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Helene Hegemann erhält Stipendium für Villa Aurora in Los Angeles

11. September 2010 | Von | Kategorie: Dies und Das, Lesekreis

Helene Hegemann erhält Stipendium für Villa Aurora in Los Angeles

Die Jungautorin Helene Hegemann (Axolotl Roadkill) gehört zu den neuen Stipendiaten im Bereich Film der Villa Aurora in Los Angeles.

Zusammen mit einem Dutzend anderer Künstler kann die 18-Jährige im kommenden Jahr für drei Monate in der deutschen Künstlerresidenz im Ortsteil Pacific Palisades leben und arbeiten. Aufgabenschwerpunkt der Künstlerresidenz in Los Angeles ist die Förderung des deutsch-amerikanischen Kulturaustausches unter besonderer Berücksichtigung des geistig-kulturellen Erbes des deutsch-europäischen Exils. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf dem Stipendiatenprogramm für KünstlerInnen sowie dem Writer-in-Exile-Programm.

Das Villa Aurora Forum organisiert die Jurysitzungen zur Auswahl der Jahresstipendiaten und präsentiert der deutschen Öffentlichkeit die künstlerischen Ergebnisse der Stipendiatenaufenthalte in Ausstellungen, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerten sowie durch die Herausgabe von Editionen.

“Grundlage aller Unternehmungen des Villa Aurora Forums in Berlin ist die Maxime Kulturaustausch wird sichtbar, heißt es auf der Homepage der Villa Aurora.

Die Villa Aurora, in der der deutsch-jüdische Autor Lion Feuchtwanger im Exil gelebt hat, wird aus Mitteln des Bundes unterstützt.

Helene Hegemann, die auch als Regisseurin arbeitet, vertritt mit Sonja Heiss, Lillian Rosa und Julian Neville den Bereich Film. Als Autoren erhalten Abbas Khider, Susanne Kippenberger und Patrick Findeis die Auszeichnung.

Auch für Komposition und bildende Kunst gibt es Stipendiaten. Die einjährige Förderung für einen in seinem Heimatland verfolgten Schriftsteller (Writer in Exile) geht im kommenden Jahr an den Iraner Amir Hassan Cheheltan. Die neuen Stipendiaten wurden von unabhängigen Jurys ausgewählt.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

17 Kommentare
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  1. erstmalfrage ob sie das auch braucht: zweitmalfrage ob dabei was rauskommt was noch keiner vorher wusste: gemäss luhmann würde es nur dann um kunst sich handeln insofern wellen sich brechen was nicht für das galt was ich las und was war wie apfelstrudel im altenheim gewindelt stehend im rollator gegessen festgeschnallt

  2. Bitter. Und was für ein mieses Signal bezüglich der Plagiatsdebatte.

  3. Nicht Julia Heiss. Die Regisseurin heisst SONJA Heiss.

  4. Vielen Dank für die Info, Clara. Gehe mal davon aus, dass das stimmt und habe entsprechend korrigiert.
    LG

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