Wie das Börsenblatt heute berichtet, schreibt Katja Eichinger eine Biografie über ihren am 24.01.2011 unerwartet verstorbenen Ehemann Bernd Eichinger. Die Biografie soll bei Hoffmann und Campe erscheinen.

Es sei Eichingers ausdrücklicher Wunsch gewesen, dass Katja Eichinger die Biografie schreibe, heißt es aus dem Verlag.

„Mit Bernd Eichinger bestand seit langer Zeit eine tiefe Verbundenheit – nicht zuletzt durch die Verfilmung unseres Titels Der Baader-Meinhof-Komplex und die spontane Hinwendung zu Siegfried Lenz´ Roman Schweigeminute. Wir sind sehr dankbar, dass wir Leben und Wirken dieser großen Persönlichkeit würdigen dürfen“, sagt Hoffmann und Campe-Verlagsleiter Günter Berg.

Katja Eichinger studierte Kommunikationswissenschaften und Filmtheorie. Sie arbeitete u. a. als Drehbuchlektorin und Pressereferentin in den USA, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte.

Als freie Autorin schreibt sie für die britische Ausgaben von Financial Times, The Independent und Esquire Magazine, in Deutschland für die Vogue und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Im Jahr 2008 erschien das Filmbuch „Der Baader Meinhof Komplex“ von Katja Eichinger bereits bei Hoffmann und Campe. Das Buch präsentiert die Entstehungsgeschichte des Films „Der Baader Meinhof Komplex“ einschließlich des Drehbuchs von Bernd Eichinger.

Wann die Bernd Eichinger-Biografie auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

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Geschenktipp für Rolling Stones-Fans: Life – Keith Richards Biografie

This is the Life. Believe it or not – I haven’t forgotten any of it

Kurzbeschreibung
Ein großes Leben – der Rolling Stone erzählt

Bei den Rolling Stones erschuf Keith Richards die Songs, die die Welt veränderten. Sein Leben ist purer Rock’n’Roll. Jetzt endlich erzählt er selbst seine atemberaubende Geschichte inmitten eines „crossfire hurricane„. Und er tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die bis heute sein Markenzeichen geblieben ist. Die Geschichte, auf die wir alle gewartet haben – unverwechselbar, kompromisslos und authentisch.

Wie er als Kind in England die Platten von Chuck Berry und Muddy Waters rauf und runter hörte. Wie er Gitarre lernte und mit Mick Jagger und Brian Jones die bis heute größte Rockband aller Zeiten gründete – die Rolling Stones.

Er berichtet von dem frühen Ruhm und den berüchtigten Drogen-Razzien, die ihm sein Image als ewiger Rebell und Volksheld einbrachten. Wie er die unsterblichen Riffs zu Songs wie „Jumpin’ Jack Flash“ oder „Honky Tonk Women“ erfand. Die Beziehung mit Anita Pallenberg und der tragische Tod von Brian Jones. Die Flucht vor der Steuerfahndung nach Frankreich, die legendären Konzerte und Tourneen in den USA. Isolation und Sucht. Die Liebe zu Patti Hansen. Streitereien mit Mick Jagger und die anschließende Versöhnung. Heirat, Familie, die Soloalben und die Xpensive Winos – und das, was am Ende bleibt.

Über die Autoren
Keith Richards wurde 1943 in London geboren. Er ist Gitarrist, Sänger, Songwriter und Mitgründer der Rolling Stones. Mit seiner Band The X-Pensive hat er einige Soloalben veröffentlicht. Heute lebt er mit seiner Frau Patti Hansen in Connecticut.

James Fox wurde 1945 in Washington, DC, geboren. Er kennt Keith Richards seit den frühen Siebzigerjahren, als er für die Sunday Times als Journalist tätig war. Sein Buch Weißes Verhängnis war ein internationaler Bestseller. Mit seiner Frau und seinen Söhnen lebt er heute in London.

Die gebundene Ausgabe umfasst 736 Seiten und ist im Oktober 2010 im Heyne Verlag (hier findet sich auch eine Leseprobe) erschienen. „Life“ ist für 26,99 Euro im Buchhandel erhältlich.

Maximilian Schell: Ich fliege über dunkle Täler. Mein Leben

Lang erwartet, endlich da: Maximilian Schells Autobiographie zu seinem 80. Geburtstag im Dezember!
Maximilian Schell erzählt erstmals in einem Buch Privates wie Berufliches aus allen Phasen seines Lebens, ehrlich, spannend und sprachgewaltig. Von der Flucht der Familie vor den Nazis, von zwei bitteren Jahren als Kind im Waisenhaus, von den ersten Schauspielversuchen und den Dreh- und Theaterarbeiten mit Marlon Brando, Gustaf Gründgens oder Peter Ustinov ebenso wie über seine Beziehungen zu Marlene Dietrich, Prinzessin Soraya oder zu seiner berühmten Schwester Maria. Das Leben eines großen Künstlers, der als erster deutschsprachiger Schauspieler nach dem Zweiten Weltkrieg einen Oscar gewann und doch von sich sagt: „Ich bin kein Erfolgsmensch. Ich bin Student. Das bleibt auch so.“

Maximilian Schells Autobiografie „Ich fliege über dunkle Täler. Mein Leben“ umfasst 400 Seiten und erscheint im November 2010 im Verlag Hoffmann und Campe.

Maximilian Schell, am 8. Dezember 1930 in Wien geboren, mit zahllosen internationalen Preisen ausgezeichneter Theater- und Filmschauspieler, Dramaturg, Regisseur, Filmproduzent, Konzertpianist, der „Hamlet“ in Gründgens‘ legendärer Abschiedsinszenierung am Hamburger Schauspielhaus (1963), der gefeierte „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen (1978-1982), Oscar-Gewinner als bester Hauptdarsteller 1962 (für die Rolle des Anwalts Hans Rolfe in „Das Urteil von Nürnberg“), fünfmal Oscar-nominiert und vieles mehr. Buchveröffentlichungen (Auswahl): 1997 erschien seine Erzählung „Der Rebell“, 2004 das Porträt „Meine Schwester Maria“.

Maximilian Schell ist am 07.10. und 08.10.2010 zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse.