Snow White and the Huntsman“ oder „Schneewittchen und der Jäger“ ist laut Inhaltsangabe ein bildgewaltiges Fantasy-Epos mit spektakulären Effekten, phantastischen Traumwelten und spannender Action. Nach „Spieglein, Spieglein“ (Kinostart am 05.04.2012) ist dies bereits die zweite US-amerikanische Kinoproduktion nach dem erstmals 1812 veröffentlichten Märchen der Brüder Grimm in diesem Jahr. Insgesamt wurde „Schneewittchen“ seit 1916 mehr als dreißig Mal verfilmt.

Die neueste Version der legendären Geschichte wurde von Joe Roth, dem Produzenten von Alice im Wunderland, und Produzent Sam Mercer (Sixth Sense) sowie von Regisseur Rupert Sanders umgesetzt.

Twilight-Star Kristen Stewart spielt darin die einzige Person in dem Land, die schöner ist als die böse Königin (Charlize Theron). Wie allseits bekannt, zwingen Neid und Eifersucht die böse Königin dazu, das liebreizende Stiefkind zu vernichten.

Bring´das Kind hinaus in den Wald, ich will es nicht mehr vor meinen Augen sehen. Du sollst es töten„, weist sie ihren Jäger (Chris Hemsworth) an. Doch der Jäger hat Mitleid mit Schneewittchen, denn „als er den Hirschfänger gezogen hatte, fing Schneewittchen an zu weinen und rief: Ach lieber Jäger, lasst mir mein Leben. Ich will in den tiefen Wald laufen und nie wieder heimkehren.

Im Original lässt er sie laufen, doch in dieser Adaption scheint er Schneewittchen zu einer Kriegerin auszubilden. Aus den sieben Zwergen werden acht und auch sie entwickeln sich zu Kämpfernaturen. Gemeinsam planen sie einen Aufstand, um die böse Königin zu stürzen. Nun denn, der Trailer ist auf jeden Fall sehenswert. 😉

Kinostart: 31.Mai 2012

Im Märchen klappte schon 1912 die erste Mondlandung. Der Maikäfer Herr Sumsemann und die Menschenkinder Peter und Anneliese machten sich auf die Reise zum Mond, um das fehlende sechste Bein des Maikäfers dort abzuholen. Für Kinder ist diese Reise zum Mond auch heute noch viel spannender und interessanter, als die der drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins vor 40 Jahren, am 20. Juli 1969.

peterchens-mondfahrt1Nachdem Peter und Anneliese fliegen gelernt hatten, machten sie sich mit zwei Körbchen Äpfeln als Proviant auf den Weg. Über die Sternenwiese und einer Fahrt auf der Milchstraße im Mondschlitten landeten sie zum Mitternachts-Kaffeeklatsch im Schloss der Nachtfee. Von dort ging es mit Hilfe des Großen Bären weiter zur Mondkanone. Mit der Mondkanone gelang dann schließlich die Landung auf dem Mond. Die Mission, das sechste Beinchen zu finden, war nach einem Kampf mit dem dort hausenden riesigen, gefräßigen und hässlichen Mondmann geglückt, das Beinchen mit Spucke wieder angeklebt. Schon stand der Rückflug an, denn die Morgenröte forderte die drei Abenteurer auf, zur Erde zurückzukehren.

Peterchens Mondfahrt ist ein Märchen von Gerdt von Bassewitz. Die Uraufführung der Geschichte fand am 7. Dezember 1912 im Alten Theater Leipzig statt als Märchenspiel in 6 Bildern mit Musik von Josef Achtélik und „in Scene gesetzt“ von Paul Prina. 1915 wurde die Geschichte dann als Buch mit Illustrationen von Hans Baluschek veröffentlicht. Die Geschichte gilt heute als ein Klassiker der deutschen Kinder- und Jugendliteratur.

Der Schriftsteller Gerdt Bernhard von Bassewitz-Hohenluckow wurde am 4. Januar 1878 in Allewind, Baden-Württemberg geboren. Sein bekanntestes Werk ist Peterchens Mondfahrt. Am 06. Februar 1923 las er aus diesem Werk in der Villa Siemens am Wannsee, dann verließ er eilig die Veranstaltung und tötete sich selbst. Sein Schaffen umfasst mehrere Dramen, dennoch blieb er zu seinen Lebzeiten weitgehend unbekannt.

Von Bassewitz entstammt mecklenburgischem Uradel. Als Sohn eines preußischen Beamten wurde er Leutnant der preußischen Landwehr, dann Schauspieler, kam anschließend weiter als Direktionsassistent am Kölner Stadttheater und zuletzt wurde er freier Schriftsteller in Berlin.

Quelle: Wikipedia