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ZUSATZLESUNG mit Siri Hustvedt im Literaturhaus

7. April 2008 | Von | Kategorie: Bücher, Lesekreis, Lesungen, Literaturhaus München, München, Termine

Die Lesung mit Siri Hustvedt am Donnerstag, den 10. April, um 20:00 Uhr ist bereits seit Wochen ausverkauft. Nun hat die Bestsellerautorin für eine zusätzliche Lesung mit Signierstunde um 18 Uhr zugesagt. Sie liest eine Passage aus ihrem neuen Roman Die Leiden eines Amerikaners und wird dann bis ca. 19 Uhr signieren.

Die Kasse wird ab 17 Uhr im 3. Stock des Münchner Literaturhauses, Salvatorplatz 1, geöffnet sein, telefonische Kartenreservierung wie immer unter 089-29 19 34-27.
Eintritt: Euro 6.- / 5.-

Foto: Siri Hustvedt und Paul Auster – Quelle: Flickr

Siri Hustvedt, geboren am 19. Februar 1955 in Northfield, Minnesota, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin.

Hustvedt ist Tochter einer Norwegerin und eines Norwegischprofessors. Sie wuchs zweisprachig auf. Seit sie vierzehn Jahre alt war, wollte sie Schriftstellerin werden und während ihrer Highschool-Zeit schrieb sie Gedichte. 1981 heiratete Siri Hustvedt den acht Jahre älteren Schriftsteller Paul Auster, welchen sie ein Jahr zuvor kennen gelernt hatte. Sie studierte Literatur und machte 1986 ihren PhD an der Columbia University. Das Paar lebt in Brooklyn mit seiner 1987 geborenen Tochter Sophie und Austers Sohn aus erster Ehe, Daniel. Hustvedts bekannteste Romane sind Die Verzauberung der Lily Dahl (1992) und Was ich liebte (2003). Ihr jüngstes Werk ist der Roman The Sorrows of an American (deutscher Titel: Die Leiden eines Amerikaners), der im März 2008 erschien.

Kurzbeschreibung
«Meine Schwester nannte es Das Jahr der Geheimnisse », lautet der erste Satz dieses Romans. Und in der Tat, Geheimnisse haben hier die Toten wie die Lebenden. Etwa der Erzähler Erik Davidsen, ein geschiedener Psychiater, der einsam in einer Stadtvilla in Brooklyn lebt und seine Neurosen pflegt. Oder seine Schwester Inga, der eine seltsame Frau durch die Straßen Manhattans folgt. Und seine Nichte Sonia, die am 11. September Dinge gesehen hat, von denen besser niemand erfährt. Schließlich zieht Miranda, eine schöne Westinderin, in das Gartenapartment von Eriks Haus. Aber warum bleibt sie so stolz und unnahbar, während ihre quirlige Tochter ihn mit dem unwiderstehlichen Charme einer Fünfjährigen umwirbt? Und was hat es mit den schmutzig bekritzelten Fotos von Miranda und dem Kind auf sich, die Erik vor der Haustür findet und vor Scham in einer Schublade versteckt? Je mehr Erik sich auf die Geheimnisse anderer einlässt, desto stärker sieht er sich mit seinen eigenen Defiziten konfrontiert. «Die Leiden eines Amerikaners» ist ein klassischer Familienroman, ein Buch voller Rätsel, eine Reise in die dunklen Regionen der Seele eines amerikanischen Jedermann.

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