die Lücke gepasst…

  22. Anjelka, immerhin wissen wir jetzt auch, dass Poe ein guter Schwimmer war….

  23. Moin dolcevita,

    Plattdeutsch ist ja nun seit Jahrhunderten keine Schriftsprache mehr, deshalb gibt’s dafür meines Wissens keine Regeln für korrekte Schreibweise. Zur Hansezeit wurden natürlich auch hochoffizielle Dokumente in Platt abgefaßt. Ich würde allerdings die hochdeutschen Reste noch verniederdeutschen:
    “Mine Fru, de Ilsebill, will nich so as ick wohl will.”
    Aber ich bin keine Fachfrau, weil zu meiner Kinderzeit Platt als Sprache der Rückständigkeit galt und nur von den Bauern gesprochen wurde. Ich hingegen entstamme einem bildungskleinbürgerlichem Haushalt, in dem diese Sprache niemals gesprochen, sondern nur verstanden wurde.

    Der Satz von Grass ist schon ein schöner erster Satz, stimmt.
    Aber diese Neigung, Hitlisten auf derart ungeeigneten Feldern zu erstellen, erscheint mir etwas absonderlich. Nun ja, jeden seins.

    Wieso “parat”? Du hast Keks und Aufschlag, und außerdem machen wir jetzt doch mal ne kleine Pause, oder?

    PS: ES-Raten bildet, sag ich ja.

  24. Mit “Wir hatten jetzt den” steht es schon bei Google auf der ersten Seite. Den gekürten ersten Satz von Günter Grass finde ich übrigens nicht besonders gut, war wohl eher der Autor, der da ausgezeichnet wurde.
    Sorry für den Maelstorm, soll natürlich Maelstrom heißen :-)
    Ich freue mich, dass er Euch doch etwas länger beschäftigt hat. In seiner Biographie steht: “Er genoss weiterhin eine gute Erziehung und entwickelte sich zu einem hervorragenden Sportler, insbesondere Schwimmer”
    War natürlich als Ablenkung für Euch gedacht!
    Und nun muss ich arbeiten, schönen Tag @dolcevita und @Anjelka

  25. @Anjelka :lol: bildungskleinbürgerlicher Haushalt? Das hört sich ja Spießertum an..(deshalb durftest du wahrscheinlich auch nicht durch die Welt trampen ;-)
    Danke für die Korrekturen an der Ilsebill – stimmt – so ist es richtig “as” statt “wie”. Das stammt doch aus dem Märchen “Der Fischer und seine Frau”, oder? Ich finde auch, dass er ganz gut zu dem Buch passt und kann den Begründungen der Jury folgen…

  26. @ dolcevita

    Ja wie kommst Du denn darauf, daß ich nicht durch die Welt trampen durfte? Gedurft hätte ich vermutlich schon, jedenfalls hatte nie wer was dagegen, wenn ich nachts außer Haus war.

    Es ist aber die spezifische Eigenart der Dutze, daß sie nicht durch die Welt trampen wollen, sondern vielmehr in ihrer heimatlichen Kissenburg hocken die feindliche Welt von der dortigen Sicherheit und Bequemlichkeit aus betrachten. Dutze sind klassische Couch-Potatoes und deshalb auch schlechte Schwimmer.

    Im Gegensatz eben zu den Kiebichen, die unbedingt den Herausforderungen der Welt entgegentreten wollen. Das macht sie ja gerade zu Kiebichen.

    Du solltest Dir diesen kleinen Film gelegentlich mal ansehen, ich finde ihn bezaubernd.

  27. Ok, verstehe, so eine “Dutz” gibt es hier auch in unserem Haus. Ich glaube ich kenne Kiebich und Dutz als Theaterstück, kann das sein?
    Und wenn ich mich richtig erinnere, profitieren die beiden ja voneinander. Dann hat dir wohl ein Kiebich gefehlt, der dich von deinem Coach-Potato-Dasein erlöst und durch die Welt geschleift hat ;.)
    LG

  28. Ja, das kannst Du auch als Theaterstück gesehen haben. Dann weißt Du ja, was ich meine. Wobei ich natürlich nicht weiß, ob die Darsteller ihre Sache so gut machten wie in dem Film.

    Wie auch immer: Durch die Welt geschleift werden KANN keine Erlösung sein. Und so weit ich mich erinnere, ist es erstaunlicherweise am Ende Dutz, der Kiebich erlöst und sich deshalb zum Verlassen seiner Kissenburg überwinden muß.

    In die ich mich aber jetzt zurückziehe.

    :-) Gut’s Nächtle.

  29. PS: Wenn die nächste ES-Aktion beginnt, dann wäre es sehr entgegenkommend, hier einen Vermerk dazu zu machen, damit mein Abo mich weckt.

  30. Guten Morgen,
    ich konnte es natürlich nicht lassen und habe es schon wieder getan! Nix Schlimmes, nur einen neuen ersten Satz reingestellt :-)
    @Dutz, ist es nicht immer so, dass die Dutzes die Kiebiche vor zu viel Aktionismus bewahren und letztendlich retten müssen? Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass es sie gibt, die Dutzes ;-)
    Wünsche dir einen wunderschönen Tag…
    LG

Schreibe einen Kommentar