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7 Fragen an Axel Hacke

27. Januar 2012 | Von | Kategorie: Lesekreis

Axel Hacke © Thomas Dashuber

Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren, besuchte die Deutsche Journalistenschule und studierte Politische Wissenschaften in Göttingen und München.

Von 1981 bis 2000 arbeitete er anfangs als Sportredakteur, später als politischer Kommentator, Seite-Drei-Reporter und Streiflicht-Autor in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Für das SZ-Magazin schreibt er seit dessen Gründung 1990, angefangen mit dem inzwischen legendären Kleinen Erziehungsberater über zahlreiche Reportagen und Porträts bis zu seiner berühmten Kolumne Das Beste aus meinem Leben, die 1997 das erste Mal erschien und kürzlich von Das Beste aus aller Welt abgelöst wurde.

Axel Hackes Bücher, darunter mehrere Bestseller, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter der Joseph- Roth-Preis (1987), der Theodor-Wolff-Preis (1990) und zwei Egon-Erwin-Kisch-Preise (1987 und 1990).

Bis vor kurzem lief seine Kolumne, von ihm selbst gelesen, unter dem Titel „Axel Hackes Tagebuch“ auf Bayern 3, von Dezember 2006 bis Februar 2007 war in der ARD die Vorabendserie „Das Beste aus meinem Leben“ zu sehen, zu der Hackes Kolumnen die Vorlage abgaben (mit Oliver Mommsen und Elena Uhlig in den Hauptrollen).

Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück“, das Zweite Handbuch des Verhörens, in dem Axel Hacke seine Grundlagenarbeit im Bereich der Verhörforschung weiterführte, und „Wortstoffhof. Sprachgeschichten von Äh bis Zeitfenster“ sowie die von ihm selbst gesprochenen Hörbücher „Der kleine König Dezember“ und „Wortstoffhof“ kamen 2007 in den Buchhandel. Zuletzt erschienen im Frühjahr 2009, wiederum illustriert von Axel Hackes kongenialem Partner Michael Sowa Wumbabas Vermächtnis. Kleines Handbuch des Verhörens 3 als Buch und als Hörbuch. Axel Hackes Werke werden im Antje Kunstmann Verlag in München publiziert.

Axel Hacke hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in München und dem Chiemgau.

Wer mehr über Axel Hacke erfahren möchtet, findet viele Informationen auf seinem Blog Wumbaba oder auch auf seiner Seite bei Facebook. Abgesehen davon ist Axel Hacke derzeit auf Lesereise (Termine finden sich hier) quer durch Deutschland. Hier bietet sich eine weitere Gelegenheit den sympathischen Autor kennenzulernen und zugleich einen amüsanten Abend zu verbringen.

7 Fragen an Axel Hacke

1. Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?

Mit meiner jüngsten Tochter (7).

2. Welche Projekte warten auf ihre Vollendung?

Eigentlich rede ich nie über Unfertiges, aber das hier ist bald fertig: mein nächstes Buch, das im Herbst erscheint. Es heißt “Oberst von Huhn bittet zu Tisch”, und es geht um das kuriose und sehr witzige Deutsch, das uns oft auf den Speisekarten im Ausland begegnet, wo ein Gericht wie “Onion rings” zum Beispiel “Zwiebel ruft an” heißt. Selten so viel Spaß bei der Arbeit gehabt.

3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?

Dummheit, richtig tiefe bodenlose Dummheit. Ich könnte aktuelle Beispiele nennen, tu ich aber nicht, da rege ich mich nur auf.

4. Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf meine Kinder? Ja. Auch auf 15 Jahre Ehe mit meiner Frau und unsere gemeinsame CD “Das Beste aus meinem Liebesleben”.

5. Mit welcher historischen Figur/Person hätten Sie sich gerne zum Essen verabredet?

Jesus. Das mit der Brotvermehrung würde mich bei der Gelegenheit interessieren.

6. Über welche verpasste Gelegenheit ärgern Sie sich noch heute?

Ich wüsste was. Aber ich sag’s nicht.

7. Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?

Ich habe die evangelische Kirchenzeitung ausgetragen, war ‘ne schöne Zeit.

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Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Axel Hacke für die Teilnahme an unserer kleinen Online-Umfrage und freut sich schon auf das nächste Buch. ;-)

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Ein Kommentar
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  1. Hallo zusammen, wer auch immer diese mail erhält. Ich habe mit großer Freude den Artikel von Axel Hacke mit dem Elefanten gelesen und dabei festgestellt, dass dieser “junge” Mann mir – ich war damals Pressesprecherin beim TSV Solln – mit ein paar anderen “Schülern” organisiert von der SZ vor 20 Jahren am Starnberger See hervorragend beigebracht hat wie ich mich in Sachen Pressefreiheit und Kommentaren in meinem Job verhalten soll.
    Wie man sieht habe ich das nach so langer Zeit immer noch im Kopf. Es war für mich mit Axel Hacke damals ein Erlebnis.
    Vielleicht erreicht meine mail ihn, vielen Dank.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gerlinde Hoffmann

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