Wegen ausbleibender Zahlungen haben die Erben des britischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien Tolkien die Produktionsfirma New Line Cinema, die seine Romantrilogie „Der Herr der RingeHerr der Ringe verfilmte, wegen ausbleibender Zahlungen eine direkte Entschädigung in Höhe von 150 Millionen Dollar verklagt. 7,5 Prozent der geschätzten 6 Milliarden Dollar Filmeinnahmen hätte die New Line Cinema an die Tolkien-Stiftung, welche die Erben vertritt, zahlen müssen. So steht es in der Klageschrift, die am Montag in Los Angeles eingereicht wurde. Lediglich eine Vorauszahlung von gerade einmal 62 500 Dollar sei eingegangen.

Die Tolkien-Stiftung verlangt weiterhin das Recht, jede weitere Verfilmung verbieten zu können. Dies würde die beiden bereits geplanten zwei Filme zur Vorgeschichte zur „Herr der Ringe“-Trilogie, basierend auf dem Roman „Der kleine Hobbit“ gefährden.

Peter Jackson, der für die Regie der „Herr der Ringe“-Filme bereits einen Oscar erhielt, hat für das neue Projekt bereits einen Vertrag mit der New Line Cinema unterschrieben.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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