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Georg-Büchner-Preis für Martin Mosebach und Der Mond und das Mädchen

30. Oktober 2007 | Von | Kategorie: Dies und Das, Lesekreis, Literaturpreise u. Auszeichnungen

Der Mond und das MächenLetzten Samstag erhielt Martin Mosebach den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Der Büchner-Preis ist der wichtigste Deutsche Buchpreis und mit 40.000 Euro dotiert. Die keineswegs unumstrittene Entscheidung hat dem Autor nicht nur Ehre, sondern auch Ungemach in Form von zahlreichen Polemiken eingebracht. Siehe hierzu einen ausführlichen Bericht in der Neuen Züricher Zeitung

Kurzbeschreibung
Ein Sommernachtstraum mitten im steineren Frankfurt. Hans und Ina sind ein strahlendes junges Paar. Hans hat eine brillante Bankkarriere begonnen, und umso unbegreiflicher ist es, wie sehr er sich in der neuen Wohnung vergriffen hat: Hinter dem Hauptbahnhof an einer lauten Straße steht dies übriggebliebene Gründerzeithaus, dem man nicht ansieht, wie seltsam es in ihm zugeht. Denn dort findet sich allnächtlich im brütend heißen Hof unter dem großen Sommermond jener fatale Kreis um den marokkanischen Hausmeister zusammen … Ein federleicht und spielerisch erzählter Roman, ironisches Großstadtbild und doppelbödige Liebesgeschichte zugleich.

Martin MosebachAutor
Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, gelernter Jurist, der als Autor in nahezu allen Genres arbeitete: Roman, Film-Drehbuch, Theaterstück, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton, Erzählung.

Der aus gutbürgerlichen Verhältnissen stammende Martin Mosebach studierte nach dem Besuch eines humanistischen Gymnasiums in Frankfurt am Main ebendort und in Bonn Rechtswissenschaften. 1979 bestand er das Zweite Staatsexamen. Erst am Ende des Referendariats begann er, erzählerisch zu schreiben, und bezeichnet sich daher selbst als „Spätentwickler“.

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