Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 49/2010

Platz 1 : Zeit deines Lebens von Cecelia Ahern

Kurzbeschreibung
Zauberhaft, geheimnisvoll und mit einer berührenden Botschaft – das ist der neue Roman von Cecelia Ahern. Denn manchmal muss man jemand ganz Besonderem begegnen, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.
Lou Suffern ist ein »BWM«, ein Beschäftigter Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat. Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job – was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird.

Platz 2 : Teufelsleib: Ein neuer Fall für Peter Brandt von Andreas Franz

Kurzbeschreibung
Kommissar Peter Brandt ist gerade aus einem Kurzurlaub mit seiner Freundin, der Staatsanwältin Elvira Klein, zurück, als er mit einem besonders seltsamen Mordfall konfrontiert wird. Am Mainufer in Offenbach wird eine Hausfrau tot aufgefunden. Das Merkwürdige daran: In ihrer Hand hält sie einen Olivenzweig, und in ihrem Mund findet man eine Olive und eine Taubenfeder. Sehr schnell stößt der Kommissar auf das Geheimnis der Toten: Sie ging offenbar einem äußerst lukrativen Nebenerwerb nach, genau wie zwei weitere Frauen, die in den letzten zwölf Monaten ermordet wurden. Peter Brandt betritt eine Welt aus religiösem Fanatismus, Gewalt und Rache.

Platz 3 : Zerstört von Karin Slaughter

Kurzbeschreibung
Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …

Platz 4 : Rauhnacht: Kluftingers fünfter Fall von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Kurzbeschreibung
Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab…

Platz 5 : Das Herz der Nacht von Judith Lennox

Kurzbeschreibung
Eine neue Welt eröffnet sich der jungen Engländerin Kay Garland, als sie in den Dreißigerjahren Gesellschafterin der Millionärstochter Miranda wird. Der Luxus und das mondäne Leben faszinieren sie, doch lernt sie auch die Schattenseiten des Reichtums kennen. Als Kay von Mirandas Vater unvermittelt entlassen wird, muss sie nach England zurückkehren. Miranda hingegen erlebt als Ehefrau eines deutschen Grafen in Ostpreußen den Kriegsausbruch. Die dunklen Zeiten fordern von beiden Freundinnen mutige Entscheidungen …

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Platz 6 : Das Mädchen seiner Träume: Commissario Brunettis siebzehnter Fall von Donna Leon

Kurzbeschreibung
Ein Mädchen treibt tot im Canal Grande und wird von niemandem vermisst. Brunetti aber geht die Elfjährige bis in die Träume nach. Aus einem venezianischen Palazzo kommt sie nicht, wohl aber aus einer Roma-Wagenburg auf dem Festland.
Niemand hat das Mädchen als vermisst gemeldet, und so muss Commissario Brunetti all seine ermittlerischen Fähigkeiten ausspielen, um dem Rätsel ihres Todes auf die Spur zu kommen. Mit wem hatte das Roma-Mädchen sexuellen Kontakt? Und wem gehört die Taschenuhr und der Ehering in ihrer Vagina?
Der Fall um das ermordete †“ oder vielleicht doch nur bei einem Raubzug aus dem Haus gestürzte?

Platz 7: Doch die Sünde ist scharlachrot von Elizabeth George

Kurzbeschreibung
Inspector Lynley ist zurück!
Ein Mann wandert die Küste Cornwalls entlang. Seit Wochen hat er nicht mehr in einem Bett geschlafen, sich gewaschen, sich rasiert. Als er über der Klippe bei Polcare Cove innehält, bleibt sein Blick an etwas Rotem hängen. In der Tiefe liegt ein zerschmetterter Körper. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Unter den Verdächtigen ist auch der einsame Wanderer: Inspector Thomas Lynley, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines ungeborenen Kindes sein Heil in der Flucht suchte …

Platz 8 : Verbrechen von Ferdinand von Schirach

Kurzbeschreibung
Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er †“ lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.
„Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Er ist ein großartiger Erzähler, weil er sich auf die Menschen verlässt, auf deren Schicksale… Geschriebenes Kino im Kurzformat“ (Der Spiegel)

Platz 9 : Das böse Mädchen von Mario Vargas Llosa

Kurzbeschreibung
Wie gelingt es ihr nur immer wieder, ihn um den Finger zu wickeln? Und warum tut sie das, wenn sie seine ehrlichen Gefühle doch zugleich schroff zurückweist? Schon als aufmüpfige Halbwüchsige verdreht sie dem jungen Ricardo im konservativen Lima der 50er Jahre den Kopf. Von da an wird sie regelmäßig seine Wege kreuzen, wird in Paris, London, Madrid oder Tokio mal als Guerrillera, mal als Heiratsschwindlerin mit falschem Paß in sein Leben treten †“ und es immer wieder durcheinanderwirbeln. Auf rätselhafte Weise scheinen beide dennoch füreinander bestimmt; oder ist nur er es, der nicht lassen kann von diesem faszinierend „bösen Mädchen“?

Platz 10 : Die Säulen der Erde von Ken Follet

Kurzbeschreibung
England 1123-1173. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet. Philip, ein junger Prior, dessen Eltern von marodierenden Söldnern abgeschlachtet wurden, träumt den Traum vom Frieden: der Errichtung einer Kathedrale gegen die Mächte des Bösen. Er und sein Baumeister Tom Builder, dessen Stiefsohn Jack und die Grafentochter Aliena müssen sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten, ehe Kingsbridge Schauplatz des größten abendländischen Bauwerks, der »Säulen der Erde« wird …

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Neuerscheinung: Verliebt, verschneit, verzaubert von Stefan Rogall

Am 11. Oktober 2010 ist im Diana Verlag der Debütroman des Drehbuchautors Stefan Rogall erschienen. Stefan Rogall schreibt seit 10 Jahren Drehbücher für Komödien und Kriminalfilme. Für „Polizeiruf 110: Kleine Frau“ wurde Stefan Rogall mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Mit „Verliebt, verschneit, verzaubert“ hat Stefan Rogall einen liebenswerten Roman zur Einstimmung in die Weihnachtszeit geschrieben.

Stefan Rogall über die Entstehung seines Romans „Verliebt, verschneit, verzaubert“:

Es war der erste Advent, und ich saß im Zug. Die Strecke Köln-Berlin, an einem Tag hin und zurück, ungefähr neun Stunden. Viel Zeit zum Nachdenken. Genau richtig, wenn man eine Geschichte schreiben will. Aber wie fängt man an? Für mich beginnt es immer mit einem Bild. Etwas, das ich sehe, löst in meinem Kopf weitere Bilder aus, und irgendwie fügen die sich zusammen. Auf dieser langen Zugfahrt sah ich eine junge Frau und einen Mann, die hintereinander durch das Abteil gingen. Und während er von der Fliehkraft hin und her geschleudert wurde, ging sie traumsicher geradeaus. Er schien voller Sorgen, sie voller Leichtigkeit. Zwei Gegensätze, die meiner Ansicht nach wunderbar zur Weihnachtszeit passen. Zu keiner Zeit prallen schließlich so viele Hoffnungen und Enttäuschungen aufeinander, so viel Nostalgie und Zynismus †“ ein perfektes Spannungsfeld für eine Komödie. Meine Hauptfigur Ben pendelt kräftig zwischen diesen Polen hin und her. Einerseits zweifelt er an dem Zauber, der von Weihnachten ausgeht. Andererseits hofft er, dass dieser Zauber wieder in sein Leben zurückkehrt †“ was auch passieren wird, allerdings anders, als Ben es erwartet …

Über den Autor:
Stefan Rogall, Jahrgang 1969, schreibt seit zehn Jahren erfolgreich Drehbücher für Komödien und Kriminalfilme. Für Polizeiruf 110: Kleine Frau hat er den Adolf-Grimme-Preis erhalten. Verliebt, verschneit, verzaubert ist sein erster Roman.

Kurzbeschreibung
Ein Geschenk des Himmels …
Wenn der sechsunddreißigjährige Ben eines nicht ist, dann in Weihnachtsstimmung. Nach beinahe zehn Jahren ist seine Ehe in die Brüche gegangen, sein Arbeitgeber steht kurz vor der Pleite, und die Aussicht auf Weihnachten im Kreis der Patchwork-Familie trägt auch nicht zu Bens Erheiterung bei. Als er im Zug nach Hause Lili begegnet, ist er alles andere als gesprächig. Doch irgendetwas hat die junge Frau, das ihn auf beinahe magische Weise fasziniert. Spontan lädt Ben sie ein, Weihnachten mit ihm und seiner Familie zu verbringen †” und hat keine Ahnung, wie sehr die kommenden Tage sein Leben verändern werden …

Leseprobe:
23. Dezember
»Und †“ schon in Stimmung?«
Ben hoffte inständig, dass seine Chefin die Weihnachtszeit meinte. Was angesichts ihres Hangs zu Zweideutigkeiten und ihrer wie immer einen Knopf zu weit aufgeknöpften Bluse nicht unbedingt klar war.
Zwei Sätze später gab es jedoch keinen Zweifel mehr: Ja, Bens Chefin hatte das bevorstehende Weihnachtsfest gemeint, und ihre Ankündigung, die Urlaubstage »zwischen den Jahren« zu streichen, hatte nun alles versaut. Bens letzter Urlaub lag anderthalb Jahre zurück, und seine Wochenenden bestanden im Wesentlichen aus liegen gebliebener Arbeit, um am folgenden Montag nicht gleich wieder eine Aufholjagd starten zu müssen. Dazu all die privaten Querelen der letzten Jahre … Ben hatte auf die herannahende Weihnachtszeit nicht nur hingearbeitet, er hatte ihr verzweifelt entgegengefiebert. Ohne jene Tage, die zwischen Weihnachten und Neujahr lagen wie eine Insel, die die Zeit vergessen hatte, würde er entweder einen ohrenbetäubenden Schreikrampf erleiden oder seinen Schreibtisch umdrehen und darauf nackt das Treppenhaus hinunterrodeln.
Natürlich erlaubte Ben sich beides nicht. Stattdessen hörte er sich geduldig die vermutlich sogar ernst gemeinten Entschuldigungen seiner Chefin an, mit denen sie zu rechtfertigen versuchte, warum er und seine Kollegen sofort nach den Feiertagen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren mussten.
Es waren schließlich harte Zeiten. Und jeder konnte froh sein, überhaupt einen Job zu haben. Dass sie selbst einen Kunden an Land gezogen hatte, der die Agentur vor dem sicheren Konkurs retten würde (wenigstens für ein paar weitere Monate), grenzte an ein Wunder. Ein Weihnachtswunder, wie sie hinzufügte und dabei die Winkel ihres blutrot geschminkten Mundes in die Höhe zog. Natürlich verdankte man dieses Wunder nicht nur ihrem überragenden Intellekt, sondern vor allem auch ihrem unnachahmlichen Charme. Warum Bens Chefin diesen Charme erst jetzt, nach dem ernüchternden letzten Besuch des Steuerberaters, hatte spielen

lassen, durfte allerdings niemand zum Thema machen. Ebenso wenig die Tatsache, dass sie den rettenden Überraschungskunden nur durch das Versprechen preiswerter (also schamlos unterbezahlter) und schneller (unter diesem Zeitdruck nicht zu bewältigender) Arbeit geködert hatte, und zwar nach einer durchzechten Nacht, an deren Ende sie mit rasenden Kopfschmerzen und ohne Unterwäsche neben dem selig schnarchenden Kunden aufgewacht war und es nicht hatte erwarten können, unter die Dusche zu kommen. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, hatte Ben auch noch versprochen, über die Feiertage seine Eltern zu besuchen. Und zwar mit dem Zug.Laut Wettervorhersage waren weiterhin Eisregen und Glatteis angesagt, und Ben hatte erst vor ein paar Tagen die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Seine Höllenfahrt war nur durch eine Reihe parkender Nachbarautos gestoppt worden.
Als Ben endlich am Bahnhof stand, bereute er seine Entscheidung bereits: Der Zug hatte Verspätung und hielt natürlich nicht im angegebenen Gleisabschnitt. Immerhin hatte Ben einen Platz reserviert, doch der Weg dorthin war ein einziger Hürdenlauf. Dabei benutzte Ben sein Gepäck als Bollwerk gegen Mitreisende, die noch schnell vor ihm ins nächste Abteil huschen wollten und dabei
schamlos auf seinen Füßen herumtrampelten, wenn sie nicht im ohnehin verstopften Mittelgang umständlich nach ihrem Platz suchten oder andere Reisende von ihren Plätzen verscheuchen mussten.
Erstaunlicherweise war nicht nur Bens Sitz frei, sondern auch der daneben. Schnell lud er sein Gepäck darauf ab und erklärte einem Mitreisenden, dass seine Begleiterin gleich von der Toilette zurückkommen würde. Das Letzte, was er jetzt noch gebrauchen konnte, war ein neugieriger, gesprächiger oder gar schnarchender Nachbar.
Ben zog seinen Mantel aus, verstaute ihn auf der Gepäckablage und ließ sich endlich auf seinem Sitz nieder, dessen Kopflehne nach verschüttetem Kaffee roch. Für die folgenden zwei Stunden hatte Ben nur ein einziges Ziel: die Augen zu schließen und seine Umwelt auszublenden. Seit seiner Kindheit fiel es ihm schwer, in Autos, Zügen oder Flugzeugen mehr als oberflächlich einzudösen. Theresa hatte immer behauptet, das würde mit seiner Angst vor Kontrollverlust zusammenhängen. Ben schob sein Einschlafproblem lieber auf den thrombosefördernden Abstand zum Vordersitz, der Platzangst in ihm auslöste.
Heute war Ben eigentlich erschöpft genug, um einzuschlafen. Doch vor seinem inneren Auge erschien immer wieder das verzweifelt falsche Zuversicht ausstrahlende Gesicht seiner Chefin. Bevor er an diesem Nachmittag die Agentur verlassen hatte, war er noch einmal in ihr Büro marschiert, um sie davon zu überzeugen, wie nötig er die wenigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr brauchte. Die Geschwindigkeit, mit der sie von freundlicher Gelassenheit auf wütende Geringschätzung umgeschaltet hatte, war beängstigend gewesen.
In den letzten Monaten hatte Ben öfter beobachtet, wie ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, die sie nur mit äußerster Konzentration hatte wegblinzeln können, um dann hastig ein Lächeln aufzusetzen, das Souveränität vermitteln sollte. Anscheinend
hing nicht nur Bens Job an einem seidenen Faden. Doch für seine Chefin, eine Endvierzigerin, würde das Ende ihrer Agentur den Anfang eines unaufhaltsamen Abstiegs einläuten. Ben hatte allerdings auch nicht viel, auf das er sich freuen konnte. Schon seit Monaten studierte er Stellenanzeigen, schickte Bewerbungen los und ging zu Vorstellungsgesprächen †“ alles ohne Erfolg.
Obwohl gerade mal 36 Jahre alt, schien Ben bereits der angsteinflößende Geruch vertaner Chancen zu umgeben. Zu lange, so sagte man ihm, sei er in einer Agentur geblieben, die ihre besten Tage nie gesehen hatte. Zu selten habe er sich einen Namen gemacht. Außerdem gäbe es inzwischen weitaus jüngere, flexiblere Kandidaten.[…]
Fortsetzung der Leseprobe aus „Verliebt, verschneit, verzaubert“ beim Diana Verlag

Besondere Bücher zu Weihnachten: Empfehlungen aus dem Lesekreis

Durchschnittlich 80.000 neue Bücher erscheinen Jahr für Jahr in Deutschland. 9 Bücher sollen im Schnitt pro Jahr von jedem Deutschen gelesen werden. Die Anzahl ist ohne Gewähr, da im Netz viele unterschiedliche Angaben kursieren.

Besonders zu Weihnachten findet man überall „besondere“ Buchempfehlungen. Auch in der aktuellen Ausgabe des BÜCHER Magazins werden auf vier Seiten die 35 „wichtigsten Bücher 2010“ vorgestellt. Nun handelt es sich hierbei genau um die 20 Bücher der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2010 und die 15 Titel der Hotlist aus 2010, die per Publikumsabstimmung und einer Vorjury vom Fachmagazin „BuchMarkt“ nominiert wurden.

„Bestsellerlisten und Nominierungen kann ich auch selber lesen, das muss die Redaktion eines Büchermagazins nicht schnöde für mich zusammenfassen„, schreibt die Literaturwissenschaftlerin und Lektorin Ailis vom Blog Leseturm in einem Kommentar zur Veröffentlichung der „wichtigsten Bücher 2010“ im BÜCHER Magazin.

Vielleicht hat Ailis recht, aber es gibt ja mittlerweile auch Buchempfehlungen von vielen einzelnen Personen. So verkünden zum Beispiel 18 F.A.Z.-Redakteure ihre persönlichen „Ratschläge für unentschlossene Käufer“ unter den Kriterien „Was süchtig macht“, „Was zu Herzen geht“, „Was den Verstand schärft“,  „Was das wieder kostet!“,  „Was unbedingt sein muss“, „Was für Kinder“, „Was längst fällig war“ und „Was bleibt“ und geben darin Tipps zum Kauf von CDs, DVDs und Büchern.

Und hier finden sich ganz, ganz viele Buchempfehlungen von verschiedenen Literturblogs, die wir unter der Prämisse 3 Buchempfehlungen zu Weihnachten gesammtelt haben. Entstanden ist wirklich ein großer „Kessel Buntes“ mit schönen Tipps. Da dürfte für jeden etwas dabei sein.

Nachfolgend noch fünf  Buchempfehlungen aus dem Lesekreis:  „Was Besonderes“ – natürlich rein subjektiv 😉

Das Jagdgewehr von Yasushi Inoue

Schattenfuchs von Sjón

Der Junge und das Meer von Tschingis Aitmatow

Atemschaukel von Herta Müller

Wie ein Stein im Geröll von Maria Barbal

Vielleicht hat ja der eine oder andere Blog Ideen für eigene „besondere“ Buchvorschläge als Geschenktipp zu Weihnachten und teilt uns das mit. Wir würden uns freuen.

Vampire Academy 06: Leseprobe Kapitel 1 – Last Sacrifice/Schicksalsbande

Der sechste und letzte Teil von Richelle Meads erfolgreichen Vampire Academy-Reihe erscheint in den USA und in Großbritannien am 07. Dezember 2010 unter dem Titel „Last Sacrifice„. Mehr als 150 US-amerikanische Buchhandlungen haben anlässlich der Veröffentlichung am 07.12.10 eine „Vampire Academy-Party“ geplant. Richelle Mead wird am 07.12.10 in der New Yorker Buchhandlung Barnes & Noble bereits um 7 Uhr morgens in einer Lesung ihren neuen Roman vorstellen. Direkt im Anschluss geht sie auf Lesereise und stellt noch im Dezember 2010 in Philadelphia, Chicago, Cincinnati, St. Paul/Minneapolis, Detroit, Atlanta, Dallas, Salt Lake City und Seattle „Last Sacrifice“ vor.
Die deutschsprachige Übersetzung soll im Juli 2011 unter dem Titel „Schicksalsbande“ im LYX Verlag erscheinen.

Kurzbeschreibung
Rose Hathaway glaubte, alles würde endlich gut werden, wenn sie nur ihren Geliebten Dimitri von der Seite der Strigoi zurückholen könnte. Doch nachdem ihr dies gelungen ist, vesinkt ihre Welt im Chaos. Die Königin der Moroi-Vampire wurde ermordet und Rose ist die Hauptverdächtige. Nun droht ihr die Todesstrafe, wenn sie nicht beweisen kann, dass sie unschuldig ist. Dabei bräuchte ihre Freundin Lissa sie jetzt mehr denn je, denn man versucht ihr den Anspruch auf den Thron streitig zu machen. Und Dimitri, traumatisiert durch die Zurückverwandlung in einen Dhampir, will nichts mehr von Rose wissen. Kann Rose ihre Leben und ihre Liebe retten?

Viele, vor allem jugendliche Fans der Reihe, haben hier schon kommentiert, dass die englischsprachige Originalausgabe durchaus leicht zu lesen ist. Nachfolgend das 1. Kapitel aus „Last Sacrifice“, das Richelle Mead bereits vorab zur Veröffentlichung freigegeben hat:

CHAPTER 1

I don’t like cages.

I don’t even like going to zoos. The first time I went to one, I almost had claustrophobic attacks looking at those poor animals. I couldn’t imagine any creature living that way. Sometimes I even felt a little bad for criminals, condemned to life in a cell. I’d certainly never expected to spend my life in one.

But lately, life seemed to be throwing me a lot of things I’d never expected, because here I was, locked away.

„Hey!“ I yelled, gripping the steel bars that isolated me from the world. „How long am I going to be here? When’s my trial? You can’t keep me in this dungeon forever!“

Okay, it wasn’t exactly a dungeon, not in the dark, rusty-chain sense. I was inside a small cell with plain walls, a plain floor, and well. .. plain everything. Spotless. Sterile. Cold. It was actually more depressing than any musty dungeon could have managed. The bars in the doorway felt cool against my skin, hard and unyielding. Fluorescent lighting made the metal gleam in a way that seemed almost too cheerful for the setting. I could see the shoulder of a man standing rigidly to the side of the cell’s entrance and knew there were probably four more guardians in the hallway out of my sight. I also knew none of them were going to answer me back, but that hadn’t stopped me from constantly demanding answers from them for the last two days.

When the usual silence came, I sighed and slumped back on the cot in the cell’s corner. Like everything else in my new home, the cot was colorless and stark. Yeah. I really was starting to wish I had a real dungeon. Rats and cobwebs would have at least given me something to watch. I stared upward and immediately had the disorienting feeling I always did in here: that the ceiling and walls were closing in around me. Like I couldn’t breathe. Like the sides of the cell would keep coming toward me until no space remained, pushing out all the air. ..

I sat up abruptly, gasping. Don’t stare at the walls and ceiling, Rose, I chastised myself. Instead, I looked down at my clasped hands and tried to figure out how I’d gotten into this mess.

The initial answer was obvious: someone had framed me for a crime I didn’t commit. And it wasn’t petty crime either. It was murder. They’d had the audacity to accuse me of the highest crime a Moroi or dhampir could commit. Now, that isn’t to say I haven’t killed before. I have. I’ve also done my fair share of rule (and even law) breaking. Cold-blooded murder, however, was not in my repertoire. Especially not the murder of a queen.

It was true Queen Tatiana hadn’t been a friend of mine. She’d been the coolly calculating ruler of the Moroi†”a race of living, magic-using vampires who didn’t kill their victims for blood. Tatiana and I had had a rocky relationship for a number of reasons. One was me dating her great-nephew, Adrian. The other was my disapproval of her policies on how to fight off Strigoi: the evil, undead vampires who stalked us all. Tatiana had tricked me a number of times, but I’d never wanted her dead. Someone apparently had, however, and they’d left a trail of evidence leading right to me, the worst of which were my fingerprints all over the silver stake that had killed Tatiana. Of course, it was my stake, so naturally it’d have my fingerprints. No one seemed to think that was relevant.

I sighed again and pulled out a tiny crumpled piece of paper from my pocket. My only reading material. I squeezed it in my hand, having no need to look at the words. I’d long since memorized them. The note’s contents made me question what I’d known about Tatiana. It had made me question a lot of things.

Frustrated with my own surroundings, I slipped out of them and into someone else’s: my best friend Lissa’s. Lissa was a Moroi, and we shared a psychic link, one that let me go to her mind and see the world through her eyes. All Moroi wielded some type of elemental magic. Lissa’s was spirit, an element tied to psychic and healing powers. It was rare among Moroi, who usually used more physical elements, and we barely understood its abilities†”which were incredible. She’d used spirit to bring me back from the dead a few years ago, and that’s what had forged our bond.

Being in her mind freed me from my cage but offered little help for my problem. Lissa had been working hard to prove my innocence, ever since the hearing that had laid out all the evidence against me. My stake being used in the murder had only been the beginning. My opponents had been quick to remind everyone about my antagonism toward the queen and had also found a witness to testify about my whereabouts during the murder. That testimony had left me without an alibi. The Council had decided there was enough evidence to send me to a full-fledged trial†”where I would receive my verdict.

Lissa had been trying desperately to get people’s attention and convince them I’d been framed. She was having trouble finding anyone who would listen, however, because the entire Moroi Royal Court was consumed with preparations for Tatiana’s elaborate funeral. A monarch’s death was a big deal. Moroi and dhampirs†”half-vampires like me†”were coming from all over the world to see the spectacle. Food, flowers, decorations, even musicians. .. The full deal. If Tatiana had gotten married, I doubted the event would have been this elaborate. With so much activity and buzz, no one cared about me now. As far as most people were concerned, I was safely stashed away and unable to kill again. Tatiana’s murderer had been found. Justice was served. Case closed.

Before I could get a clear picture of Lissa’s surroundings, a commotion at the jail jerked me back into my own head. Someone had entered the area and was speaking to the guards, asking to see me. It was my first visitor in days. My heart pounded, and I leapt up to the bars, hoping it was someone who would tell me this had all been a horrible mistake.

My visitor wasn’t quite who I’d expected.

„Old man,“ I said wearily. „What are you doing here?“

Abe Mazur stood before me. As always, he was a sight to behold. It was the middle of summer†”hot and humid, seeing as we were right in the middle of rural Pennsylvania†”but that didn’t stop him from wearing a full suit. It was a flashy one, perfectly tailored and adorned with a brilliant purple silk tie and matching scarf that just seemed like overkill. Gold jewelry flashed against the dusky hue of his skin, and he looked like he’d recently trimmed his short black beard. Abe was a Moroi, and although he wasn’t royal, he wielded enough influence to be.

He also happened to be my father.

„I’m your lawyer,“ he said cheerfully. „Here to give you legal counsel, of course.“

„You aren’t a lawyer,“ I reminded him. „And your last bit of advice didn’t work out so well.“ That was mean of me. Abe†”despite having no legal training whatsoever†”had defended me at my hearing. Obviously, since I was locked up and headed for trial, the outcome of that hadn’t been so great. But, in all my solitude, I’d come to realize that he’d been right about something. No lawyer, no matter how good, could have saved me at the hearing. I had to give him credit for stepping up to a lost cause, though considering our sketchy relationship, I still wasn’t sure why he had. My biggest theories were that he didn’t trust royals and that he felt fatherly obligation. In that order.

„My performance was perfect,“ he argued. „Whereas your compelling speech in which you said ‚if I was the murderer‘ didn’t do us any favors. Putting that image in the judge’s head wasn’t the smartest thing you could have done.“

I ignored the barb and crossed my arms. „So what are you doing here? I know it’s not just a fatherly visit. You never do anything without a reason.“

„Of course not. Why do anything without a reason?“

„Don’t start up with your circular logic.“

He winked. „No need to be jealous. If you work hard and put your mind to it, you might just inherit my brilliant logic skills someday.“

„Abe,“ I warned. „Get on with it.“

„Fine, fine,“ he said. „I’ve come to tell you that your trial might be moved up.“

„W-what? That’s great news!“ At least, I thought it was. His expression said otherwise. Last I’d heard, my trial might be months away. The mere thought of that†”of being in this cell so long†”made me feel claustrophobic again.

„Rose, you do realize that your trial will be nearly identical to your hearing. Same evidence and a guilty verdict.“

„Yeah, but there must be something we can do before that, right? Find evidence to clear me?“ Suddenly, I had a good idea of what the problem was. „When you say ‚moved up,‘ how soon are we talking?“

„Ideally, they’d like to do it after a new king or queen is crowned. You know, part of the post-coronation festivities.“

His tone was flippant, but as I held his dark gaze, I caught the full meaning. Numbers rattled in my head. „The funeral’s this week, and the elections are right after. .. You’re saying I could go to trial and be convicted in, what, practically two weeks?“

Abe nodded.

I flew toward the bars again, my heart pounding in my chest. „Two weeks? Are you serious?“

When he’d said the trial had been moved up, I’d figured maybe it was a month away. Enough time to find new evidence. How would I have pulled that off? Unclear. Now, time was rushing away from me. Two weeks wasn’t enough, especially with so much activity at Court. Moments ago, I’d resented the long stretch of time I might face. Now, I had too little of it, and the answer to my next question could make things worse.

„How long?“ I asked, trying to control the trembling in my voice. „How long after the verdict until they. .. carry out the sentence?“

I still didn’t entirely know what all I’d inherited from Abe, but we seemed to clearly share one trait: an unflinching ability to deliver bad news.

„Probably immediately.“

„Immediately.“ I backed up, nearly sat on the bed, and then felt a new surge of adrenaline. „Immediately? So. Two weeks. In two weeks, I could be. .. dead.“

Because that was the thing†”the thing that had been hanging over my head the moment it became clear someone had planted enough evidence to frame me. People who killed queens didn’t get sent to prison. They were executed. Few crimes among Moroi and dhampirs got that kind of punishment. We tried to be civilized in our justice, showing we were better than the bloodthirsty Strigoi. But certain crimes, in the eyes of the law, deserved death. Certain people deserved it, too†”say, like, treasonous murderers. As the full impact of the future fell upon me, I felt myself shake and tears come dangerously close to spilling out of my eyes.

„That’s not right!“ I told Abe. „That’s not right, and you know it!“

„Doesn’t matter what I think,“ he said calmly. „I’m simply delivering the facts.“

„Two weeks,“ I repeated. „What can we do in two weeks? I mean. .. you’ve got some lead, right? Or. .. or. .. you can find something by then? That’s your specialty.“ I was rambling and knew I sounded hysterical and desperate. Of course, that was because I felt hysterical and desperate.

„It’s going to be difficult to accomplish much,“ he explained. „The Court’s preoccupied with the funeral and elections. Things are disorderly†”which is both good and bad.“

I knew about all the preparations from watching Lissa. I’d seen the chaos already brewing. Finding any sort of evidence in this mess wouldn’t just be difficult. It could very well be impossible.

Two weeks. Two weeks, and I could be dead.

„I can’t,“ I told Abe, my voice breaking. „I’m not. .. meant to die that way.“

„Oh?“ He arched an eyebrow. „You know how you’re supposed to die?“

„In battle.“ One tear managed to escape, and I hastily wiped it away. I’d always lived my life with a tough image. I didn’t want that shattering, not now when it mattered most of all. „In fighting. Defending those I love. Not. .. not through some planned execution.“

„This is a fight of sorts,“ he mused. „Just not a physical one. Two weeks is still two weeks. Is it bad? Yes. But it’s better than one week. And nothing’s impossible. Maybe new evidence will turn up. You simply have to wait and see.“

„I hate waiting. This room. .. it’s so small. I can’t breathe. It’ll kill me before any executioner does.“

„I highly doubt it.“ Abe’s expression was still cool, with no sign of sympathy. Tough love. „You’ve fearlessly fought groups of Strigoi, yet you can’t handle a small room?“

„It’s more than that! Now I have to wait each day in this hole, knowing there’s a clock ticking down to my death and almost no way to stop it.“

„Sometimes the greatest tests of our strength are situations that don’t seem so obviously dangerous. Sometimes surviving is the hardest thing of all.“

„Oh. No. No.“ I stalked away, pacing in small circles. „Do not start with all that noble crap. You sound like Dimitri when he used to give me his deep life lessons.“

„He survived this very situation. He’s surviving other things too.“

Dimitri.

I took a deep breath, calming myself before I answered. Until this murder mess, Dimitri had been the biggest complication in my life. A year ago†”though it seemed like eternity†”he’d been my instructor in high school, training me to be one of the dhampir guardians who protect Moroi. He’d accomplished that†”and a lot more. We’d fallen in love, something that wasn’t allowed. We’d managed it as best we could, even finally coming up with a way for us to be together. That hope had disappeared when he’d been bitten and turned Strigoi. It had been a living nightmare for me. Then, through a miracle no one had believed possible, Lissa had used spirit to transform him back to a dhampir. But things unfortunately hadn’t quite returned to how they’d been before the Strigoi attack.

I glared at Abe. „Dimitri survived this, but he was horribly depressed about it! He still is. About everything.“

The full weight of the atrocities he’d committed as a Strigoi haunted Dimitri. He couldn’t forgive himself and swore he could never love anyone now. The fact that I had begun dating Adrian didn’t help matters. After a number of futile efforts, I’d accepted that Dimitri and I were through. I’d moved on, hoping I could have something real with Adrian now.

„Right,“ Abe said dryly. „He’s depressed, but you’re the picture of happiness and joy.“

I sighed. „Sometimes talking to you is like talking to myself: pretty damned annoying. Is there any other reason you’re here? Other than to deliver the terrible news? I would have been happier living in ignorance.“

I’m not supposed to die this way. I’m not supposed to see it coming. My death is not some appointment penciled in on a calendar.

He shrugged. „I just wanted to see you. And your arrangements.“

Yes, he had indeed, I realized. Abe’s eyes had always come back to me as we spoke; there’d been no question I held his attention. There was nothing in our banter to concern my guards. But every so often, I’d see Abe’s gaze flick around, taking in the hall, my cell, and whatever other details he found interesting. Abe had not earned his reputation as zmey†”the serpent†”for nothing. He was always calculating, always looking for an advantage. It seemed my tendency toward crazy plots ran in the family.

„I also wanted to help you pass the time.“ He smiled and from under his arm, he handed me a couple of magazines and a book through the bars. „Maybe this will improve things.“

I doubted any entertainment was going to make my two-week death countdown more manageable. The magazines were fashion and hair oriented. The book was The Count of Monte Cristo. I held it up, needing to make a joke, needing to do anything to make this less real.

„I saw the movie. Your subtle symbolism isn’t really all that subtle. Unless you’ve hidden a file inside it.“

„The book’s always better than the movie.“ He started to turn away. „Maybe we’ll have a literary discussion next time.“

„Wait.“ I tossed the reading material onto the bed. „Before you go. .. in this whole mess, no one’s ever brought up who actually did kill her.“ When Abe didn’t answer right away, I gave him a sharp look. „You do believe I didn’t do it, right?“ For all I knew, he did think I was guilty and was just trying to help anyway. It wouldn’t have been out of character.

„I believe my sweet daughter is capable of murder,“ he said at last. „But not this one.“

„Then who did it?“

„That,“ he said before walking away, „is something I’m working on.“

„But you just said we’re running out of time! Abe!“ I didn’t want him to leave. I didn’t want to be alone with my fear. „There’s no way to fix this!“

„Just remember what I said in the courtroom,“ he called back.

He left my sight, and I sat back on the bed, thinking back to that day in court. At the end of the hearing, he’d told me†”quite adamantly†”that I wouldn’t be executed. Or even go to trial. Abe Mazur wasn’t one to make idle promises, but I was starting to think that even he had limits, especially since our timetable had just been adjusted.

I again took out the crumpled piece of paper and opened it. It too had come from the courtroom, covertly handed to me by Ambrose†”Tatiana’s servant and boy toy.

Rose,

If you’re reading this, then something terrible has happened. You probably hate me, and I don’t blame you. I can only ask that you trust that what I did with the age decree was better for your people than what others had planned. There are some Moroi who want to force all dhampirs into service, whether they want it or not, by using compulsion. The age decree has slowed that faction down.

However, I write to you with a secret you must put right, and it is a secret you must share with as few as possible. Vasilisa needs her spot on the Council, and it can be done. She is not the last Dragomir. Another lives, the illegitimate child of Eric Dragomir. I know nothing else, but if you can find this son or daughter, you will give Vasilisa the power she deserves. No matter your faults and dangerous temperament, you are the only one I feel can take on this task. Waste no time in fulfilling it.

†”Tatiana Ivashkov

The words hadn’t changed since the other hundred times I’d read them, nor had the questions they always triggered. Was the note true? Had Tatiana really written it? Had she†”in spite of her outwardly hostile attitude†”trusted me with this dangerous knowledge? There were twelve royal families who made decisions for the Moroi, but for all intents and purposes, there might as well have only been eleven. Lissa was the last of her line, and without another member of the Dragomir family, Moroi law said she had no power to sit on and vote with the Council that made our decisions. Some pretty bad laws had already been made, and if the note was true, more would come. Lissa could fight those laws†”and some people wouldn’t like that, people who had already demonstrated their willingness to kill.

Another Dragomir.

Another Dragomir meant Lissa could vote. One more Council vote could change so much. It could change the Moroi world. It could change my world†”say, like, whether I was found guilty or not. And certainly, it could change Lissa’s world. All this time she’d believed she was alone. Yet. .. I uneasily wondered if she’d welcome a half-sibling. I accepted that my father was a scoundrel, but Lissa had always held hers up on a pedestal, believing the best of him. This news would come as a shock, and although I’d trained my entire life to keep her safe from physical threats, I was starting to think there were other things she needed to be protected from as well.

But first, I needed the truth. I had to know if this note had really come from Tatiana. I was pretty sure I could find out, but it involved something I hated doing.

Well, why not? It wasn’t like I had anything else to do right now.

Rising from the bed, I turned my back to the bars and stared at the blank wall, using it as a focus point. Bracing myself, remembering that I was strong enough to keep control, I released the mental barriers I always subconsciously kept around my mind. A great pressure lifted from me, like air escaping a balloon.

And suddenly, I was surrounded by ghosts.

Quelle: usatoday.com via Richelle Mead

Bestseller Jugendbücher Dezember 2010

Platz 1 : Reckless: Steinernes Herz von Cornelia Funke

Kurzbeschreibung
Treten Sie ein in die Welt hinter dem Spiegel! Obwohl Jacob Reckless immer darauf geachtet hat, die Welt hinter dem Spiegel vor seinem Bruder Will geheimzuhalten, ist dieser ihm gefolgt. Doch in dem wunderbaren Reich lauern tödliche Gefahren: Will wird von einem Goyl angegriffen und beginnt, zu Jade zu versteinern. Verzweifelt will Jacob ihn retten, aber nur die Feen haben die Macht, das Steinerne Fleisch aufzuhalten. Gemeinsam mit Clara, Wills großer Liebe, und der Gestaltwandlerin Fuchs macht Jacob sich auf die gefährliche Reise Der neue Roman der internationalen Bestsellerautorin Cornelia Funke: ein fesselndes Abenteuer in einer von den Grimmschen Märchen inspirierten Welt.

Platz 2 : Bartimäus – Der Ring des Salomo: Band 4 von Jonathan Stroud

Kurzbeschreibung
Endlich geht das grandiose Fantasy-Abenteuer weiter:
Bartimäus erzählt atemberaubend spannend, umwerfend komisch †“ und wie alles begann!
„Hier erzähle ich euch die Geschichte meiner Abenteuer und wahren Größe, bevor mich dieser widerliche kleine Magier namens Nathanael in seinen unsäglichen Bann schlug.“
Endlich hat das Warten für alle Fans der fantastischen Bartimäus-Trilogie ein Ende: Das heiß ersehnte Prequel zu den faszinierenden Abenteuern um den jungen Magier Nathanael und seinen unfreiwilligen Diener Bartimäus ist da! Und Bartimäus, der Dschinn aller Dschinns, darf seine ruhmreiche Vergangenheit präsentieren †“ die sogar seine späteren Heldentaten mit Nathanael beinahe in den Schatten stellt. Schließlich hat Bartimäus seinerzeit nur den Besten der Besten und Hochwohlgeborenen gedient: Mächtige Magier und wunderschöne Königinnen waren seine Gebieter †“ und mit dem berühmten König Salomon stand er sogar auf Du und Du …
Ein spektakuläres Feuerwerk an atemberaubender Spannung, unnachahmlichem Witz und mit einem unwiderstehlichen Helden!

Platz 3 : Lola Schwesterherz: Band 7 von Isabel Abedi

Kurzbeschreibung
Kreischende Babys, schluchzende Mütter, hilflose Väter †“ alles kein Problem für Lala Lu, die bezaubernde und weltbeste Babyflüsterin. Fachmännisch liest sie die Gedanken der Babys, flüstert ihnen magische Wörter ins Ohr und bändigt so die größten Schreihälse. Zumindest nachts, wenn es dunkel ist. Auch tagsüber beschäftigt Lola die Frage, wie man wohl am besten mit Babys umgeht †“ schließlich muss sie sich auf die Geburt ihres Geschwisterchens vorbereiten. Doch während sie zu Hause die Große wird, ist sie in ihrer neuen Schule wieder eine der Kleinen. Ein Glück, dass sie Sally kennenlernt. Denn Sally gehört in der Schule zu den Älteren †“ und wird für Lola das große Vorbild. Immerhin verbindet die beiden nicht nur die gemeinsame Tanz-AG, sondern Sally darf auch schon Babysitten. Damit verhilft sie Lola zu ihren ersten Übungsstunden im Umgang mit Babygeschwistern und ist auch für sie da, als Lola ihren ersten echten Liebeskummer hat. Doch dann wird plötzlich Sally in Probleme verstrickt … und nun liegt es an Lola, echte Größe zu zeigen.

Platz 4 : Nichts: Was im Leben wichtig ist von Janne Teller

Kurzbeschreibung
„Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“ Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm … Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft. Mehr Informationen über „Nichts“ von Janne Teller findet sich hier.

Platz 5 : Endlich berühmt!: Gregs Filmtagebuch. Wie Greg zum Filmstar wurde von Jeff Kinney

Kurzbeschreibung
Wer sich immer schon mal gefragt hat, wie ein Film gemacht wird, der ist nicht allein. Dem Autor und Illustrator Jeff Kinney gings nicht anders. Als die 20th Century Fox in Hollywood seinen Bestseller GREGS TAGEBUCH zu einem Realfilm umsetzte, war die Chance gekommen. Licht ins Dunkel zu bringen. Jeff Kinney konnte miterleben, wie die Bilder aus seinem Buch das Laufen lernen und wie aus einem Buch ein erfolgreicher Kinofilm wird. Das alles hat er in seiner unvergleichlich lustigen und komischen Art aufgeschrieben und -gezeichnet. Und so können alle großen und kleinen Fans von Greg mit ihm hinter die Kulissen von Hollywood schauen. Von der ersten bis zur letzten Seite voll mit Fotografien, Drehbuchseiten, Storyboard-Sketchen, lustigen Kulissen- und Kostümbildern sowie Original-Zeichnungen von Jeff Kinney speziell für diesen Band ist es das ideale Begleitbuch zum Film und ein weiterer genialer GREG-Lesespaß!

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Platz 6 : Skulduggery Pleasant 04. Sabotage im Sanktuarium von Derek Landy

Kurzbeschreibung
Hardcover mit Schutzumschlag, Leseband, Spotlack und Prägung
Seit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten †“ oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde. Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte eingebüßt, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Übeltäter um sich, unter ihnen auch Remus Crux, der die Seiten gewechselt hat. Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten †“ denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen …

Platz 7 : Arkadien brennt von Kai Meyer

Kurzbeschreibung
Menschen, die sich in Tiere verwandeln. Blutfehden zwischen Mafiaclans. Die verbotene Liebe zu Alessandro … Rosa braucht dringend Abstand zu den Ereignissen auf Sizilien. Auf den Spuren ihres alten Lebens reist sie zurück nach New York. Aber auch dort kommt sie nicht zur Ruhe. Die mächtigen Stellvertreter der amerikanischen Clans erwarten sie bereits. Dann stößt Rosa auf beunruhigende Details über ihre Vergangenheit. Und über ihren toten Vater. Aber warum spielt dabei immer wieder Alessandro eine Rolle? In Rosa keimt ein schrecklicher Verdacht …

Platz 8 : Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl von Stephenie Meyer

Kurzbeschreibung
Hauptfigur des Romans ist Bree Tanner, ein Vampirmädchen, dem „Bis(s)†œ-Leser im dritten Band, „Bis(s) zum Abendrot†œ, bereits begegnet sind. Sie schildert ihre Reise mit einer Armee neugeborener Vampire, die aufgebrochen ist, um Bella Swann und die Cullens zu vernichten. Das neue Buch öffnet einen Blick auf die dunkle Seite von Bellas und Edwards Welt.
Stephenie Meyer: „Ich bin selbst ganz überrascht von diesem Roman. Als ich 2005 mit der Arbeit begann, war es einfach ein Versuch, der mir helfen sollte, die andere Seite von „Bis(s) zum Abendrot†œ zu verstehen. Ich dachte, daraus könnte vielleicht eine Kurzgeschichte werden, die ich auf meine Website stellen würde. Dann begann ich, an „The Twilight Saga: The Official Guide†œ zu arbeiten und dachte, dies wäre ein passender Ort für Brees Geschichte. Doch der Text wurde viel länger als ich zunächst geplant hatte, so dass schließlich ein Roman daraus entstanden ist.†œ
Mehr über „Bree Tanner“ findet sich hinter dem Link.

Platz 9 : Die Legende der Wächter 01: Die Entführung von Kathryn Lasky

Kurzbeschreibung
Der junge Schleiereulerich Soren wird von einer fremden Eule in die St. Ägolius-Anstalt verschleppt, die kleine Eulen zu finsteren Zwecken ausbildet. Doch Soren kann mit seiner neuen Freundin, dem Elfenkauz Gylfie, fliehen.
Klappentext
Nachdem er aus dem Nest gefallen ist, wird der junge Schleiereulerich Soren entführt. Er landet in einer Schule für verwaiste Eulenkinder, wo er hart arbeiten muss und zu finsteren Zwecken ausgebildet wird. Doch Soren träumt davon, zu fliehen und sich den Eulenrittern von Ga’Hoole anzuschließen. Und tatsächlich: Eines Tages gelingt ihm mit seiner neuen Freundin, Elfenkauz Gylfie, die Flucht.

Platz 10 : Warrior Cats – Special Adventure: Feuersterns Mission von Erin Hunter

Kurzbeschreibung
Feuerstern verlässt den Wald und lüftet das Geheimnis des WolkenClans.
In düsteren Träumen erscheinen Feuerstern unbekannte Katzen auf der Flucht, ein ganzer Clan in Not und Elend. Wer sind diese fremden Katzen? Welches schreckliche Unglück ist ihnen widerfahren? Feuerstern geht seinen Träumen auf den Grund und kommt einem uralten Unrecht auf die Spur. Zusammen mit seiner Gefährtin Sandsturm bricht er zu einer Mission auf, die sie weit aus dem vertrauten Wald führt. In fernen Felsenlandschaften entdecken sie Spuren der Katzen aus Feuersterns Träumen. Und Feuerstern steht auf einmal vor der riesengroßen Aufgabe, einen neuen Clan zu gründen.

Quelle: Buch aktuell