Literaturfest München: Friedrich Ani und Heinrich Steinfest am 22.11. im Ampere

Literaturfest München

Club Ampere im Muffatwerk am Montag, den 22.11.2010, um 20.30 Uhr

Friedrich Ani und Heinrich Steinfest – Doppelter Boden mit dem Motto: „Alles Krimi, oder?“

Moderation: Volker Isfort (Abendzeitung)

Der in München lebende Autor Friedrich Ani und Heinrich Steinfest, aus Österreich stammender Maler und Schriftsteller, loten gemeinsam die (Un-)Tiefen der Krimi-Gattung aus.

Sie sind beide führende Vertreter ihres Genres, Träger des Deutschen Krimipreises, und sie schätzen einander sehr. Friedrich Ani und Heinrich Steinfest haben vielfach bewiesen, wie elegant sie die hierzulande oft scharf gezogene Linie zwischen U (=Krimifutter) und E (=anspruchsvollem Roman) aufzuweichen vermögen. Sie erzählen hervorragende Geschichten, üben messerscharfe Gesellschaftskritik, zeichnen Psycho- und Soziogramme, die im „ernsten Fach†œ ihresgleichen suchen. Doch bei aller Gemeinsamkeit: Hier sprechen unterschiedliche Stimmen. Und die Fragen, die das Motto aufwirft, verlangen kontroverse Antworten: Inwieweit sind die Autoren in ihren Genregrenzen gefangen? Oder: Werden spannende Milieustudien derzeit vor allem im Krimi gezeichnet?

In Zusammenarbeit mit dem Krimifestival München

Der Eintritt beträgt 8,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

Literaturfest München: Daniel Glattauer liest aus „Theo“ am 22.11.10 im Gasteig

Literaturfest München

Kleiner Konzertsaal im Gasteig am Montag, den 22.11.2010, um 20 Uhr

Daniel Glattauer liest aus „Theo. Antworten aus dem Kinderzimmer“

Eines der witzigsten, herzerwärmendsten Bücher, das je über Kinder geschrieben wurde †“ von Bestsellerautor Daniel Glattauer, über seinen Neffen Theo.

Als Theo geboren wurde, fasste sein Onkel den Entschluss zu beobachten, wie dieser kleine Mensch die Welt der Erwachsenen für sich erobert. Theo fand Gefallen an dem Projekt und arbeitete fleißig mit. Schon mit drei gab er sein erstes Exklusivinterview. Danach war bald klar, dass sein Mitteilungsbedürfnis noch lange nicht gestillt sein würde. Theo hatte bereits zu viel erlebt, um es der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Nach Theos vierzehntem Geburtstag wurden die Rollen getauscht: Theo führte ein Revanche-Interview mit Onkel Daniel…
Daniel Glattauer, geb. 1960 in Wien, ist Autor und Journalist. Mit seinen beiden letzten Romanen, Gut gegen Nordwind und Alle sieben Wellen, gelangen ihm Bestseller, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Die Lesung wird per Live-Stream bei LovelyBooks ins Internet übertragen.

Der Eintritt beträgt 12,00 Euro; ermäßigt 10,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

Cuisine Française – französische Küche wird Weltkulturerbe

Cuisine Française – französische Küche wird Weltkulturerbe

Das „gastronomische Mahl der Franzosen“ wurde 2010 als immaterielles Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt.

Bei der französischen Küche handele es sich um eine „gebräuchliche soziale Praxis, die dazu dient, die wichtigsten Momente im Leben von Einzelpersonen und Gruppen zu feiern„, begründete die Unesco ihre Entscheidung.

Das Essen ist in Frankreich ein wichtiger Bereich des täglichen Lebens und die Pflege der Küche ein unverzichtbarer Bestandteil der nationalen Kultur. Die französische Küche (Cuisine française) galt seit der frühen Neuzeit als einflussreichste Landesküche Europas und prägte den Kochstil des gesamten europäischen Adels. Sie ist sowohl für ihre Qualität als auch ihre Vielseitigkeit weltberühmt, und blickt auf eine lange Tradition zurück.

In Zeiten des Fast Foods solle klargemacht werden, dass die französische Küche ein Teil des Kulturerbes sei, hatte Frankreich seine Bewerbung begründet, für die sich Präsident Nicolas Sarkozy, 55, persönlich stark gemacht hatte. Auch in Frankreich greifen immer mehr Familien zu Fast Food und Tiefkühlkost. Das traditionelle Essen mit Aperitif, Vorspeise, Hauptgericht, Nachtisch, Käse und Kaffee findet nur noch selten statt.

Das immaterielle Kulturerbe umfasst nach Definition der UNESCO-Konvention „Praktiken, Darbietungen, Ausdrucksformen, Kenntnisse und Fähigkeiten – sowie die damit verbundenen Instrumente, Objekte, Artefakte und Kulturräume, die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Individuen als Bestandteil ihres Kulturerbes ansehen.†œ

Die Bundesrepublik Deutschland hat das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO bisher (Stand September 2010) nicht ratifiziert. In Deutschland befasst sich neben der UNESCO-Kommission insbesondere die Professur für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO (ein UNESCO-Lehrstuhl) an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn, Lehrstuhlinhaberin Eva-Maria Seng, wissenschaftlich mit der Thematik.

Quelle: Zeit Online

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Geschenktipp für Rolling Stones-Fans: Life – Keith Richards Biografie

Geschenktipp für Rolling Stones-Fans: Life – Keith Richards Biografie

This is the Life. Believe it or not – I haven†™t forgotten any of it

Kurzbeschreibung
Ein großes Leben †“ der Rolling Stone erzählt

Bei den Rolling Stones erschuf Keith Richards die Songs, die die Welt veränderten. Sein Leben ist purer Rock†™n†™Roll. Jetzt endlich erzählt er selbst seine atemberaubende Geschichte inmitten eines „crossfire hurricane„. Und er tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die bis heute sein Markenzeichen geblieben ist. Die Geschichte, auf die wir alle gewartet haben †“ unverwechselbar, kompromisslos und authentisch.

Wie er als Kind in England die Platten von Chuck Berry und Muddy Waters rauf und runter hörte. Wie er Gitarre lernte und mit Mick Jagger und Brian Jones die bis heute größte Rockband aller Zeiten gründete †“ die Rolling Stones.

Er berichtet von dem frühen Ruhm und den berüchtigten Drogen-Razzien, die ihm sein Image als ewiger Rebell und Volksheld einbrachten. Wie er die unsterblichen Riffs zu Songs wie „Jumpin†™ Jack Flash“ oder „Honky Tonk Women“ erfand. Die Beziehung mit Anita Pallenberg und der tragische Tod von Brian Jones. Die Flucht vor der Steuerfahndung nach Frankreich, die legendären Konzerte und Tourneen in den USA. Isolation und Sucht. Die Liebe zu Patti Hansen. Streitereien mit Mick Jagger und die anschließende Versöhnung. Heirat, Familie, die Soloalben und die Xpensive Winos †“ und das, was am Ende bleibt.

Über die Autoren
Keith Richards wurde 1943 in London geboren. Er ist Gitarrist, Sänger, Songwriter und Mitgründer der Rolling Stones. Mit seiner Band The X-Pensive hat er einige Soloalben veröffentlicht. Heute lebt er mit seiner Frau Patti Hansen in Connecticut.

James Fox wurde 1945 in Washington, DC, geboren. Er kennt Keith Richards seit den frühen Siebzigerjahren, als er für die Sunday Times als Journalist tätig war. Sein Buch Weißes Verhängnis war ein internationaler Bestseller. Mit seiner Frau und seinen Söhnen lebt er heute in London.

Die gebundene Ausgabe umfasst 736 Seiten und ist im Oktober 2010 im Heyne Verlag (hier findet sich auch eine Leseprobe) erschienen. „Life“ ist für 26,99 Euro im Buchhandel erhältlich.

Literaturfest München: Matinee mit David Grossman am 21.11. im Amerika Haus

Literaturfest München

Amerika Haus am Sonntag, den 21.11.2010, um 11.30 Uhr

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010Matinee mit David Grossman

Moderation: Felicitas von Lovenberg (FAZ)
Lesung der deutschen Texte: Sibylle Canonica
Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache

Der israelische Schriftsteller David Grossman, dessen Sohn im zweiten Libanonkrieg starb, wurde für seine Versöhnungsarbeit im Nahen Osten mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010 ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es: „[…] David Grossman gibt dem schwierigen Zusammenleben eine literarische Stimme, die in der Welt gehört wird. Seine Bücher zeigen, dass die Spirale von Gewalt, Hass und Vertreibung im Nahen Osten nur durch Zuhören, Zurückhaltung und die Kraft des Wortes beendet werden kann. […] So bietet er inmitten einer Realität von Willkür, Zwang und Entfremdung Auswege aus dem jetzigen Zustand der Gesellschaft, die sich zwischen Krieg und Frieden befindet.“

David Grossman spricht mit Felicitas von Lovenberg über sein Hauptwerk „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ und andere Texte. Die Münchner Schauspielerin Sibylle Canonica (Bayerisches Staatsschauspiel u.a.) liest Passagen daraus vor.

ACHTUNG ORTSWECHSEL! Die Veranstaltung sollte ursprünglich im Literaturhaus stattfinden und wurde jetzt in das Amerika Haus, Karolinenplatz 3, (U 2 / 8 bis Königsplatz oder Tram 27 bis Karolinenplatz) verlegt.

Veranstalter: Carl Hanser Verlag, Stiftung Literaturhaus

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 8,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 291 934 27