Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 45/2011

Platz 1 : Ausgelöscht von Cody McFadyen

Platz 2 : Mädchenfänger von Jilliane Hoffman

Platz 3 : Zwei ein einem Tag von von David Nicholls

Platz 4 : Das geheime Vermächtnis von Katherine Webb

Platz 5 : Schöner Schein von Donna Leon

Platz 6 : Der Koch von Martin Suter

Platz 7 : Der Verehrer von Charlotte Link

Platz 8 : Der Traum der Hebamme 05 von Sabine Ebert

Platz 9 : Never Knowing – Endlose Angst von Chevy Stevens

Platz 10 : Eine unbeliebte Frau von Nele Neuhaus

Quelle: Spiegel Online Kultur

7 Fragen an Leander Wattig

Leander Wattig unterstützt als Berater führende Medienunternehmen beim Marketing im Social Web und bloggt über dieses Themenfeld auf leanderwattig.de.

Mit der Initiative „Ich mach was mit Büchern„  trägt er zur stärkeren Vernetzung der Buchbranche bei und mit dem Virenschleuder-Preis  macht er Best-Practice-Beispiele für Marketing-Maßnahmen im Social Web sichtbar.

Daneben engagiert er sich als Vorstandsmitglied der Theodor Fontane Gesellschaft und als Lehrbeauftragter an Hochschulen.

7 Fragen an Leander Wattig

1. Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?

Mit Johann Peter Eckermann, denn der Umgang mit Genies ist immer bereichernd.

2. Welche Projekte warten auf ihre Vollendung?

Der Virenschleuder-Preis 2012 ist gerade gestartet und wir freuen uns über Nominierungen von Social-Media-Marketing-Maßnahmen und -Strategien durch Unternehmen aller Branchen.

3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?

Schauspielernde Egoisten.

4. Worauf sind Sie besonders stolz?

Dass ich seit dem Studienende in der Selbstständigkeit mein Ding mache.

5. Mit welcher historischen Figur/Person hätten Sie sich gerne zum Essen verabredet?

Mit Theodor Fontane, für den ich mich seit der Schulzeit interessiere und seit 2010 im Vorstand der Theodor Fontane Gesellschaft engagiere.

6. Über welche verpasste Gelegenheit ärgern Sie sich noch heute?

Über die von Toni Kroos vergebene Torchance im Halbfinale der WM 2010 gegen Spanien.

7. Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?

Mit dem Austragen von Zeitungen während der Schulzeit, um mir meine erste eigene Ferien-Reise mit Freunden zu finanzieren.
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Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Leander Wattig für den kleinen Einblick in sein Leben.

Frauen gegen Gewalt: „Stairs“ – Spot gegen häusliche Gewalt mit Red Dot ausgezeichnet

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF) wurde mit dem Red Dot Design Award für den Spot „Stairs“ ausgezeichnet.

Der BFF ist eine gemeinnützige Organisation von Frauen für Frauen.

Eine repräsentative Studie des Bundesfamilienministeriums ergab, dass jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt geworden ist – sei es psychisch, körperlich oder sexuell. Ein großer Teil dieser Angriffe findet in den eigenen vier Wänden statt. Die Beratungseinrichtungen des BFF unterstützen dabei den Teufelskreis aus Scham und Gewalt zu durchbrechen.

In Zusammenarbeit mit der Agentur Young & Rubicam hat der BFF den Spot „Stairs“ produziert. Alle an der Filmproduktion Beteiligten verzichteten auf ein Gehalt, auch einige TV-Sender strahlten den Spot umsonst aus.

Tausende Frauen fallen täglich die Treppe herunter… doch so ungeschickt sind wir gar nicht!

Der Spot erhielt gleich zwei Preise: eine Auszeichnung in der Kategorie „TV & Cinema“ und einen Best-of-the-Best-Award in der Kategorie „Sounddesign„.

Quelle: Brigitte.de

Januar 2012: Gefühlte Nähe: Roman in 23 Paarungen von Harald Martenstein

Am 28. Januar 2012 besprechen wir im Lesekreis „Gefühlte Nähe“ von Harald Martenstein. In der Abstimmung setzte sich der Roman gegen „Faule Kredite“, Petros Markaris Krimi über die Krise in Griechenland, durch. Wir treffen uns um 21 Uhr bei Rainer und Gerlinde.

Kurzbeschreibung „Gefühlte Nähe“

Harald Martensteins neuer Roman besticht durch eine genaue Beobachtung des Paarungsverhaltens im ausgehenden 20. Jahrhundert. Er beschreibt 23 Männer in archetypischen Situationen, die eines gemeinsam haben: dieselbe Frau; eine Frau, die wir nur als N. kennenlernen. An ihrem Liebesleben und Lebenslauf reiht Harald Martenstein die unterschiedlichen Männer wie Verhältnisse auf †“ ein Roman in 23 Liebesabenteuern.

Die Geschichten und Situationen ergänzen sich, zeigen Verhaltensmuster, ergeben eine Sittengeschichte im Privaten †“ aber sie sind vor allem eins: überraschend komisch und eigensinnig.

Gefühlte Nähe ist die Vermessung der Tiefen und Untiefen des uns bekannten Beziehungskosmos.

Über Harald Martenstein

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne „Martenstein“ im ZEITmagazin und Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman „Heimweg“ wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Für seine Kolumne Lebenszeichen wurde Martenstein 2008 der Henri-Nannen-Preis in der Kategorie Humor verliehen.

7 Fragen an Elke Heidenreich

Elke Heidenreich, geboren 1943, studierte von 1963 bis 1969 in München, Hamburg und Berlin Germanistik, Publizistik, Theatergeschichte und Religionswissenschaft.

In den 1970er Jahren begann ihr Berufsweg in den Medien als freie Mitarbeiterin beim Hörfunksender SWF3. Seitdem ist die Autorin und Literaturkritikerin für Presse, Funk und Fernsehen tätig.

Bereits 1981 wurde Elke Heidenreich mit der Goldene Kamera in der Kategorie „Beste Autorin und Moderatorin“ ausgezeichnet. 1984 erschien im Rowohlt Verlag ihr erstes Buch. Unter dem Titel „Darf´s ein bisschen mehr sein?“ veröffentlichte sie eine Zusammenfassung ihrer Texte als Else Stratmann, die Elke Heidenreich elf Jahre lang in Hörfunk und Fernsehen verkörperte.

Von April 2003 bis Oktober 2008 führte Elke Heidenreich durch die Literatursendung Lesen! im ZDF, in der sie sechs- bis achtmal im Jahr Neuerscheinungen vorstellte und Bücher empfahl. Die Sendung wurde abgesetzt, nachdem Elke Heidenreich in einem Artikel in der FAZ im Oktober 2008 öffentlich die aufsehenerregende Kritik des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki an der Programmqualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens unterstützte.

Seit 2008 ist Elke Heidenreich die Herausgeberin der „Edition Elke Heidenreich“ beim C. Bertelsmann Verlag, in der Bücher, die im engeren und weiteren Sinn mit Musik zu tun haben, erscheinen.

Diese Edition herausgeben zu dürfen, ist für mich wie ein Geschenk. Und ich möchte dieses Gefühl an Sie weiterschenken: Lassen Sie sich verzaubern von Musikerbiographien und Geschichten über Musik, von klugen Essays und unterhaltendem Unsinn, von Sachbüchern und leidenschaftlichen Romanen, von ganz Neuem, das wir entdecken, und Verschüttetem, das wir wieder ausgraben möchten„, sagt Elke Heidenreich über ihr neues Tätigkeitsfeld.

Für die Biografie „Dylan Thomas – Waliser. Dichter. Trinker“ erhielt Elke Heidenreich zuletzt im Jahr 2011 gemeinsam mit Tom Krausz den „Internationalen Literaturpreis Corine“ in der Kategorie Bilderwelten.

Heute lebt Elke Heidenreich in Köln und in der Eifel.

7 Fragen an Elke Heidenreich

1. Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?

Mit dem Programmdirektor des ZDF. Ich würde die Sendung „Lesen!†œ wieder ins Programm heben, und zwar auf einen guten Sendeplatz um 21 Uhr.

2. Welche Projekte warten auf ihre Vollendung?

Ich bin an allem gut dran.

3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?

Der Satz: „Ich komm ja nicht zum Lesen.†œ

4. Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf den sechs Jahre dauernden Erfolg der Sendung „Lesen!†œ im ZDF und auf meine Edition mit inzwischen 25 wunderschönen Musikbüchern bei C. Bertelsmann.

5. Mit welcher historischen Figur hätten Sie sich gerne zum Essen verabredet?

Mit Giuseppe Verdi auf seinem Landgut in der Emilia Romagna.

6. Über welche verpasste Gelegenheit ärgern Sie sich noch heute?

Ich kann mich an nichts Wichtiges erinnern, das ich verpasst hätte….

7. Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?

Nachhilfe in Latein, während der Schulzeit, Post austragen in Neubiberg bei München, während des Studiums.

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Der Lesekreis bedankt ganz herzlich bei Elke Heidenreich für die Teilnahme an unserer kleinen Online-Umfrage und hofft weiterhin auf eine Fortsetzung einer von ihr moderierten Literatursendung!

Foto: Foto: © Bettina Flittner