Harry Potter – Coverwahl

Harry PotterHarry Potter

Wahllokal

Geöffnet rund um die Uhr bis zum 6. August um 12.00 Uhr mittags.

Wähle hier deinen Favoriten für das Cover von Band VII. Jeder hat nur eine Stimme!
Welches Cover gewonnen hat, erfährst du am 7. August um 9.07 Uhr.

Harry Potter – Mania – Wahnsinn – ich glaube das gab es noch nie!

Der schönste erste Satz von Thomas Mann

Indem ich die Feder ergreife, um in völliger Muße und Zurückgezogenheit – gesund übrigens, wenn auch müde, sehr müde (so dass ich wohl nur in kleinen Etappen und unter häufigem Ausruhen werde vorwärts schreiten können), indem ich mich also anschicke, meine Geständnisse in der sauberen und gefälligen Handschrift, die mir eigen ist, dem geduldigen Papier anzuvertrauen, beschleicht mich das flüchtige Bedenken, ob ich diesem geistigen Unternehmen nach Vorbildung der Schule denn auch gewachsen bin.

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Thomas Mann

thomas MannThomas Mann wurde am 6. Juni 1875 als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie in Lübeck geboren; seine Mutter war portugiesisch-kreolischer Herkunft. Ab 1893 lebte er in München zunächst als Voluntär einer Versicherungsgesellschaft und begann schon im folgenden Jahr seine Tätigkeit als Schriftsteller und Mitarbeiter des Simplicissimus, dessen Redakteur er in den Jahren 1898 und 1899 war. Nebenbei hörte er Vorlesungen an der TU München. 1901 erschien Manns erster Roman, Die Buddenbrooks, der ihn mit einem Schlage weltberühmt machte. In diesem Werk wird der Untergang einer Kaufmannsfamilie geschildert, die sich der veränderten Gesellschaft nicht anpaßt und deren jüngster Erbe nicht zum Kaufmann neigt sondern zum Künstler, ein Gegensatz, unter dem wohl auch Mann zu leiden hatte. Der Roman brachte ihm aber nicht nur Zuspruch; in Kreisen von Geschäftsleuten wurde der junge Schriftsteller als Nestbeschmutzer beschimpft, entfernte Verwandte schalteten sogar Zeitungsanzeigen, in denen sie ihn als aus der Familie ausgestoßen erklärten. Im Jahre 1905 heiratete Thomas Mann Katja Pringsheim (1883 — 1980). 1924 erschien der Roman Der Zauberberg; wie in fast allen seinen Romanen folgt Mann auch hier der Tradition der großen Erzähler des 19. Jahrhunderts, die die Kunstform des Romans entschieden weiterentwickelt hatten. Im Zauberberg verschwimmt der Begriff der Zeit, der Leser taucht ein in ein scheinbar zeitloses Abbild der Gesellschaft, in der alle Aspekte des Geisteslebens der Zeit vor dem ersten Weltkrieg diskutiert werden.

1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur. 1933 kehrte er unter Zurücklassung fast all seiner Habe und seiner persönlichen Aufzeichnungen von einer Vortragsreise nicht nach Deutschland zurück, sondern ließ sich in der Schweiz nieder. Bei seiner Ausbürgerung im Jahre 1936 erwarb er die Tschechoslowakische Staatsbürgerschaft, lebte aber weiterhin in der Schweiz, bis er 1939 in die Vereinigten Staaten von Amerika auswanderte. Mit der großen in den Jahren 1933 bis 1943 entstandenen Romantetralogie Joseph und seine Brüder schuf Mann ein mythologisches Prosaepos, das die Geschichte des alten Testamentes nacherzählt. 1944 wurde er US-amerikanischer Staatsbüger. Mit dem 1947 erschienenen Roman Doctor Faustus durchbricht Mann zum einmal die strenge realistische Erzählform; indem er drei Zeit– und Betrachterebenen schafft gelingt ihm ein mannigfaltiger Blick auf Deutschland von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Dritten Reiches, gleichzeitig wird der Faust–Stoff auf die moderne Gesellschaft umgesetzt, Faust wird wieder einmal zu einem Spiegel derselben.

1952 kehrte Mann nach Europa zurück und lebte fortan in der Nähe von Zürich, ohne die US-amerikanische Staatsbürgerschaft jemals wieder abzulegen. Neben seinen großen weltliterarischen Werken schrieb er zahlreiche politische Essays und wurde vor allen Dingen während der Zeit des Dritten Reiches eine der führenden Stimmen der deutschen Emigration; nach dem Krieg war er sogar als Kandidat für das deutsche Präsidentenamt im Gespräch. Thomas Mann starb am 12. August 1955 in Zürich.

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix KrullKurzbeschreibung
Felix Krull, Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten, blickt auf sein Leben zurück und schreibt seine Bekenntnisse, eine Geschichte seiner gesellschaftlichen und erotischen Erfolge. Er erzählt dem Leser vom köstlichen Gefühl an der Brust seiner Amme, der Genugtuung des wiederholten Schokoladendiebstahls im Kindesalter und vom Diebstahl an seinen Liebsten. Die Welt will betrogen werden, ist seine Auffassung – und er betrügt sie. Die einschneidenste Veränderung seines Lebens ist sein Rollentausch mit dem Marquis de Venosta. Mit den Papieren, dem Vermögen und dem Namen des Marquis ausgestattet, stehen den ehemaligen Hotelpagen die Türen zur Gesellschaft offen, die er für sich zu nutzen weiß.

Für Buchtrinker und Seitenfresser mit dem Faible für die Münchner Bladenight

BladenightHeute geht es durch den Münchner Norden und zwar u.a. über die Leopold- und Ludwigstraße. Um 21 Uhr ist Laufbeginn, Start und Ziel ist in der Wredestraße, in der Nähe der Hackerbrücke, das Starterband kostet 2 Euro. Die Strecke führt über die Pappenheimstraße und Karlstraße zur Dachauer Straße, dann Schwenk in die Schwere-Reiter-Straße und über die Winzererstraße zu Schleißheimer Straße, zurück über die Milbertshofener Straße zur Leopoldstraße und über die Ludwigstraße, Theresienstraße, Arcisstraße und Meiserstraße zum Ziel. Gegen 23 Uhr hilft dann eine Magnesium-Tablette vielleicht gegen den Muskelkater. 🙂

KrimiWelt-Bestenliste im August

Platz 1 : †œDer Grenzgänger† von Matti Rönkä
Platz 2 : †œFeuertod† von Astrid Paprotta
Platz 3 : „Kalteis“ von Andrea Maria Schenkel
Platz 4 : „Ciao Papá“ von Juan Damonte
Platz 5 : „Der stille Schüler“ von Robert B. Parker
Platz 6 : †œAllmachtsdackel† von Christine Lehmann
Platz 7 : „Caesar“ von Gisbert Haefs
Platz 8 : „Das Schweigen“ von Jan Costin Wagner
Platz 9 : „Königsallee“ von Horst Eckert
Platz 10 : „Little Scarlet“ von Walter Mosley

Für Buchtrinker und Seitenfresser mit dem Faible für „Dat du min Leevsten büst“

Dat du min Leevsten büst
Volkslied aus Schleswig-Holstein – unvergesslich, gesungen von Hannes Wader in mein Ohr…

Dat du min Leevsten büst, dat du woll weeßt.
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs,
kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs.

Kumm du üm Middernacht, kumm du Klock een!
Vader slöpt, Moder slöpt, ick slap aleen.
Vader slöpt, Moder slöpt, ick slap aleen.

Klopp an de Kammerdör, fat an de Klink!
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.

Kummt denn de Morgenstund, kreiht de ol Hahn.
Leevster min Leevster min, denn mößt du gahn!
Leevster min Leevster min, denn mößt du gahn!

Sachen den Gang henlank, lies mit de Klink!
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.