From the award-winning documentary, „Playing For Change: Peace Through Music“, comes the first of many „songs around the world“ being released independently. Featured is a cover of the Ben E. King classic by musicians around the world adding their part to the song as it travelled the globe. This and other songs such as „One Love“ will be released as digital downloads soon; followed by the film soundtrack and DVD early next year.
Dieser geniale Song ist ein kleines „DANKE SCHÖN!“ für all meine „Online-Gratulanten“, die mich mit so netten Glückwünschen bedacht haben. Also für:
Anne von The Island Weekly für die lustigen pink elephants und dafür, dass sie schon morgens um fünf (gähn) gemeinsam mit Helmut an mich gedacht hat.
Robert Basic – wo steckt er eigentlich und was ist aus ihm geworden? Verprasst er gerade seine wohlverdienten 49 000 Euro? Ich habe mich sehr über seinen „Dolcevita-Beitrag“ und den Song von Johnny Cash gefreut. Wow, das war eine seiner letzten Aktivitäten auf Basic Thinking!
Oliver Friedrich von Aptgetubedate.de für die Beteiligung an der Glückwunschrunde und die Vorstellung von unserem „Lesekreis-Projekt“.
Manuela von Surfgarden.de. Manuela lebt, arbeitet, fotografiert in Berlin und schreibt Bücher über Webdesign und mag den Norden lieber als den Süden (hehe).
Den Nasendackel, aka Christoph, der jetzt für seine Glückwünsche an mich auf Blumen, Pralinen und MacBooks zu seinem Geburtstag wartet. Mal sehen, was sich da machen lässt. 😉
And last not least:
Meinen heißgeliebten „Dolce„, der, redselig wie immer, diesen, leider nicht ganz willkommenen Anlass, in die Welt gezwitschert hat. 😆
Am 12. Februar 2009 kommt die Neuverfilmung von Theodor Fontanes Erfolgsroman Effi Briest in die Kinos. Hermine Huntgeburth führte Regie, das Drehbuch schrieb Volker Einrauch.
1939 wurde Fontanes Effi Briest erstmals unter der Regie von Gustaf Gründgens mit Marianne Hoppe (Effi), Karl Ludwig Diehl (Innstetten) und Paul Hartmann (Crampas) unter dem Titel Der Schritt vom Wege Deutschland gedreht. Weitere Verfilmungen folgten in den Jahren 1955 (Rosen im Herbst, Regie: Rudolf Jugert), 1968 (Effi Briest, Regie: Wolfgang Luderer) und 1974 (Fontane Effi Briest, Regie: Rainer Werner Fassbinder)
Als Erscheinungsjahr wurde auf dem Titelblatt 1896 angegeben. Der Gesellschaftsroman wird dem poetischen Realismus zugeordnet und spielt vor dem Hintergrund des durch strenge Normen festgelegten Lebens im Kaiserreich unter Reichskanzler Otto von Bismarck. Effi Briest gehört in die lange Reihe Fontanescher Gesellschaftsromane, die ihre literarische Besonderheit dem leichten Ton der Erzählung und dem Verzicht auf Anklage oder Schuldzuweisung bei gleichzeitig scharfem Blick auf die gesellschaftliche und historische Situation verdanken.
Auf Wunsch ihrer Eltern heiratet die temperamentvolle, siebzehnjährige Effi Briest (JULIA JENTSCH) den fast 20 Jahre älteren Baron von Innstetten (SEBASTIAN KOCH) – einen früheren Verehrer ihrer Mutter (JULIANE KOEHLER).
Mit dieser aus Vernunft geschlossenen Ehe beginnt für Effi ein eintöniges Leben fernab der Heimat: Innstetten widmet sich voll und ganz seiner politischen Karriere und das verschlafene Ostsee-Küstenstädten Kessin bietet wenig Abwechslung. Bis Major Crampas (MIŠ EL MATICEVIC) auftaucht, ein Regimentskamerad Innstettens und charmanter Frauenheld. Effi beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihm und erfährt endlich, was Liebe bedeutet. Doch der Preis ist hoch: Für Crampas endet die Affäre tödlich. Effi hingegen wird – anders als bei Fontane – ihre Konsequenzen ziehen und den Schritt in ein neues Leben wagen…
Effi Briest ist die Titelfigur des gleichnamigen Romans von Theodor Fontane, der erstmals 1894-1895 in der Deutschen Rundschau, daraufhin 1895 in Buchform erschienen ist. Als Erscheinungsjahr wurde auf dem Titelblatt 1896 angegeben. Der Gesellschaftsroman wird dem poetischen Realismus zugeordnet und spielt vor dem Hintergrund des durch strenge Normen festgelegten Lebens im Kaiserreich unter Reichskanzler Otto von Bismarck.
Inhalt
Der Roman behandelt das Leben der Effi von Briest, einer jungen Frau mit kindlichem Wesen, die an den gesellschaftlichen Konventionen im Preußen des späten 19. Jahrhunderts zerbricht, weil ihr Mann, Geert Freiherr von Innstetten, sie Jahre nach ihrer Affäre mit Major von Crampas verstößt und zur Wiederherstellung seiner Ehre ihren ehemaligen Liebhaber im Duell erschießt. Zudem wird Effi auch von ihren Eltern zunächst verstoßen.
Der 38-jährige Baron von Innstetten, ein früherer Verehrer von Effis Mutter, hält zu Beginn des Romans um die Hand des damals 17-jährigen Mädchens an und zieht mit Effi nach der Heirat und anschließender Hochzeitsreise durch Italien nach Kessin in Hinterpommern (der literarische Ort ist nicht mit dem tatsächlichen Kessin identisch. Fontane orientierte sich auch an Swinemünde). Effi wird dort nie vollständig glücklich und leidet unter ihrer Angst vor einem angeblichen Spuk im geräumigen landrätlichen Haus: Effi ist überzeugt, dass in manchen Nächten ein Chinese erscheine, der einst in Kessin gelebt und ein sonderbares Ende gefunden haben soll. In dieser Angst wird Effi bestärkt von Johanna, der von Innstetten allein ausgesuchten Haushälterin.
Freundschaft schließt Effi nur mit dem Apotheker Alonzo Gieshübler, der ihr Halt gibt. Sie erhält von diesem zudem täglich sorgsam präparierte Zeitungen und nimmt mit Innstetten an kulturellen Veranstaltungen teil.
Neun Monate nach der Hochzeit bekommt Effi eine Tochter, die auf den Namen Annie getauft wird. Während ihrer Schwangerschaft hatte Effi auf einem ihrer Spaziergänge das katholische Hausmädchen Roswitha getroffen, das sie als Kindermädchen einstellt.
Major von Crampas taucht in Kessin auf. Er hat zusammen mit Innstetten beim Militär gedient. Crampas ist emotionaler und leichtlebiger als der steife, förmliche Innstetten. Er ermuntert Effi zu Abwechslung und Leichtsinn. Anfangs widersteht Effi dem Verführer, doch dann kommt es zu einer heimlichen Affäre.
Einige Wochen später wird Innstetten nach Berlin berufen, um dort im Ministerium zu arbeiten. Effi empfindet das Leben in der Großstadt im Vergleich zum ländlichen Kessin als Befreiung und ist relativ glücklich.
Nach sechs Jahren, während Effi zur Kur in Bad Ems weilt, findet Innstetten Crampas†™ Briefe in Effis Nähkasten, die die Affäre der beiden enthüllen. Aufgrund des − aus Innstettens Sicht allerdings kritisch, aber doch noch als gesellschaftlich verbindlich betrachteten †“ Ehrenkodexes beschließt dieser daraufhin, den Major zu einem Duell herauszufordern. Bei diesem wird Effis einstiger Liebhaber tödlich getroffen.
Effis Eltern senden ihrer Tochter einen Brief, in dem sie erfährt, dass sie aufgrund der gesellschaftlichen Konventionen nicht mehr nach Hohen-Cremmen, ihrem Heimatort und Sitz des elterlichen Anwesens, zurückkehren könne. Verstoßen von Ehemann und Eltern, zieht sie in eine kleine Wohnung in Berlin und lebt dort drei Jahre lang einsam zusammen mit ihrer ihr mittlerweile freundschaftlich verbundenen Haushälterin Roswitha. Nach einem Besuch ihrer Tochter, die sie lange Zeit nicht sehen durfte, erleidet Effi einen Zusammenbruch. Ihre Eltern beschließen auf Anraten eines Arztes, ihre Tochter doch wieder zu sich zu nehmen. Effis gesundheitlicher Zustand verbessert sich zunächst zwar, aber sie kommt über den Schmerz, der sich in ihr Herz bohrte, als sie ihre gezeichnete Tochter erleben musste, nicht hinweg und stirbt mit 29 Jahren, in ihrem Elternhaus an einem gebrochenen Herzen. Hilflos gegenüber dem, was sie auf sich zukommen sieht (ihren baldigen Tod), spricht sie ihren Exgatten von jeglicher Schuld frei. Gegen Ende überlegt Effis Mutter, ob sie nicht vielleicht doch Schuld am Tod ihrer Tochter trägt, weil sie dieser frühen Ehe mit einem 20 Jahre älteren Mann zugestimmt hatte. Während Frau von Briest eine gewisse Mitschuld sieht, unterbindet Herr von Briest jede weitere Diskussion mit den Worten „Ach, Luise, laß … das ist ein zu weites Feld†œ.
RelevantBlogs fasst aktuelle literarische Themen von einer Auswahl von relevanten Blogs auf einer einzigen Seite zusammen und möchte damit dem interessierten Leser sowohl einen groben Überblick ermöglichen als auch einzelne Blogs näherbringen.
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Die Idee ist sicherlich nicht neu, die Aufmachung aber ganz gut gelungen. Die Blogs sind alphabetisch sortiert und man bekommt einen schnellen Überblick über die aktuellen Beiträge.
„Bevor Tom Cruise endgültig unser Geschichtsbild prägt, unternimmt Tobias Kniebe einen Gegenversuch: Warum sollte ein historisches Ereignis nicht genauso klar und spannend beschreibbar sein, wie moderne Erzählrhythmen es verlangen, ohne bei Recherche, Faktentreue und Quellenanalyse Kompromisse einzugehen?“, fragt die Süddeutsche Zeitung in einer Rezension zu „Wahre Geschichte: Operation Walküre“ am 23.01.2009.
Tobias Kniebe lässt die „Operation Walküre“, den Geheimplan des militärischen Widerstands gegen Hitler, lebendig werden:
Es geht auch um sonst wenig beachtete Fragen, etwa in welcher Kirche Stauffenberg vor dem Attentat gebetet hat. Die Darstellung beruht auf umfassenden Recherchen und Interviews mit den letzten Zeugen des Widerstands, darunter Ewald von Kleist, Philipp Freiherr von Boeselager sowie zwei Stauffenberg-Söhne.
Entstanden ist ein spannendes Stück Geschichtsschreibung mit vielen Details, die Film und Fernsehen eben doch nicht zeigen können.
Kurzbeschreibung
Am 20. Juli 1944 kurz nach 12.40 Uhr detoniert unter dem Kartentisch in der Lagebaracke der „Wolfsschanze“, dem „Führerhauptquartier“ in Ostpreußen, eine Bombe. 13 Personen werden schwer verletzt, vier sterben an den Folgen. Adolf Hitler erleidet nur leichte Verbrennungen. Der Attentäter, Oberst von Stauffenberg, fliegt – im Glauben, Hitler sei tot – nach Berlin, um sich an die Spitze des Staatsstreichs zu setzen: Die „Operation Walküre“ läuft an. Sie endet im Desaster – und Stauffenberg stirbt im Kugelhagel. Wenige Ereignisse haben die Phantasie der Deutschen so beschäftigt wie der gescheiterte Putsch vom 20. Juli. Wäre er gelungen, hätte die Geschichte womöglich einen anderen Verlauf genommen – das Attentat wurde zum Mythos. Tobias Kniebe hat seine Vorgeschichte minutiös rekonstruiert und erzählt auf packende Weise den dramatischen Ablauf des Geschehens: von den monatelangen Planungen und dem heiklen Transport der Bombe bis zu den verzweifelten Versuchen der Verschwörer im Bendler-Block, die Wehrmacht und die Öffentlichkeit über die wahre Lage zu täuschen. Zum Filmstart von Hollywoods „Valkyrie“: die historisch fundierte Darstellung der Ereignisse von damals – ein Geschichtspanorama in bester angelsächsischer Erzähltradition.
Über den Autor Tobias Kniebe, Jahrgang 1968, studierte Journalistik und Politik in München. Seit 1993 arbeitet er als Autor und Filmkritiker, unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“ und den „Spiegel“. Daneben schreibt er Drehbücher, etwa für denDokumentarfilm „Deutschland im Kinorausch“ (1997) und zuletzt für den Spielfilm „Fremder Freund“, der 2003 den First Steps Award gewann.
Ein Mann kauft ein Mobiltelefon und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten. Er beginnt ein Spiel mit einer fremden Identität. Ein anderer wird von einem zum nächsten Tag nicht mehr angerufen. Eine Frau will nicht in den Geschichten ihres Liebhabers vorkommen, der Schriftsteller ist. Ein Internetblogger wäre so gern einmal im Leben eine Romanfigur.
Daniel Kehlmanns lang erwarteter neuer Roman verwebt neun einzelne Episoden zu einem raffinierten Spiel mit Realität und Fiktion, mit Identität und Doppelleben. „Ruhm“ ist ein brillantes Buch über das Wesen der Literatur.
Mehr Infos sowie eine Leseprobe zu Ruhm findet man hier.