ist ein Wettbewerb der Initiative Deutsche Sprache und der Stiftung Lesen.

Wer möchte kann seinen Vorschlag für den „Schönsten ersten Satz“ an die E-Mail-Adresse:

borsenblatt@mvb-online.de schicken.

Mein Vorschlag für einen schönen ersten Satz lautet:

Er war nicht mein Vater und nicht meine Mutter, weshalb öffnete er mir dann ihre Haustür, erfüllte mit seinem Körper den schmalen Eingang, die Hand auf der Türklinke, ich begann zurückzuweichen, schaute nach, ob ich mich vielleicht im Stockwerk geirrt hatte, aber das Namensschild beharrte hartnäckig darauf, dass dies ihre Wohnung war, wenigstens war es ihre Wohnung gewesen, und mit leiser Stimme fragte ich, was ist mit meinen Eltern passiert, und er öffnete seinen großen Mund, nichts ist ihnen passiert, Ja`ara, mein Name rutschte aus seinem Mund wie ein Fisch aus dem Netz, und ich stürzte in die Wohnung, mein Arm streifte seinen kühlen glatten Arm, ich ging an dem leeren Wohnzimmer vorbei, öffnete die verschlossene Tür ihres Schlafzimmers.

Zugegeben, es kann über Sinn oder Unsinn solcher Umfragen gestritten werden, aber spannend ist es allemal. Dieser erste Satz ist voller Verheißung und mag so manchen Leser in der Buchhandlung verleitet haben das Buch zu kaufen.

Wer kennt ihn, bzw. wer kennt den Buchtitel und den Autor? Wer es weiß, darf den nächsten schönsten ersten Satz hier vorschlagen. 🙂

Liebe Dolcevita, ist das Z. Shalev, Liebesleben?
Wenn ja, lautet mein Vorschlag:

Es war unvermeidbar: Der Geruch von bitteren Mandeln ließ ihn stets an das Schicksal verhinderter Liebe denken.

2 Gedanken zu „„Der schönste erste Satz“

  1. Liebe Dolcevita, ist das Z. Shalev, Liebesleben?
    Wenn ja, lautet mein Vorschlag:

    Es war unvermeidbar: Der Geruch von bitteren Mandeln ließ ihn stets an das Schicksal verhinderter Liebe denken.

  2. Das ging aber schnell, habe zwar vermutet, dass Du es weißt, liebe Mamalinde, aber trotzdem gehofft, dass Du etwas mehr Zeit brauchst – so wie ich jetzt mit Deinem Vorschlag, hmm….
    Keine Ahnung im Moment 🙂

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