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September 2012: Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche von Alina Bronsky

7. August 2012 | Von | Kategorie: Bücher aus dem Lesekreis, Lesekreis

Am 29. September 2012 besprechen wir im Lesekreis Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche der 34-jährigen Autorin Alina Bronsky. In der Abstimmung setzte sich der Roman gegen Tea Obrehts Debütroman Die Tigerfrau durch.

Alina Bronsky, geb. 1978 in Jekaterinburg/Russland, verbrachte ihre Kindheit auf der asiatischen Seite des Ural-Gebirges und ihre Jugend in Marburg und Darmstadt. Nach abgebrochenem Medizinstudium arbeitete sie als Texterin in einer Werbeagentur und als Redakteurin bei einer Tageszeitung. Ihr Debütroman Scherbenpark  war zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 sowie für den Aspekte-Literaturpreis nominiert. Ihr zweites Werk, Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche, stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2010. Die 34-jährige Autorin lebt in Frankfurt.

Wir treffen uns zur üblichen Zeit bei Gina und Tobi.

Kurzbeschreibung
Jenseits des Urals herrscht das heimliche Matriarchat und die schöne Tatarin Rosalinda fühlt sich viel zu jung, um Großmutter zu werden. Doch der Abtreibungsversuch an der Tochter Sulfia misslingt und Aminat wird geboren. Zum ersten Mal steht die despotische Rosalinda einem Geschöpf gegenüber, das sie mit Haut und Haaren liebt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion führt Rosalindas Überlebenswille die drei unzertrennlichen Frauen nach Deutschland. Da ist die Tatarin längst die leidenschaftlichste Großmutter aller Zeiten und der Leser Zeuge haarsträubender Ereignisse und komischer Szenen.Ein Roman über das Aufwachsen eines Mädchens, das zwischen glückloser Mutter und selbstverliebter Großmutter zerrieben wird, über ein Leben zwischen drei Kulturen, über drei Jahrzehnte voller Schicksalsschläge und überraschender Wendungen, über die vergessenen Geheimnisse der tatarischen Küche mit einer Heldin, die auch als Putzfrau in Deutschland alle Fäden in der Hand hält.
Alina Bronsky lässt das Muttermonster munter aus der Schule der Diktatoren plaudern – grausam und ulkig.” (Stern)
Ihr rasanter Stil ist zwingend, die Geschichte unterhaltsam und fesselnd, die Sprache witzig und böse.” (NDR)

2 Kommentare
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  1. Hallo, wollt einmal nachfragen Wann und Wo über dieses Buch diskutiert wird?
    LG Karin

  2. huhu Karin, die Diskussion war ja im September. Wir sind ein Münchner Lesekreis und treffen uns immer abwechselnd privat bei den Mitgliedern. Kennst du das Buch? Ich habe mich köstlich über die Protagonistin Rosa (Röschen) amüsiert und gestaunt, wie präzise und konsequent die Autorin die Figur gezeichnet hat. Aber das ging nicht allen so, viele fanden sie unerträglich. 😉
    LG

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