Das Lächeln der Landrätin – Gabriele Pauli inspiriert Krimiautor

Harry Luck, Chef vom Dienst/Nachrichten bei Focus-Online, seit Juli 2007 stellvertretender Nachrichtenchef, hat sich von Gabriele Pauli inspirieren lassen und einen Krimi mit dem Titel „Das Lächeln der Landrätin“ geschrieben. Erscheinen wird das Buch im Mai diesen Jahres.

Darin gerät die bayerische Landrätin Pia Blum wegen pikanter Fotos in die Schlagzeilen, die den Eindruck nahe legen, die populäre Politikerin habe eine Vergangenheit im Rotlichtmilieu. Parallelen zu den Latexhandschuhfotos von Pauli sind keineswegs zufällig. „Ich erzähle nicht die echte Geschichte von Gabriele Pauli, aber inspiriet hat mich der reale Fall durchaus“, sagt Harry Luck. Als Nachrichtenredakteur bei Focus-Online hat er selbst immer wieder über die vielen überraschenden Wendungen der CSU-Affäre um Pauli berichtet. „Die Geschichte der Fürther Landrätin bietet viel Stoff für Spannungsliteratur, Intrigen, Machtkämpfe, Konflikte und eine Prise Erotik“.

In Lucks Roman bewirbt sich die Landrätin um den Posten der bayerischen Ministerpräsidentin – die echte Pauli hatte um den CSU-Vorsitz gekämpft. Doch während in der Realität spätestens bei Rufmord Schluss war, gibt es im Buch einen echten Mord. „Ein Krimi ohne Mord geht natürlich nicht“, erklärte der Autor seinen Kunstgriff.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Menü von Johannes Mario Simmel aus Es muss nicht immer Kaviar sein

Es muss nicht immer Kaviar sein

Die tolldreisten Abenteuer und auserlesenen Koch-Rezepte des Geheimagenten wider Willen Thomas Lieven mitgeteilt von Johannes Mario Simmel

MENU
Lady-Curzon-Suppe
Paprika Huhn
Kopfsalt „Clara“
Reis
Gespickte Äpfel mit Weinschaumsauce
Toast mit Käse

11. April 1957

Dies Abendessen brachte 717 850 Schweizer Franken ein

Suppe
Lady Curzon war die Frau des indischen Vizekönigs Lord Curzon. Ihr Mann schrieb politische Bücher. Sie verfaßte Kochrezepte. Für ihre Schildkröten-Suppe empfiehlt die Lady die Vorderfüße der schmackhaften Tiere. Sie enthalten das beste Fleisch. Zum Würzen nehme man: Dragon und Thymian, Ingwer, Muskat, Nelken sowie Curry. Ein Glas Sherry gehört in die Suppe, in der möglichst noch Schildkröten-Eier, Würstchen aus den Därmen und einer Farce von den Innereien des Tieres schwimmen sollen. Wem dies jedoch zu umständlich erscheint, der kaufe sich im Laden eine Büchse fertiger Schildkröten-Suppe, vergesse allerdings nicht, einen kräftigen Schluck Sherry und einen Tassenkopf Sahne hineinzugießen….

Paprika-Huhn
Man brate ein zartes Huhn auf die übliche Weise in Butter, lasse es aber nicht zu braun werden, teile es dann je nach Größe in 4 oder 6 Teile und stelle sie warm. – Man lasse eine sehr fein gehackte Zwiebel und einen Teelöffel Paprika in der Bratbutter dünsten, dann mit wenig Wasser oder Fleischbrühe aufkochen, füge reichlich dicke saure Sahne, die mit etwas Maizena verrührt wurde, hinzu, schmecke mit Salz und eventuell noch Paprika ab. Um die rote Farbe zu verstärken, gibt man etwas Tomatenmark in die Sauce, das aber keinesfalls vorschmecken darf. – Man lege die Hühnerstücke in die Sauce, lasse sie einige Minuten darin ziehen.

Reis
Fast immer „klebt“ der Reis wie ein Brei. Dabei ist es so einfach, Reis körnig zu machen. Man beachte: Der soll – nachdem er gut gewaschen ist – in beliebiger Menge Wasser 10-15 Minuten kochen. Nun kommt er in ein Sieb und wird darin unter kaltem Wasser gespült. Das ist der Trick, um das klebrige Reismehl zu entfernen! Kurz vor dem Anrichten wärme man den Reis in demselben Sieb über kochendem Wasser, nur durch den Wasserdampf. Erst in der tischfertigen Schüssel kommt dann etwas Butter, Salz oder auch je nach Geschmack Curry, Safran oder Pfeffer darüber.

Gespickte Äpfel mit Weinschaumsauce

Gleichmäßig große, mürbe Äpfel schälen, in einem vanillierten Zuckersirup langsam gar ziehen lassen, ohne daß sie zerfallen, aus der Sauce heben und auf einem Sieb abtropfen lassen. In der Zwischenzeit Mandel abziehen, in Streifchen schneiden, auf ein Backblech ausbreiten und im heißen Backofen rösten. Die gut abgetropften Äpfel werden nun mit Likör, Rum oder Kognak getränkt und mit den Mandelstiften gespickt. Man richtet sie auf einer Platte an und reicht dazu die Weinschaumsauce: Zwei Eidotter werden mit 100 g Stärkepulver mit 1/2 Tasse Wasser glattgerührt, 1/4 Liter Weißwein dazugeben und zusammen mit der schaumiggerührten Eiermasse unter Rühren auf kleiner Flamme dickgekocht. Die zwei Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, unter die Masse ziehen, eventuell mit Rum, Arrak, Kognak usw. abschmecken.

Toast mit Käse
Man bestreiche Weißbrotscheibchen in der Mitte dick mit Butter. Eine Scheibe Käse – nur Emmentaler oder Edamer ist geeignet – wird drauf gelegt. Die Schnittchen werden auf einem Kuchenblech in gut vorgewärmter Röhre 5 Minuten gebacken, bis sie goldgelb sind. Ganz heiß servieren.

Es muss nicht immer Kaviar sein
Das Buch handelt von dem deutschen Bankier Thomas Lieven, der im Zweiten Weltkrieg versucht, sich den Geheimdiensten der Kriegsbeteiligten zu entziehen. Es beginnt damit, dass Thomas, der zu dieser Zeit in London lebt, nach Nazideutschland reisen muss, was ihm sehr zuwider ist. Dort wird er, da er von einem Geschäftsfreund in London hereingelegt wurde, von der Gestapo verhaftet. Weiterlesen

1774 ein Skandal: Die Leiden des jungen Werther von Goethe

„Es schlägt zwölfe! So sei es denn! Lotte! Lotte, lebe wohl! Lebe wohl!“ So lauteten Werthers letzte Worte, bevor er sich vor unerfüllter Liebe erschießt. Heute ist der Schluss von Goethes Die Leiden des jungen Werther eine der berühmtesten Selbstmord-Szenen der Literaturgeschichte. Damals aber glich sie einem Tabubruch! Denn der Suizid, noch dazu aus Liebe, widerlief nicht nur den herrschenden Sitten, sondern auch den Regeln des Christentums. Am Erfolg des Werthers änderte das nichts: Nahezu über Nacht machte der Werther den jungen Goethe berühmt. Das Buch löste eine Welle der Euphorie aus und einen Kult um die Hauptperson des Buches: Dem „Werther-Fieber“ erlegen, begannen viele Leser sich zu kleiden wie Goethes Held, mit gelber Hose und blauem Rock. Auch den Selbstmord taten ihm einige nach, was den Schriftsteller besorgte: Im Vorwort der zweiten Auflage warnte er deshalb, man möge sein Werk zwar als Trost verstehen – nicht aber als Ansporn zum Suizid.

Inhalt
Die Handlung erstreckt sich im Zeitraum von Mai 1771 bis Dezember 1772.

Als junger Mann, noch ohne festen Lebensplan, entflieht Werther dem Stadtleben und siedelt sich in dem idyllischen Dorf „Wahlheim†œ an. Er genießt es, in der Natur umherzustreifen, und verarbeitet seine Eindrücke hin und wieder durch Zeichnungen. Sein vages Lebensziel ist, einmal Künstler zu werden. Eines Tages lernt Werther den Amtmann kennen, der ihn einlädt, ihn doch einmal zu besuchen. Werther schiebt den Besuch auf und hat ihn bald vergessen. Auf der Fahrt zu einem Tanzvergnügen zusammen mit anderen jungen Leuten macht die Kutschgesellschaft beim Haus des Amtmanns halt, um dessen Tochter Lotte abzuholen. Werther sieht sie, umringt von acht jüngeren Geschwistern, denen sie ihr Abendbrot von einem Brotlaib Stück für Stück abschneidet. Der junge Werther ist tief beeindruckt von der Szene und ihrem Mittelpunkt, dem schönen Mädchen, welches eine Mutterrolle übernommen hat. Der Amtmann ist verwitwet. Während des Balls, dem Ziel des gemeinschaftlichen Ausfluges, schlägt Lotte „mit der liebenswürdigsten Freiheit von der Welt†œ Werther vor, einen bestimmten Tanz, den „Deutschen†œ, mit ihr zu tanzen. „Es ist hier so Mode, fuhr sie fort, dass jedes Paar, das zusammengehört, beim Deutschen zusammenbleibt†œ. Als Lottes Freundinnen das glückliche Einverständnis, das Lotte und Werther beim Tanzen zeigen, bemerken, erinnern sie Lotte an „Albert†œ. Auf Werthers Frage erklärt ihm Lotte, indem sie ihm „die Hand zur Promenade bot†œ, Albert sei „ein braver Mensch, mit dem sie so gut wie verlobt†œ sei. [1] Das Wetter stellte dann ein gewisses Problem dar, denn im Verlaufe des Abends entsteht ein Gewitter. Werther und Lotte betrachten danach vom Fenster aus die noch regenfeuchte, erfrischte Natur. Beiden kommt das gleiche Gedicht in den Sinn, eine Ode von Klopstock. Ergriffen wird ihnen ihre Seelenverwandtschaft bewusst. Von nun an sucht Werther die Nähe dieses außergewöhnlichen Mädchens, die ihm nicht verwehrt wird.

Als Albert, Lottes Verlobter, von einer geschäftlichen Reise zurückkehrt, „ändern†œ sich Werthers Gefühle allmählich. Die Anwesenheit des Verlobten macht ihm die Hoffnungslosigkeit seiner Liebe bewusst. Obwohl Albert ein sympathischer, gutmütiger Mensch ist, bleibt das Verhältnis zwischen ihm und Werther gespannt. Als Werther bemerkt, dass er seine starken Gefühle für Lotte aufgrund der problematischen Konstellation nicht ausleben kann, verlässt er das Dorf, um Abstand zu gewinnen. Werther arbeitet eine Zeit lang bei einem Gesandten, aber die Geschäftspedanterie und die Enge der Etikette lassen ihn erkennen, dass er sich mit der oberen Gesellschaftsschicht und dem Leben der Adligen nicht identifizieren kann. Enttäuscht kehrt er nach Wahlheim zurück.

Inzwischen sind Lotte und Albert verheiratet. Werther besucht Lotte dennoch immer wieder, bis es ihr schließlich zu viel wird und sie ihm (auch aufgrund von Alberts „Wünschen†œ) beteuert, ihn erst Weihnachten (vier Tage später) wiedersehen zu wollen. Als Werther vor Ablauf dieser Frist in Alberts Abwesenheit Lotte besucht und ihr aus Ossians Grabgesängen vorliest, wird Werther von seinen Gefühlen übermannt, umarmt sie und sie küssen sich. Lotte reißt sich dann aber los. Nach diesem Ereignis verzweifelt Werther endgültig. Er schreibt einen letzten Abschiedsbrief, den er bereits vor seinem letzten Treffen mit Lotte angefangen hat, leiht sich von Albert unter dem Vorwand einer Reise zwei Pistolen (gereinigt und wieder instandgesetzt von Lotte) und schießt sich um Mitternacht auf seinem Zimmer in den Kopf. Am nächsten Morgen wird er in seiner charakteristischen blau-gelben Kleidung schwer verwundet aufgefunden. Gotthold Ephraim Lessings „Emilia Galotti†œ liegt aufgeschlagen auf seinem Pult. Gegen zwölf Uhr mittags erliegt er seiner Schussverletzung. Ein christliches Begräbnis bleibt dem Selbstmörder verwehrt.

Johann Wolfgang Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Jura in Leipzig und Straßburg, wo er auch promovierte, und übersiedelte 1775 nach Weimar. Goethe wurde 1782 durch Kaiser Joseph II. in den Adelsstand erhoben. 1786 bis 1788 und 1790 unternahm Goethe seine Italienreisen, die sein Werk und sein Verhältnis zur Kunst maßgeblich prägten. 1791 übernahm er die Leitung des Weimarer Hoftheaters und ab 1803 zusätzlich die Oberaufsicht über die naturwissenschaftlichen Institute der Universität Jena. 1815 wurde er zum Staatsminister ernannt. Goethe starb am 22. März 1832 in Weimar. Dass man die Literaturepoche um 1800 auch „Goethezeit“ nannte, ist kein Zufall: Wie kein anderer Autor war Goethe von den frühen Sturm-und-Drang-Texten bis zum Spätwerk die prägende Gestalt seiner Zeit. Ob die bahnbrechende „Erlebnislyrik“ mit ihrem neuen, individuellen Ton, ob die abgründige Klassizität des „Iphigenie“-Dramas oder des „Faust“, ob die immer gewagteren Erzählansätze in den „Wilhelm Meister“-Romanen – in allen Gattungen hat Goethe Maßstäbe gesetzt und thematische wie stilistische Impulse gegeben. Als „Die Leiden des jungen Werther“ 1774 erschien, löste der Roman heftige Kontroversen aus: Es kam einerseits zu Verkaufsverboten, andererseits brach ein heftiges Werther-Fieber aus, das in seiner schlimmen Ausprägung eine Selbstmordwelle zur Folge hatte.

Gabriele Pauli will Roman schreiben

Aus dem Umfeld der ehemaligen CDU-Rebellin wurde bekannt, dass Gabriele Pauli an einem Roman arbeitet. Die ersten Seiten habe sie bereits geschrieben und nun sei sie auf der Suche nach einem Verlag.

Das Buch solle von ihrer Rolle in Zusammenhang mit dem Sturz des früheren bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber handeln.

Erst vor wenigen Tagen hatte Pauli versichert, sie bleibe ein politischer Mensch. Über ihre beruflichen Ambitionen schweigt sie bisher.
Über die Nachfolger von Edmund Stoiber sagte sie: „Da ist kein Gleichklang. Beckstein hat die Fraktion nicht im Griff und Huber repräsentiert Bayern in Berlin mehr schlecht als recht.†œ Außerdem versuchten beide Politiker, „sich aus der Verantwortung zu stehlen†œ.

Zu den Kommunalwahlen 2008 war sie nach 18 Jahren an der Spitze des Fürther Landrats nicht mehr angetreten. Sie sei frei wie ein Vogel, und vertraue auf ihre Kraft und den Himmel.

Quelle: Focus Online

1,1 Millionen Artikel kostenlos bei Tauschticket im Regal

Wenn sich ganz viele Menschen finden, die alle gerne lesen und die bereit sind, ihre Bücher untereinander auszutauschen, kann das größte Bücherregal der Welt entstehen. Ein einziges, riesengroßes Bücherregal, in das die Menschen Bücher einstellen oder herausnehmen und das eine Plattform darstellt, wo man miteinander über die gelesenen Bücher diskutieren kann.

Unter dieser Prämisse startete die Internext GmbH 2004 ihre Online-Tauschbörse für Bücher. Nutzer können bei Tauschticket beliebig viele Bücher anbieten. Will ein Tauschticket-Nutzer eines dieser Bücher haben, schickt es ihm der Anbieter per Post zu. Als Gegenleistung erhält der Anbieter dann ein Tauschticket, mit dem er selbst wieder Bücher anfordern kann. Die Nutzer können die so erworbenen Bücher behalten oder diese später wieder in den Katalog einstellen und erneut tauschen. Das alles funktioniert ohne Gebühr, Mitgliedsbeitrag oder Fristen.

Mittlerweile hat der Karlsruher Internetdienstleister sein Angebot erweitert, Mitglieder des Portals können neben Büchern nun auch Gesellschaftsspiele, Filme, Tonträger und Computerspiele eintauschen.

Mit über 100.000 Mitglieder, die auf einen Bestand von über 1.100.000 Millionen Artikel zugreifen können, hat sich „Tauschticket“ als größte kostenlose Tauschbörse im deutschsprachigen Raum etabliert.

Dass Tauschen nicht nur Spaß macht, sondern auch ein sehr kommunikatives Freizeitvergnügen darstellt, verdeutlichen insgesamt 7.000.000 Kommentare bei durchschnittlich über 10.000 neuen Beiträgen pro Tag.

Im Katalog sind z.B. allein unter der Rubrik Romane & Erzählungen 29 Kategorien eingerichtet:
Abenteuerroman (30085)
Anthologien (1941)
Arztromane (3277)
Biografien (21955)
Briefe & Tagebücher (3218)
Drama & Theater (5788)
Erfahrungen/Schicksale (44009)
Erotische Literatur (8442)
Erzählungen (37439)
Familiengeschichten (27504)
Film/Fernsehvorlage (15961)
Frauenliteratur (71525)
Fremde Länder (19317)
Gay/Lesbian (1268)
Großdruck (610)
Heimatromane (2161)
Historische Romane (25649)
Historischer Roman Antike (3305)
Historischer Roman Mittelalter (8134)
Historischer Roman Neuzeit (6053)
Historischer Roman ab 1900 (7170)
Klassiker (22045)
Kurzgeschichten (14929)
Liebesromane (62163)
Lyrik & Essays (6755)
Romane (216498)
Unterhaltung (97840)
Western (450)
Sonstiges (61450)