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Das wird teuer, Lady! Autor und Verlegerin drohen Literaturblog mit Klage

21. Januar 2012 | Von | Kategorie: Buchskandale, Dies und Das, Lesekreis

Am 16. November 2011 hat Myriel auf ihrem Literaturblog “Bücherzeit” eine Rezension zu einem im Februar 2011 im Roder Verlag erschienen Roman von John Asht veröffentlicht. Da sie sich mit den vielen “Ungereimtheiten” und der “schwerfälligen Sprache” in dem über 900 Seiten starken “Ziegelstein” nicht länger quälen wollte, hat sie nach 90 Seiten “Twin-Pryx. Zwillingsbrut” abgebrochen.

Nun ist verständlicherweise kein Autor begeistert, wenn ein Rezensent sein monumentales Werk nicht zu Ende lesen kann. Aber wer will ihn dazu zwingen? Letztendlich ist doch die Wahrnehmung eines jeden Buches reine Geschmackssache. Auch an diesem Roman scheinen sich die Geister zu scheiden, denn alle vier Kundenrezensionen haben ihn bei Amazon mit 5 Sternen bewertet.

Warum sich der Autor John Asht und die Verlegerin Antje Roder jedoch anmaßen, Muriels Fazit nicht nur in Frage stellen, sondern sie auf beleidigende Art und Weise diffamieren und mit Klage drohen, ist unfassbar.

Na ja, von einer 23-jährigen Fantasy-Leserin, die mit gehobener Literatur überhaupt nichts anfangen kann, erwarte ich auch nicht mehr als eine solch’ unqualifizierte Pseudo-Rezi.
Mädel, schreib’s dir hinter die Ohren: Phantastische Literatur ist nicht „Fantasy“.
Also, tu uns allen einen Gefallen und bleib bei deinen Zwergen und Elfen – für mehr reichts nicht!
“, kommentierte John Asht am 17.12.2011 einen Monat nach der Veröffentlichung die Rezension.

Doch damit nicht genug, denn gut dreieinhalb Stunden später schrieb er folgendes: “… außerdem werde ich „Myriel“ und „Bücherzeit“ von meinem Rechtsanwalt gerichtlich ahnden lassen – denn mir sieht diese Einrichtung sehr suspekt aus – etwa so, wie von gewissen Leuten bezahlt, um einem Autor zu vernichten. Das wird teuer, Lady!

Noch suspekter wird die Angelegenheit, als die Verlegerin Antje Roder höchstpersönlich der Bloggerin nur einige Stunden später ausführlich erklärt, wie sie eine Rezension zu verfassen hat. Auch sie unterstellt Myriel, dass es natürlich bequem sei, so schön anonym einen Verriss zu posten. Man müsse ja dem vermeintlichen „Gegner“ dabei nicht in die Augen schauen. Das sei nicht gerade mutig, aber eben einfach. Auf diese Weise könne man auch wunderschön sogenannte „Freundschaftsdienste“ erfüllen und sich zum Handlanger anderer machen. Allerdings besitze jeder Verlag und auch jeder Autor die Handhabe, eine feindliche und destruktive Kampagne ahnden zu lassen, sodass dann vor der Staatsanwaltschaft auch der Deckname nichts mehr nütze. Die Person werde identifiziert und zur Rechenschaft gezogen.

Hat denn Frau Roder noch nie etwas von Artikel 5 des Grundgesetzes gehört?

Zum Glück bleibt Myriel gelassen und hat in mittlerweile fast 150 Kommentaren viel Zuspruch erhalten. Fast alle sind über das Vorgehen von Autor und Verlegerin empört, entsetzt und distanzieren sich öffentlich von ihnen.

Aber John Asht ist noch nicht fertig mit Myriels Bücherzeit und lamentiert heute auf seinem Blog über die guten alten Zeiten, als es noch echte Literaturkritiker gab. Unter der Headline Literatur-Kriminalität im Internet erzählt er eine unheimliche Geschichte, die von Rache für ein verschmähtes Manuskript, nicht geflossenen Geldern, gezielter Geschäftsschädigung wider besseren Wissens und einer Anzeige wegen Verstoßes gegen § 15 UWG “Geschäftlicher Verleumdung” handelt.

Diesen Beitrag veröffentlichte der Autor heute ebenfalls auf Facebook und zwar direkt in die Gruppe “Schreiben & Lektorieren & Verlegen”.

Die Autorin Claudia Martini kommentiert dazu: “das alles hier hättest du dir lieber schenken sollen, damit schadest du nur dir selbst, deinem Werk und sogar ein bisschen uns anderen Autoren!”

John Asht sieht das allerdings ganz anders: “im Gegenteil – der Verkauf läuft gerade deswegen prima - die Leute kaufen jetzt TWIN-PRYX, lesen es und geben mir Recht: der Roman ist SUPER, sagen sie – allerdings nichts für Greenhorns…und ich bekomme Inbox soviele Zusprachen von Autoren die es ebenfalls satt haben, Geschenke und Gelder an kriminelle Rezensenten zu zahlen für positive Kritik. Genug ist Genug! Literaturkritiker haben neutral und objektiv zu sein! Was ich sehr verwerflich und abscheulich finde, ist dieses Meutegebaren von Halbstarken – das sind die Pseudeliteraten, die sich gegenseitig die Werke loben ohne sie überhaupt gelesen zu haben – so ziehen sie auch über andere her, ohne überhaupt zu wissen um was es geht. Unreif & Lächerlich!

Alles nur virales Marketing auf Kosten von Myriels Literaturblog?  Ich werde auf jeden Fall kein Buch aus dem Roder Verlag lesen, geschweige denn von dem Autor!

 

94 Kommentare
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  1. ich habe erstens myriels besprechung gelesen. diese rechtfertigt in keinster weise einen dermassen überzogenen, lächerlichen, absurden aufstand. sie war sachlich und ging den autor in keiner weise so persönlich an, wie er das umgekehrt macht.
    denn zweitens habe ich auch seine reaktion gelesen (sowie die seiner verlegerin) und kann nur sagen, diese herrschaften lehnen sich strafrechtlich relevant sehr weit aus dem fenster. eine buchbesprechung ist eine MEINUNG, und die ist, zum glück, immer noch frei.
    ich betreibe selbst ein blog, auf dem ich überwiegend bücher bespreche, und exakt das gleiche habe ich auch einmal getan: ein nicht beendetes buch besprochen/bewertet. ich muß kein buch zu ende lesen um festzustellen, daß ich es furchtbar finde, das ist mein gutes recht!
    mir ist vollkommen schleierhaft, wie dieser autor auf die idee kommt, es gäbe gelder und geschenke für positive rezensionen an die “kriminellen rezensenten”! das ist eine bodenlose frechheit! zum glück kann myriel sicher sein, daß ihr absolut nichts passieren wird. bei diesem verlag und seinem autor hingegen wäre ich da nicht so sicher….
    und was den “werbeeffekt” betrifft: für kein einziges buch dieses verlages werde ich meine zeit und mein geld opfern, herzlichen dank und glückwunsch zu der “gelungenen” aktion.

  2. ja, ich bin auch völlig entsetzt über dieses Verhalten. Vor allem auch, weil der Autor jetzt ebenfalls auf Facebook über uns “kriminellen Rezensenten” schreibt! Myriel sollte sich einen Anwalt nehmen.
    LG und vielen Dank für deine Meinung!

  3. Bravo! So und nicht anders manövriert sich ein Autor nebst Verlag durch persönlichen Beleidigungen und massiven Drohungen ins Aus! Es kann ja wohl nicht wahr sein, das er eine freie Meinungsäußerung derart kontert! Da hat es doch tatsächlich jemand gewagt und ihm nicht den Bauch gepinselt? Wenn er nicht damit umgehen kann, sollte er schleunigst die Zunft wechseln! Und das ist meine PERSÖNLICHE Meinung!

  4. Unmöglich! Der Herr Autor unterschätzt das Internet und die Kraft die dort hinter steht.

    Meine Schwester hat mal einen ganz böse Verriss geschrieben, über den ich nicht glücklich war, da ich das Buch mochte und sie es für absoluten Scheiß hielt. Der Autor hat dies gelesen und freundlich per Mail Kontakt zu ihr aufgenommen um ihre seine Sicht der Dinge zu erklären. Das fand ich klasse! Suverän ist er mit der Kritik umgegangen, obwohl ich es als Autor gar nicht ernst genommen hätte ;)

    Auf einer Bücherseite wurde die Frage gestellt, welches Buch man als letztes abgebrochen hat. Dazu habe ich das Buch genannt und 20 Minuten später hatte ich eine öffentliche Nachricht Autor, dass er es schade findet, dass mir sein Buch nicht gefallen hat, aber er könnte leider nicht für alle schreiben. Eine ganz nette Antwort. Ich finde es schön, wenn Autoren auf Kritik freundlich und neutral reagieren. Sonst sollten sie es lieber lassen, es macht ihnen nur ärger und ist nicht gut für ihren Abverkauf, denn unterschätze niemals die Kraft von Bloggern.

  5. Wer seine Blogs ließt – oder seine persönliche Facebookseite – dürfte eh schon Probleme haben, ihn ernst zu nehmen. Wer dann noch einfach mal google nutzt und nach dem § 15 UWG sucht, kommt um einen neuerlichen Lachanfall nicht herum.

    § 15 Einigungsstellen
    (1) Die Landesregierungen errichten bei Industrie- und Handelskammern Einigungsstellen zur Beilegung von bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, in denen ein Anspruch auf Grund dieses Gesetzes geltend gemacht wird (Einigungsstellen).

    Ein interessanter Klagegrund – ohne Frage…

  6. Hat man das als Autor wirklich nötig? Das ist ein Armutszeugnis und spiegelt den versnobten Charakter eines pseudointelligenten Autors wider.

  7. Gelder? Geschenke? Was? Was mache ich falsch?! Aber interessant, dass der Zuspruch nur im Privaten geschieht, während der Protest öffentlich gemacht wird. Nachtigall, ick hör dir trapsen…. Aber was weiß ich schon, ich gehöre leider zur niederintellektuellen Rasse der “zwischen 18- 27jährigen” Harry Potter-Fans. Dies hier zeugt entweder von einem übersteigerten Selbstbewusstsein oder vom Gegenteil – totaler Verunsicherung nach einer (scheinbar ja sooooo einzigartigen, weil sonst nie vorgekommenen) negativen Rezension. Aber von einem zeugt diese Sache garantiert nicht – Überzeugung, dass das Buch so eine Kritik übersteht – weder von Autor noch Verlag. Eigentlich echt traurig.
    Und wenn der gute Mann schon nach den hochegrühmten professionellen Literaturkritikern schreit – wo haben DIE denn sein Werk rezensiert? Die 4 Bewerter auf Amazon waren es sicher nicht….

  8. Zitat Asht: “Leute kaufen jetzt TWIN-PRYX, lesen es und geben mir Recht: der Roman ist SUPER, sagen sie”

    Jau, sein Buch hat vier Fünfsternerezis bei Amazon. Und alle “Rezensenten” haben nur dieses eine Buch bewertet. Da muss man nicht lange grübeln, wer diese “Leute” in Wahrheit sind.

  9. Alleine dadurch, dass er jetzt nach fast 2 Monaten wieder aus dem NICHTS herausschiesst, das zeigt doch, wie nötig es dieser Herr hat.

    Er sollte an der Kritik wachsen, hat das aber anscheinend nicht notwendig.
    Die Rezis bei Amazon sind gestellt, das sieht doch ein Blinder.

    Asht vergißt hier die Macht ees Internets und der LitBlogger. Wir sind seine Käufer, wir kurbeln den Geldsegen an. Er sollte von seinem hohen Roß runtersteigen und seine Selbstverliebtheit hinten anstellen.

  10. [...] Aber auch schlechte Publicity ist gute Publicity und so wird Artikel 5 des Grundgesetzes und gesunder Menschenverstand nach Gutdünken ausgeblendet. Denn die Aufmerksamkeit ist sicher, so schreibt z.B. der Lesekreis, dass er Autor und Verlag meiden … [...]

  11. Wenigstens hat sie das Buch angelesen. Mich lassen bereits die Einbände der Leseprobenexemplare des Roder-Verlags schlimmste Kost befürchten.

  12. [...] “Kotzendes Einhorn” -Bücherblog der Bücherelfe -Bücherblog SaraSalamander -Lesekreis -Autor Philipp Bobrowski auf FB – und so [...]

  13. [...] ließen mich einige Tweets aufhorchen. Der Lesekreis-Blog-Beitrag “Das wird teuer, Lady! Autor und Verlegerin drohen Literaturblog mit Klage” weckte dann entdgültig mein investigatives Ich und so begab ich mich auf eine morgendliche [...]

  14. Die Reaktion des Autors John Asht und die Verlegerin Antje Roder halte ich auch für überzogen, doch muss ich Frau Roder recht geben, wenn sie schreibt, eine Grundregel für eine Rezension ist, dass man das Buch überhaupt gelesen hat. Das sehe ich auch so. Man kann ein Werk in das ein Autor viel Arbeit und Zeit gesteckt hat, nicht bewerten, wenn man nur 90 von insgesamt 900 Seiten gelesen hat. Der Rezensent muss sich auch die Zeit nehmen das Buch vollständig zu lesen, wenn nötig auch mehrmals, um sich eine kompetente Meinung über das Werk zu bilden zu können.

  15. Hallo,
    Und wo ist der flattr-Button?

  16. [...] Lesekreis) [...]

  17. oh mein gott! meinungsfreiheit!!1! dieser typ tickt doch wohl nicht richtig.

    nicht nur vollkommen kritikresistent, sondern auch noch vollkommen islaophob der typ, von seiner facebookpage:
    Wenn einer überhaupt keine Kritik versteht, dann ist es der Islam – dort herrscht durch die Sharia heute dieselbe Bestrafung für Blasphämie, wie vor 600 Jahren im christlichen Europa durch die Inquisition.
    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,810415,00.html

    Man beachte: DER islam. ganz allgemein. überall. immer. rechtspopulismus lässt grüßen.

  18. Muss ich mich wirklich durch 900 Seiten quälen, nur um dann zu sagen, dass das Buch mir nicht gefallen hat? Ich vertrete den Standpunkt: Wenn ein Buch mich am Anfang nicht fesseln kann, dann wird es das auch im Laufe der Zeit nicht mehr tun. Ein Anfang, der den Leser begeistert, ist ein Qualitätsmerkmal. Ein Anfang, der mich die Beine in die Hand nehmen lässt – man denke sich den Satz weiter. Wenn ich erwähne, dass meine Meinung sich nur auf die 90 Seiten bezieht, die ich durchgestanden habe, finde ich es völlig legitim, zu berichten, wieso ich es nicht weiter geschafft habe. Nichts anderes hat Myriel getan.
    Zeit ist ein kostbares Gut und man muss sie nicht an hoffnungslose Bücher verschwenden.

  19. Leider hat sich am Anfang des Artikels ein Fehler eingeschlichen: “kommentierte John Asht fünf Minuten nach Mitternacht einen Tag nach der Veröffentlichung” stimmt nicht – myriel schrieb ihren Beitrag am 16. November, die Reaktion des Autors kam ein Monat (!) später, am 17. Dezember.

    Ansonsten ist es schon faszinierend, wie lächerlich sich ein Autor machen kann. Lesen werde ich auch bestimmt nichts von ihm.

    Ich bin auch der Meinung, das man ein Buch nicht unbedingt vollständig gelesen haben muss, um es zu bewerten. Wenn ich den Schreibstil unerträglich finde, den Inhalt konfus – dann quäle ich mich bestimmt nicht bis zum Ende. Zumal ich dann auch einen solchen Widerwillen entwickelt habe, das sich die abschließende Besprechung auch nicht besser sein wird…

  20. Zitat von Petra Hammesfahr aus “7 Fragen an Petra Hammesfahr” hier im Blog

    3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
    “Kritiker, die quer gelesen und die Hälfte übersehen haben, sich aber trotzdem ein Urteil anmaßen.”

    Der Herr Autor hätte eine Nacht drüber schlafen sollen, bevor einen Spruch ablässt.
    Die Frau Verlegerin hat ihre Vermittler Funktion zwischen Autor und Produktion/Vermarktung noch nicht verstanden.
    Anwälte pflegen in solchen Fällen den Rahmen der BRAGO vollständig auszulasten.

  21. Nur mal so am Rande, ich kann ein Buch auch GAR nicht lesen und sagen, dass ich es scheisse finde…öffentlich…
    Ob man das dann Rezension nennt oder nicht sei mal dahin gestellt…

  22. [...] „Das wird teuer, Lady!“ Teilen Sie dies mit:TeilenTwitterGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Sonntag, 22. Januar 2012 um 14:32 und getaggt mit Autoren, Katastrophe, Selbstzerstörung und veröffentlicht in Heidesand und die Menschen. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag per RSS 2.0-Feed folgen. « [365 Tage] Tag 99: 07. Januar 2012 [...]

  23. @Michael Petrikowski: Ich finde es völlig legitim, ein Buch auch dann zu rezensieren, wenn man es nicht ganz gelesen hat – jedenfalls für eine persönliche Form wie das eigene Blog, und immer nur dann, wenn man völlig transparent macht, dass man das ganze Buch nicht gelesen hat. Man schränkt damit ja auch immer automatisch die Aussagekraft und Bedeutung der eigenen Aussagen ein – dann geht das in Ordnung.

  24. Dieser John Asht erlaubt auf seinem Blog keine Kommentare, und schützt bei Twitter seine Tweets. Das zeugt schonmal davon, dass er überhaupt keine Ahnung vom Internet hat. Sollte sein Buch wirklich so gut sien, und die Kritik eine völlig überzogene, dann könnte ihm das egal sein. Denn eine schlechte Kritik im Internet ist nichts wert, wenn es 100 gute Kritiken gibt.

  25. zum thema “man muß ein buch komplett gelesen haben, um es rezensieren zu können” möchte ich jetzt doch nochmal was sagen, weil es hier in den kommentaren immer wieder auftaucht: das muß man nicht! (ich bin mir übrigens absolut sicher, herr asht hätte genau denselben unsäglichen mist verzapft, wenn myriel das buch komplett gelesen und DANN negativ bewertet hätte. oder denkt da jemand anders?)
    ich sagte es ja in meinem ersten kommentar schon, ich habe einmal genau dasselbe gemacht, wer möchte, kann gerne hier http://reginasgedankenwelten.wordpress.com/2011/09/04/feierabend-von-uta-maria-heim-abgebrochen/ nachlesen. das war knapp einen monat vor der buchmesse in frankfurt, auf der ich einen termin beim gmeiner verlag hatte. natürlich habe ich das angesprochen. die antwort lautete folgendermassen: “mit ihrer einschätzung sind sie nicht alleine. wir wollen ihre ehrliche meinung, keine lobeshymnen. und wir schätzen ihre meinung als fundiert ein.” dankesehr.
    ich glaube kaum, daß ein guter verlag es nötig hat, mir als kleiner buchbesprecherin den bauch zu pinseln!

  26. Ich vermute ja, dass Autor und Verlag auf einen ‘anti-Streisand’-Effekt setzen: Mit Abmahnung drohen, die Empoerung viral gehen lassen und am Ende darauf hoffen, dass ein paar mehr Verkaeufe zu Buche schlagen. Die Rechnung koennte aufgehen. Fuer ein Buch von einem unbekannten Autor bei einem Kleinst-Verlag koennen 100 Verkaeufe schon einen grossen Unterschied machen. Ich waere daher zurueckhaltend hier einen unbeabsichtigten Streisand-Effekt zu unterstellen-moeglicherweise ist das genau geplant und vekaufsfoerdernder als 3 positive Rezensionen irgendwo im Netz die kein Mensch zur Kenntnis nehmen wuerde.

  27. Nun kann auch ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich selbst habe schon einige Bücher veröffentlicht und komme derzeit aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Sollte ich diesbezüglich Kopfschmerzen bekommen, werde ich mir wohl jemanden suchen müssen, den ich verklagen kann ;-)

    Spaß beiseite. Als Autor sind Rezensionen unheimlich wichtig für mich und ich freue mich über jeden, der sich die Mühe macht, eine solche zu schreiben. Natürlich gibt es auch negative Rezensionen, denn die Geschmäcker sind verschieden, was auch gut ist.

    Selbst Schriftsteller wie Hemingway, Rowling oder Follett haben bei amazon einige 1-Sterne-Bewertungen. Ich habe jedoch nie davon gehört, dass diese (außer Hemingway, der ja leider nicht mehr unter uns weilt), sich die Mühe gemacht und deshalb einen Anwalt konsultiert haben.

    Würde jeder meine Romane lieben, säße ich jetzt nicht hier, sondern auf meiner eigenen kleinen karibischen Insel und würde am Strand in der Sonne liegen.

    Ich kann doch niemanden zwingen, meine Geschichten in den Himmel zu loben, oder diese, bei Nichtgefallen, zu Ende zu lesen. Wenn jemand meine Bücher nicht mag, dann muss ich damit leben. Kritik und Lob gehören nun einmal zusammen. Ein Autor muss beides akzeptieren. Lob bestärkt mich in dem was ich schreibe und Kritik motiviert mich, es noch besser zu machen.
    Klar gibt es auch Rezensionen, die nur unverschämt und beleidigend sind, aber das ist bei Myriel meiner Meinung nach nicht der Fall.

    Ich selbst habe schon einige Bücher beiseitegelegt, weil mir ein Buch einfach nicht gefallen hat. Warum soll ich mich durch einen dicken Schinken quälen, wenn mir der Schreibstil oder die Story nicht zusagt? Schließlich ist es meine wertvolle Freizeit, die ich damit vergeude. Und es wird ja wohl noch erlaubt sein, sich zu einem abgebrochenen Buch zu äußern oder es zu bewerten.

    Waren wir nicht alle schon einmal in einem Restaurant, wo uns etwas serviert wurde, was uns absolut nicht geschmeckt hat? Haben wir brav unseren Teller aufgegessen, obwohl es furchtbar war, oder haben wir nach ein paar Gabeln den Teller zur Seite geschoben? Und wollte man uns anschließend verklagen, als wir dem Kellner mitteilten, dass es uns nicht geschmeckt hat? Wohl kaum!

    Wir leben immer noch in einem Land, in dem Meinungsfreiheit herrscht und wenn ein Autor nicht mit Kritik umgehen kann, sollte er von einer Veröffentlichung absehen.

    Also Myriel, Kopf hoch und nicht einschüchtern lassen!

  28. [...] ich mir diese Story (mehr hier) gebe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das ist ein derber Angriff auf die [...]

  29. Geschäftsschädigende Verleumdung kann für Literaturkritik nicht gelten, da sie eine Meinung über ein Produkt der Meinungsäußerung darstellt. So eine Klage würde in Hinblick auf Art. 5 GG schon im Voraus abgewiesen. Er schadet nicht nur ein “bisschen” den Autoren, er schadet den Autoren ziemlich schwer. Immerhin müssten Kritiker bei einem erfolgreichen Prozess, mit dem einfach nicht zu rechnen ist, nun die anwaltliche Keule fürchten. Einige weniger erfolgreiche Personen wünschen sich wohl insgeheim eine Amerikanisierung des Rechtssystems, wo jeder jeden für alles verklagen kann. Schon für die Kritik, es wäre eine sehr erbärmliche Form der Konfliktlösung und ein Zeugnis sozialer Unkompetenz, gleich und sofort den Weg zum Gericht zu suchen, könnte man verklagt werden.

    Geschäftsschädigende Verleumdung ist schon eher die Bestechlichkeit, die er einflussreichen Literaturkritikern vorwirft. Aber eine Selbstreflexion lässt dieser bornierte, selbstverliebte Hochstapler nicht zu, denn er will weiterhin glauben, er sei ein genialer Autor und alle müssten ihn bewundern, weil er vielleicht einen Schreibfernkurs belegt hat.

    Man sollte ihm eventuell auch mal sagen, dass es ohne die Meinungsfreiheit für ihn nicht möglich wäre, seine Briefbeschwerer zu veröffentlichen und dass er dankbar sein sollte, dass überhaupt über sein Werk gesprochen wird. Hätte er Interesse, sich zu entwickeln, wie es jeder RICHTIGE Autor wollen würde, dann würde er seinen Kritikern nicht mit Klage drohen. Aber er hat kein Interesse, seinen Beruf ernsthaft zu verfolgen. Er möchte sich einfach durch die Haare streichen dürfen, mit leicht gewendetem Kopf, während seine Schmeichler sich um diesen wenig talentierten Debütanten scharen und allein deshalb minderbemittelt erscheinen, weil der Autor nicht nur wenig talentiert, sondern auch wenig ruhmreich ist, sodass sich seine Schmeichler eigentlich wenig von ihrem Tun erhoffen können.

  30. Die arme Myriel. So einen fiesen Post wie den von John Ash habe ich ja auch selten gesehen. In dem Alter sollte man doch wirklich drüber hinweg sein, dass manche die eigene Arbeit gut finden und manche eben nicht.

  31. Nun ja, was bezahlte, bzw freundschaftliche Hilfs-Rezis angeht, sollte Herr Asht sich mal an die eigene Nase fassen. 3 seiner 4 Rezensionen auf Amazon sind von Leuten geschrieben worden, die überhaupt nur eine einzige Rezi verfasst haben … ein Schelm, wer dabei Böses denkt!

    LG,
    Maria

  32. Na da wünsche ich dem Verlag und dem Autor mal viel Glück beim Verklagen!
    Einfach nur lächerlich! Es steht jedem freie Meinungsäußerung zu und nur weil wir Rezensenten es uns zum Hobby machen unsere Meinung einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, die einem Autor unter Umständen nicht schmeckt, heißt das noch lange nicht, dass wir von Literatur nichts verstehen.

    Herr Asht hat sich hier selbst ein Eigentor geschossen, genau wie der Verlag.
    Sowohl der Autor, wie auch der Verlag können froh sein, dass ihre Bücher überhaupt gekauft und gelesen werden.

    Ich wünsche Verlag und Autor viel Spaß beim Geld aus dem Fenster werfen. Sollte die Klage allerdings nur in irgendeiner Form (und sei es nur das löschen der Rezi) Erfolg haben, so verspreche ich, dass die Strafe der rezensierenden Internetgemeinde auf dem Fuße folgt!

  33. “wo es reale Jungs gibt, die ihnen besorgend beibringen, worum es in diesem Leben überhaupt geht.” ist Aufruf zu Gewalt.

  34. Boah, da geht mir ja echt die Hutschnur hoch, wenn ich lese, was dieser “Autor” da von sich gibt!

    Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Und wer ein Buch schreibt und auf den Markt bringt, der hat verdammt noch mal allen (!) Lesern seines Buch ihre eigene Meinung zuzugestehen, egal wie alt sie sind oder was sie sonst noch so lesen.

    Ich musste mir sowas auch schon mal anhören, als ich noch Chefredakteurin eines Online-Magazins war und einen Verriss geschrieben hatte. Die Autorin hat mich auch böse angegangen und wollte uns verklagen, aber mein Chef hat mit ihrem Verlag Kontakt aufgenommen, der sich sofort für die Autorin und ihr Verhalten entschuldigt hat.

    Schon mal was von journalistischer Freiheit gehört?

    In Zeiten von eBooks und Co. kann jeder Idiot seinen Sch… auf den Markt hauen – aber seine Meinung darüber sagen darf man dann nicht, oder wie? Oh Mann, da kriege ich echt eine Krise … !!!

    Unglaublich das Ganze!

  35. [...] Auswirkungen. Dass diese gar nicht mal so überspitzt dargestellt werden, zeigen nicht zuletzt aktuelle Beispiele aus der Bloggerszene. Insgesamt ergibt sich dadurch ein sehr stimmiges Gesamtbild, welches gerade an der Literatur- und [...]

  36. Bevor dieser Kerl sich über schlechte Rezensionen aufregt möchte ich anmerken, dass die Amazon-Bewertungen bei seinem Buch auch nicht ganz sauber sind. Vermute ich jedenfalls. Sein Buch TWIN-PRYX hat 4 mal eine 5-Sterne Bewertung, und 2 mal eine 1-Stern Bewertung. Wenn man sich die Rezensionen mal genauert anschaut, fällt einem sofort ins Auge, dass 3 der Topbewerter lediglich eine Kundenbewertung bei Amazon verfasst haben, und zwar genau für dieses Buch. Ich zitiere mal kurz:

    “Eine Geschichte von den großen Mächten dieser Welt und von Mut, Leidenschaft und Familie, aber auch von Tod und Leid, vom Loslassen dessen, was einem lieb ist. Mit der Verknüpfung vom Einfluss und dem Geschick der fantastischen Wesen und den Ängsten und Hoffnungen der Menschen ist John Asht ein äußerst spannender Fantasy-Roman gelungen, in dem nicht vorher gesagt werden kann, was das nächste Kapitel für Entwicklungen mit sich bringt.” von einer Nora, 1 Beitrag.

    “Wer sucht nicht nach einem Buch, das den Leser von der ersten Seite an fesselt?
    Durch die Verbindung von realen Tatsachen, Orten und Geschehnissen mit phantastischen Elementen schafft es Autor John Asht, eine Abenteuergeschichte zu entwerfen, die den Leser nicht mehr loslässt!
    Ich wollte das Buch am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen, habe mitgefiebert, mitgebangt, gelacht und nahezu geweint. “Twin-Pryx” ist meiner Meinung nach ein Insider-Tipp, den ich nur jedem empfehlen kann! ” von einer Franziska, 1 Beitrag

    Für mich wird hier nahezu offensichtlich Bewertungsverfälschung betrieben!

  37. Also ich persönlich habe meinen eigenen Lesegeschmack, der sich nunmal nicht immer mit dem von anderen deckt. Und wenn man der Meinung ist, dass einem das Buch nicht liegt, weil der Autor für meinen Geschmack nicht die richtigen Sätze und Worte findet, ist es auch mein Gutes Recht, dieses zu sagen. Und viele Blogger machen diese Rezensionen, weil sie Bücher lieben und ihre Erfahrungen beim Lesen mit anderen Teilen möchten. Dazu gehört nunmal auch negative Kritik. Da sollte ein Autor drüber stehen, dass es nunmal unterschiedliche Meinungen gibt. Zum Glück sind nicht alle Autoren so, wie John Asht. Viele sind sogar dankbar dafür, zu erfahren, was das nächste Buch vielleicht noch besser machen könnte. Damit schießt er sich selbst ins Knie. Denn wer andere Meinungen nicht akzeptiert und diese Personen dann Mundtod machen will, kommt nicht sehr gut an bei den Lesern. Ich kenne dieses Buch nicht, aber nach einer solchen Reaktion vom Autor und dem Verlag, steht für mich fest, dass ich es definitiv nicht kaufen werde. Und zwar nicht wegen der Negativ-Rezension der Bloggerin, sondern wegen der Drohungen vom Autor und dem Verlag gegen die Bloggerin!

  38. [...] andere Personen abgearbeitet, beispielsweise die Schrottpresse, der FandomObserver oder der Lesekreis. Ich halte hier deswegen nur meine Vermutung fest, dass Herr Asht in den nächsten Jahren sich [...]

  39. Solches Vorgehen scheint leider nicht unbedingt ein Einzelfall zu sein. Ähnliches gab es im vergangenen Jahr auch in der Hörspiellandschaft.

    Ich denke auch, dass es zumindest legitim ist, seine Meinung niederzuschreiben, auch wenn man ein Produkt nicht vollständig kennt. Allerdings sollte man dies dann auch deutlich machen. Und natürlich kann ich vom Anfang nicht unbedingt zwangsläufig auch auf den Rest schließen. Insofern würde ich das ganze auch nicht wirklich als Rezension anerkennen. Aber als Meinungsstatement ist das ganze allemal legitim – vor allem, wenn auch noch begründet.
    Die Reaktion seitens Verlag und Autor wirkt dabei definitiv nicht sonderlich sympathisch. Dass es auch anders geht, hat ja Sonny schön beschrieben.

  40. Bekannte Autoren ist es egal, ob eins ihrer Werke negativ rezensiert wird. Schließlich verkaufen sich ihre Werke auch so durch ihren Namen. Jedoch für kleinere Autoren ist eine halbwegs positive Rezension notwendig.

    Trotzdem gehöre ich auch zu den Rezensenten, die immer ehrlich bewerten und damit auch schon dem einen oder anderen Autor gehörig auf die Füße getreten sind. Manche sind so eingenommen von ihrem Werk, dass sie es nicht fassen können, dass man negativ bewertet, obwohl sie wissen, dass ihre Bewertungen bei Amazon alle von Freunden stammen,und sogar mit einer ehrlichen Meinung einverstanden sind.

    Andere Autoren sind dann der Meinung, dass man ihr Werk einfach nicht verstanden oder genau gelesen habe, obwohl man es mit zahlreichen Belegen nachweisen kann.

    Ich denke, wer ein Buch schreibt, sollte mit jeder Kritik leben können. Mal ehrlich, müssen wir doch als Blogger auch. Wenn jemanden der Stil, der Blog-Aufbau und Co. nicht passt, bekommen wir doch auch Kritik. Ich durfte mich auch schon übelst von einer anderen Rezensentin anfahren lassen, weil ich nicht ihrer Meinung war.

    Und ich bin der Meinung auch negative Kritik ist gute, denn so lernen die Autoren ihre SChwächen kennen und die Leser der Rezensionen sehen, dass diese nicht gekauft wurden, und wie unterschiedlich die Leser auf das Werk reagieren.

    In diesem Fall finde ich es einfach nur ätzend, wie sich manche Leute aufführen. Ich sag immer: Bücher sind wie Getränke, Speisen, Kleidung oder Musik – Jeder mag was anderes.

    Ok, 90 Seiten von 900 lesen und dann kritisieren ist immer blöd, es hätte ja noch besser werden können, aber wozu quälen… Ich les dann auch immer nur einmal quer oder im schnelldurchlauf. Und wenn ich merke es lohnt sich doch, les ich nochmal langsam. Nur bei Rezis quäl ich mich durch jede Seite.

    Myriel ist jedenfalls top und sie soll ja weiter so schreiben, wie sie es wirklich empfindet. Wie soll man sonst noch einem Blogger glauben, wenn alles immer positiv ist.

  41. [...] Es haben schon eine Menge meiner Kollegen darüber gebloggt, gefacebooked oder getweetet, aber ein bisschen Senf muss ich jetzt auch mal zur Rezensenten-Anpöbel Diskussion beitragen. Wer noch nicht mitbekommen hat, worum es geht, dem empfehle ich den zusammenfassenden Blogeintrag des Kollegen Tom Orgel: Vom Umgang mit Kritik oder den Beitrag von Lesekreis: Das wird teuer, Lady! [...]

  42. [...] Aber jetzt mal ernsthaft: über manche Begebenheit in punkto Meinungsfreiheit kann man wirklich nur den Kopf schütteln: Da wollen ein Autor und dessen Verlegerin gerichtlich gegen eine Bloggerin vorgehen. Der Grund? Eine negative Rezension der Bloggerin über ein Buch des besagten Autors. Hier der ganze Artikel: >>klick<< [...]

  43. Die Diskussion auf facebook ist dermaßen haarsträubend dass es fast schon wieder witzig ist. ich werde jedenfalls das ganze weiterverfolgen, einfach aufgrund des nicht gerade geringen Unterhaltungswertes. Ich bin nur froh dass Myriel sich das Theater nicht zu Herzen nimmt.

    Und all die Leute, die meinen man muss ein Buch zu Ende gelesen haben um sich eine Meinung darüber zu bilden…. entschuldigung, aber das ist Schwachsinn.
    Ich kann auch schon den Klappentext lesen und mir darauf die meinung bilden: “Interessiert mich nicht”.
    Ich kann schon nach 3 Seiten feststellen: “Der Stil des Autors missfällt mir”
    Und ich kann, je nach Story, nach 30-100 Seiten feststellen ob mich ein Buch so weit interessiert dass ich es fertig lesen will, oder ob ich es lieber lasse weil ich meine Zeit noch nicht verschwenden will.
    Wenn ich eine Speise proniere, die mir schon nach dem ersten Bissen nicht schmeckt, muss ich dann zwingend weiteressen um zu sagen dass ich es nicht mag?
    Wenn mir ein Kleidungsstil nicht gefällt, muss ich so ein Kleidungsstück dann erst anprobieren bevor ich auch sagen darf dass es mir nicht gefällt?

    Die Bloggerin hat sich sogar die Mühe gemacht das Buch zwei mal anzulesen, bevor sie es aufgegeben hat weil es offenischtlich nicht ihrem Geschmack entsprach. Man kann hier also noch nicht mal von einem “falschen ersten Eindruck” sprechen.
    Jeder hat das Recht sich eine meinung zu bilden und dank Internet kann man diese auch einer breiten Masse kundtun. Wenn der Autor glaubt, dass er sich mit seinem impertinenten Verhalten und den Kommentaren zum Post der Bloggerin selbst einen Gefallen getan hat – na dann wünsche ich dem Herrn noch viel Spaß in seiner Zuckerwattewelt. Er spricht davon, dass es schädlich für sein Buch sei wenn jemand den Titel googelt und dabei vielleicht auf die negative Rezension von Myriel stößt. Ich denke, dass es weitaus schädlich für ihn als Person (!) sein wird, wenn jemand den Titel des Buches googelt und auf diese Diskussion stößt.

    Aber macht ja nix, der Herr hat ja noch andere Pseudonyme unter denen er schreiben kann.
    Fazit: Da hilft also nur, den ganzen Verlag zu boykottieren.

  44. Was soll denn die Aufregung um ein dermaßen bedeutungsloses Buch? Mein neues ist noch nicht mal erschienen und damit liege ich bei Amazon 200.000 Verkaufsränge VOR dem Typen.
    Hochgradig lächerlich, das Ganze.

  45. Ich bin gespannt wie lange es dauert bis er all die anderen Leute anzeigt die über Ihn schreiben (http://parkgott.over-blog.org/article-97631901.html). Das ist nicht die positive Aufmerksamkeit die er wollte. Das breitet sich zum Flächenbrand aus. Super Öffentlichkeitsarbeit!!! So eine Pappnase! Wo lebt er denn? Anscheinend noch im 18 Jahrhundert…

  46. Nun, eines hat der Mann ja geschafft. Der vorher recht unbekannte Autor ist jetzt für viele kurzzeitig ein Begriff. Auch eine Art von Werbung!

  47. [...] versuche mich nun trotzdem an einer Rezension, auch wenn das in diesen Tagen gefährlich ist. Ich denke aber, Herr Eschbach wird ein Nachsehen mit mir haben, da ich ein Buch von ihm bereits [...]

  48. http://www.readandbeyourself.de/2012/01/dazu-will-ich-auch-etwas-loswerden.html

  49. Lächerlich, kann man nur sagen. Aber auch schon wieder amüsant – hat etwas von einem guten Kabarett, wobei die meisten humorvollen Blogeinträge darüber geistreicher sind als das, was der Autor so alles von sich gibt.

    Ich verstehe, wenn manche sagen, dass man eine Rezension nur schreiben sollte, wenn man das Buch auch gelesen hat – aber das gilt meiner Meinung nach nur, wenn man es gewinnbezweckt macht. Wenn ich von einem Verlag kostenlos ein Exemplar anfordere, verstehe ich, wenn die sauer sind, dass ich nur die ersten zwanzig Seiten lese. Aber soweit ich das mitgekriegt habe, hat Myriel das Buch ja selbst gekauft und dann eben ihre Meinung kundgetan. Und wenn ich für ein Buch bezahle, dann möchte ich auch dazu sagen dürfen, was ich will und vor allem egal, wieviel ich davon gelesen habe.

  50. [...] Auch mit schlechten oder negativen Kritiken muss man umgehen können. So mancher Verlag und Autor kann dies scheinbar dann doch nicht. [...]

  51. Sehr aufschlußreich ist der Blog des werten Herrn Asht selbst, in dem er nicht nur von “Literatur-kriminalität im Internet” zu berichten weiß, sodern auch auf anderen Gebieten seine Sachkundigkeit unter Beweis stellt. Ich empfehle diesbezüglich zum Beispiel den Artikel über die “Frauenquote”.
    Toller Typ dieser John…

  52. Wenn eine Kritik objektiv sein soll, dann kann sie nur die Anwendung von stilistischen Mitteln, den “roten Faden” und vielleicht noch die Gestaltung bei einem Buch bewerten. Alles was darüber hinaus geht – die Geschichte selbst – kann nur subjektiv und aus der eigenen Erfahrung heraus bewertet werden. So ist es mit jeder Art von Kunst.
    Man schreibt, zeichnet oder malt ja auch nicht nach objektiven Kriterien, sondern interpretiert subjektiv irgendeinen Sachverhalt – oder anders formuliert: macht es freischnauze. Allein schon deshalb verstehe ich diesen “Autor” nicht.
    Wer sich als solches bezeichnet, sollte das doch wenigstens verstanden haben. (Ganz so, als habe er beim Schreiben keine Fantasie – ja, die braucht man auch für realistische, nicht phantastische Literatur – benutzt, sondern eine Check-Liste abgearbeitet…)

  53. [...] Im Internet formiert sich Widerstand gegen dieses Verhalten: Lesekreis.org, rezensionen-sam und natürlich zahlreiche Kommentare bei Bücherzeit. Und ich überlege mir [...]

  54. Waaah, wie konnte ich nur übersehen, dass das Lauffeuer auch hier ausgebrochen ist. Es ist unglaublich. Ich verfolge diese Sache seit ein, zwei Wochen und bin nur baff!!!

    Schön zu sehen ist, dass besagtes Buch auf Amazon jeden Tag mehr und mehr 1-Stern-Bewertungen bekommt. Die Leser haben das Buch meist nicht gekauft sondern sich der Leseprobe bedient.

    Für mich, als junge Verlegerin, war es bisher immer ein No-Go über andere Verlage zu urteilen, jeder soll ja schließlich nach seinen eigenen Vorstellungen handeln. Aber das geht doch zu weit! Vor allem da ich daraufhin zB. von einer Bloggerin gehört habe, dass sie mittlerweile Angst davor hat negative Kritiken zu schreiben.

    Sollte das wirklich eine PR-Kampagne gewesen sein, so geht sie doch ziemlich nach hinten los. Der ein oder andere kauft das Buch vielleicht, doch die meisten bedienen sich der Leseprobe oder erhalten das Buch von andren. Da fallen mir bessere PR-Strategien ein um ein Buch zu verkaufen ^^ und das auch ohne einen ganzen Menschenschlag (Blogger, Rezenten) so nieder zu machen.

  55. habe jetzt auch etwas dazu geschrieben, weil es mich so sauer macht:

    John Asht hat selbst kein Literaturwissenschaftliches Studium genossen, und beschwert sich aber bei uns. Außerdem schreibt er an einer Stelle:

    “Heute aber, im zweiten und vielleicht auch letzten noch freien Internetjahrzehnt, kann jeder veröffentlichen, was er will – egal ob er etwas drauf hat oder auch nur eine frustrierte Niete ist” http://www.webcitation.org/64tEHMsUJ

    Genau dies gilt für Autoren: Heute darf eben jeder schreiben was er will!

  56. [...] http://lesekreis.org [...]

  57. [...]Meine Empfehlung an alle Autoren und Verleger: Schenkt den Bookcrossern keine Bücher mehr – denn einige von ihnen verfolgen unredliche Ziele! Und auch jenen, die von euch gratis Rezensionsexemplare haben wollen, schenkt nichts mehr – denn das Buch alleine wird ihnen nicht reichen.[...] geasht am 25.01.12

    Vielleicht sollten wir Blogger einfach mal in den Streik treten und keine Rezi-Exemplare mehr annehmen? Hat irgendwer auch nur eine Reaktion oder Äußerung von einem Verlag zu der Sache gelesen oder gehört? Autoren haben sich ja zahlreich beteiligt. Wie auch immer, Urusla Prem bricht gerade verzweifelt eine Lanze für John Asht und zeigt viel Verständnis für menschliches Versagen Gefühlschaos.

    Und John Asht verabschiedet sich mit den Worten: “Meine Damen und Herren: Die Jagd ist beendet. War nett mit Ihnen gejagt zu haben!” Glücklichsein ist aber was anderes. Mein Kriegspfad endet jetzt mal hier – ich wasche meine Waffen in Sühne, und begrabe das “Beil aus geworfenen Wörtern. Bis zum nächsten Mal!

    Gott bewahre uns!!!

  58. NEIN!!!
    Bitte nicht streiken – Ganz ehrlich bisher waren Blogger und Kleinverlage super Freunde! Die Blogger bekamen Rezi-Exemplare und die Verlage wurde allein dadurch schon bekannt, dass ihr Name bzw. der Buchtitel erwähnt wurde. Google ist es scheiß egal ob die Rezension positiv oder negativ ist, es registriert, dass ein bestimmtes Wort (Verlagsname, Autor, Titel) genannt wurde und schon ist man im Ranking. SO funktioniert Google!!!

    Wenn ich jetzt von Bloggern lese, dass sie ehrlich Angst davor haben eine negative Kritik zu schreiben weil der Verlag sie verklagen könnte dann tut mir das einfach nur für alle Beteiligten sehr Leid.

    Außerdem habe ich gerade erst das System des BookCrossings entdeckt und finde es super. Klar gibt es überall schwarze Schafe, aber gleich alle Blogger in eine Schublade stecken ist der vollkommen falsche Ansatz.

    Hm, warum sich andere Verlage nicht äußern… sie haben vielleicht Angst gleich mit der Literatur-Mafia in Verbindung gebracht zu werden. Oder sie stehen schlicht weg darüber…

  59. na gut, aber es bleibt irgendwie ein bitterer Nachgeschmack, findest du nicht? Grit, bitte kläre mich auf, ich weiß immer noch nicht was BookCrossing ist bzw. wer oder was BookCrosser sind!?

  60. Der Nachgeschmack ist tierisch bitter. Wenn ich jetzt auf Blogger-Suche gehe muss ich dazu schreiben “Ich verklage keinen, der dem Buch eine schlechte Rezi gibt” und natürlich hab ich auch ein bisschen Bammel, dass auch ich Post vom Anwalt bekomme, schließlich äußere ich mich hier negativ und das unter meinem richtigen Namen mit einer gültigen eMail Adresse…

    BookCrossing ist was tolles, grundsätzlich bedeutet es Bücher weitergeben. Am Anfang hat man einfach ein Buch auf einer Bank im Park ect. liegen gelassen und der nächste hat sich gefreut. Mittlerweile kann man die Bücher zB an Blogger schicken, die eine Rezi darüber schreiben und es dann an andere Blogger weiter schicken. Auf der Website http://www.bookcrossing.com kann man seinen Büchern eine ID geben, so kann man verfolgen wohin das Buch auf Wanderschaft geht. Manche Bücher bleiben in einer Region, andere wandern um die ganze Welt. BookCrosser sind also Leute, die Bücher “in der Wildnis” aussetzen bzw. “ausgesetzte Bücher jagen und fangen” (die Bezeichnungen kommen auch von der Website ^^)

  61. ah, vielen Dank für die ausführliche Erklärung, Grit. Das Prinzip kannte ich, nur die Bezeichnung war mir nicht geläufig.
    Natürlich ist das für dich als neue Verlegerin auch ein Problem. Wie hättest du reagiert, wenn dich dein Autor erboßt anruft und von einem derartigen Verriss berichtet?

  62. Ja, das Prinzip an sich kannte ich auch, aber der Begriff ist natürlich super nett ^^

    Hm, also ich hätte auf jeden Fall versucht den Autor zu beruhigen und die Aussage zurück zu ziehen. Hätte er das nicht gemacht und eben solche Dinge verfasst wie man auf dem Blog des Autors lesen kann, so wäre eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen. Ein solches Verhalten ist einfach nur Geschäfts schädigend.

    Ich habe auch einen meiner Autoren angeschrieben und gefragt, was er auf so eine Rezi geschrieben hätte. Er meinte sinngemäß “Hi, schön, dass du mein Buch gelesen hast. Schade, dass es dir nicht gefallen hat. Danke, dass du es trotzdem gekauft hast.” ^^

  63. ja, aber du profitierst wahrscheinlich immer in deinem weiteren Berufsleben von deinen Erfahrungen als Bloggerin. Das wird dem Roder Verlag fehlen und auch J.A. ist scheinbar noch nicht so lange im www unterwegs. Ich habe hier mal vor einiger Zeit eine Rezension gelöscht. Es war ein ziemlicher Veriss, der Autor hat sich gemeldet und im Prinzip nur die letzte Zeile moniert, in der ich mich, wie ich es immer mache, bei dem Rezensenten und beim Autor für Rezension und Rezensionsexemplar bedankt habe. Ich glaube, er fühlte sich verhöhnt. Nun, ich habe ihn gefragt, ob ich evtl. den ganzen Beitrag löschen soll und nachdem er zugestimmt hat, habe ich ihn gelöscht. Denn eigentlich mag ich keine Verrisse, ich weiß, bzw. kann mir gut vorstellen, wie viel Arbeit, Zeit, Geld und Herzblut in jedem Buch steckt. Aber leider liegt der Fall hier ja völlig anders…

  64. Klar profitiere ich von meinen Blogger-Erfahrungen und auch von meiner Ausbildung im Bereich Grafik-Design (in der auch Werbelehre ein großer Bereich war). Beides hilft mir sehr bei der Strukturierung meines Blogs und beim Aufbau der Website (die gerade am Entstehen ist). Das kann man aber auch bei Seminaren lernen und wenn man schon in der Medien-Welt zu tun hat, sollte man ruhig etwas Geld in ein solches Seminar stecken. Autor wie Verlegerin scheinen jedoch keine große Ahnung vom WWW und der Funktion von Google haben.

    Man kann in aller Ruhe über alles Reden. Auch ich würde als Verlegerin immer hinter meinen Autoren stehen, wenn es sich um wirklich unberechtigte Verrisse handeln würde. Es ist in dem Fall einfach der Richtige Weg den Verfasser des Verrisses direkt anzuschreiben und das nicht so öffentlich über die Kommentar Funktion zu machen.

    Mittlerweile denke auch ich anders über Verrisse, du weißt ja wie gerne ich so ein spezielles Vampir-Buch verhöhnt habe ^__________^ Aber es stimmt – in jedem Buch steckt viel Arbeit, Zeit, Geld und Herzblut und jede Kritik ist ein kleiner aber böser Stich ins Autorenherz. Am Ende kann man es nur sportlich nehmen, wie oben geschrieben oder man sagt gar nichts ehe man so was anrichtet!

  65. Den bitteren Nachgeschmack wird man am besten los, wenn man mit einer ordentlichen Portion Ignoranz nachspült. Diesem „Herrn“, der entweder mitten in den Wechseljahren steckt (Ja, die gibt es auch bei Männern!) oder langsam dem Altersstarrsinn verfällt, wurde, meiner Meinung nach, schon viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt! So viel dazu.

  66. @ Angie:
    Auf der einen Seite gebe ich dir recht, man sollte dem Thema keine Beachtung mehr schenken. Auf der anderen Seite kann man doch auch nicht ignorieren, was da gerade passiert, welche Parteien in den Dreck gezogen werden und welches Bild hier von Autoren und Verlagen entsteht. Da muss man doch positiv gegensteuern oder?

  67. Das meinte ich auch nicht. Natürlich sollte man das nicht ignorieren was er da vom Stapel gelassen hat. Das war wirklich UNTERIRDISCH!!! Mir geht nur die Aufmerksamkeit, die der…”!!!” dafür erhält gegen den Strich.

  68. Da hast du Recht. Aber die Aufmerksamkeit, die er bekommt ist ja eher negativer Natur. Hat seine Gründe, warum auf seinem Blog die Kommentar-Fuktion ausgeschaltet ist. Ich denke sobald das Gerichtsverfahren durch ist (sorry ich muss lachen während ich das schreibe) wird auch ganz schnell Gras über die Sache wachsen und man wird von ihm so viel hören wie vom Zweit-Platzierten der letzten Castin-Shows.

  69. Ich glaube nicht, dass es zu einem Verfahren kommt, zumindest nicht gegen die Bloggerin, dann eher umgekehrt. Er hat eben schon wieder so einen Bock auf der Seite von Ursula Prem geschossen, dass ich beim Lesen echt den Atem angehalten habe. Ich habe noch nie erlebt, dass sich jemand öffentlich so blamiert. Aber ich kannte das Wort Shitstorm vorher auch noch nicht. ;-) Ich weiß nicht, ob´s stimmt, aber scheinbar hat der Roder Verlag seine Leseproben von der Seite genommen. Übrigens hat erst vor gut drei Wochen ein Blog eine Rechnung für ein Rezensionsexemplar von einem Verlag bekommen, weil es nicht rezensiert wurde…
    Ich hoffe, dass sich deine Vermutung bestätigt, Grit und Angie, ja, mir geht´s auch gegen den Strich, aber ich find´s spannender als so manchen Krimi ;-)

  70. Also ich als Laie, der Gerichte nur aus den Juristen-Shows von Sat.1 kennt, weiß zumindest, dass es vor einer Verhandlung erst einmal zur Prüfung des Falls kommt und an dieser Stelle wird entschieden ob der Fall überhaupt verhandelt wird, was ich sehr stark bezweifle!

    Was hat er denn bei Ursula Prem gesagt? Ich hab nur gelesen, dass er “gefällt mir” geklickt hat als sie sein Verhalten für den Duden vorgeschlagen hat. “Shitstorm” und “Streisand-Effekt” kannte ich vorher auch nicht bekommen aber auch ein “gefällt mir” von mir ^^ Ja, die Leseprobe ist nicht mehr auf der Verlagsseite zu finden, aber natürlich bei Amazon, wo sie auch fleißig gelesen wird.

    Eine Rechnung für ein Rezi-Exemplar, dass nicht rezensiert wurde??? Wo kommen wir denn da hin??? Das wird ja immer schlimmer!!!

    Ich hab an vielen Stellen den schönen Begriff “Real Satire” gelesen, das trifft es sehr gut, was hier passiert ist natürlich bedauerlich und auch ätzend aber es ist unterhaltsamer als manches TV-Programm.

  71. [...] die Bloggerin eine Vampirella und stammt von kleinen grünmen Marsmännchen ab? Bleibt dran, die Geschichte bietet Potential für feinstes Popcorn-Kino. [Wibke L. via Google+] Teilen:Rezensentin, [...]

  72. [...] jetzt schauen wir mal, wer der oder die nächste ist, die sich multimedial selbst zerlegt Ach ja, HIER und HIER gibt es auch noch was zum [...]

  73. Neues von John Asht:

    “Das Resultat der Nachforschungen hat ergeben, dass der Drahtzieher der Literaturkriminalität im deutschsprachigen Internetraum, der Herausgeber einer zwielichtigen literaturkritischen Onlinezeitung ist. Der Mann läuft über die Buchmessen und verlangt von den Verlegern Rezensionsexemplare. Wer bei ihm dann aber keine Rezensionen in Auftrag gibt und nicht kräftig dafür bezahlt, wird niedergemacht, mittels gehässiger Literaturkritiken (wie in meinem TWIN-PRYX Fall). Dabei bedient er sich eines Konsortiums aus ca. 700 bis 800 unseriöser Rezensions-Blogger, die ihm gehorsam folgen und sich wissend als Werkzeuge für seine krimnellen Machenschaften benützen lassen.
    Diesem Kerl werde ich jetzt auf ganz legale Art und Weise das Handwerk legen lassen!”

    Nachzulesen auf seinem seltsamen Blog ohne Impressum und Kommentarfunktion…
    :lol: :lol: :lol:

  74. Wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll bediene ich mich eines Film-Zitats. In diesem Falle “Ein Sommernachtstraum” (1999) Calista Flockhart als Helena “Ich bin verwirrt und weiß nicht, was ich sagen soll.”

    Selbst die Hobby- Verschwörungstheoretikerin in mir schüttelt den Kopf, das klingt alles doch sehr vage – aber stellt euch mal vor, es kommt raus, dass es alles wahr ist und J.A. wird als Held gefeiert… dann wandre ich in die Schweiz aus ^^

  75. Oh was ich auch gehört habe, kann es jedoch nicht belegen. Eine Ankündigung, dass J.A. auf der Buchmesse seinen neuen Roman vorstellen will. Aber ob Frankfurt oder Leipzig weiß ich nicht…

  76. ich komme mit in die Schweiz! Meine Güte, Grit, in ganz Deutschland gibt es keine 700 bis 800 “Rezensions-Blogger”, oder? Wenn, dann sind wir auf jeden Fall auch dabei! ;-)

  77. Also er bezieht sich ja auf den deutschsprachigen Raum (Mist in der Schweiz sind wir nicht sicher vor ihm ^^) und alle Sparten der Literatur. Aber selbst dann kommen nicht 700-800 Blogs zusammen… ich bin so schlecht im Schätzen. Aber ja, ich glaube wir sind dann auch mitten drin in diesem weltbewegenden Moment der Literatur-Geschichte.

  78. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber auf seinem Blog haben meine Augen derbe Schwierigkeiten was zu erkennen… oder sie weigern sich einfach. ;)
    Die Drohung sein neues Buch vorzustellen habe ich auch irgendwo gelesen… Himmel hilf!!!!!!

  79. Hi Angie, das mit dem Blog liegt am Layout bzw. an den Farben. Das menschliche Auge ist es nicht gewöhnt weiße Schrift auf dunklem Hintergrund zu lesen. Besonders am Monitor streiken die Augen dann nach kürzester Zeit. Daher gilt es bei Web-Designern als ganz großer Fehler wenn eine Website mit dunklem Hintergrund und weißer Schrift gemacht wird. Aber natürlich kommt die instinktive Abneigung auch noch dazu ^^.

    Dieses Jahr werde ich hoffentlich auf der Frankfurter Buchmesse sein, ich überlege faules Obst mitzunehmen für den Fall, dass ich ihn sehe, aber das lasse ich lieber – Obst hat auch ein Recht auf Würde ^^

  80. Übrigens: Die Leseprobe zu dem Buch ist noch immer auf Amazon verfügbar. Ich persönlich musste schon beim Impressum lachen ^__________^

  81. Zum Thema erlaube ich mir, auf unsere Februarausgabe hinzuweisen. Die hat die Titelgeschichte “DIE REZIMAFIA” und beschäftigt sich exakt mit diesem Fall. Das Schöne: der Download kostet nix. :-)

    http://www.fandomobserver.de/2012/02/fo272/

  82. Spannender Artikel – Danke

  83. [...] verklagen will, weil sie sein Buch nicht toll fand. (Zum genaueren Hintergrund bitte hier klicken: http://lesekreis.org/2012/01/21/das-wird-teuer-lady-autor-und-verlegerin-drohen-literaturblog-mit-k… und hier: [...]

  84. Peinlich. Einfach peinlich. “Autor” und Verlegerin machen die ganze Branche schlecht.

  85. Dieser Typ ist die Krätze – ich kanns nicht anders sagen!!!

    [...]“Gekaufte Literaturkritik, Monopolmissbrauch durch Konsortien der großen Verlage, korrumpierte Buchhandelsketten, Winkelagenten, geheime Absprachen, niveaulose Rezensenten, Einschüchterung von Kleinverlagen, getarnte Zensuren, gekaufte Presse, Gesetzesbrüche & Co.
    Es ist erstaunlich, wie viele hundert Verleger und Autoren sich in letzter Zeit bei mir gemeldet haben und mir über haarsträubende Machenschaften berichtet haben. All das Erfahrene stimmt mich sehr nachdenklich und ich weiß, dass ich mich damit nicht abfinden kann und will! Der faire Buch-Wettbewerb ist unter die Räder gekommen – und die Politik schaut weg.”
    [...] Zitat von seinem “super” Journal:

    Die einzige Mafia, die es gibt ist die, die er und ein paar weitere komische Personen bilden, die sich gegenseitig Gefälligkeits-Rezis auf Amazon schreiben und sich auf ihren Blogs und Websites gegenseitig beweiräuchern!!! Langsam wird der für mich zum roten Tuch nun geht er ja auch auf ganze Buchhandelsketten los und 90 Blogger wurden wohl schon von seinem Anwalt kontaktiert!!!

    Vor ein paar Tagen kam wieder eine Nachricht von einer Bloggerin, die mich auf J.A. ansprach und meinte, sie rezensiert ehrlich, wenn ein Buch eben haufenweise Fehler und Schwächen aufweist gibt sie ihm eine schlechte Bewertung. Vollkommen okay für mich, ich weiß, dass meine Autoren professionell sind und mit negativer Kritik umgehen können. Aber was wirft das denn für ein Licht auf die Verlagswelt, vor allem auf die Kleinverlage und deren Autoren!? Was bekommen junge Rezenten/Blogger denn da für einen Eindruck vermittelt!?

  86. @ Dolce: Das Zitat ist der erste Teil (zwischen den “”), die beiden letzten Teile sind von mir ^^ könntest du das bitte noch ändern?

  87. Danke für den Hinweis, hatte es auch so verstanden, dann allerdings falsch gekennzeichnet… nun stimmt es aber.
    Liebe Grit, der Typ ist absolut paranoid, ärgere dich nicht über ihn, es lohnt sich nicht. Je mehr Aufmerksamkeit er bekommt, umso schlimmer wird es. Ich warte eigentlich nur darauf, dass er mal konkret wird, weil bislang ja alles nur heiße, stinkende Luft ist, die er da von sich gibt. Das ganze Gerede über seine angeblichen Recherchen und Klagen hängen völlig haltlos in der Luft. Sobald er tatsächlich jemanden namentlich benennt, kann man auch gegen ihn vorgehen. Wahrscheinlich sitzen jede Menge Leute derzeit im Netz und warten nur darauf. ;-)
    Keep cool!

  88. Ja ich weiß, ich sollte das nicht ernst nehmen. Aber es betrifft mich ja irgendwie auch, schließlich fragen mich die Bloggerinnen und Blogger ob ich sie verklage, wenn sie ne negative Rezi schreiben.

    Mittlerweile hat er ja noch Lovely-Books als Raitingagentur aufgetan und zieht über die Großverlage so wie Amazon und die Buchhändler her, die alle zu dumm seinen Bücher in die richtige Kategorie ein zu sortieren, her. Warum hält den denn keiner auf???

    Andererseits hat ja auch noch kein Blogger geschrieben, dass er von ihm oder dessen Anwalt Post bekommen hätte (obwohl ja schon 90 Blogger in konkreten Verdacht stehen).

  89. @ grit: was glaubst du, wie sehnsüchtig ich auf einen solchen brief warte???? ^^ allerdings glaube ich kaum, daß ein anwalt, der bei verstand ist, herrn asht ernsthaft vertreten wird*g* oder denkt das jemand?

    LG

  90. Ich denke, wenn da wirklich schon ein Anwalt eingeschaltet wurde (nach Angaben des werten Autoren ist das der Fall) dann wird dieser sich ins Fäustchen lachen, denn bezahlt wird er so oder so, egal ob der Fall vor Gericht geht oder nicht.

  91. [...] via lesekreis.org [...]

  92. Das Beste sind immer noch die POSITIVEN Amazon-Kommentare!
    Die klingen wie das Geschwätz vom Autor – selber Inhalt, selber Schreibstil…

    Ich gebe hiermit offen zu, dass ich das Buch nicht gelesen habe und auch nicht vorhabe es zu lesen.
    Der Blog hat damit nichts zu tun – mir reicht schlicht und einfach schon der Klappentext!

    Sag mal: Es wurden so viele Beleidigungen und Verleugnungen von Seiten von Autor / Verlag getätigt.
    Würde sich da nicht eine Gegenklage anbieten? :D

  93. [...] Zum dritten viel mir schlagartig wieder diese unsägliche Geschichte ein. [...]

  94. […] Auswirkungen. Dass diese gar nicht mal so überspitzt dargestellt werden, zeigen nicht zuletzt aktuelle Beispiele aus der Bloggerszene. Insgesamt ergibt sich dadurch ein sehr stimmiges Gesamtbild, welches gerade an der Literatur- und […]

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