Druckfrisch mit Denis Scheck am 27.02.11 um 23.35 Uhr

Am kommenden Sonntag, den 27.02.2011, heißt es um 23.35 Uhr wieder „Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck“ in Das Erste. Dieses Mal trifft Denis Scheck die schwedische Bestseller-Autorin Kerstin Ekman auf einem alten Friedhof in der Nähe von Stockholm. Der in Berlin lebende Iraker Abbas Khider erzählt ihm, wie es zum Titel seines Buches „Die Orangen des Präsidenten“ kam, und schildert darüber hinaus seine Eindrücke vom Volksaufstand in Ägypten, den er vor Ort miterlebte.

Die Orangen des Präsidenten von Abbas Khider

Der in Berlin lebende Iraker Abbas Khider verarbeitet in seinem neuen Buch seine Vergangenheit als politischer Gefangener im Irak Saddam Husseins. Aus Solidarität mit dem ägyptischen Volk reiste er nach Kairo und erlebte die Revolution hautnah mit. Im Interview erzählt er von den irakischen Folterkammern und seinen Eindrücken vom Volksaufstand in Ägypten.

Kurzbeschreibung
Nasrija, Irak, 1989: Am Tag der letzten Abiturprüfung wird Mahdi zu einem Ausflug eingeladen. Sein Klassenkamerad Ali hat sich ein Auto ausgeliehen, und die beiden wollen das Ende der Schulzeit feiern. Doch es ist das falsche Auto, und Ali kennt die falschen Leute die beiden werden ohne Anklage und Prozess inhaftiert. Mahdi stehen zwei Jahre Gefängnisalltag bevor, Hunger, Folter, Grausamkeiten, Zynismus: Zum Geburtstag Saddam Husseins wird den Häftlingen eine Amnestie in Aussicht gestellt doch dann bekommt jeder nur eine Orange als Geschenk. Mahdi rettet sich in dieser Hölle durch seine Begabung zum Geschichtenerzählen. Drastisch, tragikomisch und ergreifend berichtet er Episoden aus seiner Kindheit und Jugend, besonders von der Freundschaft mit dem Taubenzüchter Sami und dem Geschichtslehrer und Literaturübersetzer Razaq. Der Roman lässt ein eindrucksvolles Bild des Irak der achtziger und neunziger Jahre entstehen. Nach seinem fulminanten, viel beachteten Debüt legt Abbas Khider hier seinen zweiten Roman vor.

Tagebuch eines Mörders von Kerstin Ekman

Die schwedische Bestseller-Autorin Kerstin Ekman trifft Denis Scheck auf einem alten Friedhof! Im Mittelpunkt ihres neuen Romans steht der Arzt Dr. Revinge, der nach einer langen Zeit der Entbehrungen beginnt, die Zukunft nach seinen Plänen zu gestalten. Ein literarisches Meisterwerk, das auch ein Kriminalroman ist.

Kurzbeschreibung
Am Sonntag, dem 6. April 1919, fügt der Stockholmer Arzt Pontus Revinge seinen Aufzeichnungen letzte Notizen hinzu. Adressiert sind sie an Hjalmar Söderberg, den von ihm bewunderten Schriftsteller. Ihm hatte Revinge einst die Inspiration zu einem Roman geliefert. Wie man nämlich, ohne Verdacht zu erregen, einen Menschen mittels Zyankali töten kann. Er selbst ermordete später seinen verhassten Arbeitgeber und heiratete dessen Witwe. Damit aber setzt Revinge folgenschwere Ereignisse in Gang. Als plötzlich von einer Obduktion des Toten die Rede ist, packt ihn die Angst … Mit diesem vielschichtigen Roman einer Obsession gelingt Kerstin Ekman ein großer psychologischer Roman, der in Schweden zum Bestseller wurde.

Denis Scheck empfiehlt …

„75 Years of DC Comics. Die Kunst, moderne Mythen zu schaffen“

Empfehlen wird Denis Scheck dieses Mal den opulenten, sieben Kilogramm schweren Bild-Text-Band von Paul Levitz: „75 Years of DC Comics. Die Kunst, moderne Mythen zu schaffen.“ Damit wird der Verlag DC Comics geehrt, der 1938 mit Superman den ersten Superhelden erfand und später mit verschiedenen Serien den US-Comic neu definierte.

Die Musik zur Sendung, welche Lieder dieses Mal im „Druckfrisch“-Soundtrack zu hören waren und welcher Künstler die Wahl zum „Druckfrisch“-Musiker des Monats für sich entscheiden konnte, wird nach der Sendung bekanntgegeben.

Denis Schecks Kommentare zu den Büchern auf der aktuellen Spiegel-Bestseller-Liste beziehen sich in dieser Sendung auf die Top Ten der Belletristik. Das wird spannend – aber vermutlich landen bei der derzeitigen Liste nach langer Zeit erstmals wieder weniger als 5 Bücher auf dem Müll … 😉

Wiederholungstermine:
EinsPlus, Montag, 28.02.11 um 19.30 Uhr
3SAT, Sonntag, 06.03.11 um 13.30 Uhr

Quelle: Das Erste

Neuerscheinung: „Der Menschenmacher“ von Cody Mcfadyen

Am 18. Februar 2011 ist im Lübbe Verlag der neue Thriller von Cody Mcfadyen unter dem Titel „Der Menschenmacher“ mit einer Startauflage von 120.000 Exemplaren erschienen. Wie das Börsenblatt heute berichtet, hat er es auf Anhieb auf Platz 1 in die Bestenliste der Hardcover geschafft.

Schon mit seinem ersten Thriller „Die Blutlinie“ sorgte der 42-jährige US-amerikanische Schriftsteller Cody Mcfadyen weltweit für Aufsehen. Auch „Der Todeskünstler„, „Das Böse in uns“ und „Ausgelöscht“ wurden zu Bestsellern.

Die deutschsprachige Gesamtauflage des US-Autors liegt inzwischen bei mehr als zwei Millionen Exemplaren. „Der Menschenmacher“ handelt erstmals nicht von der FBI-Agentin Smoky Barrett, sondern erzählt die Geschichte von drei Kindern, die isoliert von der Außenwelt bei einem Geisteskranken aufwachsen.

Ricarda Ohligschläger findet, „Cody McFadyen schreibt mit einer anschaulichen und wortgewaltigen Sprache, sodass man als Leser gar nicht anders kann als ein bombastisches Kopfkino aufzubauen„. Die vollständige Rezension ist auf ihrem Literaturnotiz †“ Blog nachzulesen.

Kurzbeschreibung
David lebt mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie Vater nennen. Der Mann hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen ═ „evolvieren“, wie er sagt. Wenn sie versagen, wird Vater sehr böse. Oft benutzt er einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kindern bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten. Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort: Evolviere. Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr eine schreckliche Wahrheit.

Neuerscheinung: Charakter – Worauf es bei der Bildung wirklich ankommt

Petra Gerster und Christian Nürnberger stellen am 28.02.2011 im Literaturhaus München ihr neues Buch Charakter – Worauf es bei der Bildung wirklich ankommt vor.

Noch nie ist es so sehr auf jeden Einzelnen angekommen wie heute. Noch nie hing so viel davon ab, dass möglichst viele Einzelne nicht nur über Bildung, sondern auch über Herzensbildung, Haltung, Anstand und Charakter verfügen, denn noch nie waren die vielen Einzelnen dieser Welt – Arme wie Reiche, Mächtige wie Ohnmächtige – so eng miteinander verflochten und aufeinander angewiesen wie heute.“

Mit diesen Worten beginnt das neue Buch von Petra Gerster und Christian Nürnberger, aus dem die beiden Autoren in ihrer „Deutschstunde“ am 28.02.2011 um 20 Uhr im Literaturhaus München lesen.

Kurzbeschreibung
Sie gehen der Frage nach, wie eine mündige, reife Persönlichkeit, wie Charakter und Originalität entstehen  und zitieren dabei auch die beeindruckende innere Haltung Dominik Brunners.
Die Erlöse kommen dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., München, zugute.

Was das Herz, den Kopf, die Seele prägt: ein leidenschaftliches Plädoyer für Charakter und Haltung.
Bildung †“ das war einmal mehr als technisches Wissen und glattes Funktionieren. Bildung betraf einmal den ganzen Menschen, seine tägliche Lebensführung, seine Werte, seine Kultur, seine Leidenschaften und seine Verantwortung der Welt gegenüber. Zur Bildung gehörte einmal all das, was den Charakter formt.

Eine solche Charakterbildung ist heute notwendiger denn je. Es herrscht Mangel an reifen, echten Persönlichkeiten, die die drängenden Probleme unserer Zeit mit Originalität, Mut und Eigensinn anpacken.

Petra Gerster und ­Christian Nürnberger plädieren vehement dafür, das knappe Gut Charakter zu fördern †“ und zeigen, wie der Charakter reift, ein Leben lang.

Über die Autoren

Petra Gerster, geboren 1955, hat Slawistik und Germanistik studiert, war Redakteurin beim «Kölner Stadt-Anzeiger», Nachrichtenredakteurin beim WDR und arbeitet seit 1989 für das ZDF: zunächst als Moderatorin von „Mona Lisa“, seit 1998 als Moderatorin der Sendung „heute“. Sie erhielt den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, die Goldene Kamera für „Glaubwürdigkeit im deutschen Fernsehen“ und den Burda-Medienpreis Bambi. 2001 erschien „Der Erziehungsnotstand“ (mit Christian Nürnberger) und 2007 „Reifeprüfung“ und „Die Frau von 50 Jahren“, die beide zu Bestsellern wurden.

Christian Nürnberger, geboren 1951, studierte Theologie, war Reporter der „Frankfurter Rundschau“, Redakteur bei „Capital“, Textchef bei „Hightech“ und arbeitet seit 1990 als freier Autor. Er lebt mit seiner Frau Petra Gerster und zwei Kindern in Mainz. 2005 erschien „Die Bibel“, 2007 „Das Christentum. Was man wirklich wissen muss“.

Veranstalter: Lichterkette e.V., Stiftung Literaturhaus

Der Eintritt beträgt 15 Euro; ermäßigt 10 Euro.

Prix Pantheon: Harry Rowohlt für „Reif und Bekloppt“ erklärt

Harry Rowohlt erhält den Bonner Kleinkunstpreis Prix Pantheon 2011 in der Kategorie „Reif und Bekloppt„. Der Übersetzer, Autor und Schauspieler steht damit in einer Reihe mit Preisträgern wie Didi Hallervorden (2009), Helge Schneider (2004), Robert Gernhardt (2000) und Harald Schmidt (1998).

Der Prix Pantheon ist ein Deutscher Kabarett-Wettbewerb, der jährlich vom Bonner Pantheon-Theater ausgerichtet wird. Die Sieger unter den zwölf Teilnehmern erhalten den Prix Pantheon, der mit jeweils 3.000 Euro dotiert ist. Moderiert wird der Prix Pantheon von dem Kabarettisten und Pantheon-Begründer Rainer Pause. Er wird von den Fernsehsendern WDR, 3sat und rbb sowie vom Hörfunk WDR 5 übertragen.

Der Prix Pantheon besteht seit 1995 und hat den Beinamen „German Spaß und Satire Open†œ. Er findet jährlich an drei Tagen Ende April/Anfang Mai statt.

Der Sonderpreisträger in der Kategorie „Reif und Bekloppt†œ wird an einem der drei Tage im Rahmen einer Gala im Pantheon ausgezeichnet. Diese Kategorie ist die einzige, bei der im Vorfeld feststeht, wer den Preis (in diesem Falle von 4.000 Euro) erhält. Die übrigen Preisträger werden während des Wettbewerbs ermittelt. Auserwählt wird immer eine Person, die als herausragende Persönlichkeit in der Kleinkunst gilt.

Die anderen Sparten des Prix Pantheon sind die Kategorien „Frühreif und Verdorben†œ sowie „Beklatscht und Ausgebuht†œ. Bei ersteren erfolgt die Vergabe des Preises durch eine Jury, der zweite Preis wird durch das Publikum vergeben. Der Wettbewerb findet an zwei Tagen jeweils im Pantheon am Bonner Bundeskanzlerplatz statt.

Seit 2006 werden die Beiträge aller 12 Teilnehmer in voller Länge vom WDR und von 3sat ausgestrahlt und anschließend wird per Televoting vom Fernsehpublikum eine vierte Kategorie vergeben, der Prix Pantheon TV Preis „Klotzen und Glotzen†œ.

Eingeladen werden dazu zwölf Künstler sowie Gruppen aus den Kleinkunstsparten Kabarett, Comedy, A Cappella, Chanson und Musikkabarett. Sie kämpfen live vor Publikum um die Preise. Immerhin stehen 3.000 Euro zur Debatte und die Öffentlichkeit wird auf die Preisträger aufmerksam.

Quelle: Wikipedia

Black Dagger-Island – zwischen Bucks und Hängematte

Angie, Doc und Kerstin sind bekennende Fans der Autorin J.R. Ward und der von ihr geschriebenen mittlerweile 16-teiligen Black Dagger-Serie.

Die drei Ladies haben sich hier vor fast zwei Jahren zufällig getroffen und halten seitdem einen regen Austausch über die Liebe und das Leben, Lust und Frust †“ in erster Linie allerdings über Männer! Unermüdlich sind sie auf der Suche nach der Idealbesetzung der anziehenden Helden der Bruderschaft der Black Dagger. Logisch, dass die im wahren Leben schwer zu finden sind. 😉

Am 08. Februar 2011 ist der 16. Band der Black Dagger-Reihe erschienen. Die Black Dagger-Ladies warten schon jetzt auf den 17. Teil, der im Juni 2011 auf den Markt kommen soll.

Der Zuckerberg! 😉