„The Original of Laura“ heißt das unveröffentlichte Manuskript von Vladimir Nabokov, das eigentlich schon vor 30 Jahren hätte verbrannt werden sollen.

NabokovIm Juli 1977 starb Nabokov in einem Krankenhaus in Lausanne. Auf 138 mit Bleistift beschrieben Karteikarten in der Größe von 8 mal 15 cm hinterließ Vladimir Nabokov sein letztes Werk fragmentarisch. Testamentarisch hatte er festgelegt, dass diese Karteikarten verbrannt werden sollten.

Doch weder seine Frau Véra, noch sein inzwischen 74-jähriger Sohn Dmitri konnten sich entschließen Vladmir Nabokovs letzten Willen zu erfüllen.

Seit Véras Tod im Jahr 1991 ist Dmitri Nabokovs literarischer Vollstrecker seines Vaters. Nun hat er sich entschlossen den Roman zu veröffentlichen. Er wird voraussichtlich im September 2009 erscheinen.

„Ich möchte nicht als Feuerteufel in die Geschichte eingehen“, nannte Dmitri Nabokov als Begründung für seinen späten Entschluss.

Mehr Infos hierzu:  Dmitri Nabakov in einem Interview mit der New York Times vom 04. Mai 2008

Quelle: ReadingEase Foto: Flickr

5 Gedanken zu „„The Original of Laura“ von Vladimir Nabokov wird veröffentlicht

  1. aarrgghh tinius, wäre alles gut?! Ist das sowas wie ein halbes Kompliment? 😉
    Danke für den Hinweis wegen des Tippfehlers, habe es natürlich gleich geändert. Bin übrigens froh, wenn mich jemand darauf aufmerksam macht, denn es passiert tatsächlich, dass ich die Beiträge zig Mal lese und sie trotzdem nicht sehe…
    LG

  2. Der Konjunktiv war durch den Sinn des Satzes bedingt. Wenn – dann. Ich bekomme regelmäßig Mails, wenn bei mir was verkehrt steht… (oder ich finde es im Tracker, wenn irgendjemand mit einem falschgeschriebenen Suchwort bei mir anlangt). Letztens habe ich jemandes Todeszeitpunkt auf 2009 datiert. Das ist natürlich fatal, da man ja gottähnliche Kräfte bei mir vermuten könnte. 😉 LG tinius

  3. ok mein Lieber, anders gesagt, jetzt aber, oder? (habe es ja gleich korrigiert)
    Ich glaube ich habe noch nie eine Mail bekommen (hm, bin neidisch) wegen irgendwelcher Fehler – ich finde sie manchmal, wenn ich zufällig irgendetwas wieder hier lese und wundere mich dann über mich selbst und meine Schlampigkeit. (Habe übrigens in deiner letzten Rezension auch so zwei klitzekleine Dinge gesehen).
    Was ist der oder das Tracker? Ah, gottesähnliche Kräfte wünsche ich mir manchmal, d.h. würde mir eigentlich schon reichen, wenn du sie hättest – würde das natürlich bedingungslos ausnutzen. 😉
    Schönen Abend!

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