Am 30.05.2011 ist im Piper Verlag der neue Allgäu-Krimi aus der Kluftinger-Reihe von dem Bestsellerduo Volker Klüpfel und Michael Kobr erschienen und gleich auf Platz 4 in die Spiegel-Bestenliste eingestiegen. Ein prachtvoller Burgschatz von unschätzbarem Wert, ein Mord und ein geheimnisvoller Schutzpatron †“ Kommissar Kluftinger ermittelt in „Schutzpatron“ zum sechsten Mal wieder mit viel Witz und einem Schuss Spannung!
Kurzbeschreibung
Endlich kehrt der prachtvolle Burgschatz mit der Reliquie von St. Magnus, dem Schutzpatron des Allgäus, nach Altusried zurück. Vor Jahrzehnten wurde unter der Burgruine Kalden der sagenhafte Schatz gefunden und ging auf weltweite Ausstellungsreise. Nun muss Kluftinger an einer Arbeitsgruppe teilnehmen, die eigens für die Sicherung der Kostbarkeiten gegründet wurde. Priml! abei hat er doch ganz andere Probleme: Er hat den Mord an einer alten Frau aufzuklären, der zunächst als natürlicher Tod eingestuft wurde. Oder hat das eine gar mit dem anderen zu tun? Kluftingers Nachforschungen werden dadurch erheblich erschwert, dass sein Auto gestohlen wird, was er aus Scham allerdings allen verschweigt †“ den Kollegen und sogar seiner Frau Erika. Das bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis. Vor allem natürlich, wenn Dr. Langhammer mit von der Partie ist …
Über die Autoren
Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er ist heute Redakteur in der Kultur-/ Journal-Redaktion der Augsburger Allgemeinen und wohnt in Augsburg. Mit seinem Co-Autor Michael Kobr ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen »Erntedank«, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, »Seegrund« und »Laienspiel«, für den die Autoren den Weltbild-Leserpreis Corine 2008 erhielten. Zudem gewannen sie 2008 und 2009 die MIMI, den Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels. Zuletzt erschien Kluftingers neuer Fall »Rauhnacht«. Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten, studierte Romanistik und Germanistik, arbeitet heute als Lehrer und wohnt mit seiner Frau und seinen Töchtern im Allgäu. Mit seinem Co-Autor Volker Klüpfel ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen »Erntedank«, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, »Seegrund« und »Laienspiel«, für den die Autoren den Weltbild-Leserpreis Corine 2008 erhielten. Zudem gewannen sie 2008 und 2009 die MIMI, den Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels. Zuletzt erschien Kluftingers neuer Fall »Rauhnacht«.
„Die Jury hat mehrheitlich entschieden, den Preis dem kanadischen Dichter Leonard Cohen zu geben“, teilte Don Víctor García de la Concha, Vorsitzender der Jury bei der Vergabe des Prinz-von-Asturien-Preises für Literatur mit.
Cohens Werk, Hunderte Lieder und dreizehn Bücher, sei ein insgesamt literarisches. Er habe drei Generationen von Menschen beeinflusst und eine Vorstellungswelt geschaffen, die Poesie und Musik verschmelze. „Seine Gedichte und Songs erforschen die großen Fragen des Menschen mit Tiefe und Schönheit„, hieß es in der Urteilsbegründung.
Die Prinz-von-Asturien-Preise (span.: Premios Príncipe de Asturias) werden seit 1981 in acht Kategorien (Kunst, Literatur, Sozialwissenschaften, Kommunikation und Geisteswissenschaften, Eintracht, internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliche und technische Forschung und Sport) durch die Stiftung Prinz von Asturien vergeben und jährlich in Oviedo, der Hauptstadt des Fürstentums Asturien in Anwesenheit des spanischen Thronfolgers Infant Felipe von Spanien verliehen. Ähnlich wie die Verleihung der Nobelpreise, stellt die Vergabe des Prinz-von-Asturien-Preises ein akademisches Ereignis ersten Ranges dar. Die einzelnen Prinz-von-Asturien-Preise sind mit 50.000 Euro dotiert. Jeder Preisträger erhält außerdem eine Skulptur, die Joan Miró entworfen hat. Im Herbst kann der diesjährige Preisträger Leonard Cohen seine Auszeichnung entgegen nehmen.
Leonard Cohen ist einer der populärsten Dichter, Sänger und Songwriter der Gegenwart und gilt als lebende Legende. Die Musik spielte für den 76-jährige Kanadier zunächst eine untergeordnete Rolle, da er sich in einem universitären Debattierclub engagierte und eine Karriere als Schriftsteller anstrebte.
Sein Erstlingswerk, ein Gedichtband mit dem Titel „Let Us Compare Mythologies„, erschien 1956, noch bevor er einen Abschluss an der Universität hatte. In diesem Buch, dessen Erstauflage 500 Exemplare betrug, lassen sich viele seiner späteren Hauptthemen ausmachen. Der Nachfolger, The Spice-Box Of Earth (1961), erhöhte die Popularität des jungen Künstlers besonders innerhalb Kanadas, aber auch im Ausland begann man, auf ihn aufmerksam zu werden. 1963 schließlich kam Cohens erster Roman, The Favorite Game, in den Handel. Die erste deutschsprachige Übersetzung von Elisabeth Hannover-Drück erschien unter dem Titel „Das Lieblingsspiel“ im März Verlag 1972.
Nachdem „Das Lieblingsspiel“ lange Zeit vergriffen war, veröffentlichte der Blumenbar Verlag 2009 eine Neuübersetzung von Gregor Hens. “ … hätte Leonard Cohen nicht mit dem Singen angefangen, sondern mit dem Schreiben weitergemacht, würden vielleicht seine Jünger heute auch jedes Jahr seufzen, weil er wieder den Literaturnobelpreis nicht bekommen hat„, schrieb Susan Vahabzadeh von der Süddeutsche Zeitung dazu.
Kurzbeschreibung
In seinem 1963 erschienenen Romandebüt erzählt Leonard Cohen die autobiografische Geschichte des jungen Lawrence Breavman. Er ist der einzige Sohn wohlhabender jüdischer Eltern aus Montreal, und sein bisheriges Leben erscheint ihm wie eine Abfolge von Bildern aus einem Filmprojektor: der unerwartete Tod des Vaters; die Spiele der Erwachsenen, die von Beziehungen und Krieg handeln; seine heimlichen Experimente mit Hypnose; die nächtlichen Abenteuer mit seinem besten Freund Krantz. Nach ersten literarischen Erfolgen und einer Reihe flüchtiger, aber intensiver sexueller Erlebnisse entdeckt Breavman in New York durch die Begegnung mit der jungen Shell die Totalität der Liebe. Er muss sich entscheiden, wem er gehören soll sich selbst oder ihr.
Zuletzt kam 2006 von Leonard Cohen das Buch „Book of Longing“ auf den Markt, das 2008 in der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Das Buch der Sehnsüchte“ ebenfalls vom Blumenbar Verlag publiziert wurde.
„Das Buch der Sehnsüchte“ entstand größtenteils während eines fünfjährigen Aufenthalts von Leonard Cohen in einem zen-buddhistischen Kloster auf dem Mount Baldy im Süden Kaliforniens. Dort wurde er 1996 unter dem ironischen Namen Jikan – der Stille – zum Mönch ernannt.
Das poetische Werk ist eine Sammlung von Gedichten, Epigrammen, Zen-Sprüchen, Songs und Essays und wird ergänzt durch Zeichnungen und handschriftliche Texte. „Ein poetisches Werk von höchstem Rang. Cohens Lyrik ist subversiv und träumerisch, lakonisch und radikal. Ein Buch über Männer und Frauen, Meditation und Zigaretten, Lieben und Sterben, über Sehnsüchte und das Selbst„, urteilte die New York Times
His Master’s Voice
Immer wenn ich Mozart hörte (was ich oft tat)
Wollte ich
Ein Klavier
Auf den Mountain Baldy tragen
Rauf und wieder runter
Ich rede nicht
Von einem Keyboard
Ich meine ein Grand Piano
In voller Größe
Aus purem Zement
Jetzt, wo ich sterbe,
Bedaure ich keinen einzigen Schritt
Leonard Cohen hat nun den Prinz-von-Asturien-Preis gewonnen – und damit die bedeutendste literarische Auszeichnung diesseits des Nobelpreises. „Mit der Entscheidung verwirklicht die Jury eine alte Drohung gegenüber der schwedischen Akademie: ihre höchste literarische Auszeichnung einem einfachen Rocker zu verleihen„, meint nun El País.
„Im Unterschied zu den Stockholmern, die sich seit geraumer Zeit gegen die Frage wehren müssen, warum sie Bob Dylan nicht endlich den Literaturnobelpreis geben, beweist Oviedo nun Freude an der Ausweitung des Literaturbegriffs„, schreibt Camilo Jiménez.
Das Remake der Verfilmung von Stieg Larssons Millennium-Trilogie (Verblendung, Verdammnis, Vergebung), in dem James-Bond-Darsteller Daniel Craig als Mikael Blomkvist und Rooney Mara als Lisbeth Salander zu sehen sind, startet am 12.01.2012 in den Kinos. Der Hollywood-Streifen wird unter der Regie von David Fincher nach einem Drehbuch von Steven Zaillian in Schweden produziert.
Seit dem 03.06.2011 ist der erste Trailer online.
Neben den Hauptdarstellern Rooney Mara und Daniel Craig sind Stellan Skarsgård, Robin Wright, Christopher Plummer, Steven Berkoff, David Dencik und Joely Richardson in weiteren Rollen zu sehen.
Ich bin ja skeptisch, ob nach so kurzer Zeit der Erstverfilumg der Millennium-Trilogie, die in der verlängerten Fassung im Januar und Februar 2011 vom ZDF in sechs Teilen gesendet wurde, eine Hollywood-Adaption hierzulande ankommt.