Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 31/2012

Platz 1 : Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson

Platz 2 : Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec

Platz 3 : Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce

Platz 4 : Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen von George R.R. Martin

Platz 5 : Die Tribute von Panem 02. Gefährliche Liebe von Suzanne Collins

Platz 6 : Die Tribute von Panem 01. Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Platz 7 : Die Tribute von Panem 03. Flammender Zorn von Suzanne Collins

Platz 8 : Das Alphabethaus von Jussi Adler-Olsen

Platz 9 : Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt von Dora Heldt

Platz 10 : Reiches Erbe: Commissario Brunettis zwanzigster Fall von Donna Leon

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 31/2012

Platz 1 : Shades of Grey 01 – Geheimes Verlangen von E. L. James

Platz 2 : Verwesung von Simon Beckett

Platz 3 : Die hellen Tage von Zsuzsa Bánk

Platz 4 : Das Lächeln der Frauen: Roman von Nicolas Barreau

Platz 5 : Léon und Louise von Alex Capus

Platz 6 : Tschick von Wolfgang Herrndorf

Platz 7 : Das Mädchen auf den Klippen: Roman von Lucinda Riley

Platz 8 : Für Eile fehlt mir die Zeit von Horst Evers

Platz 9 : Unter Haien von Nele Neuhaus

Platz 10 : Die fernen Stunden von Kate Morton

Quelle: Spiegel Online Kultur

Otfried Preußlers Räuber Hotzenplotz wird 50

Am 1. August 1962 erschien die erste Geschichte vom Räuber Hotzenplotz mit Kasperl, Seppel, der Großmutter, dem Polizisten Alois Dimpfelmoser und dem Zauberer Petrosilius Zwackelmann.

Otfried Preußler wollte zur Abwechslung etwas Lustiges schreiben und entschied sich für eine Kasperlgeschichte, in der alle Charaktere vorkommen sollten, die zu einem „richtigen“ Kasperlstück gehören. Er benannte den Räuber Hotzenplotz nach einer Stadt in Mährisch-Schlesien, die den deutschen Namen Hotzenplotz trägt.

Ursprünglich sollte nur ein einziges Buch über den Räuber Hotzenplotz erscheinen, doch nachdem Otfried Preußler von Kindern Anfragen, Bitten und detaillierte Vorschläge für weitere Hotzenplotz-Bücher bekommen hatte, entschloss er sich, ein weiteres Buch über den Räuber zu verfassen. Neues vom Räuber Hotzenplotz erschien 1969, die dritte und letzte Erzählung Hotzenplotz im Jahr 1973.

Der Thienemann Verlag feiert das 50-jährige Jubiläum mit mit einer Sonderausgabe von allen drei Bänden, in denen Mathias Weber die schwarz-weißen Originalzeichnungen von Franz Josef Tripp mit viel Liebe zum Detail koloriert hat. Eine neue Hörbuch-Edition, gelesen von Armin Rohde, erschien im Audio Verlag.

Auf der Verlagsseite können Kinder an einem Hotzenplotz-Quiz teilnehmen und in der Württembergischen Landesbibliothek findet seit dem 18. Juli und noch bis 15. September 2012 eine Sonderausstellung „50 Jahre Räuber Hotzenplotz“ statt.

Quelle Fotos: © Thienemann Verlag

Ohrwurm gefällig? Fifty Shades of Grey la, la, la…

Fast 300.000 Mal wurde das amüsante Video mit dem Musical-Song „Fifty Shades of Grey“ auf YouTube schon angeklickt. Die Brüder Antonius und Vijay Nazareth haben sich durch E. L. James‘ populären Roman gleichnamigen Titels inspirieren lassen. Viel Vergnügen und… Ohrwurm garantiert. 😉

Und wer gerne mitträllern möchte, findet nachfolgend den Text:

Lyrics:

GIRL 1
Fifty Shades of Grey
My new favorite book
Every fantasy
Right in front of me
I can read it while I cook

Fifty Shades of Grey
How can I refuse
In my boring life
As a plain housewife
I can dream of being sexually abused

GIRL 2
Fifty Shades of Grey
No way
Every page I read
Makes eyeballs bleed
Someone please explain
How this makes sense

Fifty Shades of Grey
It’s wrong
This degrading fluff
I have had enough!
Mommy Porn at women’s rights expense.

GIRL 1 + 2
This is so well written
Who the fuck would write this
Every word describes exactly how I want to feel within
What a bad example for (every girl)
Every girl should read this book
I just hope that men don’t get the wrong ideals from reading…

GUY
Fifty Shade of Grey
I pray that no one realizes
That I am loving it.
Every bit.
Oh…
Hope no one finds out I’m reading

Fifty Shades of Gray
I know that I should be ashamed of this
But I can’t resist.
My poor wrist!
Oh…
Hope no one finds out I’m reading

via libromanie

7 Fragen an Rebecca Gablé

Rebecca Gablé © Olivier Favre 2011

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, studierte Literaturwissenschaft und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin.

Ihr erster Kriminalroman Jagdfieber wurde 1996 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Der Durchbruch kam 1997 mit ihrem ersten historischen Roman Das Lächeln der Fortuna. Danach schrieb Rebecca Gablé zunächst zwei weitere Kriminalromane. Von 1999 bis 2000 nahm sie einen Lehrauftrag an der Heinrich-Heine-Universität in altenglischer Literatur wahr.

Im Jahr 2000 folgte mit Das zweite Königreich ein weiterer historischer Roman. Seitdem hat sich die Autorin dem Verfassen historischer Romane zugewandt, deren Handlungen im englischen Mittelalter spielen. Alle wurden Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. 2006 wurde Die Hüter der Rose mit dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet.

Rebecca Gablé lebt mit ihrem Mann in Mönchengladbach. Sie ist Mitglied des SYNDIKAT (Autorenvereinigung deutschsprachiger Kriminalliteratur), dem sie drei Jahre als Sprecherin vorstand, und des Autorenkreises historischer Roman „Quo Vadis„.

Mehr Informationen finden sich auf der Autorinnenhomepage von Rebecca Gablé oder auf ihrer Facebook-Seite.

7 Fragen an Rebecca Gablé

1. Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?

Mit der Tänzerin Polina Semionowa. Ich wüsste zu gerne mal, wie es sich anfühlt, die Schwerkraft zu überwinden …

2. Welche Projekte warten auf ihre Vollendung?

Ein historischer Kriminalroman, der in England im 12. Jahrhundert spielt und das Amt des Sheriff endlich mal von dem unverdient schlechten Ruf befreien soll, der ihm durch die Robin Hood-Legende und den bösen Sheriff von Nottingham anhaftet. Aber ich komme irgendwie nie dazu, das Projekt aus dem Dornröschenschlaf zu wecken.

3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?

Die Borniertheit und Ignoranz, die in gesellschaftlichen Debatten immer weiter um sich greifen, ganz besonders im Netz – man denke zum Beispiel an die Urheberrechts-Debatte. Diskriminierung gleich welcher Art. Und Rechtschreibfehler in der Tageszeitung.

4. Worauf sind Sie besonders stolz?

Dass Geschichtsprofessoren ihren Studenten meine Bücher empfehlen.

5. Mit welcher historischen Figur/Person hätten Sie sich gerne zum Essen verabredet?

Mit Elizabeth I. von England. Sie war eine Ausnahmepersönlichkeit und sicher bewundernswert. Aber ich hätte da auch ein paar brennende Fragen. Zum Beispiel, was genau sie über den tödlichen Treppensturz von Amy Robsart wusste, der Frau ihres Geliebten Robin Dudley …

6. Über welche verpasste Gelegenheit ärgern Sie sich noch heute?

Freddie Mercury niemals live erlebt zu haben.

7. Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?

Mit Kellnern.

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Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Rebacca Gablé für die Teilnahme an unserem Online-Interview und den damit verbundenen kleinen Einblick in ihr Leben.

Quelle Foto: Rebecca Gablé © Olivier Favre 2011