BeauvoirDie Titelseite der Wochenzeitung Le Nouvel Observateur wirbt mit einem bisher unveröffentlichten Nacktfoto von Simone de Beauvoir (19o8 – 1986). Den Abdruck haben französische Frauenrechtlerinnen als „ganz klar reißerisch“ kritisiert. Das Bild stehe dafür, wie Frauenkörper für kommerzielle Zwecke instrumentalisiert würden, begründete die Anwältin Gisèle Halimi, die Präsidentin der Frauenrechtsorganisation Choisir la cause de femmes ihren Protest. Der Verein Choisir la cause des femmes wurde im Juli 1977 von Prominenten, wie Gisèle Halimi (Anwältin), Simone de Beauvoir (Philosophin, Schriftstellerin und erste Präsidentin des Vereins), Jean Rostand (Akademiemitglied), Christiane Rochefort (Schriftstellerin), Jacques Monod (Medizinnobelpreis), gegründet.

4 Gedanken zu „Frauenrechtlerinnen kritisieren Nacktfoto von Simone de Beauvoir

  1. @hi Henny, schön, dass du mal wieder da bist, obwohl ich deine Einstellung zur Veröffentlichung des Fotos leider nicht teilen kann. Allerdings nicht in Bezug auf die Schönheit der Beauvoir, sondern eher weil ich nicht verstehe, warum eine „durchgeistigte“ Frau keinen so wunderbaren Körper haben sollte und sich trotzdem vor der Vermarktung desselben schützen kann. Wenn man sie wenigstens zu Lebzeiten gefragt hätte! Hier wird sie auf jeden Fall zu einem Instrument für zweifelhafte kommerzielle Belange. Abgesehen davon bin ich mir ziemlich sicher, dass sie niemals zugestimmt hätte…
    @dolce, sehr witzig!
    @Sprachspielerin, da hast du ja einen wunderbaren, ausführlichen Artikel über die Beauvoir geschrieben….

    @all – liebe Grüße 😉

  2. Ich bin mir auch sicher, dass sie aufgrund ihrer Sozialisation nicht zugestimmt hätte. Aber wenn man das Bild (leider zu undeutlich) so betrachtet, hatte sie schon eine narzisstische Ader. Ich werde mir auf jeden Fall den Film bei arte aufzeichnen.

    Gruß Henny

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