Gone GirlUnter dem Titel „Gone Girl“ erschien der zeitgenössische Thriller der US-amerikanischen Schriftstellerin Gillian Flynn im Juni 2012 und führte schon kurze Zeit später für mehrere Wochen die Bestsellerliste der New York Times an. Noch im selben Jahr brachte der Fischer Scherz-Verlag die deutschsprachige Übersetzung unter dem Titel „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ in den Handel.

Die Spannung des Romans entwickelt die Autorin über die Unsicherheit beim Leser, ob die Hauptfigur Nick Dunne seine Frau Amy Dunne getötet hat oder nicht. In mehreren Interviews sagte Flynn, dass sie Interesse an der Erforschung der Psychologie und Dynamik einer langfristigen Beziehung hatte. Bei der Darstellung ihrer Hauptfiguren, die arbeitslose Journalisten sind, nutzte sie ihre eigenen Erfahrungen, die sie bei ihrer Tätigkeit für die US-amerikanische Zeitschrift Entertainment Weekly gesammelt hatte. Viele Rezensenten lobten die Art und Weise ihres „unzuverlässigen“ Erzählstils mit zahllosen völlig unterwarteten Wendungen. „Brillant und teuflisch gut inszeniert Gillian Flynn dieses Ehe-Psychospiel, diesen Blick in die Abgründe der Zweisamkeit„, urteilte Monika Schärer vom Schweizer Rundfunk.

David Fincher übernahm die Verfilmung von Gone Girl für die 20th Century Fox Film Corporation. Am 2. Oktober 2014 startet der Thriller bundesweit in den deutschen Kinos mit Ben Affleck und Rosamund Pike in den Hauptrollen.

Kurzbeschreibung
Erscheinungstermin: 19. August 2013 im Fischer Scherz-Verlag (592 Seiten)
Was denkst du gerade, Amy?“ Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?
Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. In seinem Computer findet die Polizei merkwürdige Hinweise. Er erhält sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Das Tagebuch der Anne FrankWie die Constantin Film AG am 13. Januar 2014 mitteilte, wird die Lebensgeschichte der Familie von Anne Frank neu verfilmt. „Das Tagebuch der Anne Frank“ ist eines der weltweit bekanntesten Dokumente einer Familie über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und verdeutlicht die Schrecken der Judenverfolgung wie kaum ein anderes. Die tragische Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie wird von Oliver Berben als Zweiteiler für das ZDF produziert. Die Ausstrahlung ist für 2015 im Zweiten Deutschen Fernsehen geplant.

Inhalt
Wie wohl kein anderes Schicksal personifiziert Anne Franks Geschichte die Schrecken des Holocaust. Die CF/MOOVIE-Produktion widmet sich der Frage, wer die einzelnen Personen um Anne Frank wirklich waren und wie deren Leben auch vor der Zeit im Versteck aussah.

Drehbuchautorin Andrea Stoll gibt der weltberühmten Lebensgeschichte einen neuen Blickwinkel und versucht, die Ereignisse während des Krieges und der Besetzung Hollands durch die Nazis aus Sicht Anne Franks, ihrer Familie und Freunde zu erzählen. Die Geschichte beginnt drei Jahre bevor sich Anne und ihre Familie vor den Nazis in dem Amsterdamer Hinterhaus verstecken müssen, das später zu solch trauriger Berühmtheit gelangen sollte. Aus dem anfangs extrovertierten, lebensfrohen Mädchen wird im Laufe dieser Entwicklung ein zunehmend introvertierter Teenager, der die Bedrängnisse und Zuspitzungen der Ereignisse in Tagebuchnotizen und selbst erdachten Geschichten zu fassen versucht.

Anne Frank wurde 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten flüchtete die Familie 1933 nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande versteckten sich Anne Frank und ihre Familie von 1942 bis 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus. Dort schrieb Anne Frank ihr weltberühmtes Tagebuch. Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren.

Quelle: Constantin Film

Szenenbild2Der schwedische Regisseur Felix Herngren hat Jonas Jonassons internationalen Bestseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ für die Leinwand adaptiert. Am 20. März 2014 bringt Concorde Filmverleih das skurril-charmante Roadmovie im Stil einer aberwitzigen Krimikomödie mit Schwedens Kultkomiker Robert Gustafsson ins Kino. Ihm zur Seite stehen die schwedischen Film- und Theatergrößen Iwar Wiklander, Jens Hultén, David Wiberg und Mia Skäringer sowie der Engländer Alan Ford.

Zum Inhalt:
Zu seinem 100. Geburtstag flüchtet der kontaktfreudige Lebemann Allan Karlsson (Robert Gustafsson) aus dem Altersheim. In seinen Pantoffeln macht er sich auf den Weg zum örtlichen Busbahnhof. Raus aus der Langeweile und rein in ein neues Abenteuer, das ist Allans Ziel. Während seiner Reise kommt er erst zu einem riesigen Vermögen, findet neue Freunde und trifft auf Gauner, Ganoven und Kriminelle, bevor er sich mit Elefantendame Sonja auf den Weg nach Indonesien macht. All das ist für Allan aber schon lange nichts Besonderes mehr, hat er doch die letzten 100 Jahre maßgeblich dazu beigetragen das politische Geschehen in der Welt unbewusst auf den Kopf zu stellen…

Über das Buch
Mit Jonas Jonasson Erstlingswerk „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand„, das 32 Wochen lang auf Platz 1 der Spiegelbestsellerliste stand, gelang dem 2011 neu gegründeten Verlag carl’s books ein Volltreffer. Nachdem sich die aberwitzige Gangstergeschichte bereits in Schweden rasant zum Publikumsliebling entwickelte, fesselt die Geschichte des schrulligen Hundertjährigen bis heute Leser in 35 Ländern. Alleine in Deutschland hat sich Jonas Jonassons „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ bereits über 2 Millionen Mal verkauft.

Kinostart: 20. März 2014 im Verleih von Concorde Filmverleih

Quelle Foto: Concorde Filmverleih

Martin_SuterIch mag die Webseite des Diogenes Verlags nicht nur besonders gern, weil sie schnell aufrufbar und schön übersichtlich ist, sondern auch wegen der „News“ in der Sidebar, die ständig aktualisiert wird und völlig unterschiedliche Themen zu den Büchern aus dem Verlagsprogramm aufgreift.

Der KochHeute habe ich zum Beispiel entdeckt, dass Martin Suters im September 2011 erschienener Roman „Der Koch“ von Ralf Huettner für das Kino verfilmt wird. Die Dreharbeiten haben in diesem Monat begonnen und sollen in Zürich, St. Moritz und Köln stattfinden.

Neben Jessica Schwarz (Andrea) und Hamza Jeetooa (Maravan) sind Hanspeter Müller-Drossaart (Dalmann), Christoph Gaugler (Fink) und viele andere zu sehen. Die vielen anderen werden zum Teil noch gesucht. Wer Zeit hat und in der Nähe von Zürich wohnt, mag vielleicht als Statist bis zum 18. Juni 2013 mitwirken? Interessenten, Männer und Frauen jeden Alters, können sich für eine Teilnahme auf der Webseite www.centralcasting.ch unter dem Punkt „Anmelden“ für das Projekt „Der Koch“ in die Datenbank eintragen.

Ich finde übrigens, dass sich die Geschichte sehr gut für eine Verfilmung eignet und bin gespannt, was die Drehbuchautorin Ruth Toma daraus macht.

Rahmenhandlung
Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs. Anfangs kochen sie für Paare, die eine Sexualtherapeutin vermittelt. Doch der Erfolg von › Love Food‹ spricht sich herum, und eine viel zahlungskräftigeres Klientel bekundet Interesse: Männer aus Politik und Wirtschaft – und deren Grauzonen. Maravan hat Sorge, das Geschäft könne »unanständig« werden. Und das wird es. Doch er benötigt das Geld dringend, um seine Familie in Sri Lanka am Leben zu erhalten.

Produktion: Network Movie, Senator Film und C-Films AG. Verleih: Senator Film. Kinostart: 2014.

Facebookseite: DER KOCH – der Film

Foto: Lesekreis

Tribute von Panem - TrilogieWie das Handelblatt berichtete, hat Pro 7 Sat 1 die kompletten deutschsprachigen Filmrechte an den „Hunger Games“ erworben. Der erste Teil der erfolgreichen als Trilogie angelegten Dystopie von Suzanne Collins „Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ erwies sich als Publikumsmagnet; mehr als zwei Millionen Besucher sahen den Film im letzten Jahr in den Kinos. Die Fortsetzung der Reihe („Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe„) wird derzeit gedreht und soll am 21. November 2013 starten.

Die Pro 7 Sat 1-Sendergruppe hat die Filmrechte der ersten beiden Teile für das frei empfangbare TV und für Online-Videotheken im deutschsprachigen Raum bereits im letzten Jahr erworben, nun ist das Paket mit dem Einkauf des dritten und vierten Teils komplett. Der dritte Band der Literaturvorlage „Tribute von Panem – Flammender Zorn“ (Original Titel: „The Hunger Games – Mockingjay“) wird gesplittet. Die Premiere für Teil 1 ist für den 24. November 2014 angekündigt. Wann der vierte und letzte Teil in die Kinos kommt, ist noch nicht bekannt.

Obwohl im Vorfeld viel über die Besetzung der Protagonisten aus der Buchvorlage geklagt wurde, ist die Umsetzung absolut gelungen und sehenswert. Sollte der Filmgesellschaft Lionsgate dies bei der Fortsetzungen ebenso gelingen, ist Pro 7 mit dem Erwerb der Filmrechte sicherlich kein Risiko eingegangen.

Quelle: Handelsblatt